@FUTBanshee Es klingt schon verdächtig, wenn man hört, dass EA FC 24 das gleiche Problem hatte – und jetzt, bei EA FC 25, wieder genau das Gleiche passiert. Die PC-Spieler zahlen extra, um früher Zugang zu bekommen, warten dann aber tage- oder wochenlang, nur um schließlich erst am offiziellen Veröffentlichungstag spielen zu können. Wenn das wirklich bewusst passiert und EA weiß, dass sie den Vorabzugang für PC-Gamer nicht rechtzeitig liefern können, stellt sich tatsächlich die Frage, ob das nicht zumindest in eine moralisch fragwürdige Richtung geht.
Betrug ist ein starkes Wort, aber es ist nicht von der Hand zu weisen, dass viele Spieler das Gefühl haben könnten, betrogen worden zu sein, wenn sie für einen Vorabzugang zahlen, der dann nicht geliefert wird. Vor allem, wenn das Problem schon bekannt ist und nichts dagegen unternommen wird, dann scheint es, als würde EA bewusst in Kauf nehmen, dass die Spieler nicht das bekommen, wofür sie bezahlt haben. Man könnte argumentieren, dass es irreführend ist, Vorabzugang zu verkaufen, wenn EA schon vorher weiß, dass es Probleme gibt, diesen auch rechtzeitig für alle Plattformen verfügbar zu machen.
Im rechtlichen Sinne könnte das als irreführende Geschäftspraktik angesehen werden. In vielen Ländern gibt es Verbraucherschutzgesetze, die Unternehmen daran hindern, Produkte zu verkaufen, die nicht das halten, was sie versprechen. Wenn Spieler extra für den Frühzugang bezahlen und diesen dann nicht erhalten, könnte man sagen, dass EA gegen das Vertrauen der Kunden verstößt – und wenn das wiederholt vorkommt, wäre es nicht weit hergeholt, dies als bewusstes Ausnutzen der Kundschaft zu betrachten.
Es wäre sicherlich im Interesse von EA, solche Probleme klar zu kommunizieren und eine angemessene Entschädigung anzubieten, wenn der Vorabzugang nicht wie versprochen funktioniert. Denn am Ende ist es das Vertrauen der Spieler, das auf dem Spiel steht – und das kann schneller verloren gehen, als es wieder aufgebaut werden kann.