Respawn hat es nur zum Teil begriffen: Die User suchen nach Alleinstellungsmerkmalen - das ist in jedem Spiel so.
Ob man sich über die meisten Kills, die meisten Wins, den Namen oder aber die Optik definiert...es läuft immer auf Abgrenzung zur Community hinaus.
Daher kommen nun auch die "Neider" aus ihren Löchern, wenn ehemalige Skins wieder zum Kauf angeboten werden:
Sie haben Geld investiert, um zu den wenigen zu gehören, die diesen Skin ihr Eigen nennen. Sie erwarten Lob, Anerkennung und Respekt und zeigen so, dass sie a) lange mit dabei, b) erfahren und c) finanziell gut bestückt sind.
Wenn dieser Skin nun erneut angeboten wird und weitere User zugreifen, dann ist das eigene Alleinstellungsmerkmal in Gefahr.
Eine Neufärbung würde dann jenene Spielern, die die Skinentwicklung mitverfolgt haben signalisieren: "Er hat investiert, gehört aber nicht zu den Erstbesitzern der Ursprungsversion - ist also ein B-Klasse-Spieler".
Beruhigend...
Ich verstehe das sogar bis zu eine gewissen Grad.
Auf der anderen Seite ist es ein egoistisches Denken und man sollte sich ggf. einfach an der Optik des Skins erfreuen, ohne das Befürfnis zu haben sich damit messen zu müssen.
Da aber viele User so ticken wie du und es gerade in der Shooter-Community dieses Neider-Denken gibt (bzw. den Hang zur Individualisierung), müsste Respawn das eigentlich weiter fördern. Durch ergänzende Möglichkeiten der optischen Anpassung. Da gäbe es zahlreiche Möglichkeiten...