es lohn sich einfach nicht
Es erscheint zunehmend wenig sinnvoll, EA weiterhin ausschließlich auf Fehler hinzuweisen, da das Problem nicht nur beim Spiel selbst, sondern auch in Teilen der Spielerschaft liegt. Rückblickend hätte realistischer eingeschätzt werden können, wie Battlefield 6 ausfallen würde.
Sowohl die Spielercommunity als auch EA scheinen aus vergangenen Erfahrungen nur begrenzt gelernt zu haben. Viele Spieler ließen sich erneut stark von Gaming-Influencern beeinflussen, die das Spiel überwiegend positiv darstellen, wodurch die Wahrnehmung von der eigenen Spielerfahrung abweicht.
Das Marketing von EA erweist sich als sehr erfolgreich. Zwar wird betont, dass auf das Feedback der Spieler gehört werde, jedoch bleibt unklar, auf welche Spielergruppen sich diese Aussagen beziehen.
Auch bei Battlefield 6 wird kommuniziert, dass sich die Reihe auf dem richtigen Weg befinde, ähnlich wie bereits bei Battlefield 2042. Dennoch erwecken bestimmte Bugfixes den Eindruck von Rückschritten.
Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, inwieweit die über viele Jahre gesammelte Erfahrung von DICE bei der Entwicklung und Verbesserung der Spiele noch wirksam ist. Die Verantwortung liegt nicht bei der gleichzeitigen Veröffentlichung anderer Spiele, sondern deutet vielmehr darauf hin, dass die frühere Qualität und Erfahrung von DICE offenbar nicht mehr im gewohnten Maß vorhanden ist.