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oneilomator's avatar
oneilomator
Seasoned Rookie
6 months ago

Gendern

Ich habe mich gerade wieder daran gewöhnt normale Deutsche Sprache in spielen zu sehen. Dann sowas. Warum gibt es nicht einfach eine Option zum Einstellen von deutsch und Fantasie Deutsch? 

Go woke go broke. 

Meine Vorfreude war riesig. Dann öffnet sich das Menü und man muss sehen dass der Wunsch der Mehrheit nicht toleriert wird. 

Zum Spiel selbst fehlt mir noch mehr Spielzeit aber mir ist es wichtig diesen Missstand der falschen Übersetzung anzumerken 

58 Replies

  • Ah hier werden immer wieder Nachrichten gelöscht. Scheinbar ist jemand nicht kritikfähig. Ich denke da sind jemandem die Argumente ausgegangen. Zum Glück gibt es ja copy paste…

  • Und wieder, aber hey kein Problem, kann ich den ganzen Tag machen. Ich hab den Post abgespeichert. Also ab in die nächste Runde…

  • Don-Molex-De's avatar
    Don-Molex-De
    Seasoned Ace
    2 months ago

    hast schon gemerkt das hier keiner Nachrichten löscht ?  vor 10-13-14 Std hat du drei mal den selben Text gepostet .. der Forum hier ist etwas Kompliziert und man sollte oben immer Neueste  wählen dann ;) 

  • Don-Molex-De's avatar
    Don-Molex-De
    Seasoned Ace
    2 months ago

    Ich stehe hier stellvertretend für viele Minderheiten.

    Ich habe eine andere Meinung – und werde dafür herabgesetzt.
    Ich habe eine andere Hautfarbe – und werde dafür herabgesetzt.
    Ich bin eine Frau, die weniger verdient – und werde dafür herabgesetzt.
    Ich bin das Kind, das in der Schule gemobbt wird – und werde dafür herabgesetzt.

    Ich bin ein Symbol dafür, wie es sich anfühlt, einer Minderheit anzugehören.

    Beim Thema Gendern wird oft gesagt, es sei „falsch“, nur weil es so nicht im Duden steht. Aber neue Sichtweisen anzunehmen ist nie einfach. Es erfordert Akzeptanz – genau die Akzeptanz, die viele einfordern, aber selbst nicht immer bereit sind zu geben.

  • BoroKida's avatar
    BoroKida
    Seasoned Hotshot
    30 days ago

    Dein Kommentar ist weniger eine persönliche Stellungnahme als eine politische Argumentationsstrategie.

    Du erklärst dich selbst zum „Stellvertreter vieler Minderheiten“. Das ist keine neutrale Position, sondern eine Form von Selbstlegitimation, die jede Gegenmeinung moralisch delegitimieren soll. Minderheiten sind keine einheitliche Gruppe mit einer gemeinsamen Sichtweise, und du besitzt weder ein Mandat noch eine besondere Autorität, für sie zu sprechen.

    Im nächsten Schritt vermischst du bewusst reale Formen von Diskriminierung – Hautfarbe, Geschlecht, Mobbing – mit Kritik an Gendersprache in einem Videospiel. Diese Ebenen haben sachlich nichts miteinander zu tun. Die Vermengung dient nicht der Klärung, sondern der Immunisierung: Wer dir widerspricht, soll sich automatisch im Bereich moralischer Verfehlung wiederfinden. Das ist Aktivismus, keine offene Diskussion.

    Kritik am Gendern stellt keine Herabsetzung von Menschen dar. Niemand spricht hier irgendwem Rechte, Würde oder gesellschaftliche Teilhabe ab. Es geht um Sprache, Stil und Immersion in einem militärischen Shooter. Diese Kritik in einen Diskriminierungskontext zu ziehen, ist eine bewusste Verschiebung der Debatte – weg vom Produkt, hin zur Gesinnungsfrage.

    Battlefield war historisch nie ein sozialpädagogischer Raum. Der Ton war rau, direkt und oft beleidigend – unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Identität. Das ist kein Beweis für strukturelle Diskriminierung, sondern Ausdruck einer seit jeher gleichmäßig toxischen Kommunikationskultur. Wer das heute selektiv politisiert, interpretiert nachträglich eine Ideologie in etwas hinein, das nie dafür gedacht war.

    Auch dein Verweis auf den Duden greift zu kurz. Die Ablehnung von Gendersprache speist sich nicht nur aus formalen Gründen, sondern aus Aspekten wie Verständlichkeit, Sprachfluss, Immersion und dem berechtigten Wunsch, Unterhaltung nicht zum politischen Erziehungsinstrument zu machen. Diese Position ist legitim, auch ohne moralische Rechtfertigung.

    Der größte Widerspruch liegt jedoch in deinem Schlussappell zur Akzeptanz. Du forderst sie ein, verweigerst sie aber jenen, die Gendern ablehnen, indem du ihre Kritik implizit als Ausdruck mangelnder Sensibilität oder Ablehnung gegenüber Minderheiten framest. Das ist keine Offenheit, sondern normative Durchsetzung.

    Du trittst hier nicht als jemand auf, der herabgesetzt wird, sondern als jemand, der moralische Deutungshoheit beansprucht. Nicht als Betroffener, sondern als politischer Akteur. Genau deshalb stößt dein Beitrag auf Widerstand – nicht wegen Minderheiten, sondern wegen ihrer Instrumentalisierung.

    PS: In diesem Thread wurden bereits zahlreiche Beiträge entfernt, darunter drei von mir!

  • BoroKida's avatar
    BoroKida
    Seasoned Hotshot
    30 days ago

    „Wenn du sonst keine Sorgen hast … 🙄“ ist kein Argument, sondern ein Wegwischen von Kritik, weil man sich nicht inhaltlich damit auseinandersetzen will.

    Nach dieser Logik dürfte man Spiele überhaupt nicht mehr kritisieren, solange es Krieg, Inflation oder Klimawandel gibt – dann erklär mir bitte, warum wir überhaupt noch Feedback geben oder Foren benutzen sollen.

    Ich habe sehr wohl andere Sorgen. Der Unterschied ist nur: Ich zwinge sie niemandem in einem Unterhaltungsprodukt auf. Die Entwickler hingegen entscheiden bewusst, politische Korrektheit und Gendersprache zu priorisieren, statt es neutral oder optional zu halten. Das darf man kritisieren, ohne sich dafür rechtfertigen zu müssen.

    Wenn du zur Sache nichts beitragen willst, ist das okay. Aber dann erspar dir bitte dieses herablassende Augenrollen. Genau das ist kein Diskussionsbeitrag – sondern der Grund, warum man Threads irgendwann einfach verlässt.

  • BoroKida's avatar
    BoroKida
    Seasoned Hotshot
    30 days ago

    ,,Gendern bedeutet, eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden, die alle Geschlechter sichtbar und gleichberechtigt einbezieht. 

    ICH geh einfach davon aus das du kein Bock auf gleichberechtigung hast"

     

    Deine Aussage ist kein Argument, sondern eine Unterstellung auf moralischer Abkürzung.

    Du setzt Gleichberechtigung mit einer bestimmten Sprachideologie gleich und erklärst jede Abweichung davon pauschal zum Charakterfehler. Das ist nicht progressiv, das ist dogmatisch. Gleichberechtigung entsteht durch gleiche Rechte, gleiche Chancen und respektvolles Verhalten – nicht durch Sternchen, Doppelpunkte oder Zwangsformulierungen in einem Videospielmenü.

    Aus „Ich lehne Gendersprache ab“ automatisch „Du hast keinen Bock auf Gleichberechtigung“ zu machen, ist entweder gedanklich extrem schlicht oder bewusst manipulativ. Du ersetzt Argumente durch Gesinnungsprüfung und nennst das dann Haltung.

    Ironischerweise ist genau das intolerant: Du akzeptierst Vielfalt nur, solange sie deiner Meinung entspricht. Wer nicht mitmacht, wird moralisch abgewertet. Das ist kein Einsatz für Gleichberechtigung – das ist ideologischer Konformitätsdruck.

    Wenn Gleichberechtigung für dich nur existiert, wenn alle exakt dieselbe Sprache benutzen, dann verteidigst du keine Werte. Du benutzt sie als Waffe, um Kritik zu delegitimieren – und das gegen die absolute Mehrheit.

  • BoroKida's avatar
    BoroKida
    Seasoned Hotshot
    29 days ago

    Ich möchte kurz etwas klarstellen, weil hier viel über Sensibilität, Diskriminierung und Sprache gesprochen wird – allerdings offenbar sehr selektiv.

    Im Gender-Thread betonst du ausführlich, wie wichtig es sei, niemanden herabzusetzen, zu pauschalisieren oder sprachlich auszugrenzen. Genau mit diesem moralischen Anspruch trittst du hier auf. Parallel dazu hast du jedoch im SBMM-Thread selbst Spielergruppen pauschal als „Controller-Kids“ bezeichnet und ihnen implizit mangelnde Kompetenz zugeschrieben:

    SBMM | EA Forums - 13129317

    Das ist exakt die Art von abwertender Pauschalisierung, die du hier im Gender-Thread kritisierst.

    Man kann sachlich über SBMM, Aim Assist und Input-Matching diskutieren – und viele tun das auch. Aber Spieler aufgrund ihres Eingabegeräts herabzusetzen oder sie sprachlich zu degradieren, ist keine Systemkritik, sondern persönliche Abwertung. Dass du dort keinerlei Differenzierung vornimmst, steht in direktem Widerspruch zu dem Anspruch, den du hier an Sprache und Umgang stellst.

    Genau hier liegt das Problem: Wer im einen Thread maximale sprachliche Sensibilität einfordert, diese Maßstäbe im nächsten aber selbst ignoriert, verliert an Glaubwürdigkeit. Nicht wegen der vertretenen Meinung, sondern wegen der inkonsequenten Anwendung der eigenen Prinzipien.

    Deshalb wirkt dein Engagement im Gender-Thread weniger wie ein Einsatz gegen Diskriminierung, sondern eher wie selektive Empörung – sensibel dort, wo es die eigene Position stützt, und pauschalisierend dort, wo Frust abgeladen wird.

    Und genau aus diesem Grund fällt es schwer, deine moralischen Appelle hier noch ernst zu nehmen.

    Wer seine eigenen Maßstäbe so offensichtlich missachtet, disqualifiziert sich selbst für jede glaubwürdige Beteiligung an dieser Diskussion. 

    Trotzdem: einen schönen Tag noch.

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