Zwei Tage waren seit dem Angriff vergangen. Nancy hatte alles mit der Polizei geregelt. Der Anführer hatte eine tiefe Messerwunde in der Schulter, war stark unterkühlt und wurde behandelt. Sein Kumpel lag mit schweren Verletzungen, die die Mediziner vor ein Rätsel stellten, auf der Intensivstation und der Dritte schien seine Umgebung nicht mehr wahr zu nehmen. Er schrie nur immer wieder und fuchtelte wild mit den Armen, war aber nicht ansprechbar. Er kam in eine geschlossene Psychiatrie.
Amarok erholte sich im Krankenhaus von der Schusswunde im Oberschenkel und Ria saß stundenlang an seinem Bett und hielt seine Hand. Seit dem Vorfall war sie stark verunsichert und nahm sich vor, einen Selbstverteidgungskurs zu belegen. Als sie sich für diesen „Beruf“ entschieden hatte, wusste sie um die Gefahren, aber das erlebte saß immer noch in ihren Knochen. Nancy ließ auch das Haus bewachen und zweifelsohne würde sie bald eine Unterhaltung mit diesem Felix führen.