Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
Zu Hause von Urlaub ging es direkt an das Simolon verdienen. Der frisch geschleuderte Honig wurde an den Sim gebracht.
Das Geschäft lief heute ganz ordentlich. Könnte aber noch etwas besser sein. Poseidon übernahm tatsächlich mal seine Vaterpflichten und brachte den kleinen Körwolp ins Bett.
Kurz darauf verzog er sich ins Nebenzimmer. So konnte er besser den Kleinen hören, falls er wach werden würde.
Victoria konnte es einfach nicht lassen an Gieremund herumzukritisieren. Selbst der kleine Bub bekam mit, wie sehr dies seine Mutter bedrückte. Was wollte Victoria nur damit erreichen?
Ohne Patchy hätte Gieremund bestimmt schon sehr an sich gezweifelt.
Patchy schaffte es immer wieder die beiden wieder aufzumuntern. Auch er konnte es kaum mit ansehen, wenn Victoria mal wieder eine verbale Giftspritze ausgepackt hatte und die beiden dann nur noch mit nach unten gezogenen Mundwinkeln durch das Haus liefen. Dabei konnte man Gieremund wirklich nicht nachsagen, dass sie eine schlechte Mutter sein soll.
Sie umsorgte ihren Sohn genauso liebevoll wie es alle Mütter tun würden.
Eines Nachts stand dann er vor der Tür.
Caleb Vatore. Was führte ihn zu Gieremund? Gieremund wurde neugierig, als er ihr sagte, dass er die Straudschen Familienmitglieder kennen würde. So bat sie ihn herein.
Lange unterhielten sich die beiden. Dabei war es Caleb, der sie bestärkte und ihr riet, sich wieder mehr auf ihr eigenes Gefühl zu verlassen. Er ließ durchblicken das er Victoria schon sehr lange Zeit kennt. Er wusste auch, dass sie nicht immer einfach sei. Aber eigentlich könnte man mit ihr klarkommen. Man müsste nur darauf achten das man immer irgendwie für sie von Nutzen ist, dann wäre man gut bei ihr angesagt. Dann würde selbst eine Victoria vor einem zu Kreuze kriechen, nur um das zu bekommen, was sie begehrt. Gieremund hatte verstanden. Victoria will den Jungen. Und sie wird es darauf anlegen ihn zu bekommen. Gieremund hat es nun in der Hand unter welchen Bedienungen sie Victoria an Körwolp in Zukunft heranlassen möchte. Der Weg zu Körwolp führt immer noch über sie. Und sie legt Wert darauf freundlich behandelt zu werden. Es liegt nun in Zukunft an Victoria, ob sie ihren Urenkel sehen wird oder ob sich Gieremund dazwischen stellt. Die nächsten Tage ging Gieremund nun viel entspannter an. Sie hatte nun einen Plan.
Sicherlich wird es noch so ab und an Situationen geben, wo sie wieder rückfällig werden wird und sich verunsichern lässt. Aber seit dem Gespräch mit Caleb sah sie es nun etwas klarer, wie sie auf solche Angriffe reagieren müsste. Wer bei Victoria was gelten möchte, muss Zähne zeigen.
Auch bei Poseidon wirkte diese Strategie. Bestimmt, aber immer noch freundlich zeigte sie ihm, dass sie seine Unterstützung als Vater bei Körwolp benötigt.
Und es funktionierte immer besser. Vor allem, wenn ihre beiden Männer zusammen das Badezimmer unter Wasser setzen durften.
Der kleine Körwolp vergötterte seinen Papa.
Und Poseidon? Nun ja, … in ihm schlummerte halt das Sirenengen.
Dafür wuchs seine Liebe und Achtung Gieremund gegenüber.
Und er fand, dass es endlich mal Zeit wäre Körwolp seiner Familie mütterlicherseits zu präsentieren. Dies wurde mit einem Ausflug nach Sulani dann auch umgesetzt.
Die Mutter von Poseidon freute sich sehr ihren Jungen wiederzusehen. Seit er groß ist, kam er viel zu selten zu Besuch. Großtante Daphne entdeckte als erste den kleinen Körwolp und verzog angewidert das Gesicht. Verwandt oder nicht? Es ist ein nerviges Kleinkind.
Gieremund lernte nun zum ersten Mal die Sirenen kennen. Und vor denen brauchte sie sich nicht zu fürchten. Denn diese kamen nie und nimmer auf die Idee sich wegen der Kindererziehung bei ihr einzumischen. Die waren allesamt froh, wenn sie so wenig wie möglich mit dem kleinen Mann zu tun haben. Ja, wenn er erst mal größer ist, dann dürfte er gerne mal auch zum Übernachten zur Oma kommen. Aber er muss dann mindestens so groß sein, wie sie selbst.
Poseidon umarmte seine Oma Tethys
und seinen Opa Pontos.
Der kleine Körwolp sitzt genau auf derselben Kiste wie Poseidon damals, als er noch ein kleiner Junge war. Auch Poseidons Kleinkinderbett ist noch da.
Tante Daphne bekam diesen angewiderten Blick heute nicht mehr aus ihrem Gesicht. Da konnte nur noch ein selbst gemixter Drink an der Bar den Tag retten.
Doch im Großen und Ganzen verlief dieses kennenlernen sehr harmonisch. Gieremund hätte nie gedacht, dass sie sich unter den Sirenen so wohlfühlen würde. Die Erfahrung mit den Vampiren war da eine ganz andere.
Später verteilte sich die Familie; die Meerjungfrauen und der Wassermann schwammen im Ozean. Gieremund hatte sich mit Körwolp in einem der Zelte schlafen gelegt. Poseidon erkundigte sich bei seiner jüngsten Tante wie ihre Clique momentan läuft und ob sie immer noch zu ihrem Tagesbruder Kontakt hätte?
Plejade, erzählte dann Poseidon, dass ihr Tagesbruder inzwischen bei den Vatore’s wohnen würde, weil er ein Vampir sei. Poseidon hörte da aufmerksam zu. „Na dann sollte ich ihn auf unser Gut einladen? Über gleichgesinnte Freunde wird er sich gewiss freuen.“ Plejade nickte und meinte: „Mach das, aber wundere dich nicht, wenn er die Bibliothek von deinem Opa sieht. Der bekommt bestimmt dann den ganzen Abend die Nase nicht mehr aus den Büchern heraus.“ Poseidon: „So schlimm?“ Plejade: „Ja, so schlimm. Er ist ein echter Streber.“ Dabei rollte sie nur so die Augen.
Um seine Kräfte wieder aufzutanken, legte Poseidon dann eine Meditation ein. Später Fachsimpelte er mit seinem Opa über die Natur in Sulani. Denn was ich bisher noch nicht erwähnt hatte: Poseidon ist ein aktiver Naturschützer und Sulani sein Geburtsort liegt ihm besonders am Herzen.
Poseidon nutze seinen Aufenthalt somit gleich, um seine neusten Studien zu notieren. Am nächsten Morgen brach die Familie wieder auf um zurück nach Hause zu reisen.