Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
Mit fortschreitender Zeit wurden sowohl Yoko als auch Georg mehr und mehr verzweifelt. Leider zeigte sich das nicht in Zusammenhalt. Die beiden nahmen eher Abstand voneinander. Beide dachten, dass jeweils sie selbst an dieser Misere schuld sind und den jeweils anderen unglücklich machten. Bei einem Angelausflug, die immer häufiger wurden und länger dauerten, lernte Georg seinen Nachbarn Lado-Phileas Nikiforos kennen. Die beiden Männer freundeten sich an und so war zukünftig Lado-Phileas häufig zu Gast bei Familie Kudari und auch zwischen ihm und Yoko entwickelte sich eine Freundschaft. Er war allerdings deutlich häufiger zu Besuch als angemessen gewesen wäre und zwischenzeitlich wirkte er fast wie ein Mitbewohner. Das Ehepaar begrüßte dies, denn Lado-Phileas fungierte als Knautschzone, denn ohne ihn herrschte eher Stille zwischen den beiden. Yoko wendete sich auch vermehrt an Lado-Phileas und gestand ihm ihre Gefühle bezüglich Georg. Ein schlechtes Gewissen plagte sie, dass sie Schuld war, dass ihr Ehemann wohl kinderlos bleiben würde. Es konnte ja nur an ihr liegen, dass es nicht klappte. Lado-Phileas empfand echtes Mitgefühl mit ihr und bot ihr gerne seine Schulter an. Tatsächlich war es gar keine Absicht gewesen, Yoko näher zu kommen. Er fühlte sich ihr wirklich nur als Freund verbunden, denn so gerne er sich in der Damenwelt beweisen wollte, genauso viel Respekt hatte er vor einer Ehe. Dass er selber auch eine Ehe führte und seine Frau auf ihn wartete war etwas völlig anderes. Jedoch fielen seine leichten Flirts auf fruchtbaren Boden und Yoko klebte an seinen Lippen. Er sagte immer das Richtige, sodass Yoko sich wieder vollwertig als Frau fühlen konnte.
Yoko und Georg sprachen nur noch oberflächlich miteinander und sahen sich meist nur vor der Arbeit zum Frühstück, bevor jeder seiner Wege ging.
Yoko war jedes mal sehr traurig, so nahm sie sich stets vor, sich mehr anzustrengen. Sie merkte, dass sie sich von Georg entfernte und vermehrt die Zeit mit Lado-Phileas genoss und forcierte.
Auch Georg und Lado-Phileas trafen sich mittlerweile regelmäßig zum gemeinsamen angeln.
Mittlerweile schämte sich Yoko ein wenig, wenn die drei Freunde gemeinsam am Tisch saßen. Sie mochte Lado-Phileas sehr und wusste gleichzeitig, dass es falsch war und nur aus der Not heraus. Warum fühlte sie sich von Georg nur so entfremdet?
Das Ehepaar ging meist nicht mehr gemeinsam zu Bett. Entweder war Georg noch länger beim angeln. Wenn er früher heim war verkroch sich Yoko wiederrum meistens im Arbeitszimmer bis ihr Mann schlief.
Zwischenzeitlich lernten die beiden eine weitere Nachbarin kennen - Antonia von Eulenstein. Als sie diese eines Nachmittags nackt im Arbeitszimmer antraf war sie extrem verletzt. Wie konnte Georg ihr nur so etwas antun? Kurzerhand schmiss sie Antonia raus und rief Lado-Phileas ein. Diese Demütigung konnte sie nicht so stehen lassen und beging ihrerseits einen schrecklichen Fehler.
Einige Tage später verspürte Yoko ein flaues Gefühl im Magen. Sie machte mal wieder einen Schwangerschaftstest, der zu Yoko's Überraschung positiv ausfiel. Sie rechnete zurück und hoffte, dass sie sich verrechnete. Von ihrem Seitensprung hatte sie Georg nichts gesagt. Im Gegenteil hatte sie diesen schon kurz danach bereut. Denn sie kam mit Lado-Phileas ins Gespräch, der ihr erzählte, dass Antonia ein bisschen schräg drauf war und einfach gerne nackt rumlief. Das dies ausgerechnet in der Form bei Yoko und Georg daheim passierte war unglücklich gewesen. Lado-Phileas würde die Hand übers Feuer halten, dass Antonia null Interesse an Georg als Mann hatte, denn sie war ja nun mit einer Frau verlobt. Diese Tatsache hatte Yoko in dem Moment völlig vergessen gehabt - dabei hatte sie die Verlobung doch miterlebt. Wie dem auch sei, Yoko war schwanger und zwei Männer konnten der Vater sein.
Die Verkündung der Schwangerschaft war dann kein freudiges Ereignis. Am nächsten Morgen berichtetet Yoko ihrem Mann nie Neuigkeiten, dieser war jedoch keineswegs glücklich. Er gratulierte ihr natürlich und sagte auch, wie schön er das fand. Jedoch spiegelten sich im Gesicht oder Irritation und Trauer ?! Yoko war verwirrt über diese Reaktion. Argwöhnte er, dass sie ihm fremd gegangen sein könnte?
Georg konnte die Zeit mit seiner Frau nicht genießen und bat darum ein paar Tage Angelurlaub machen zu dürfen. Yoko spürte, dass er diese Zeit brauchte und gewährte sie ihm gerne. Die Schwangerschaft verlief komplikationslos und sie würde ein paar Tage alleine zurecht kommen.
Ein wenig genoss Yoko auch die Zeit alleine mit ihrem Babybauch und war sehr beschäftigt.
Lado-Phileas ging nach wie vor ein und aus. Yoko hatte ihm von der Schwangerschaft erzählt und Lado-Phileas konnte 1 und 1 zusammen zählen. Er war sich sicher der Vater zu sein. Das machte ihm natürlich Sorgen, denn was sollte er Shawnee sagen? So wartete er nervös auf den Tag der Niederkunft und wollte sich selbst davon überzeugen, ob er dann zweifacher Vater wäre. Yoko passte das gar nicht. Sie würde die Sache mit Lado-Phileas am liebsten rückgängig machen. Welch Schande sie da auf sich geladen hatte, wegen einer ungerechtfertigten Eifersüchtelei. Sie stellte Lado-Phileas zur Rede und verlangte, dass er sich zukünftig von ihn, vor allem von dem Baby, fernhielt.
Plötzlich hatte Yoko Krämpfe, vermutlich Übungswehen. Sie ließ sich von Lado-Phileas ins Bett bringen und verlangte, dass er danach umgehen das Haus verließ.
Er gab schließlich nach und beim verlassen lief er ausgerechnet Georg in die Arme, der heimkehrte. Yoko ging hinterher, sie befürchtete, dass Lado-Phileas Georg von dem Seitensprung erzählen würde, als Rache für den Streit. Das trat jedoch nicht ein. Georg passte das gar nicht, dass Lado-Phileas weiterhin so oft zu Gast war. Ein wenig witterte er, dass was zwischen ihm und seiner Frau sich etwas anbahnte und wollte das unterbinden, sodass er Lado-Phileas des Hauses verwies.
Der Ärger war dann jedoch zuviel gewesen, denn bei Yoko setzten echte und schmerzhafte Wehen ein, als sie in der Küche stand. Plötzlich war auch Lado-Phileas wieder da, der die Schmerzrufe von Yoko vernommen hatte. Georg brachte seine Frau ins Wohnzimmer, damit sie Ruhe hatte. Er wollte nicht vor der wehenden Yoko mit Lado-Phileas streiten.
Georg sprach dem Baby im Bauch gut zu, dass es bald kommen sollte.
Lado-Phileas war so aufdringlich, dass Yoko sich nicht fallen lassen und entspannen konnte.
Georg unternahm einen schwachen Versuch ihren Freund wegzuschicken, doch er blieb stumpf da.
Yoko ging ins Bad, um dort ihr Baby in Ruhe zu bekommen. Doch ihre Intuition verriet ihr, dass etwas nicht stimmte. Das Baby kam und kam einfach nicht.
So entschieden Yoko und Georg ins Krankenhaus zu fahren. Dort wurde dann festgestellt, dass das Baby sich verkeilt hatte und sie keine Minute zu früh her gekommen wären. So kam das Baby schließlich mit einem Kaiserschnitt zur Welt.
Es war mittlerweile früher Morgen, als der erste Schrei des kleinen Mädchens ertönte. Die Kleine war nicht ganz so stabil und kam erstmal auf die Station, doch nach ein paar Stunden gab es schon Entwarnung und die Eltern konnten mit ihrem Mädchen nach Hause gehen. Sie bekam den Namen Asuka Sachiko Kudari (Asuka - Morgenduft | Sachiko - Glückskind). Erst da wurde den Eltern bewusst, dass sie eine Menge Glück gehabt hatten und entschieden sich daher für den Zweitnamen.