Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
Es dauerte nicht lange, da spürte Arizona, dass ihr etwas fehlte. Zuerst war es nicht zu benennen für sie. Sie war zufrieden mit ihrem Job und überglücklich gemeinsam mit Antonia. Was sollte sie vermissen?
An einem ihrer freien Tage surfte sie im Internet und wie automatisch zeigten ihre Finger ihr, was ihr fehlte.
Sie fühlte sich ertappt, als plötzlich eine erstaunte Antonia hinter ihr stand. "Du willst Kinder ?!", rief sie überrascht.
Arizona hatte ihre eigenen Gedanken noch gar nicht richtig sortieren können, doch Antonia traf ins Schwarze - das wurde ihr nun bewusst. Sie hatte einen Kinderwunsch.
Nun waren also beide Frauen ins Internet vertieft, als wiederrum Leif hinter beiden stand. "Ihr wollte gemeinsame Kinder?!", rief er erfreut, überrascht schien er keineswegs.
Im Folgenden entflammte eine interessante Diskussion. Während Arizona Feuer und Flamme war, war Antonia überfordert, aber auch erfreut von der Möglichkeit, eine Familie mit Arizona zu gründen. Leif steuerte pragmatische Hinweise bei.
Arizona war sehr dankbar für Antonias Offenheit.
Die drei durchforsteten das ganze Internet auf der Suche nach Möglichkeiten.
Die schönste Idee war natürlich, dass die beiden Frauen tatsächlich miteinander ein Kind bekommen würden, aber das war nicht möglich.
Nach abwägen alle Vor- und Nachteile schien Adoption die beste und einfachste Lösung zu sein.
Schließlich entschuldigte Arizona sich, denn sie musste noch Hausarbeiten korrigieren und ließ Antonia und Leif alleine.
Leif wagte nun einen Vorstoß, denn er sich auszusprechen nicht getraut hatte, in Arizonas Anwesenheit. Seine Idee lautete, dass eine von beiden ein Baby mit einem echten Mann bekommen könnte. Man müsste sich zwar für ein Techtelmechtel bereit erklären, was die einfachere Variante wäre, oder eine künstliche Befruchtung vornehmen lassen. Und einen passenden Kandiaten konnte Leif auch gleich vorschlagen ...
Antonia war fast schockiert von seinem Vorschlag und schob ihn beiseite, bis die dem genannten Kandidaten über den Weg lief.
Sie begann ein unverfängliches Gespräch und es führte sie wie automatisch zum zuvor besprochenen Thema. Kunto-Nelio war verblüfft und winkte direkt ab. Er schien pikiert. Einerseits war die Idee eine Ehre, andererseits schätzte er beide Frauen viel zu sehr, als dass er auch nur mit einer von ihnen ins Bett gehen würde.
Nach einem kurzen Moment sah Antonia wieder klar und wollte sich bei Kunto-Nelio für ihre Forschheit entschuldigen. Doch in der kurzen Zeit hatte Kunto-Nelio sich reflektiert und hat seine Meinung geändert.
Bei seiner Meinung bezüglich des techtelns würde er bleiben, doch bei einer künstlichen Befruchtung würde er das Ehepaar unterstützen.
Kurze Zeit später fanden die drei Freunde sich in einem Restaurant ein, um das Projekt Familie auf neutralem Boden zu besprechen. Der Anfang war holprig, denn Antonia sprach sehr unfreundlich mit der Bedienung, das war vermutlich der Aufregung geschuldet.
Wie es der Zufall wollte, war auch Leif anwesend. Er freute sich, dass die drei offensichtlich auf dem Weg waren, eine Art Patchworkfamilie zu werden.
Als die Bestellung aufgegeben war fing Antonia schließlich das Gespräch an.
Wie schon mit Leif wurden viele Möglichkeiten und Ideen gesammelt, Vor- und Nachteile und natürlich sagte auch jeder von ihnen seine persönliche Meinung.
Manche Vorschläge wurden direkt verworfen und dann doch wieder besprochen. Manche Vorschläge schienen der beste Weg zu sein und wurden dann doch wieder abgeschmettert. Schließlich hatten die drei soweit ein Gerüst gebaut, dass jeder zufrieden war und Kunto-Nelio ließ da Ehepaar alleine, damit die beiden sich noch besprechen konnten.
Es wurden noch einige Details festgelegt und schließlich besiegelten die drei das Projekt mit einem leckeren Nachtisch.
Nun stand fest, dass es bald einen oder mehrere "von Eulensteins" geben würde.