Hallo, willkommen! Ich möchte euch hier ein paar meiner Kreationen präsentieren und hoffe sie inspirieren euch zu neuen Taten. Habt Spaß! Wer die Dinge runterladen möchte, findet sie auch in me...
Der Entwurf ist schon älter und stammt noch aus dem Basisspiel und könnte heute durchaus noch verfeinert werden (z.B. der Dachboden), aber was solls... :smile:
Also, es handelt sich um ein norwegisches Herrenhaus aus dem 18./19. Jahrhundert im Stil der Renaissance. Der Zugang erfolgt über einen Innenhof, wie bei vielen skandinavischen Herrenhäusern und Schlössern der Zeit. Das Haus bietet alles, was man sich damals nur so wünschen konnte: einen Salon, ein Speisezimmer und ein Spielzimmer für die Herren. Das wurde natürlich im Laufe der Zeit erst so eingerichtet, denn der Speisesaal war früher der Damensalon und der Salon das Speisezimmer. Warum das geändert wurde? Die Damen wurden gebildeter, wollten das gleiche Recht auf einen Bücherschrank und sitzen heute lieber gemeinsam mit dem Gatten vor dem Fernseher. Gott sei Dank erhielt man das Frauenwahlrecht schon sehr früh in Norwegen :smiley: . Alle Bäder wurden nachträglich eingezogen, was man leicht erkennen kann, ein wirklicher Luxus, wenn ihr mich fragt. Das sahen wohl die Besitzer genauso, denn es gibt im Schlaftrakt ein Bad für jeden im Haus. Vom Schlafzimmer gelangt man ins Bad der Dame und das des Herren. Bestimmt gab man damit gern vor den Freundinnen an. Neben der großen Küche und der Werkstatt, gibt es im Obergeschoss 2 kleine Kammern, die man als Gast selten zu Gesicht bekam. Das Forschungszimmer des Hausherren und ein Maleratelier, wo die Frau von Welt gern ihre Familienportraits anfertigen ließ. Noch in den Anfängen der Fotografie, galten gemalte Portraits als chic. Schließlich hatten diese Bilder noch Seele und boten einen nicht zu unterschätzenden Vorteil: man konnte die Nase beschönigen lassen, die Taille etwas eleganter darstellen und viel Kunst bedeutete Ansehen in der Gesellschaft. Das Zimmer der Magd nicht mehr vorhanden, ihre Kammer lag im Dachgeschoss. Heute steht das Schmuckstück leider leer und wartet wieder auf neue Besitzer.
das Erdgeschoss:
Die Tür die man in der Küche sieht, führt zur Porzellankammer. Porzellan war damals so teuer, das es weggeschlossen und nur zu besonderen Anlässen hervorgeholt wurde.