Du vermischst mehrere technische Dinge, die nichts miteinander zu tun haben. Performance-Modus auf Xbox Series X oder PlayStation 5 ist nicht gleich DLSS. Auf Konsolen bedeutet Performance-Modus in der Regel: niedrigere interne Renderauflösung bzw. dynamische Auflösung und teils reduzierte Effekte wie weniger Raytracing, damit 60 bis 120 FPS erreicht werden. DLSS ist dagegen eine NVIDIA-KI-Upscaling-Technologie für RTX-Grafikkarten am PC. Auch die Aussage „Upscaling erzeugt hohe Latenz“ stimmt so nicht. Normales Upscaling wie FSR2, TAAU oder Checkerboard läuft im selben Render-Frame und fügt keine zusätzliche Frame-Wartezeit hinzu, daher entsteht dadurch normalerweise kein relevanter zusätzlicher Input-Lag. Entscheidend für Input-Lag ist vor allem die Bildrate: Mehr FPS bedeutet in der Regel weniger Latenz und eine schnellere Verarbeitung der Eingaben, daher ist der Performance-Modus im PvP meistens eher ein Vorteil. Zusätzliche Latenz kann eher durch Frame Generation (Zwischenbilder), starkes V-Sync ohne VRR, Triple Buffering oder eine hohe Render-Queue entstehen, aber das ist etwas anderes als normales Upscaling. Außerdem erkennen Battlefield-Server normalerweise nicht deine Renderauflösung, nicht ob du Upscaling nutzt, nicht deine FPS und nicht ob du Performance- oder Quality-Mode aktiv hast; serverseitig werden primär Eingaben und Netzwerkdaten wie Ping und Paketverlust verarbeitet. Hardware-IDs sind höchstens für Anti-Cheat oder Hardware-Bans relevant, und Programme wie MSI Afterburner senden keine Leistungsdaten an EA-Server; Grafikeinstellungen sind lokal. Fazit: Performance-Modus ist nicht DLSS, normales Upscaling ist kein PvP-Latenz-Nachteil, und Server gleichen Grafiksettings nicht aus. Wenn du von DLSS 4.5 sprichst: Das ist PC-seitig ein verbessertes Transformer-Modell für Super Resolution, das die Bildqualität schärfer und stabiler machen kann, ohne dass normales Upscaling dadurch automatisch mehr Input-Lag verursacht; spürbar mehr Latenz ist eher ein Thema bei Frame Generation.