0 Neuanfang … …………………………………………………………………………………………………………………………………………….. Danke für die Erfahrungen und Kenntnisse, die ich im RPG sammeln durfte. Nach einer kurzen rauschhaften Zeit gehen die Geschic...
Die Urlaubsplanung nimmt langsam Gestalt an. Lotta freut sich schon sehr darauf, nachdem sie nunmehr weiß, dass man für die Hin- und Rückreise weder Wochen braucht noch den ganzen Jahresurlaub einsetzen muss. Oleg hatte ihr sogar … u n a u f g e f o r d e r t Gehaltserhöhungen für j e d e n ihrer diversen Jobs angeboten – von sich aus! Sie kam gar nicht mehr aus dem Staunen raus.
„Jetzt kann ich sogar den Flug bezahlen! Ich verdiene wohl bald fast so viel wie du!“, flüstert Lotta Ansgar eines Abends scherzend ins Ohr, während sie sich eng an ihn schmiegt und eine Hand über seinen Brustkorb wandern lässt, der sich mit jedem Atemzug unter ihren zärtlich kreisenden Fingerspitzen ein bisschen schneller als gewöhnlich hebt und senkt. „Weiß gar nicht, wie ich zu der Ehre kam! Einfach plötzlich so aus heiterem Himmel! Oleg findet meine Arbeit wohl … wirklich gut! Hab‘ mich auch immer sehr angestrengt!“ Lotta ist immer noch freudig irritiert. „Das hast du!“, küsst Ansgar sie liebevoll auf die Stirn, die zunehmende Erregung unter ihrer süßen Folter noch etwas im Zaum haltend. „Du hast es dir verdient, Lotta!“
Obwohl Oleg den Rotschopf sehr schätzt, Lotta wirklich hart arbeitet und er das Schicksal der jungen Mutter über den Maßen bedauert, … so musste Ansgar bei dem Haudegen alter Schule doch tatsächlich noch nachhelfen. Und damit die Kasse für das Ressort am Ende auch stimmt, sogar unter eigenem Lohnverzicht. Jetzt sind ihre Gehälter tatsächlich nahezu gleich. Oleg hatte für Ansgar durchaus etwas tiefer als üblich in die Gehaltstasche gegriffen, weil er ihn haben wollte. Doch Lotta … hatte er einfach schon und wusste, dass sie es sich nicht aussuchen konnte – mit Kind im Anhang.
„Wird doch überall so gemacht!“, hatte Oleg sich erst legitimieren wollen. Und irgendwie gibt es die Hauptleitung der Touristik Kette ja auch vor, weil man auf Kosten von Frauen eben gut sparen kann. Sie fordern selten für sich mehr Lohn ein, versuchen dennoch, alles und mehr zu geben – in der trügerischen Hoffnung, ihnen würde irgendwann Anerkennung und Dank ganz von allein zuteil und harte Arbeit sich von selbst auszahlen.
Ansgar konnte zumindest in dieser speziellen Angelegenheit einen kleinen Erfolg verbuchen. Das wird er Lotta jedoch nie verraten. Sie hätte seine Aktion sonst beschämt abgewehrt. Aus seiner Sicht machen sie aber eh schon gemeinsame Kasse, auch wenn Lotta immer noch darauf besteht, für sich selbst oder die Kosten ihrer Hütte eigenständig aufzukommen. Im Prinzip ist Ansgar aber aus dem kleinen Appartement im Tourist Center mehr oder minder schon schleichend bei Lotta eingezogen. Jeden Tag macht sie etwas mehr Platz im Schrank. Da möchte er sich auch gerne an den Unkosten beteiligen.
„Magst du gern schwimmen?“, raunt Ansgar an Lottas Kehle, die er halb über sie geneigt gerade lustvoll mit kleinen federleichten abwärts wandernden Küssen verziert. „Jaaaaaa …!“, haucht sie schon leicht aufgelöst zurück.
„Was heißt das jetzt? Ich mag schwimmen oder … mach weiter so?“, neckt er den Rotschopf neben sich frech und unterschätzt doch glatt … die Kraft an seiner Seite. Mit Schwung gewinnt Lotta die Oberhand, stützt sich mit beiden Händen auf seinem Brustkorb ab und drückt ihn leicht nieder. „Du vorwitziger Kerl! Schwimmen natürlich! Damit ich dich mal kräftig unterduckern kann.“
Lachend ergibt sich Ansgar. „Was hast du heute getrunken? Bad Bull? Verleiht es dir Flügel?“ Aufmerksam blickt er zu ihr hoch. „Neue Halskette? Hab‘ ich noch nie an dir gesehen!“ Sanft streichen seine Finger an dem eigenartig knöchernen glänzenden Gebilde und weiter an der zarten Haut ihres Halses entlang. Ein erneuter wohliger Schauer durchfährt Lotta. Gleichzeitig fühlt sie sich den ganzen Tag schon so belebt, so … kraftvoll.
„Mhm. Das Teil lag schon länger in der Küchenschublade, bei meinem kaputten Handy! Hab es heute Morgen erst wieder entdeckt.“, erklärt Lotta nur salopp. Sie beugt sich langsam wieder zu ihm runter, streift erst sacht seine mit ihren Lippen, reizt … geizt … mit vielversprechenden Genüssen, bis sie endlich … den Kuss mit intensivem Spiel vollendet.
Fiebrig wandern seine Hände ihre geschwungenen Hüften entlang, ziehen sie noch dichter zu sich heran, bis wirklich kein Blatt mehr dazwischen passt. „Wie konnte ich je glauben, du seist … schüchtern!“, lacht er heiser an ihrem Ohr, das Gesicht von einer Flut wirrer Haarsträhnen bedeckt. Leicht hebt sie den Kopf, schaut ihm nun direkt und lächelnd in die Augen: „Verwechsle Vorsicht nie mit Schüchternheit!“ Und schon verhindert sie die Fortführung der Diskussion mit weiteren kunstvollen Lippenbekenntnissen.
Die nächsten Stunden sind beider Seelen völlig verloren … für irgendwelche Kirchgänge mit biblischen Sprüchen. „Ohhhh, meeeein Gott!“, dient hier nur dem Abendgebet für eine himmelhochjauchende Nacht.
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Erst am nächsten Morgen gibt es wieder konkrete Information beziehungsweise Nachfrage am Frühstückstisch, was es denn nun mit dem Schwimmen auf sich hat. „Baden in Meer! Großer Krake, jaaaaaa!“ Takatuka kapiert sofort und ist schon ganz aus dem Häuschen. „Auch ganz warm? Andern mitkommen!“ Takatuka denkt an die ganze Kinderschar ihrer kleinen Freunde.
„Äh, Takatuka, heute ist kein Kindergarten. Danny arbeitet heute nicht. Nur wir drei fahren los!“, setzt Ansgar zu einer Erklärung an und wendet sich dann an Lotta. „Was meint sie mit ‚warm‘? Es ist nur der See weit unten im Tal, wo man jetzt schon halbwegs baden kann. Ist das vielleicht noch zu kalt für die Kleine?“ Ansgar hat für ihren freien Tag in der Woche einen kleinen Ausflug geplant.
Lotta schüttelt den Kopf: „Eigentlich nicht! Du denkst wohl an warmes Badewasser, meine Süße. Wir werden aber heute eine ganz große Badewanne sehen. Ein riesiger See, Takatuka!“ Lächelnd wischt Lotta ihrer Tochter das kleine verschmierte Mäulchen ab. Sie ist selber schon gespannt auf dieses für sie neue Areal. Ohne Ansgars Wagen wäre so ein Ausflug hier auch kaum möglich. Vieles ist zu Fuß zu weit weg für einen Tag. Auf diesem Hang müssen sie ganzjährig durch Tiefschnee durchwaten …
„Weißt du … ich wollte eigentlich immer schon mal den Führerschein machen!“, überrascht Lotta Ansgar gerade mit einer nächsten neuen Planung. „Meinst du, es gibt hier so eine Fahrschule? Ich meine, mit der Gehaltserhöhung … könnte ich so langsam auch darüber nachdenken! Die Wasserleitung in Eigenleistung kostet ja bisher kaum was.“ Stolz richtet sie ihren Blick aus dem Fenster auf ihr kleines Wunderwerk an Metallurgie. Der kleine Hochofen funktioniert Eins-EA.
Ansgar musste mittlerweile anerkennend feststellen, dass Lotta sich damit nicht ihre kleine Hütte abfackeln wird und das Handwerk tatsächlich beherrscht. Noch ein paar Tage Arbeit und … es gibt endlich fließend Wasser in der Kate. Yippieee.
Und klammheimlich schmiedet sich Lotta nebenbei … auch noch ein paar neue Schwerter, Yeeaaah. Weiß man ja nie, wozu man die mal brachen kann …
„Warmes Meer!“, protestiert Takatuka dazwischen. „Nich‘ Wanne!“ Die See Frage beschäftigt sie noch immer. „Krake nich‘ kaltes Wasser!“
„Mhmmmm?“ Ansgar weiß gerade nicht, worauf er zuerst reagieren soll. „Führerschein, ok! Hab‘ ich gleich ’ne Idee für dich, Lotta. Moment noch. Was meinst du genau, Takatuka? Erinnert sie sich … irgendwie an … einen Urlaub in den Tropen?“ Neugierig blickt Ansgar mehr Lotta als Takatuka bei dieser Nachfrage an, dieses gemalte Bild in der Werkstatt vor Augen. ‚Rückt Lotta irgendwann … ein bisschen mehr damit raus? Ich würde sie zu gerne mal in diesen bunten exotischen Wickeltüchern sehen …‘
Doch Lotta beißt sich etwas verlegen auf die Lippen, schaut Ansgar nicht an, sondern nur ihr Töchterchen. „Takatuka, Kraken leben, glaub ich … überall in Meeren. “ ‚Hat das Kind … doch Erinnerungen an das Eiland Takatuka? Wieso jetzt? Ich könnte ihr nicht mal weiterhelfen, weil meine … fehlen.‘
„Wasser küsst, Krake kommt!“, schlägt die Kleine über sich selbst belustigt beide Händchen vor die lütte Schnute. „Viiiel mehr warm!“ Jetzt kräht sie ganz vergnügt mit hochgeworfenen Ärmchen vor sich hin. „Krake auf Kopf!“, deutet sie mit gekrümmter Handbewegung an.
Lotta errötet leicht. ‚Was für Bilder schwirren Takatuka durch das kleine Hirn. Kommt daher das Kraken Spiel?‘ Unbeabsichtigt wandern Lottas Augen zur Küchenschublade, wo sie die Kette am Morgen wieder neben dem defekten Mobilphone verstaut hatte. Sie weiß, dass auf dem kleinen Handy Fotos von Takatukas Vater zu finden sind …, die sie … sich selber nicht ansehen kann, ohne einen neuronalen Gewittersturm in ihrem Hirn zu entfachen. Aber … ihr Kind könnte vielleicht den Vater darauf erkennen? ‚Wieso … bin ich nicht schon eher darauf gekommen?‘
Es gab keine Bilder von ihm, als sie damals vor fast einem Jahr von dem Eiland geflohen waren, soweit Lotta sich entsinnen kann. Gab es überhaupt Fotografien auf Takatuka? Lotta weiß es einfach nicht mehr …
Anspannung wird im Raum greifbar. Lotta versucht ihre wie festgesaugten Augen krampfhaft wieder von der Schublade zu lösen, blickt betreten zu Boden. Das ist Ansgar Signal genug, Lotta nicht weiter in die Ecke zu treiben. ‚Wir wollten uns nicht mit den schwergängigen Themen gleich zu Anfang bedrängen … Hat wohl wieder mit Takatukas Erzeuger zu tun.‘„Ich fürchte, Kraken gibt es in einem See nicht, Takatuka. Aber viel Badespaß, jo? Hol schon mal Eimerchen und Schaufel.“, lenkt er das Kind schnell ab, das sogleich aufgeregt losflitzt.
Zu Lotta antwortet er nur ruhig auf ihre Frage zum Führerschein hin: „Theorievorbereitung und Prüfung macht man in diesen dünner besiedelten Gegenden Schwedens eher online. Fahrpraxis darf dir jeder vermitteln, der drei Jahre einen Führerschein hat. Somit also … ich! Fangen wir doch nachher gleich mal an. Und vielleicht … wird es Zeit, dir langsam mal ein neues und funktionierendes Handy zu besorgen.“ Nur aus den Augenwinkeln heraus streift sein Blick kurz diese ominöse Küchenschublade.
Lotta ist leicht erschlagen wie verzückt. ‚Er hat genau gemerkt, dass ich gerade … etwas … in alten Geschichten verhakt war.‘ Einen Moment sehen sich beide nur wortlos an, bis Lotta aufsteht, sich zu Ansgar runter beugt und ihn sanft küsst. „Ich freue mich auf den Ausflug heute! Danke, Ansgar, für … so vieles!“ Er umfängt sie mit beiden Armen um die Taille und so stehen sie eine Weile ruhig da, bis Takatuka mit Eimerchen und Schaufel scheppernd das kurze Idyll wieder zerstört.
Ansgars Augen kleben beim Rausgehen erneut kurz an der Küchenschublade. ‚Vielleicht … lässt es sich doch noch … reparieren. Wäre schon … interessant, was das kleine Ding so preisgäbe!‘
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Natürlich muss sich Lotta erstmal erklären lassen, was unter der Haube steckt. Gehört zwar nicht zur Theorieprüfung, aber Lotta denkt ganz pragmatisch an die Kunstfertigkeit, die eigenen Sachen auch reparieren zu können. „Keilriemen, ok, Batterie … vier Zylinder, Hut ab! Mhm, mhm, Öl?“ Lotta muss gleich mal aufschrauben und reinsehen. „Ziemlich … dunkel, Raps oder Soja? Ich nehme am liebsten Yak Butter!“ „Äh, wie?“
„Auf jeden Fall … viel Metall hier in dem Block. Wenn du was davon nicht mehr brauchts, Ansgar, … immer her damit für meinen kleinen Ofen!“ Zufrieden lässt Lotta die Motorhaube fallen. ‚Ein feines kleines Vorratslager ...‘ „Wir sollten losfahren, Takatuka wird schon ungeduldig!“ ‚Ich auch, ran ans Lenkrad.‘
„Okeeeeeey!“ Ansgar stellt fest, dass Lotta eine ganz eigene Art hat, sich die Welt oder neue Begriffe und Lerninhalte zu erschließen. Er ahnt jetzt, was Brett damit meinte, dass Lotta Oleg oft in den Wahnsinn trieb. ‚Er muss schier verzweifelt sein‘, grinst Ansgar amüsiert vor sich hin, als der Rotschopf auch schon ganz lernbegierig auf den Sitz hinterm Lenkrad springt.
Über den drei Pedalen wackelt sie mit ihren nackten Zehen herum, schaut Ansgar dabei erwartungsvoll an. „Auf welches trete ich zuerst? Links, rechts, Mitte?“ Sie zieht eine Schnute auf seine perplexe Frage hin: „Wo sind deine Schuhe geblieben, Lotta? Ist dir nicht kalt an den Füßen?“
„Nope!“, ihre ehrliche knappe Antwort.
Nach kurzer Einweisung ruckelt Lotta begeistert durch die schneeweiße Landschaft und fragt nebenbei ganz naseweis: „Wie ist denn der CO² Ausstoß von dieser Kiste?“
Ansgar klappt den Mund einmal auf und … wieder zu. Konsterniert schaut er starr geradeaus nach vorn. ‚Was zum Geier lehrt Oleg sie eigentlich gerade?‘ Der Norweger war eigentlich nur von Grundkenntnissen in Mathe und Simlisch ausgegangen. ‚Jetzt hat Lotta aber einen Hochofen für Metallurgie im Garten und eignet sich nebenbei auch noch Chemie an?‘„Zu hoch!“ murrt er knurrig auf die Frage nach der Klima Lage. „Aber mit was anderem kommste hier nicht weit! Lotta, achte bitte auf die Straße.“ ‚Wie gut, dass wir noch von fluffigem Schnee umgeben sind …‘
Takatuka und Wolf lachen sich ziemlich arg durgerüttelt eins auf der Rückbank bei Lottas schwunghaften Fahrversuchen.
In belebterer Gegend übernimmt Ansgar lieber wieder das Ruder: „Das war schon mal ganz gut, Lotta, aber hier musst du auch auf Schilder und Verkehrsregeln achten. Heute Abend fangen wir mit der Theorie an! Ich habe dich nebenbei schon mal angemeldet für einen Online-Kurs.“ Er hält ihr sein Handy hin, damit sie selber schauen kann. Lotta scrollt durch das Kursprogramm und bleibt … beim Preis hängen. „Uyyy! Ich fang … vielleicht am bestem erst im Sommer mit dem Führerschein an. Sonst … klappt das nicht mit dem Flug für den Urlaub.“
Ansgar blickt kurz zur Seite: „Der Kurs ist schon gebucht! Geht schon klar!“ Lotta verstummt einen Moment. ‚Einfach so, ohne mich zu fragen? Kann ich nicht selber entscheiden, was ich mit meinem hart verdienten Geld mache?‘ Etwas verunsichert schaut Lotta kurz zu Ansgar hoch und schnell wieder weg. ‚Fang keinen Streit deswegen an.‘ „Dann reisen wir eben später nach Henford!“, erklärt sie leise. Dabei hatte Sie sich schon so sehr darauf gefreut ...
„Die Flüge sind auch schon gebucht! Mach dir deswegen keine Sorgen, Lotta!“, grinst Ansgar sie spitzbübisch an. Den Urlaub demnächst will er sich jetzt auf keinen Fall entgehen lassen, nachdem er nun weiß, dass ihr Henford gar nicht mehr so unvorstellbar ist. ‚Vielleicht gefällt ihr der Grund und Boden, den ich schon erworben hab …‘ Seine Pläne reifen immer mehr. Und nicht weit davon entfernt, hätte er vielleicht auch noch … eine klitzekleine Angelegenheit in eigener Sache zu regeln …
„Wann … und wie … hast du das denn alles erledigt, Ansgar?“, wagt Lotta doch zögerlich die Nachfrage an den ausgefuchsten Norweger. Lächeln nickt der in Richtung seines Mobilphones in ihrer Hand. „Die Flüge? Gestern Mittag! Geht alles mit dem kleinen Gerät da. Frühbuchrabatt!“
Verwundert starrt Lotta auf das kleine Ding in ihrem Schoß. Sie hatte nie in Gänze erfasst, was man damit alles machen kann. Mit dem ersten Dienst für die Baugesellschaft hatten Thorger und Sven ihr geholfen, ein Konto einzurichten. Und irgendwie lief der Geldtransfer über so kleine Papiere. Im Moment zahlt Oleg ihr wie vereinbart ein Teil ihres Gehaltes bar aus. Der andere, den sie nicht direkt benötigt, wandert auf irgendeine Bank, die sie noch nie gesehen hat. Früher hat Merlin ihre Geldgeschäfte gewissermaßen überwacht und vor ihm half Garderobiere Ludmilla weiter …
„Wie geht das denn?!“, wackelt Lotta mit dem Handy von Ansgar in der Luft rum. „Ist … mein Konto jetzt … leergefegt?“ Ein irritierter wie pikierter Gesichtsausdruck trifft sie von dem Norweger. Er wirkt ein bisschen genervt: „Natürlich nicht!“
In einem weiten Bogen fährt er an ein liebliches Seeufer heran, bremst in Strandnähe und greift hinter sich, um Takatuka und Wolf die Tür zu öffnen. „Nicht gleich ins Wasser!“, ruft er noch hinterher, als die beiden quietschvergnügt mit Eimerchen und Schaufel bewaffnet auf die spiegelglatte Fläche zustreben.
„Sag mal Lotta, was denkst du eigentlich von mir?!“, herrscht er den Rotschopf an seiner Seite an, als Takatuka und Böser außer Hörweite sind. „Ich hab‘ doch gar einen Zugriff auf dein Konto! Wo hast du eigentlich die ganze Zeit gelebt? Hinterm Mond?“ Lotta zuckt leicht zusammen und schaut etwas verstört zurück. „Ich … entschuldige! Ja … vielleicht …! Wovon … hast du … dann alles bezahlt?“
„Von meinem Konto! Betrachte es einfach als Geschenk, Lotta!“ Bedauernd blickt er auf ihren gesenkten Kopf. „Ist es so schwierig, etwas von mir anzunehmen? Du willst mir nichts schuldig bleiben, oder?“
„Nicht … soooo viel!“, kommt es gehaucht zurück. Ihre Augen sind immer noch auf ihre ineinander verflochtenen Hände gerichtet. Einen Moment schaut er schweigend auf dieses verzagte Bündel hinunter, macht sich klar, dass sie noch ganz am Anfang ihrer Beziehung stecken und er viel zu ungeduldig voranschreitet. Seine Stimme klingt sehr belegt als er sich räuspert: „Du kannst noch nicht so weit denken, nicht wahr?“ Zaghaft nickt sie mit dem Kopf, ohne ihn anzuschauen. Lotta weiß nicht, wie sie‘s erklären soll ….
Ansgar hat noch nie zuvor erlebt, dass eine Frau an seiner Seite nach so viel Unabhängigkeit strebt. ‚Meist wurde mir ungefragt überlassen, alles zu regeln, Rechnungen zu begleichen und nun … erlebe ich das genaue Gegenteil. Ich habe gar nicht gefragt, ob sie das so will. Ansgar muss ein bisschen über sich selber schnauben. Vielleicht geht es ihr einfach nur darum, selbständig zu bleiben und ich denke gleich wieder …, sie will mich nicht!‘
Sacht beugt er sich zu Lotta rüber, streicht ihr übers Haar: „. Ich bräsiger Holzfäller bin zu schnell und ungestüm für dich, hm? Ich spreche sowas jetzt vorher mit dir durch, ok?! Da ich dich aber jetzt schon damit überfallen habe … Darf ich dir eines davon wenigsten … als Geschenk machen?“ Ein Friedensangebot, dass hoffentlich angenommen wird. Ansgar möchte nicht, dass Lotta jetzt ständig das Gefühl hat, finanziell bei ihm in der Schuld zu stehen. Aber sie hat durch die erst kürzliche Gehaltsanpassung ganz sicher keine solchen Reserven wie er auf der Rückbank.
Lotta ist nicht dumm. Sie weiß auch, dass sie eine ganze Weile an Ansgar zurückzahlen müsste …, wenn sie jetzt nicht auf seine Friedensbemühung einginge. ‚Und er würde sich vielleicht noch mehr zurückgewiesen fühlen.‘ Mit etwas schiefen Lächeln schaut sie wieder hoch. ‚Der Flug macht noch die geringeren Kosten aus‘:„Du kannst mir den Traum vom Ikarus schenken!“ Ansgar hebt eine Braue. ‚Ach, d e n kennt sie! Doch höhere Töchter-Bildung, oder was?‘ Immer wieder versetzt ihn dieser Rotschopf in Erstaunen. ‚Oder Bretts Werk in Simlisch? Die kommen ja gut voran! Was macht sie noch für eine externe Schulprüfung?‘
„Und ich lass dich noch etwas draufzahlen!“ Ihr Blick wird leicht verschmitzt, obwohl etwas Feuchtigkeit in den Wimpern glänzt. Auch Ansgars zweite Braue hebt sich. Er wartet wortlos ab, was weiter passiert, als sie ihm sanft über die Wange streicht. Ein ganz zarter Hauch von Achtsamkeit schwebt über dieser Geste. „Sei ganz lieb zu mir den Rest des Tages! Ich will es auch zu dir sein! Lass uns heute einen schönen Ausflug mit Takatuka haben!“ Leben im hier und jetzt ist gerade Lottas Devise, die sie mit einem süßen Kuss besiegelt. Ansgar zieht sie erleichtert in seine Arme. „Da zahle ich doch gerne doppelt und dreifach drauf! Mit Zins und Zinseszinsen …“ Schon wird jegliches Widerwort von ihr im Keim erstickt. Lotta erhebt aber auch nicht wirklich Einspruch, sondern verbucht unter Zahlungseingang noch weiteres Geschmuse, bis Takatuka an die Wagentür klopft und grient: „Küsst, dann gleich Krake kommt!“ Der Wolf ist nicht so überzeugt, dass sich gleich ein mehrarmiges Weichtier zeigt.
Doch schnell rennt die Kleine zum See zurück, um nachzusehen, ob sich ein paar Fangarme über der sich seicht kräuselnden Wasseroberfläche zeigen. Lotta und Ansgar eilen hinterher, ohne wirklich wahrzunehmen, was das Kind gerade von sich gab. „Warte, ich komme mit!“, versucht Lotta, das Kind zu bremsen, direkt ins kühle Nass zu sprinten und schmeißt im Laufen schon mal die Überbekleidung ab.
Böser ist aber auch in Habachtstellung. An ihm vorbei kommt Takatuka gar nicht erst in tieferes Gewässer. Auch wenn die Kleine schon ganz schön kräftig ist … „Hach!“, seufzt Lotta und krault dem Wolf beherzt das Fell, als sie bei den beiden ankommt! „Auf dich ist immer Verlass!“ Liebevoll blickt sie ihn an. ‚Du hast nie direkt auf Ansgar angeschlagen. Also muss doch alles mit dem Norweger in Ordnung sein, mein kleiner Seismograph!‘
Ansgar hat sich auch schnell entkleidet und wirbelt die kleine Takatuka lachend durch die Luft: „Willst du wieder Großer Krake spielen?“ Lotta freut sich über das kichernde Glucksen ihres Kindes. ‚Es ist so schön, den beiden zuzusehen. Sei nicht immer so … übervorsichtig. Lass dich endlich voll und ganz ein, nimm einfach an, was sich bietet … Es ist doch alles bestens und wunderbar! Nicht wahr?‘
Zu viert tummeln sie sich eine Weile am Strand herum, bis Ansgar eine Angelrute aus dem Kofferraum holt. „Mittagessen fangen!“ lächelt er Lotta entgegen, als er vom Wagen zurückkommt. „Willst du schon mal was für eine kleine Feuerstelle zusammensuchen?“
Lotta klatscht begeistert in die Hände: „Du angelst, Ansgar? Oh, ich auch bitte. Hast du noch eine Rute dabei? Ich hab‘ direkt hinter meinem letzten Haus an den Docks immer gleich angeln können! Barsche, Zander, Dorsch …“, zählt sie an den Fingern auf. „Ich kann mir aber auch einen kleinen Speer aus der Weide da drüben schnitzen und Speerfischen, wenn du einen Moment wartest.“ Ihre Augen leuchten freudig erregt. Gerne denkt sie an einen Angelgenossen vor nicht allzu langer zurück, der sie immer an ihren Kinderfreund Tommy erinnerte.
„Sogar … Speerfischen? Und du hast … ein Schnitzmesser dabei?!“ Ansgar hat augenblicklich Lottas an Silvester gezückten Säbel vor Augen und lässt leicht besorgte Blicke über ihre knappe Badebekleidung schweifen. ‚Am Leib trägt sie keine Waffe! Uff, die Frau ist einfach unglaublich.‘ „Lass mal stecken, dein … Jagdmesser! Ich hole … meine Ersatzrute!“, bietet Ansgar lieber an.
Beim gemeinsamen Angeln freut sich der Norweger unglaublich, dass sie sogar diese Leidenschaft teilen. „Genau, das meinte ich. Einfach herausfinden, was der andere mag, sich … noch näher kennenlernen.“ Glücklich und entspannt lächelt Lotta zurück und lässt dann ihre Augen wieder auf dem Blinker und dem glatten See ruhen: „Ja, das ist schön. Was magst d u denn noch so …“ So wirklich viel hatte Ansgar nun auch noch nicht erzählt.
„Dich!“, lautet seine spontane und direkte Antwort. Lottas Kopf schwenkt wieder rum. Oft sieht er sie so intensiv an und die Luft zwischen ihnen scheint zu brennen. Sie kann dann kaum atmen. Die Angel in ihrer Hand beginnt ein wenig zu zittern … „Oh, ein Fisch!“, ruft sie überrascht und richtet ihre Aufmerksamkeit darauf, die Leine achtsam einzuholen, damit ihnen das Mittagessen nicht freiweg flöten geht. „Ein … Prachtexemplar!“, kommentiert sie mit schelmischem Seitenblick auf Ansgars wohlgestaltete Figur, als sie sich ihren schuppigen Fang in Händen näher betrachtet.
Der Norweger lässt seine Angel augenblicklich zu Boden gleiten, umfasst Lotta mit einem Arm, während die freie Hand den alsbaldigen Bratfisch in einen Eimer befördert. „Darf ich der Gewinnerin des Angelwettbewerbes meine besten Glückwünsche übermitteln?“ Seine rauchig gesenkte Stimme lässt ihre Nerven mal wieder wie eine gut gestimmte Harfensaite vibrieren. ‚Mein Gott, neben ihm werde ich zum nervösen Schulmädel – das ich ja nie war! Merkwürdig … ‘ Lotta kommt kaum zum Luft holen oder Nachdenken. Ansgar beweist ihr erneut, wie ‚lieb‘ er heute zu ihr sein will …
„Ganz viel küsst, aber Krake immer noch nicht kommt!“, beschwert sich Takatuka und zupft an den Beinen der beiden ineinander verschlungenen Angler*innen. Für sie hat die ganze Küsserei nur ein einziges Ziel: ein interessantes mehrarmigen Meerestier endlich hervorzulocken … Mama und Ansgar strengen sich ihrer Meinung nach einfach noch nicht genug an. ‚Nicht so wie mit Papa …‘ damals! Ein genaues Zeitgefühl hat die Kleine noch nicht, wie lange das her ist.
„So verrückt wie die Mutter!“, quittiert Ansgar lachend die Quengelei des Kindes und löst sich bedauernd von Lotta. „Schau, was wir stattdessen fangen konnten, Takatuka.“ Er beugt sich zum Kind hinunter und zeigt ihm den Inhalt des Eimers. „Hunger!“, deutet die Lütte sofort auf ihr weit geöffnetes kleines Mäulchen! ‚Jupp, sie weiß sofort, was mit ’nem Fisch anzustellen ist …,‘ stellt Ansgar schmunzelnd fest. ‚Mama hat wohl wirklich öfter geangelt.‘
Gemeinsam sammeln Lotta und Ansgar schnell noch ein paar Steine und Reisig für eine kleine Feuerstelle zusammen. Wie unabsichtlich streifen dabei ihre Hände immer wieder … am Leib des anderen entlang, hinterlassen dabei ein sanftes Prickeln und Kribbeln unter der Haut. Takatuka buddelt mit ihrem kleinen Schäufelchen schon mal eine Mulde für die Feuerkuhle. ‚Auch das scheint dem Kind nicht unbekannt‘, bemerkt der Norweger nebenbei trotz Ablenkung durch den betörenden Rotfuchs an seiner Seite. ‚Zwei … Naturkinder! Als wären sie … die meiste Zeit … in einem Wald aufgewachsen – Feengleich.‘
Manchmal hat Ansgar so ein Bild vor Augen, als wenn Lotta eine Elfe wäre, die eines nachts urplötzlich wieder in ihre andere unirdische Welt entschwindet. Dann zieht sich ihm der Magen zusammen und er möchte laut schreien, um dieses Gefühl drohenden Verlustes niederzuringen. ‚Ich habe schon einmal so viel verloren … Folge ich hier vielleicht nur einem Irrlicht?‘ Fragt er sich zuweilen etwas grimmig. ‚Blendwerk, Hexenwerk?‘
‚Und was bin ich selbst? Teufelswerk?‘ Mit diesem Gedanken fährt er sich wieder runter: ‚Ich habe es all die letzten Jahre geschafft, kühl und besonnen zu bleiben. Bleib … ruhig. Auch jetzt!‘ Das fällt nur immer schwerer mit diesem süßherben Geschöpf neben sich. ‚Wann passierts, hm, Ansgar, dass du dich nicht mehr ausreichend unter Kontrolle hast?‘
Ganz fachmännisch spießt Ansgar den von Lotta gefangenen Fisch knapp unterhalb der Rückenwirbel auf. Sie hatte tatsächlich nebenbei geschickt einen Ast mit einem Jagdmesser zugespitzt, als er das Kind nachdenklich beim Graben beobachtete. Auch ein paar Kräuter hatte sie gesammelt, mit denen sie den zügig entschuppten Fisch kräftig einrieb. Jeder Handgriff saß bei ihr. ‚Mit dem Schwert warst du auch ganz schön behänd, mein Schatz …‘
Fasziniert beobachtet er ihr konzentriertes Antlitz, während sie das Grätentier im Feuer langsam von allen Seiten knusprig braun brutzelt. „Rote Krebse auch lecker, mhmmmm!“, wartet Takatuka schon heißhungrig auf ihr Stück Fisch. Ansgar registriert bei Lotta einen schnellen überraschten Blick aus den Augenwinkeln zuerst auf ihr Kind und dann zu ihm rüber, ohne dass sie den Kopf dabei groß dreht. Ihre Augen treffen sich einen kurzen Moment. Rasch wendet sie ihre wieder ab und heftet sie ganz angelegentlich auf das Gargut vor sich am Spieß. Dann nochmal ein vorsichtiger Augenaufschlag zu ihm hoch. Sekundenlang starren sie sich wortlos an, bevor Lotta diese enervierende Spannung zwischen ihnen abrupt mit einem nüchternen Satz beendet: „Ich glaub … der Fisch ist fertig!“ Takatuka schleckt sich schon einzeln die Finger danach und auch für den Wolf gibt es ein Festessen. ‚Was ist denn an Krebsen für sie so … unangenehm, dass sie mich derart wachsam … ansieht?‘, fragt sich Ansgar nur.
Nach dem Mittag döst Takatuka gut gesättigt ein wenig an den Wolf gekuschelt am Strand vor sich hin. Lotta und Ansgar finden ein bisschen Zeit, weiter auf den See raus zuschwimmen. In schnellen Zügen krault Lotta voran und Ansgar hinterher. In der Mitte des Gewässers lässt sie sich genüsslich auf dem Rücken treiben: „Es ist wunderschön hier, Ansgar. Das war eine tolle Idee!“ Über ihr leuchtet der Himmel so herrlich blau. Ein paar Schäfchenwolken treiben vorüber. Im Moment wirkt Lotta ganz zufrieden und im Reinen mit sich. Lächelnd schließt sie eine Weile ihre Lider.
‚Als wäre sie in ihrem Element … wie eine Wassernymphe!‘, schießt Ansgar erneut ein recht mystisches Bild durch den Kopf. ‚Haben sie früher eher am Meer gelebt?‘ Bislang hatte er nur von irgendwelchen Docks gehört. „Ich habe, glaube ich, die letzte Rate noch nicht bezahlt!“, kokettiert er, an ihr Gespräch von vorhin anknüpfend.
„Mhmmmm?“ Lotta öffnet blinzelnd ein Auge ….
„‘Sei ganz lieb heute zu mir‘ hattest du mich gebeten und das habe ich auch vor. Vielleicht schaffen wir es ja doch noch, Takatukas Kraken heraufzubeschwören, Lotta …“ Schon nähert er sich ihr in eindeutiger Absicht.
„Was?! Duuu …“ Lotta schwenkt von der Horizontale in die Vertikale um, lacht leicht empört wie angeregt auf. ‚Jetzt macht er auch noch Witze über diese Kraken Sache …‘ Ihr dämmert langsam, dass Takatuka irgendetwas triggert, das Bilder von maritimen Weich- wie Schalentieren aus ihrem früheren Leben auf dem tropischen Eiland heraufbeschwört … ‚Vielleicht war es schon die ganze Zeit da … nur ich habe es nicht richtig gedeutet oder zugehört. Mir fehlen einfach selber die notwendigen Bilder und Erinnerungen, um es richtig zu verstehen.‘
Trotz aufkommender Sorgen um ihr Kind kann Lotta grad nicht anders als einfach mit zu albern und Ansgar nass zu spitzen. „Du bist so ein frecher Kerl …! Na warte, ich hatte dir ja auch was versprochen! Gestern Abend!“ Schon versucht sie, Ansgar unterzuduckern und sich auf seine Schultern zu stemmen. Aber irgendwie … fehlt die Kraft der gestrigen Nacht und Ansgar packt sie einfach an den Hüften, hievt sie aus dem Wasser wie ’ne Ballerina, die … gar nicht graziös … hintenüber kippt. „Uuuuhhhh!“ Kleine Wellen schlagen über Lottas Haupt zusammen, als sie rücklings wie ein Klappmesser zusammengefaltet untertaucht.
Doch Lotta erweist sich wie ein Aal im Wasser, als Ansgar wieder nach ihr zu greifen versucht. Flink, taucht sie unter seinen suchenden Händen hindurch und überfällt ihn von Hinten. Nützt aber auch nichts. Sie wird geradewegs nach vorn über die Schulter und kopfüber ins Wasser geschleudert.
„Aaaaaahhh!“ Diesmal entkommt sie nicht. Am Fußknöchel hat er sie gepackt und schon wird sie zurück zu ihm an die Wasseroberfläche gezogen.
„Nennst du d a s lieb sein?“, schimpft sie prustend.
„D a s nicht, aber d i e s …!“, lächelt er anzüglich. Eng von ihm umschlungen wird ihre Gegenwehr vollends unterbunden. Sie kann nicht anders, drängt sich näher an ihn heran. Sinnbildlich ist wohl doch noch der Große Krake erschienen ... in Gestalt eines rothaarigen Norwegers!
Nur … Takatuka hat’s verschlafen. Der Wolf hat’s aber gesehen und gelächelt – wie nur ein Böser Wolf das kann!