Forum Discussion
Erdmute-Rebenvon
4 years agoSeasoned Ace
Na? Und an wen habt ihr gedacht? Nun ich bin a ganz großes Schlaule. Natürlich weiß ich das Patchy auch auf Mädels steht. Also scheidet Merry schon mal aus. ;)
Und ich? Na ja, ich werde doch nicht die Frau mit Patchy zusammen bringen, die ich selbst haben möchte. Mir reicht ein Konkurrent da völlig aus.
Aber für meine beste Freundin, da konnte ich es mir sehr gut vorstellen.
Also schlug ich Patchy vor, er soll sich doch mit Mistle treffen und mal mit ihr ausgehen. Sie würde sich bestimmt darüber freuen. ;)
Wenige Tage später erfuhr ich, dass Patchy und Mistle miteinander befreundet sind.
Patchy bedankte sich sogar bei mir dafür, dass ich ihn und Mistle zusammengebracht habe.
Mistle beriet sich mit Pepper nun sehr ausführlich; was man zu einem Date anzieht, welchen Lippenstift man aufträgt und ob man sich die Finger lackieren soll? Frauenkram, von dem ich keine Ahnung hatte. Aber was ich als Freund bei ihr sehen konnte war, wie fröhlich sie ihrem Date entgegenfieberte.
Sie war ganz schön nervös und versuchte sich im Schaukelstuhl ein wenig zu beruhigen.
Ich konnte sie da sehr gut verstehen. Vor allem da es mir Tag täglich selbst so erging.
Schon der alleinige Anblick von meinem „Schätzle“, so wie sie da saß und im Schaukelstuhl mit ihren Strickarbeiten, ließ mein Herz höher schlagen.
Manchmal dachte ich, jetzt…- genau jetzt ist der Moment wo ich ihr das gerne sagen möchte.
Doch dann erinnerte ich mich an mein Versprechen, das ich Merry gegeben habe und ließ es dann einfach.
So redeten wir über belangloses. Hauptsache ich konnte in ihrer Nähe sein.
Wenn ich tanzte, schaute ich immer wieder über meine Schultern, um nachzusehen, ob sie auch zu mir schaut. Ich wünschte es mir so sehr, dass sie mich sieht.
Immer mehr kam ich für mich zu dem Entschluss, dass Merry sie eigentlich gar nicht verdient. Er sieht sie nicht mal. Zumindest kam mir das so vor bei meinen Beobachtungen.
Ich musste mich dringend ablenken von diesen Gedanken. Ich hatte es Merry versprochen.
Es darf einfach nicht sein. So beschäftigte ich mich mit Reparaturarbeiten.
Doch irgendwann konnte ich nicht mehr anders und ich musste es ihr endlich sagen. Ich musste meine Gefühle für sie Ihr offenbaren. Dazu lud ich sie zu einem Date ein.
Aber ich glaube, ich habe sie mit meinem Geständnis überfordert. Etwas befangen kehrten wir dann später wieder zurück.
Merry´s Blicke, die an mich gerichtet brannten wie Feuer. „War was?“, wollte er von mir wissen.
Ich antwortete wahrheitsgetreu: „Nö, was soll schon gewesen sein?“
Daraufhin meinte Merry nur noch: „Dann ist ja gut!“
Was soll ich nur tun? Nächtelang liege ich wach in meinem Bett vor Sehnsucht.
Und das einzige, was ich sehe, ist sie.
So nah und doch so fern.
Um mich erneut abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen, spielte ich wieder Schicksalsgott bei meiner besten Freundin. Da ich ja jetzt wusste, dass Patchy und sie ein Paar sind, sprach ich ihn nochmals auf Familienzuwachs an.
Und dieses mal war seine Antwort:
Na da bin ich ja jetzt gespannt? Ich schmunzelte, da ich Mistle nicht eingeweiht hatte.
Und diese war auch wirklich ahnungslos, bis…
Patchy sie selbst darauf ansprach.
Was die beiden nun miteinander vereinbart hatten weiß ich nicht. Aber Mistle kam recht empört auf mich zu.
Mistle: „Duuuu, eines möchte ich dir jetzt mal unmissverständlich sagen. Halt dich in Zukunft aus meinem Liebesleben raus!“
Piper: „Aber… wir …sind doch …beste Freunde!“
Mistle: „…eben!“
Als sie sich wieder abwandte, hörte ich noch, wie sie sagte: „Und falls ich doch mal einen Rat von dir brauche, werde ich mich schon selbst bei dir melden.“
Puhhh, dabei habe ich es doch nur gut gemeint. Aber gut!
Ich hatte eh meine eigenen Probleme. So durfte ich mir weiterhin nicht anmerken lassen, wie es um mich stand. Ich wollte und musste Pepper nach meinem Geständnis Überfall erst mal Zeit lassen. Zeit lassen, um sich selbst klar zu werden, was sie eigentlich will. Und ich darf ihr den Weg zu Merry nicht verbauen, falls sie sich doch für ihn entscheidet.
Denn noch hatte ich das Gefühl, dass ich etwas wieder gut machen müsste. Mein Geständnis Überfall musste auf sie wie ein Hammer gewirkt haben. Aber so wollte ich eigentlich nicht mit der Türe ins Haus fallen.
Daher dachte ich, ich packe die nächste rote Wolle, die ich selbst geschoren habe, in ein schönes Päckchen. Und genauso überreichte ich ihr es.
Gespannt beobachte ich ihre Reaktion. Die rote Wolle würde sie bestimmt freuen. Damit kann sie sicherlich wieder sehr schöne Sachen stricken.
Und die Wolle gefiel ihr dann tatsächlich und wahrscheinlich gefiel ihr auch die Mühe, die ich mir mit dem Verpacken gemacht habe. Ich hab da auch all meine Liebe mit hineingepackt.
Sie nahm so ganz spontan ein Röschen aus der nächst stehenden Vase und überreichte es mir als Dank für diese kleine nette Überraschung.
Ihre Worte dazu, die sie mir zuflüsterte, ließen meine Sinne Tango tanzen. Ich fühlte mich wie auf Wolke 7.
Ich entflammte regelrecht für mein Schätzle.
Für sie stand ich im Feuer! Wie warm wird mir, bei dir mein Herz!
Oh, oh…moment mal…? Bin ich doch tatsächlich in meiner Träumerei etwas zu nah an den Kamin gekommen. Ähmmm… FEUER!
Meine Freundin Mistle griff beherzt zu einem Feuerlöscher. So in Flammen, konnte sie mich nicht stehen sehen.
Auch mein Schätzle trug zu meiner Lebensrettung bei. Ich war ein entflammter Liebhaber und zwei rettende Engel.
Frauenpower durch und durch…, was kann mir da noch schlimmes passieren?
Die Mädels waren nach dieser Rettungsaktion ganz schön stolz auf sich. Das steht ihnen aber auch zu, finde ich.
Ich verkohlter Jüngling suchte erst mal das Weite. Diesen armseligen Anblick möchte ich den Damen nun doch ersparen.
Trotz dieses Ungeschickes war ich im 7. Himmel. Sie gab mir ein unmissverständliches Zeichen ihrer Zuneigung. Darauf möchte ich aufbauen.
Ich duschte mich schnell und zog mich um. Als Merry nach Hause kam, sah man nichts mehr von meinem vorhergehenden Unglück. Und als Unglück empfinde ich es auch nicht wirklich. Hat sie denn mit ihrer selbstlosen Rettungsaktion nicht gezeigt, dass ich ihr wichtig bin? Ich geh für sie durchs Feuer und sie rettet mich!
Unschuldig tanzend wir nun nebeneinander, die Nähe des andern fühlend. Merry zog sich sogleich ahnungslos und müde in sein Schlafzimmer zurück. Ein bisschen drückte mich das schlechte Gewissen ihm gegenüber.
Ich hatte VERSPROCHEN und ich wusste jetzt das ich dieses Versprechen nicht halten kann.
Doch kaum war Merry verschwunden, sah ich nur noch sie. Wir waren inzwischen allein im Zimmer und ich wollte mich noch bei ihr für die Rettung bedanken.
Verlegen standen wir uns gegenüber,… und meine geheimen Wünsche und Träume übernahmen die Führung. Mit einem zarten Kuss berührte ich ihre Lippen.
Und ich? Na ja, ich werde doch nicht die Frau mit Patchy zusammen bringen, die ich selbst haben möchte. Mir reicht ein Konkurrent da völlig aus.
Aber für meine beste Freundin, da konnte ich es mir sehr gut vorstellen.
Also schlug ich Patchy vor, er soll sich doch mit Mistle treffen und mal mit ihr ausgehen. Sie würde sich bestimmt darüber freuen. ;)
Wenige Tage später erfuhr ich, dass Patchy und Mistle miteinander befreundet sind.
Patchy bedankte sich sogar bei mir dafür, dass ich ihn und Mistle zusammengebracht habe.
Mistle beriet sich mit Pepper nun sehr ausführlich; was man zu einem Date anzieht, welchen Lippenstift man aufträgt und ob man sich die Finger lackieren soll? Frauenkram, von dem ich keine Ahnung hatte. Aber was ich als Freund bei ihr sehen konnte war, wie fröhlich sie ihrem Date entgegenfieberte.
Sie war ganz schön nervös und versuchte sich im Schaukelstuhl ein wenig zu beruhigen.
Ich konnte sie da sehr gut verstehen. Vor allem da es mir Tag täglich selbst so erging.
Schon der alleinige Anblick von meinem „Schätzle“, so wie sie da saß und im Schaukelstuhl mit ihren Strickarbeiten, ließ mein Herz höher schlagen.
Manchmal dachte ich, jetzt…- genau jetzt ist der Moment wo ich ihr das gerne sagen möchte.
Doch dann erinnerte ich mich an mein Versprechen, das ich Merry gegeben habe und ließ es dann einfach.
So redeten wir über belangloses. Hauptsache ich konnte in ihrer Nähe sein.
Wenn ich tanzte, schaute ich immer wieder über meine Schultern, um nachzusehen, ob sie auch zu mir schaut. Ich wünschte es mir so sehr, dass sie mich sieht.
Immer mehr kam ich für mich zu dem Entschluss, dass Merry sie eigentlich gar nicht verdient. Er sieht sie nicht mal. Zumindest kam mir das so vor bei meinen Beobachtungen.
Ich musste mich dringend ablenken von diesen Gedanken. Ich hatte es Merry versprochen.
Es darf einfach nicht sein. So beschäftigte ich mich mit Reparaturarbeiten.
Doch irgendwann konnte ich nicht mehr anders und ich musste es ihr endlich sagen. Ich musste meine Gefühle für sie Ihr offenbaren. Dazu lud ich sie zu einem Date ein.
Aber ich glaube, ich habe sie mit meinem Geständnis überfordert. Etwas befangen kehrten wir dann später wieder zurück.
Merry´s Blicke, die an mich gerichtet brannten wie Feuer. „War was?“, wollte er von mir wissen.
Ich antwortete wahrheitsgetreu: „Nö, was soll schon gewesen sein?“
Daraufhin meinte Merry nur noch: „Dann ist ja gut!“
Was soll ich nur tun? Nächtelang liege ich wach in meinem Bett vor Sehnsucht.
Und das einzige, was ich sehe, ist sie.
So nah und doch so fern.
Um mich erneut abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen, spielte ich wieder Schicksalsgott bei meiner besten Freundin. Da ich ja jetzt wusste, dass Patchy und sie ein Paar sind, sprach ich ihn nochmals auf Familienzuwachs an.
Und dieses mal war seine Antwort:
Na da bin ich ja jetzt gespannt? Ich schmunzelte, da ich Mistle nicht eingeweiht hatte.
Und diese war auch wirklich ahnungslos, bis…
Patchy sie selbst darauf ansprach.
Was die beiden nun miteinander vereinbart hatten weiß ich nicht. Aber Mistle kam recht empört auf mich zu.
Mistle: „Duuuu, eines möchte ich dir jetzt mal unmissverständlich sagen. Halt dich in Zukunft aus meinem Liebesleben raus!“
Piper: „Aber… wir …sind doch …beste Freunde!“
Mistle: „…eben!“
Als sie sich wieder abwandte, hörte ich noch, wie sie sagte: „Und falls ich doch mal einen Rat von dir brauche, werde ich mich schon selbst bei dir melden.“
Puhhh, dabei habe ich es doch nur gut gemeint. Aber gut!
Ich hatte eh meine eigenen Probleme. So durfte ich mir weiterhin nicht anmerken lassen, wie es um mich stand. Ich wollte und musste Pepper nach meinem Geständnis Überfall erst mal Zeit lassen. Zeit lassen, um sich selbst klar zu werden, was sie eigentlich will. Und ich darf ihr den Weg zu Merry nicht verbauen, falls sie sich doch für ihn entscheidet.
Denn noch hatte ich das Gefühl, dass ich etwas wieder gut machen müsste. Mein Geständnis Überfall musste auf sie wie ein Hammer gewirkt haben. Aber so wollte ich eigentlich nicht mit der Türe ins Haus fallen.
Daher dachte ich, ich packe die nächste rote Wolle, die ich selbst geschoren habe, in ein schönes Päckchen. Und genauso überreichte ich ihr es.
Gespannt beobachte ich ihre Reaktion. Die rote Wolle würde sie bestimmt freuen. Damit kann sie sicherlich wieder sehr schöne Sachen stricken.
Und die Wolle gefiel ihr dann tatsächlich und wahrscheinlich gefiel ihr auch die Mühe, die ich mir mit dem Verpacken gemacht habe. Ich hab da auch all meine Liebe mit hineingepackt.
Sie nahm so ganz spontan ein Röschen aus der nächst stehenden Vase und überreichte es mir als Dank für diese kleine nette Überraschung.
Ihre Worte dazu, die sie mir zuflüsterte, ließen meine Sinne Tango tanzen. Ich fühlte mich wie auf Wolke 7.
Ich entflammte regelrecht für mein Schätzle.
Für sie stand ich im Feuer! Wie warm wird mir, bei dir mein Herz!
Oh, oh…moment mal…? Bin ich doch tatsächlich in meiner Träumerei etwas zu nah an den Kamin gekommen. Ähmmm… FEUER!
Meine Freundin Mistle griff beherzt zu einem Feuerlöscher. So in Flammen, konnte sie mich nicht stehen sehen.
Auch mein Schätzle trug zu meiner Lebensrettung bei. Ich war ein entflammter Liebhaber und zwei rettende Engel.
Frauenpower durch und durch…, was kann mir da noch schlimmes passieren?
Die Mädels waren nach dieser Rettungsaktion ganz schön stolz auf sich. Das steht ihnen aber auch zu, finde ich.
Ich verkohlter Jüngling suchte erst mal das Weite. Diesen armseligen Anblick möchte ich den Damen nun doch ersparen.
Trotz dieses Ungeschickes war ich im 7. Himmel. Sie gab mir ein unmissverständliches Zeichen ihrer Zuneigung. Darauf möchte ich aufbauen.
Ich duschte mich schnell und zog mich um. Als Merry nach Hause kam, sah man nichts mehr von meinem vorhergehenden Unglück. Und als Unglück empfinde ich es auch nicht wirklich. Hat sie denn mit ihrer selbstlosen Rettungsaktion nicht gezeigt, dass ich ihr wichtig bin? Ich geh für sie durchs Feuer und sie rettet mich!
Unschuldig tanzend wir nun nebeneinander, die Nähe des andern fühlend. Merry zog sich sogleich ahnungslos und müde in sein Schlafzimmer zurück. Ein bisschen drückte mich das schlechte Gewissen ihm gegenüber.
Ich hatte VERSPROCHEN und ich wusste jetzt das ich dieses Versprechen nicht halten kann.
Doch kaum war Merry verschwunden, sah ich nur noch sie. Wir waren inzwischen allein im Zimmer und ich wollte mich noch bei ihr für die Rettung bedanken.
Verlegen standen wir uns gegenüber,… und meine geheimen Wünsche und Träume übernahmen die Führung. Mit einem zarten Kuss berührte ich ihre Lippen.