Forum Discussion
Erdmute-Rebenvon
4 years agoSeasoned Ace
Wer nun denkt, dass ich und Pepper nun offiziell zusammen sind, den muss ich nun ein kleines bisschen enttäuschen.
Fakt ist, sie wusste nun endlich, was ich für sie empfinde. Und ich deutete ihre Reaktionen darauf, dass sie mich auch ein bisschen mag. Also so ganz egal scheine ich ihr nicht zu sein. Aber ob es für eine Beziehung ausreicht? Und da ist ja auch Merry.
Wenigstens Mistle scheint nun eine glückliche Beziehung zu führen mit Patchy. Es war schön, die beiden zu beobachten.
Doch eines Morgens saß Mistle geplagt von Übelkeit am Frühstückstisch. Etwas besorgt beobachtete ich sie. Sie wird doch nicht krank werden und das ausgerechnet jetzt, im größten Weihnachtsgeschäft.
Ich trug für sie den Teller ab und hoffte, dass ihr dies hilft damit es ihr bald wieder besser geht.
Auch Merry war sehr ungehalten, als er von Mistles Unpässlichkeit erfuhr.
Merry klang schon sehr gereizt: „Wie jetzt? Dir ist übel? Du weißt aber, dass die Geschenkproduktion jetzt gerade auf Hochtouren läuft? Wir können uns hier keinen Ausfall momentan erlauben.“
Mir taten die harten Worte von Merry gegenüber Mistle leid. Sie konnte ja auch nichts dafür, dass sie sich so schlecht fühlte.
Merry und Mistle vereinbarten dann miteinander, dass sie sich heute ausnahmsweise schonen soll, in der Hoffnung das es ihr morgen dann wieder besser geht.
Als Merry dann abends das Haus verlies, um zu seiner Arbeit zu gehen,
da kamen übermächtig meine geheimen Träume zurück.
Ich wünschte es mir mittlerweile so sehr, mit Pepper zusammen zu sein. In meinem tollsten Fantasieren stellte ich mir vor wie es sein würde. Nur ich und sie… ganz allein….
Aber nein, es durfte nicht sein! Zumindest jetzt noch nicht. Ich muss Pepper die Zeit lassen, die sie benötigt.
Ich musste mich dringend ablenken. Sonst fall ich noch über sie her … . Sie ist einfach meine Traumfrau.
Mistles Übelkeit war auch am abend nicht besser. Immer wieder suchte die arme die Toilette auf, um sich zu übergeben. Was hat sie sich da bloß eingefangen?
Später beobachtete ich zufällig als Merry wieder von der Arbeit zurückkam, das Mistle rausging und ihm entgegen sprang. Irgendetwas hatten die beiden wichtiges zu bereden. Merry wirkte sehr angespannt und es gefiel ihm scheinbar überhaupt nicht, was Mistle ihm zu sagen hatte.
Möglich das es darum ging, dass sie noch einen weiteren Tag wegen ihrer Krankheit von der Weihnachtsgeschenkproduktion freigestellt werden möchte?
Doch dann plötzlich huschte ein Strahlen über sein Gesicht und die Stimmung änderte sich.
Irgendetwas flüsterte er ihr noch zu, dann kam beide zurück ins Haus.
Auch Pepper scheint diese Szene beobachtet zu haben und machte sich wohl dazu ihre eigenen Gedanken.
An diesem Abend erschien sie mir sehr nachdenklich und still.
Am nächsten Morgen wurden wir unsanft, durch ein lautes Geschrei aus der Küche geweckt.
Pepper: „Gib es endlich zu! Du hast heimlich hinter meinem Rücken Mistle geschwängert. Dabei hattest du mir doch gesagt, du wolltest wieder mit mir zusammen sein. Ich habe dir vertraut!“
Merry: „Ich? …. Ich war es nicht, ehrlich! Das Kind das Mistle bekommt ist nicht von mir.“
Pepper: „Du lügst, ich hab euch doch gestern Nacht zusammen gesehen. Getuschelt hast du mit ihr.“
Merry schon sehr verzweifelt: „Das Kind ist wirklich nicht von mir! Frag sie doch selbst!“
Pepper hört schon gar nicht mehr richtig zu und klingt sehr weinerlich: „Dabei haben WIR uns immer zusammen Kinder gewünscht. Und nun machste eines mit einer andern zusammen.“
Merry platzt der Kragen und er schüttelt Pepper leicht, damit sie wieder zur Vernunft kommt: „ Ver…! Zum wiederholten male, DAS KIND IST NICHT VON MIR! Beruhig dich erst mal, dann erzähle ich dir, was mir Mistle gestern Nacht noch gebeichtet hat. Ich bin auch nicht glücklich darüber, aber es ist nun halt mal jetzt so.“
Nachdem die Message endlich bei Pepper angekommen ist, dass Mistle nicht von Merry geschwängert wurde, beruhigte sich Pepper allmählich.
Pepper frägt nochmals vorsichtig nach: „Und das Kind ist wirklich nicht von dir?“
Merry: „Nein! Wenn ich es dir doch sage!“
Pepper nun etwas kleinlaut: „Verzeihung, dass ich dich eben so angefahren habe. Aber du weißt, wie sehr ich mir, mit dir gemeinsame Kinder gewünscht habe.“
Merry: „Ja, das weiß ich und es tut mir auch wirklich leid, dass es nicht geklappt hat.“
Pepper: „Frieden?“
Merry: „Ja, Frieden!“
Pepper fällt dann wieder in ihr Misstrauen zurück: „Aber du wusstest, dass sie schwanger ist? Ich frag mich nur weshalb?“
Merry: „Ich wusste überhaupt nichts davon, dass sie ein Kind erwartet. Sie hat es mir gestern Nacht erst gesagt, dass sie schwanger ist und es ihr deshalb momentan nicht so gut geht.“
Pepper: „Ahhhh , und warum sagt sie das ausgerechnet DIR; wenn du doch angeblich nicht der Vater bist?“
Merry verzweifelt langsam: „Was weiß ich? Wahrscheinlich weil ich gestern Morgen schon meinen Unmut gezeigt habe, weil es ihr nicht gut ging! – Und jetzt nochmal. ICH BIN NICHT DER VATER VON MISTLES KIND!“
Unbemerkt von den beiden Streihähnen hat sich Mistle, die ebenfalls von dem Krach wach geworden war, aus dem Bett gequält. Wie ein Häuflein elend stand sie vor der Badezimmertüre in diese sie jeden Moment verschwinden würde.
Mistle: „Nun hört doch endlich auf! Das Kind ist von Patchy!“
Dann verschwand sie erst mal im Badezimmer.
Ich selbst wurde immer stiller. Ein Kind wünscht sich meine liebe Pepper. Das passt ja auch zu meiner Familienplanung. Aber der Satz, dass sie sich dieses von Merry wünscht, gab mir dann doch zu denken. Ist sie doch noch nicht darüber hinweg? Hat sie immer noch Gefühle für ihn?
Etwas später saßen die beiden Frauen zusammen und Mistle erzählte Pepper alles haargenau, wie es dazu kam, dass sie nun ein Kind von Patchy erwartet.
Aber so langsam schlug die anfängliche Aufregung darüber in pure Vorfreude um. So ein Baby ist doch was Schönes. Ein jeder wollte nun Mistle dabei unterstützten.
Und da eine Schwangerschaft auch keine Krankheit ist, nahm Mistle natürlich auch die Weihnachtsgeschenkproduktion wieder auf.
Ich selbst war weiterhin auf der Flucht vor meinen eigenen Gefühlen.
Die Worte, die bei dem Streit zwischen Merry und Pepper gefallen sind, gaben mir noch zusätzlich zu denken.
Aber Mistle war wenigstens glücklich. Und sie zeigte uns allen, dass es auch funktionieren kann.
Es war einfach nett anzusehen wie Patchy und sie miteinander umgingen.
Mistle die Wichtelin und der Kürbiskopf. Herbst und Winter in Liebe vereint. <3
Was mir ebenso auffiel, war das Pepper und Merry sich scheinbar wieder annähern. Doch Pepper scheint auch immer einen kleinen unauffälligen Blick über die Schulter nach mir zu wagen. Darf ich noch hoffen? Ich wünschte es mir so sehr.
Vor Merry versuche ich weiterhin die Fassade aufrecht zu halten, dass ich zwar an seiner Pepper interessiert bin, aber ihm nicht in die Quere kommen würde. Aber warum ich jetzt eigentlich wieder zögere, ist nicht Merry, sondern Pepper. Eigentlich ist sie dran, mit dem nächsten Schritt, egal in welche Richtung.
Aber Mistles Schwangerschaft sorgt nun für reichlich Ablenkung. Wer hätte das gedacht, dass sie wirklich mal kleine Kürbisköpfe austrägt.
Auch Patchy scheint ganz stolz auf seinen Erfolg in dieser Hinsicht zu sein. Nur Merry macht sich scheinbar so seine Gedanken, weshalb es bei ihm nicht geklappt hat. Er hatte es mit Pepper damals so oft versucht, bis das techteln im Schlafzimmer nur noch zu einer Pflichtkür wurde, die leider nie zum Erfolg führte. Ich hoffe, das passiert mir nie. So eine Erfahrung kann ganz schön deprimierend sein.
Was man nicht alles in einer Männerrunde erfahren kann? Doch manchmal zeigen sich neben großer Freude auch die tiefen Abgründe.
Die stolze zukünftige Mama geht jetzt üben an anderen Kindern. Irgendwo muss man ja seine Erziehungskenntnisse erwerben.
Indessen warte ich bis Pepper sich endlich entscheidet.
Denn ich komme mir so langsam vor wie das 3. Rad am Wagen.
Vielleicht sollte ich einfach aufstehen und gehen?
„Ahhhh,…. So ist das also!“
„Na, dann ist ja alles klar!“ :s
Gekränkt und sehr traurig zog ich von dannen.
Doch was ich mit meiner Reaktion nicht bedacht hatte, war, dass Pepper nun sich gegenüber Merry zu erklären hatte.
Merry: „Läuft da was zwischen dir und dem?“
Was sie darauf geantwortet hat, habe ich nicht mehr gehört. Ich musste weg, und zwar schnell. Es soll keiner sehen wie sehr mich das verletzt. :'(
Etwas später kam es dann noch dicker.
Merry stellte mich tatsächlich auch noch im Badezimmer und sagte mir gerade heraus, was er von mir hält.
„Du bist mir der rechte Freund. Macht sich hinter meinem Rücken an meine Ex ran. Hältst dich wohl für Oberschlau? - Mich wundert, dass du dir im Spiegel überhaupt noch in die Augen schauen kannst?“
Was sollte ich da nur dazu sagen?
Doch was mir besonders weh tat war, dass sie auch noch hinter ihm stand.
Hatte sie sich jetzt endlich entschieden? War es das?
Doch so einfach schien es dann doch nicht zu sein.
Pepper versuchte sich weiter bei Merry zu erklären.
Merry: „Hör auf! Ich will das jetzt nicht mehr hören! Erzähl mir bloß keine Geschichten.“
Merry war nun hochgradig misstrauisch und versuchte sogar durch unser Schlafzimmerfenster zu spionieren. "Er würde uns schon noch auf frischer Tat ertappen," hat er gedroht.
Aus dem Badzimmer hörte man dann wieder erneut Gebrüll.
Merry: „Sag mir eins Pepper? Was hat der was ich nicht habe?“
Pepper verstand ich leider nicht, ihre Antwort war zu leise…
Nur noch Merry´s Stoßseufzer drangen durch die Räume:
„Himmel, was hab ich nur verbrochen? Warum ausgerechnet DER?“
Die nächsten Tage verliefen sehr angespannt und jeder ging Gefühlt jedem aus dem Weg.
Ich selbst fühlte mich schuldig Pepper in so eine Situation gebracht zu haben. Denn scheinbar empfindet sie für Merry doch mehr als es ihr selbst bewusst war.
War ich in meinem Werben um sie zu aufdringlich? Hab ich ihre Zeichen einfach nur missverstanden und fehlgedeutet?
Morgen ist erst mal das 3. Kerzenfest. Merry darf morgen die Kerzen anzünden und selbst dann weiter erzählen.
Fakt ist, sie wusste nun endlich, was ich für sie empfinde. Und ich deutete ihre Reaktionen darauf, dass sie mich auch ein bisschen mag. Also so ganz egal scheine ich ihr nicht zu sein. Aber ob es für eine Beziehung ausreicht? Und da ist ja auch Merry.
Wenigstens Mistle scheint nun eine glückliche Beziehung zu führen mit Patchy. Es war schön, die beiden zu beobachten.
Doch eines Morgens saß Mistle geplagt von Übelkeit am Frühstückstisch. Etwas besorgt beobachtete ich sie. Sie wird doch nicht krank werden und das ausgerechnet jetzt, im größten Weihnachtsgeschäft.
Ich trug für sie den Teller ab und hoffte, dass ihr dies hilft damit es ihr bald wieder besser geht.
Auch Merry war sehr ungehalten, als er von Mistles Unpässlichkeit erfuhr.
Merry klang schon sehr gereizt: „Wie jetzt? Dir ist übel? Du weißt aber, dass die Geschenkproduktion jetzt gerade auf Hochtouren läuft? Wir können uns hier keinen Ausfall momentan erlauben.“
Mir taten die harten Worte von Merry gegenüber Mistle leid. Sie konnte ja auch nichts dafür, dass sie sich so schlecht fühlte.
Merry und Mistle vereinbarten dann miteinander, dass sie sich heute ausnahmsweise schonen soll, in der Hoffnung das es ihr morgen dann wieder besser geht.
Als Merry dann abends das Haus verlies, um zu seiner Arbeit zu gehen,
da kamen übermächtig meine geheimen Träume zurück.
Ich wünschte es mir mittlerweile so sehr, mit Pepper zusammen zu sein. In meinem tollsten Fantasieren stellte ich mir vor wie es sein würde. Nur ich und sie… ganz allein….
Aber nein, es durfte nicht sein! Zumindest jetzt noch nicht. Ich muss Pepper die Zeit lassen, die sie benötigt.
Ich musste mich dringend ablenken. Sonst fall ich noch über sie her … . Sie ist einfach meine Traumfrau.
Mistles Übelkeit war auch am abend nicht besser. Immer wieder suchte die arme die Toilette auf, um sich zu übergeben. Was hat sie sich da bloß eingefangen?
Später beobachtete ich zufällig als Merry wieder von der Arbeit zurückkam, das Mistle rausging und ihm entgegen sprang. Irgendetwas hatten die beiden wichtiges zu bereden. Merry wirkte sehr angespannt und es gefiel ihm scheinbar überhaupt nicht, was Mistle ihm zu sagen hatte.
Möglich das es darum ging, dass sie noch einen weiteren Tag wegen ihrer Krankheit von der Weihnachtsgeschenkproduktion freigestellt werden möchte?
Doch dann plötzlich huschte ein Strahlen über sein Gesicht und die Stimmung änderte sich.
Irgendetwas flüsterte er ihr noch zu, dann kam beide zurück ins Haus.
Auch Pepper scheint diese Szene beobachtet zu haben und machte sich wohl dazu ihre eigenen Gedanken.
An diesem Abend erschien sie mir sehr nachdenklich und still.
Am nächsten Morgen wurden wir unsanft, durch ein lautes Geschrei aus der Küche geweckt.
Pepper: „Gib es endlich zu! Du hast heimlich hinter meinem Rücken Mistle geschwängert. Dabei hattest du mir doch gesagt, du wolltest wieder mit mir zusammen sein. Ich habe dir vertraut!“
Merry: „Ich? …. Ich war es nicht, ehrlich! Das Kind das Mistle bekommt ist nicht von mir.“
Pepper: „Du lügst, ich hab euch doch gestern Nacht zusammen gesehen. Getuschelt hast du mit ihr.“
Merry schon sehr verzweifelt: „Das Kind ist wirklich nicht von mir! Frag sie doch selbst!“
Pepper hört schon gar nicht mehr richtig zu und klingt sehr weinerlich: „Dabei haben WIR uns immer zusammen Kinder gewünscht. Und nun machste eines mit einer andern zusammen.“
Merry platzt der Kragen und er schüttelt Pepper leicht, damit sie wieder zur Vernunft kommt: „ Ver…! Zum wiederholten male, DAS KIND IST NICHT VON MIR! Beruhig dich erst mal, dann erzähle ich dir, was mir Mistle gestern Nacht noch gebeichtet hat. Ich bin auch nicht glücklich darüber, aber es ist nun halt mal jetzt so.“
Nachdem die Message endlich bei Pepper angekommen ist, dass Mistle nicht von Merry geschwängert wurde, beruhigte sich Pepper allmählich.
Pepper frägt nochmals vorsichtig nach: „Und das Kind ist wirklich nicht von dir?“
Merry: „Nein! Wenn ich es dir doch sage!“
Pepper nun etwas kleinlaut: „Verzeihung, dass ich dich eben so angefahren habe. Aber du weißt, wie sehr ich mir, mit dir gemeinsame Kinder gewünscht habe.“
Merry: „Ja, das weiß ich und es tut mir auch wirklich leid, dass es nicht geklappt hat.“
Pepper: „Frieden?“
Merry: „Ja, Frieden!“
Pepper fällt dann wieder in ihr Misstrauen zurück: „Aber du wusstest, dass sie schwanger ist? Ich frag mich nur weshalb?“
Merry: „Ich wusste überhaupt nichts davon, dass sie ein Kind erwartet. Sie hat es mir gestern Nacht erst gesagt, dass sie schwanger ist und es ihr deshalb momentan nicht so gut geht.“
Pepper: „Ahhhh , und warum sagt sie das ausgerechnet DIR; wenn du doch angeblich nicht der Vater bist?“
Merry verzweifelt langsam: „Was weiß ich? Wahrscheinlich weil ich gestern Morgen schon meinen Unmut gezeigt habe, weil es ihr nicht gut ging! – Und jetzt nochmal. ICH BIN NICHT DER VATER VON MISTLES KIND!“
Unbemerkt von den beiden Streihähnen hat sich Mistle, die ebenfalls von dem Krach wach geworden war, aus dem Bett gequält. Wie ein Häuflein elend stand sie vor der Badezimmertüre in diese sie jeden Moment verschwinden würde.
Mistle: „Nun hört doch endlich auf! Das Kind ist von Patchy!“
Dann verschwand sie erst mal im Badezimmer.
Ich selbst wurde immer stiller. Ein Kind wünscht sich meine liebe Pepper. Das passt ja auch zu meiner Familienplanung. Aber der Satz, dass sie sich dieses von Merry wünscht, gab mir dann doch zu denken. Ist sie doch noch nicht darüber hinweg? Hat sie immer noch Gefühle für ihn?
Etwas später saßen die beiden Frauen zusammen und Mistle erzählte Pepper alles haargenau, wie es dazu kam, dass sie nun ein Kind von Patchy erwartet.
Aber so langsam schlug die anfängliche Aufregung darüber in pure Vorfreude um. So ein Baby ist doch was Schönes. Ein jeder wollte nun Mistle dabei unterstützten.
Und da eine Schwangerschaft auch keine Krankheit ist, nahm Mistle natürlich auch die Weihnachtsgeschenkproduktion wieder auf.
Ich selbst war weiterhin auf der Flucht vor meinen eigenen Gefühlen.
Die Worte, die bei dem Streit zwischen Merry und Pepper gefallen sind, gaben mir noch zusätzlich zu denken.
Aber Mistle war wenigstens glücklich. Und sie zeigte uns allen, dass es auch funktionieren kann.
Es war einfach nett anzusehen wie Patchy und sie miteinander umgingen.
Mistle die Wichtelin und der Kürbiskopf. Herbst und Winter in Liebe vereint. <3
Was mir ebenso auffiel, war das Pepper und Merry sich scheinbar wieder annähern. Doch Pepper scheint auch immer einen kleinen unauffälligen Blick über die Schulter nach mir zu wagen. Darf ich noch hoffen? Ich wünschte es mir so sehr.
Vor Merry versuche ich weiterhin die Fassade aufrecht zu halten, dass ich zwar an seiner Pepper interessiert bin, aber ihm nicht in die Quere kommen würde. Aber warum ich jetzt eigentlich wieder zögere, ist nicht Merry, sondern Pepper. Eigentlich ist sie dran, mit dem nächsten Schritt, egal in welche Richtung.
Aber Mistles Schwangerschaft sorgt nun für reichlich Ablenkung. Wer hätte das gedacht, dass sie wirklich mal kleine Kürbisköpfe austrägt.
Auch Patchy scheint ganz stolz auf seinen Erfolg in dieser Hinsicht zu sein. Nur Merry macht sich scheinbar so seine Gedanken, weshalb es bei ihm nicht geklappt hat. Er hatte es mit Pepper damals so oft versucht, bis das techteln im Schlafzimmer nur noch zu einer Pflichtkür wurde, die leider nie zum Erfolg führte. Ich hoffe, das passiert mir nie. So eine Erfahrung kann ganz schön deprimierend sein.
Was man nicht alles in einer Männerrunde erfahren kann? Doch manchmal zeigen sich neben großer Freude auch die tiefen Abgründe.
Die stolze zukünftige Mama geht jetzt üben an anderen Kindern. Irgendwo muss man ja seine Erziehungskenntnisse erwerben.
Indessen warte ich bis Pepper sich endlich entscheidet.
Denn ich komme mir so langsam vor wie das 3. Rad am Wagen.
Vielleicht sollte ich einfach aufstehen und gehen?
„Ahhhh,…. So ist das also!“
„Na, dann ist ja alles klar!“ :s
Gekränkt und sehr traurig zog ich von dannen.
Doch was ich mit meiner Reaktion nicht bedacht hatte, war, dass Pepper nun sich gegenüber Merry zu erklären hatte.
Merry: „Läuft da was zwischen dir und dem?“
Was sie darauf geantwortet hat, habe ich nicht mehr gehört. Ich musste weg, und zwar schnell. Es soll keiner sehen wie sehr mich das verletzt. :'(
Etwas später kam es dann noch dicker.
Merry stellte mich tatsächlich auch noch im Badezimmer und sagte mir gerade heraus, was er von mir hält.
„Du bist mir der rechte Freund. Macht sich hinter meinem Rücken an meine Ex ran. Hältst dich wohl für Oberschlau? - Mich wundert, dass du dir im Spiegel überhaupt noch in die Augen schauen kannst?“
Was sollte ich da nur dazu sagen?
Doch was mir besonders weh tat war, dass sie auch noch hinter ihm stand.
Hatte sie sich jetzt endlich entschieden? War es das?
Doch so einfach schien es dann doch nicht zu sein.
Pepper versuchte sich weiter bei Merry zu erklären.
Merry: „Hör auf! Ich will das jetzt nicht mehr hören! Erzähl mir bloß keine Geschichten.“
Merry war nun hochgradig misstrauisch und versuchte sogar durch unser Schlafzimmerfenster zu spionieren. "Er würde uns schon noch auf frischer Tat ertappen," hat er gedroht.
Aus dem Badzimmer hörte man dann wieder erneut Gebrüll.
Merry: „Sag mir eins Pepper? Was hat der was ich nicht habe?“
Pepper verstand ich leider nicht, ihre Antwort war zu leise…
Nur noch Merry´s Stoßseufzer drangen durch die Räume:
„Himmel, was hab ich nur verbrochen? Warum ausgerechnet DER?“
Die nächsten Tage verliefen sehr angespannt und jeder ging Gefühlt jedem aus dem Weg.
Ich selbst fühlte mich schuldig Pepper in so eine Situation gebracht zu haben. Denn scheinbar empfindet sie für Merry doch mehr als es ihr selbst bewusst war.
War ich in meinem Werben um sie zu aufdringlich? Hab ich ihre Zeichen einfach nur missverstanden und fehlgedeutet?
Morgen ist erst mal das 3. Kerzenfest. Merry darf morgen die Kerzen anzünden und selbst dann weiter erzählen.