Forum Discussion
Erdmute-Rebenvon
4 years agoSeasoned Ace
Merry Starfluff
Und wieder kommen die Erinnerungen von früher hoch.
Den ganzen Stress den wir uns gemacht haben, genau dann zusammen zu sein, wenn die Zeit dafür günstig erschien. Danach die großen Enttäuschungen, wenn es wieder nicht mit dem Baby machen geklappt hatte. Später kamen dann auch noch die gegenseitigen Vorwürfe dazu.
„Du ruhst dich auch nie aus! Du isst das falsche! Nie hast du Zeit, wenn es wirklich wichtig ist!“
Ich habe es heut noch in den Ohren. Wochenlang hat sie mir nur Spiegeleier, Omelett und anderes Eiweißhaltiges Zeug gekocht. Immer mit der Aufmunterung, dass es doch damit irgendwann mal klappen müsste. Und dann noch das knappe Zeitfenster, -auf Abruf "kokett".
Ich kann euch sagen, sowas geht mit der Zeit an die Substanz und stresst ungemein. Und gerade Stress soll man ja vermeiden.
Als es dann immer noch nicht klappen wollte… kamen die Broschüren mit den Ärzten morgens auf den Frühstückstisch.
„Lass dich doch mal untersuchen! Vielleicht stimmt was mit dir nicht!“
Ihr könnt euch vorstellen, wie solche Sätze auf mich wirkten?
„Was soll bitte mit mir nicht stimmen? Hääää? Und warum ich?“
Ich weiß nicht, ob Pepper sich damals auch einem Untersuchungscheck unterzogen hat? Schon möglich, doch ich weiß es nicht. Sie behauptete immer an ihr läge es nicht! Woher sie das wusste, hab ich nie gefragt? Ich sah nur noch rot, wenn sie mit dem Thema anfing. Als ob dies das einzige ist, warum man eine Beziehung miteinander führt? Ich wollte als Sim-Mann gesehen werden. Als der einzigartige Merry, der gerne wandert, die Natur liebt, immer gerne unter anderen Sims ist und vielleicht ein wenig zu gründlich /perfektionistisch ist. Für Pepper aber wurde ich immer mehr reduziert auf den Wichtel der ihr den Kinderwunsch erfüllen soll.
Und so kam es, dass wir uns immer mehr stritten. Irgendwann haben wir dann wohl vergessen, um was unser Streit eigentlich ging. Wir waren uns einfach über.
Und dann kam der große Streit um das Haus. Wer darf bleiben und wer soll gehen?
Ich hatte damals eine neue Freundin. Daher war für mich klar, dass ich auf keinen Fall das Haus verlassen werde. Zudem plagten mich die Zweifel. Was ist, wenn die neue Frau ebenso einen starken Kinderwunsch entwickelt? Und was ist, wenn es dann wieder nicht klappt? Liegt es dann vielleicht doch an mir?
Dies wollte ich nicht noch einmal durchmachen. Und so suchte ich eine Arztpraxis auf. Dort wurde ich gründlich untersucht. Ein paar Tage später erhielt ich diesen Brief:
Mit meiner damaligen Freundin hatte ich diesen Inhalt des Briefes besprochen. Sie fand es zwar traurig, aber fand gleichzeitig tröstende Worte für uns. Sie selbst könnte sich auch ein Leben ohne Kinder mit mir vorstellen oder wir adoptieren eines.
Pepper hat von all dem nichts mehr mitbekommen. Sie war zu verstockt, um überhaupt noch zu bemerken, dass auch ich Gefühle habe. Leider ist die Beziehung mit meiner damaligen Freundin dann auch zerbrochen. Wahrscheinlich, weil ich unbewusst immer noch an Pepper hing. Der Streit um das Haus war nur ein Vorwand. Aber das wusste ich in diesem Moment selbst nicht.
So ging es nun ein Jahr und dann setzte uns Santa diese zwei chaotischen Wichtel hier ins Haus.
Mit der Schwangerschaft von Mistle, werde ich jetzt täglich daran erinnert, was bei mir selbst nie möglich sein wird.
Und dazu kommt noch, dass mich ausgerechnet der Freund, dem ich vertraut, habe hinter meinem Rücken hintergeht.
Ich hätte ihm wirklich dafür eine donnern können. Das könnt ihr mir glauben. Aber was hätte es gebracht?
Pepper wäre dann mit wehenden Fahnen zu ihm übergelaufen. Dem armen Piper seine Wunden lecken helfen. Der böse Merry hat ja seine Aggressionen nicht im Griff.
Genau so wäre es gelaufen.
Ich musste da subtiler vorgehen. Also ließ ich ihn erst mal links liegen, nach dem ich ihm gründlich meine Meinung gesagt hatte. Soll er doch selbst sehen, wie er mit seinem schlechten Gewissen zurechtkommt?
Da hilft es ihm auch nichts, wenn er die Küchentheken auf Hochglanz poliert. Sein Gewissen sagt ihm nun zu recht, dass er Mist gebaut hat.
Ich hab ihn durch das Fenster gesehen, wie unter seiner Decke heulte wie ein kleines Kind. Recht so! Soll er sich ruhig dafür schämen.
Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Zumindest dieses mal nicht! Und das fühlt sich irgendwie sogar gut an.
Trotzdem tut es weh, ausgerechnet von den beiden Sims so hintergangen zu werden.
Piper: „Merry, warte!!“
Merry antwortet sehr ungehalten: „Was willst du?“
Piper: „Merry, ich weiß, dass ich sch.... gebaut habe! Ich .. möchte mich entschuldigen!“
Merry: „Ja, das hast du! Und auch ich möchte mich entschuldigen… Entschuldigen dafür, dass ich dir vertraut habe.“
Dann ließ ich ihn einfach stehen. Ich kann euch sagen, dem ist die Kinnlade heruntergeklappt. Das gab mir innerlich schon wieder Genugtuung.
Ebenso ließ ich meine Ex am langen Arm verhungern. Da mag sie mit ihren Reizen mich noch so umspielen. Ich blieb erst mal hart.
So nicht meine Liebe. Erst die gekränkte spielen und dann selbst schon ein zweites Eisen im Feuer haben.
Piper versuchte es immer wieder auf diese Weise sein schlechtes Gewissen reinzuwaschen. Er suchte geradezu das Gespräch mit mir. Doch darüber brauche ich im Moment nicht Begeisterung zu heucheln.
Merry: „Piper, ich weiß nicht, was du von mir willst? Wenn dich der Mist, den du gebaut hast, nicht mehr schlafen lässt, dann mach das bitte mit dir selbst aus. Ich kann dir da nicht helfen.“
Ich weiß, man könnte nun denken, ich sei kalt wie Eis. Und in gewisser Hinsicht stimmt das ja. Jedoch andere Sims müssen darunter gewiss nicht leiden.
Selbst Patchy fand es einen starken Tobak, den sich die beiden mir gegen über geliefert haben.
Die ganze Zeit wiederholte er kopfschüttelnd die Worte: „Dumm wie Stroh! Dumm wie Stroh!“
Die hohle Kürbisbirne hat da noch mehr Verstand als diese beiden.
Aber nun heißt es sich erst mal zusammenzureißen. Gute Miene zum bösen Spiel zu zeigen, denn heute ist das 3. Kerzenfest. Und dies musste traditionell mit der ganzen Runde gefeiert werden. Und schließlich können Patchy und Mistle nichts dafür, an der verfahrenen Situation, in die uns die beiden Turteltäubchen hier gebracht haben. So sollen diese auch nicht darunter leiden müssen.
Also zünde ich jetzt die Kerzen an.
Ich halte diese (An)Spannung aus.
Da klingt heute sogar Mistles Gesang noch wunderschön, obwohl sie wirklich bei jedem Ton daneben liegt.
Ich mache mir einen Spaß und versuche ihre Töne zu erahnen und selbst zu treffen. So schräg hat noch nie ein Kerzenfestlied geklungen.
Ich und Mistle hatten auf jeden Fall unseren Spaß.
Doch dann musste ich erst mal raus. Viel länger hätte ich diese Fassade nicht aufrecht halten können.
Und wer ist mir gefolgt? Das schlechte Gewissen!
Vor dem Schneeweib blieb er dann stehen.
Na mein lieber Freund, hättest du dich lieber an diese eisige Frau gehalten. Dann hättest du jetzt nicht so mit dir zu kämpfen.
Aber er kann es nicht lassen. Hat sich noch immer nicht genug in die Nesseln gesetzt? Und er denkt wohl, ich sehe das nicht?
Sein Lachen klingt gekünstelt und nicht echt. Genauso wie man lacht, um zu verbergen, dass es einem überhaupt nicht zum Lachen ist.
Pepper möchte von Mistle alles wissen, wie es ihr geht und wie sie sich fühlt?
Ob sie schon die Tritte von dem Baby spürt und ob sie noch auf dem Bauch schlafen kann?
Das sieht Pepper mal wieder ähnlich. Alles muss zuvor geplant werden, am besten mit Stoppuhr. Auf jeden Fall würde sie sich sehr auf dieses Kind freuen. Auf Mistles Kind? Ja klar, hoffen wir mal, dass sie dabei nicht vergisst, dass nicht sie die Mutter ist?
Und dann…
traute ich meinen Augen kaum.
Vor meinen Augen…..
Das konnte ich mir nicht länger ansehen, tut mir leid. Aber das geht eindeutig zu weit.
„Geht’s noch? Also wenn ihr es so nötig habt,… draußen ist der Lama-Stall. Aber bitte nicht hier!
Na worauf wartet ihr noch? Wissen doch eh schon alle hier!“
Den Blick von meiner Ex hättet ihr sehen sollen. Als hätte sie gerade einen Kaktus verschluckt.
Und Piper schaute nicht viel besser aus der Wäsche.
„Ist doch aber auch wahr! Ihr habt doch null Beherrschung,“ sagte ich dann in einem herabwürdigen Tonfall.
Nun getraut haben sie sich dann nicht. Gekniffen haben sie beide. Also nicht mal dazu konnten sie stehen. Umgefallen sind sie wie Streichhölzer.
Sie hielten sich nun vor meinen Augen zurück. Und trotzdem konnten sie es nicht wirklich verbergen, wie heiß sie aufeinander sind.
Selbst beim Baumschmücken waren sie meist nebeneinander.
Mir wurde das echt zu viel und ich versuchte mich mit Mistle abzulenken.
Mir wurde fast schlecht, wenn ich nur mitbekam wie sie leise zusammen tuschelten.
Doch auch dieser Tag ging vorbei. So ganz nach dem Motto: „Was mich nicht unmittelbar umbringt, härtet mich nur ab!“
Fortsetzung folgt
Und wieder kommen die Erinnerungen von früher hoch.
Den ganzen Stress den wir uns gemacht haben, genau dann zusammen zu sein, wenn die Zeit dafür günstig erschien. Danach die großen Enttäuschungen, wenn es wieder nicht mit dem Baby machen geklappt hatte. Später kamen dann auch noch die gegenseitigen Vorwürfe dazu.
„Du ruhst dich auch nie aus! Du isst das falsche! Nie hast du Zeit, wenn es wirklich wichtig ist!“
Ich habe es heut noch in den Ohren. Wochenlang hat sie mir nur Spiegeleier, Omelett und anderes Eiweißhaltiges Zeug gekocht. Immer mit der Aufmunterung, dass es doch damit irgendwann mal klappen müsste. Und dann noch das knappe Zeitfenster, -auf Abruf "kokett".
Ich kann euch sagen, sowas geht mit der Zeit an die Substanz und stresst ungemein. Und gerade Stress soll man ja vermeiden.
Als es dann immer noch nicht klappen wollte… kamen die Broschüren mit den Ärzten morgens auf den Frühstückstisch.
„Lass dich doch mal untersuchen! Vielleicht stimmt was mit dir nicht!“
Ihr könnt euch vorstellen, wie solche Sätze auf mich wirkten?
„Was soll bitte mit mir nicht stimmen? Hääää? Und warum ich?“
Ich weiß nicht, ob Pepper sich damals auch einem Untersuchungscheck unterzogen hat? Schon möglich, doch ich weiß es nicht. Sie behauptete immer an ihr läge es nicht! Woher sie das wusste, hab ich nie gefragt? Ich sah nur noch rot, wenn sie mit dem Thema anfing. Als ob dies das einzige ist, warum man eine Beziehung miteinander führt? Ich wollte als Sim-Mann gesehen werden. Als der einzigartige Merry, der gerne wandert, die Natur liebt, immer gerne unter anderen Sims ist und vielleicht ein wenig zu gründlich /perfektionistisch ist. Für Pepper aber wurde ich immer mehr reduziert auf den Wichtel der ihr den Kinderwunsch erfüllen soll.
Und so kam es, dass wir uns immer mehr stritten. Irgendwann haben wir dann wohl vergessen, um was unser Streit eigentlich ging. Wir waren uns einfach über.
Und dann kam der große Streit um das Haus. Wer darf bleiben und wer soll gehen?
Ich hatte damals eine neue Freundin. Daher war für mich klar, dass ich auf keinen Fall das Haus verlassen werde. Zudem plagten mich die Zweifel. Was ist, wenn die neue Frau ebenso einen starken Kinderwunsch entwickelt? Und was ist, wenn es dann wieder nicht klappt? Liegt es dann vielleicht doch an mir?
Dies wollte ich nicht noch einmal durchmachen. Und so suchte ich eine Arztpraxis auf. Dort wurde ich gründlich untersucht. Ein paar Tage später erhielt ich diesen Brief:
Mit meiner damaligen Freundin hatte ich diesen Inhalt des Briefes besprochen. Sie fand es zwar traurig, aber fand gleichzeitig tröstende Worte für uns. Sie selbst könnte sich auch ein Leben ohne Kinder mit mir vorstellen oder wir adoptieren eines.
Pepper hat von all dem nichts mehr mitbekommen. Sie war zu verstockt, um überhaupt noch zu bemerken, dass auch ich Gefühle habe. Leider ist die Beziehung mit meiner damaligen Freundin dann auch zerbrochen. Wahrscheinlich, weil ich unbewusst immer noch an Pepper hing. Der Streit um das Haus war nur ein Vorwand. Aber das wusste ich in diesem Moment selbst nicht.
So ging es nun ein Jahr und dann setzte uns Santa diese zwei chaotischen Wichtel hier ins Haus.
Mit der Schwangerschaft von Mistle, werde ich jetzt täglich daran erinnert, was bei mir selbst nie möglich sein wird.
Und dazu kommt noch, dass mich ausgerechnet der Freund, dem ich vertraut, habe hinter meinem Rücken hintergeht.
Ich hätte ihm wirklich dafür eine donnern können. Das könnt ihr mir glauben. Aber was hätte es gebracht?
Pepper wäre dann mit wehenden Fahnen zu ihm übergelaufen. Dem armen Piper seine Wunden lecken helfen. Der böse Merry hat ja seine Aggressionen nicht im Griff.
Genau so wäre es gelaufen.
Ich musste da subtiler vorgehen. Also ließ ich ihn erst mal links liegen, nach dem ich ihm gründlich meine Meinung gesagt hatte. Soll er doch selbst sehen, wie er mit seinem schlechten Gewissen zurechtkommt?
Da hilft es ihm auch nichts, wenn er die Küchentheken auf Hochglanz poliert. Sein Gewissen sagt ihm nun zu recht, dass er Mist gebaut hat.
Ich hab ihn durch das Fenster gesehen, wie unter seiner Decke heulte wie ein kleines Kind. Recht so! Soll er sich ruhig dafür schämen.
Ich habe mir nichts vorzuwerfen. Zumindest dieses mal nicht! Und das fühlt sich irgendwie sogar gut an.
Trotzdem tut es weh, ausgerechnet von den beiden Sims so hintergangen zu werden.
Piper: „Merry, warte!!“
Merry antwortet sehr ungehalten: „Was willst du?“
Piper: „Merry, ich weiß, dass ich sch.... gebaut habe! Ich .. möchte mich entschuldigen!“
Merry: „Ja, das hast du! Und auch ich möchte mich entschuldigen… Entschuldigen dafür, dass ich dir vertraut habe.“
Dann ließ ich ihn einfach stehen. Ich kann euch sagen, dem ist die Kinnlade heruntergeklappt. Das gab mir innerlich schon wieder Genugtuung.
Ebenso ließ ich meine Ex am langen Arm verhungern. Da mag sie mit ihren Reizen mich noch so umspielen. Ich blieb erst mal hart.
So nicht meine Liebe. Erst die gekränkte spielen und dann selbst schon ein zweites Eisen im Feuer haben.
Piper versuchte es immer wieder auf diese Weise sein schlechtes Gewissen reinzuwaschen. Er suchte geradezu das Gespräch mit mir. Doch darüber brauche ich im Moment nicht Begeisterung zu heucheln.
Merry: „Piper, ich weiß nicht, was du von mir willst? Wenn dich der Mist, den du gebaut hast, nicht mehr schlafen lässt, dann mach das bitte mit dir selbst aus. Ich kann dir da nicht helfen.“
Ich weiß, man könnte nun denken, ich sei kalt wie Eis. Und in gewisser Hinsicht stimmt das ja. Jedoch andere Sims müssen darunter gewiss nicht leiden.
Selbst Patchy fand es einen starken Tobak, den sich die beiden mir gegen über geliefert haben.
Die ganze Zeit wiederholte er kopfschüttelnd die Worte: „Dumm wie Stroh! Dumm wie Stroh!“
Die hohle Kürbisbirne hat da noch mehr Verstand als diese beiden.
Aber nun heißt es sich erst mal zusammenzureißen. Gute Miene zum bösen Spiel zu zeigen, denn heute ist das 3. Kerzenfest. Und dies musste traditionell mit der ganzen Runde gefeiert werden. Und schließlich können Patchy und Mistle nichts dafür, an der verfahrenen Situation, in die uns die beiden Turteltäubchen hier gebracht haben. So sollen diese auch nicht darunter leiden müssen.
Also zünde ich jetzt die Kerzen an.
Ich halte diese (An)Spannung aus.
Da klingt heute sogar Mistles Gesang noch wunderschön, obwohl sie wirklich bei jedem Ton daneben liegt.
Ich mache mir einen Spaß und versuche ihre Töne zu erahnen und selbst zu treffen. So schräg hat noch nie ein Kerzenfestlied geklungen.
Ich und Mistle hatten auf jeden Fall unseren Spaß.
Doch dann musste ich erst mal raus. Viel länger hätte ich diese Fassade nicht aufrecht halten können.
Und wer ist mir gefolgt? Das schlechte Gewissen!
Vor dem Schneeweib blieb er dann stehen.
Na mein lieber Freund, hättest du dich lieber an diese eisige Frau gehalten. Dann hättest du jetzt nicht so mit dir zu kämpfen.
Aber er kann es nicht lassen. Hat sich noch immer nicht genug in die Nesseln gesetzt? Und er denkt wohl, ich sehe das nicht?
Sein Lachen klingt gekünstelt und nicht echt. Genauso wie man lacht, um zu verbergen, dass es einem überhaupt nicht zum Lachen ist.
Pepper möchte von Mistle alles wissen, wie es ihr geht und wie sie sich fühlt?
Ob sie schon die Tritte von dem Baby spürt und ob sie noch auf dem Bauch schlafen kann?
Das sieht Pepper mal wieder ähnlich. Alles muss zuvor geplant werden, am besten mit Stoppuhr. Auf jeden Fall würde sie sich sehr auf dieses Kind freuen. Auf Mistles Kind? Ja klar, hoffen wir mal, dass sie dabei nicht vergisst, dass nicht sie die Mutter ist?
Und dann…
traute ich meinen Augen kaum.
Vor meinen Augen…..
Das konnte ich mir nicht länger ansehen, tut mir leid. Aber das geht eindeutig zu weit.
„Geht’s noch? Also wenn ihr es so nötig habt,… draußen ist der Lama-Stall. Aber bitte nicht hier!
Na worauf wartet ihr noch? Wissen doch eh schon alle hier!“
Den Blick von meiner Ex hättet ihr sehen sollen. Als hätte sie gerade einen Kaktus verschluckt.
Und Piper schaute nicht viel besser aus der Wäsche.
„Ist doch aber auch wahr! Ihr habt doch null Beherrschung,“ sagte ich dann in einem herabwürdigen Tonfall.
Nun getraut haben sie sich dann nicht. Gekniffen haben sie beide. Also nicht mal dazu konnten sie stehen. Umgefallen sind sie wie Streichhölzer.
Sie hielten sich nun vor meinen Augen zurück. Und trotzdem konnten sie es nicht wirklich verbergen, wie heiß sie aufeinander sind.
Selbst beim Baumschmücken waren sie meist nebeneinander.
Mir wurde das echt zu viel und ich versuchte mich mit Mistle abzulenken.
Mir wurde fast schlecht, wenn ich nur mitbekam wie sie leise zusammen tuschelten.
Doch auch dieser Tag ging vorbei. So ganz nach dem Motto: „Was mich nicht unmittelbar umbringt, härtet mich nur ab!“
Fortsetzung folgt