Forum Discussion
Erdmute-Rebenvon
4 years agoSeasoned Ace
Danke für euere Kommentare liebe @Kucki und liebe @Julchens77 . Zu euren Ahnungen möchte ich mich jetzt gar nicht so direkt dazu äußern. Am besten ihr lest erst mal selbst weiter. ;) :)
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ❤¸¸.•*¨*•♫♪♪♫•*¨*•.¸¸ und weiter geht’s ¸.•*¨*•♫♪♪♫•*¨*•.¸¸❤Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Es wird Zeit endlich mal zur Tat zu schreiten, bevor mir Piper noch das Wasser vor der Nase abgräbt.
Also such ich erst mal sehr sorgfältig einen schönen Platz aus wo man auch sich richtig wohlfühlt für ein schönes Date. Es sollte aber nicht gleich zu offensichtlich wirken, wohin der Weg führen soll. Also eher natürlicher und kühler gehalten, von der Atmosphäre. Bloß nicht zu viel romantisches Gelumpe. Auch keinen romanischen Geigenspieler und am besten zur Nachmittagszeit. Es soll bloß nicht gleich so aussehen, als wollte ich gleich in einem Anflug der Gefühle über sie herfallen.
Mein Ziel ist eher die gemeinsame Aufarbeitung unserer bisherigen Probleme und damit eine gute Basis zu schaffen für einen Neuanfang. Die Romantik kann dann immer noch kommen, wenn all das zuvor geklärt wurde. Zudem möchte ich Pepper auch noch von dem Untersuchungsergebnis erzählen. Aber dafür sollte ich wirklich sicher sein, das sie mit mir wieder zusammen sein möchte.
Daher ist es für mich wirklich wichtig an diesem Treffen, die grundsätzliche Bereitschaft dafür auszuloten.
Ich wählte dafür nun ein Café aus.
Das Café Zum Waschbär - Waschbrett
(( Ist ein Gemeinschaftswerk von KFutagoh89 und mir :) ))
Ich war nervös wie ein kleiner Schuljunge. Wird sie überhaupt kommen? Die letzten Tage waren ja nicht unbedingt günstig zwischen uns verlaufen. Was ist, wenn sie jetzt sauer auf mich ist, weil ich sie links liegen gelassen habe?
Aber meine Sorge war grundlos und sie kam tatsächlich. Ich suchte einen Platz auf der Außenterrasse aus. Ein nüchtern kühler Ort, der nicht wirklich zu allzu viel Romantik verleitet.
Ernst setzte sie sich und ich fing an, das Gespräch zu eröffnen.
Zuerst fing ich mit banalen freundlichen Floskeln an, um ihr zu zeigen, dass dieses Treffen in friedlicher Absicht zustande kam.
Ein erleichtertes Lächeln zeigte sich bei ihr und umspielte ihre Mundwinkel. Es war wirklich schön, sie wieder einmal so lächeln zu sehen und ich bin der Grund und Auslöser dafür. Vorsichtig taste ich mich heran, versuchte Informationen von ihr zu bekommen, ob es für mich überhaupt noch lohnenswert ist weiterhin, um sie zu werben?
Dabei fiel auch so ganz nebenbei der Name von Piper.
Prompt antwortet sie darauf:
Das war ein echter Schlag in die Magengrube für mich. Diese Antwort kam so schnell von ihr und ohne lange zu überlegen. Meine ganze Hoffnung sank in diesem Augenblick in die Knie.
Ich meinte darauf hin: „Aber Piper wird nicht bleiben. Er wird, nachdem sein Auftrag von Santa erledigt ist, wieder das Haus verlassen. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Winterfest.“
Sie nickte und sprach: „Dies ist mir sehr wohl bewusst, trotzdem ändert es nichts daran, dass ich Piper mag. Und da das Haus auch meines ist, kann ich ihn jederzeit auch außerhalb der Saison einladen.“
Nun das mir diese Vorstellung etwas sauer aufgestoßen hat kann man sich denken. Ich möchte nicht länger mit einem Konkurrenten unter einem Dach leben und sein. Am liebsten würde ich ihn sofort aus dem Haus verweisen.
Wenn aber Pepper dieser Ansicht ist, kann ich eine Zukunft mit ihr vergessen.
Ich sagte ihr das ich eigentlich nicht möchte das Piper uns wieder besucht.
Doch damit war sie überhaupt nicht einverstanden. Es sei auch ihr Haus und sie hätte ebenso wie ich das Recht, Freunde einzuladen.
Na toll, jetzt hat er es geschafft sogar in meinem Date mit Pepper, ohne eigene Anwesenheit präsent zu sein. Mich ärgerte es, dass Pepper ihn so beschützt, unter dem Deckmantel ihrer eigenen Rechte und Freiheit. Merkt sie denn gar nicht mehr, dass im Moment ich ihr gegenüber sitze? Ich mit meinen unausgesprochenen Wünschen und Träumen.
Sie scheint es nicht zu bemerken, dass es mir wirklich wichtig damit ist.
Daher versuche ich es ihr zu erklären: „Der Piper ist nicht so wie du denkst. Das wird nicht gut gehen, wenn er uns weiterhin besucht. Er wird schuld daran sein, wenn wir uns zukünftig streiten. Er wird sich zwischen uns stellen und uns auseinander bringen.“
So jetzt habe ich es ihr gesagt. Jetzt weiß sie wie dieser Tpy so tickt. Hat man ja auch schon ganz deutlich gesehen bei unserem neusten Streit. Warum gleich haben wir uns gestritten? Ja klar, weil sich dieser Piper dazwischen drängen wollte. Dass sie das nicht sehen und erkennen wollte, ärgerte mich zutiefst.
Und wie ich mich so in Rage redete. Ich sah sie in meinen Gedanken schon in seinen Armen.
Ich schrie schon fast: „Der will doch nur mit dir ins Bett. Merkst du das denn gar nicht?“
Nun platzt auch Pepper der Kragen: „Selbst wenn Merry, das geht dich gar nichts an. Darf ich dich daran erinnern: WIR beide sind nicht mehr zusammen! Hast mir die letzten Tage auch nur die kalte Schulter gezeigt. Und heute kommst du mir wieder so? Wie ein eifersüchtiger Liebhaber. Aber so geht das nicht, Merry, nein so ganz bestimmt nicht!“
Pepper wettert nun weiter: „Das ganze letzte Jahr hast du mir das Leben zur Hölle gemacht. Du wolltest mich sogar aus dem Haus werfen. Nein Merry, sowas vergisst man nicht so schnell. Und jetzt wo endlich mal jemand wieder zu mir nett ist, da spielst du dich auf als wäre ich dein Besitz.“
Das Gespräch lief völlig aus dem Ruder. Irgendwie sollte ich versuche diesem nochmals eine andere Richtung zu geben. Vielleicht etwas Beschwichtigendes mir einfallen lassen? Wenn ich es jetzt versaue, dann hat Piper schon gewonnen.
Gleichzeit bemerkte ich aber, dass wir so auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden. Dieser Piper macht mir alles kaputt.
Gereizt antworte ich ihr: „Das ist doch lächerlich! Ich hab dir letztens meine Gefühle und meine Entschuldigung zu deinen Füßen gelegt. Ich habe gehofft und geglaubt, dass du mir verzeihen kannst. Aber was machst du? Vor meinen Augen lässt du dich von diesem Typen bezirzen. Ich habe nicht erkennen können, dass du ihn dabei in seine Schranken gewiesen hast!“
Den letzten Satz brüllte ich und unterstrich es mit meiner Gestik: „Werfe dich ihm doch gleich in seine Arme! Kannst ja gleich mit ihm nach dem Winterfest gehen. Dann muss ich mir das nicht weiterhin mit ansehen.“
Pepper schnappte und schnaufte vor Empörung nach Luft: „Jetzt reicht es. Das muss ich mir nicht anhören! Merry du bist das Letzte.“
Ähm??? Moment!
Da stampfte sie schon davon.
Das war doch mein Date! Unser erstes Date seit vielen Jahren.
So konnte ich das nicht enden lassen. Daran ist nur dieser blöde Piper schuld.
Alles macht er mir kaputt.
Ich musste mich allerdings erst wieder selbst etwas sammeln und beruhigen. Dann stand ich auf und folgte Pepper.
Denn wenn sie so aufgebracht im Weihnachthaus ankommt, wird Piper sich bloß noch bestärkt dadurch fühlen.
So einfach möchte ich es ihm nicht machen. Zumindest soll man uns beiden nicht gleich von Anfang an anmerken, dass dieses Date in die Hose ging.
Und vielleicht gelingt es mir doch noch, das Ruder herumzureißen?
Im Café selbst holte ich sie ein. Jetzt nur kein falsches Wort. Am besten etwas Belangloses.
Eine Entschuldigung? Nein, das bestimmt nicht! Vielleicht aber eine Teilentschuldigung? Hab mich vielleicht wirklich etwas am Ton vergriffen?
Vorsichtig wage ich einen Vorstoß: „Bitte Pepper, lass uns nicht mehr streiten.“
Ich weiß nicht wie es mir gelang? Aber ich habe es dann tatsächlich geschafft, dass wir
eine Zeitlang entspannt uns miteinander unterhalten konnten.
Aber, für das, was ich vorhatte ihr, zu erzählen reichte es einfach nicht aus. Das Vertrauen, das ich gebraucht, hätte, um ihr endlich zu sagen, warum wir kein Baby bekamen und dass wir auch in Zukunft keines bekommen könnten.
Aber sie hat ja recht, - wir sind nicht zusammen.
Und daher ist es momentan auch nicht wichtig. Trotzdem ist die Sehnsucht da, es ihr endlich sagen zu dürfen und … ja und dann selbst mal getröstet zu werden.
Doch jetzt muss ich erst mal Schadenbegrenzung betreiben. So, dass man wenigstens auf freundschaftlicher Ebene auseinander gehen kann.
Und es gelang mir sogar sie zum Lachen zu bringen.
Aber misstrauisch und verunsichert war sie dann immer noch, als sie aufstand und sich verabschiedete. Bestimmt dachte sie wie ich auch: Was war denn das? Sicherlich konnte sie es nun überhaupt nicht mehr richtig einordnen.
Etwas schmunzelnd beobachte ich sie. Immerhin hab ich sie verunsichern können und sie mach sich jetzt erst mal Gedanken über mich. Zumindest hoffte ich es, dass es so ist. Denn solange man über den andern noch nachdenkt…ist der nicht vergessen.
Allerdings versprach dieses Date nicht das, was ich selbst dabei erwartet hatte.
Fortsetzung folgt
Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ❤¸¸.•*¨*•♫♪♪♫•*¨*•.¸¸ und weiter geht’s ¸.•*¨*•♫♪♪♫•*¨*•.¸¸❤Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ
Es wird Zeit endlich mal zur Tat zu schreiten, bevor mir Piper noch das Wasser vor der Nase abgräbt.
Also such ich erst mal sehr sorgfältig einen schönen Platz aus wo man auch sich richtig wohlfühlt für ein schönes Date. Es sollte aber nicht gleich zu offensichtlich wirken, wohin der Weg führen soll. Also eher natürlicher und kühler gehalten, von der Atmosphäre. Bloß nicht zu viel romantisches Gelumpe. Auch keinen romanischen Geigenspieler und am besten zur Nachmittagszeit. Es soll bloß nicht gleich so aussehen, als wollte ich gleich in einem Anflug der Gefühle über sie herfallen.
Mein Ziel ist eher die gemeinsame Aufarbeitung unserer bisherigen Probleme und damit eine gute Basis zu schaffen für einen Neuanfang. Die Romantik kann dann immer noch kommen, wenn all das zuvor geklärt wurde. Zudem möchte ich Pepper auch noch von dem Untersuchungsergebnis erzählen. Aber dafür sollte ich wirklich sicher sein, das sie mit mir wieder zusammen sein möchte.
Daher ist es für mich wirklich wichtig an diesem Treffen, die grundsätzliche Bereitschaft dafür auszuloten.
Ich wählte dafür nun ein Café aus.
Das Café Zum Waschbär - Waschbrett
(( Ist ein Gemeinschaftswerk von KFutagoh89 und mir :) ))
Ich war nervös wie ein kleiner Schuljunge. Wird sie überhaupt kommen? Die letzten Tage waren ja nicht unbedingt günstig zwischen uns verlaufen. Was ist, wenn sie jetzt sauer auf mich ist, weil ich sie links liegen gelassen habe?
Aber meine Sorge war grundlos und sie kam tatsächlich. Ich suchte einen Platz auf der Außenterrasse aus. Ein nüchtern kühler Ort, der nicht wirklich zu allzu viel Romantik verleitet.
Ernst setzte sie sich und ich fing an, das Gespräch zu eröffnen.
Zuerst fing ich mit banalen freundlichen Floskeln an, um ihr zu zeigen, dass dieses Treffen in friedlicher Absicht zustande kam.
Ein erleichtertes Lächeln zeigte sich bei ihr und umspielte ihre Mundwinkel. Es war wirklich schön, sie wieder einmal so lächeln zu sehen und ich bin der Grund und Auslöser dafür. Vorsichtig taste ich mich heran, versuchte Informationen von ihr zu bekommen, ob es für mich überhaupt noch lohnenswert ist weiterhin, um sie zu werben?
Dabei fiel auch so ganz nebenbei der Name von Piper.
Prompt antwortet sie darauf:
Das war ein echter Schlag in die Magengrube für mich. Diese Antwort kam so schnell von ihr und ohne lange zu überlegen. Meine ganze Hoffnung sank in diesem Augenblick in die Knie.
Ich meinte darauf hin: „Aber Piper wird nicht bleiben. Er wird, nachdem sein Auftrag von Santa erledigt ist, wieder das Haus verlassen. Es sind nur noch wenige Tage bis zum Winterfest.“
Sie nickte und sprach: „Dies ist mir sehr wohl bewusst, trotzdem ändert es nichts daran, dass ich Piper mag. Und da das Haus auch meines ist, kann ich ihn jederzeit auch außerhalb der Saison einladen.“
Nun das mir diese Vorstellung etwas sauer aufgestoßen hat kann man sich denken. Ich möchte nicht länger mit einem Konkurrenten unter einem Dach leben und sein. Am liebsten würde ich ihn sofort aus dem Haus verweisen.
Wenn aber Pepper dieser Ansicht ist, kann ich eine Zukunft mit ihr vergessen.
Ich sagte ihr das ich eigentlich nicht möchte das Piper uns wieder besucht.
Doch damit war sie überhaupt nicht einverstanden. Es sei auch ihr Haus und sie hätte ebenso wie ich das Recht, Freunde einzuladen.
Na toll, jetzt hat er es geschafft sogar in meinem Date mit Pepper, ohne eigene Anwesenheit präsent zu sein. Mich ärgerte es, dass Pepper ihn so beschützt, unter dem Deckmantel ihrer eigenen Rechte und Freiheit. Merkt sie denn gar nicht mehr, dass im Moment ich ihr gegenüber sitze? Ich mit meinen unausgesprochenen Wünschen und Träumen.
Sie scheint es nicht zu bemerken, dass es mir wirklich wichtig damit ist.
Daher versuche ich es ihr zu erklären: „Der Piper ist nicht so wie du denkst. Das wird nicht gut gehen, wenn er uns weiterhin besucht. Er wird schuld daran sein, wenn wir uns zukünftig streiten. Er wird sich zwischen uns stellen und uns auseinander bringen.“
So jetzt habe ich es ihr gesagt. Jetzt weiß sie wie dieser Tpy so tickt. Hat man ja auch schon ganz deutlich gesehen bei unserem neusten Streit. Warum gleich haben wir uns gestritten? Ja klar, weil sich dieser Piper dazwischen drängen wollte. Dass sie das nicht sehen und erkennen wollte, ärgerte mich zutiefst.
Und wie ich mich so in Rage redete. Ich sah sie in meinen Gedanken schon in seinen Armen.
Ich schrie schon fast: „Der will doch nur mit dir ins Bett. Merkst du das denn gar nicht?“
Nun platzt auch Pepper der Kragen: „Selbst wenn Merry, das geht dich gar nichts an. Darf ich dich daran erinnern: WIR beide sind nicht mehr zusammen! Hast mir die letzten Tage auch nur die kalte Schulter gezeigt. Und heute kommst du mir wieder so? Wie ein eifersüchtiger Liebhaber. Aber so geht das nicht, Merry, nein so ganz bestimmt nicht!“
Pepper wettert nun weiter: „Das ganze letzte Jahr hast du mir das Leben zur Hölle gemacht. Du wolltest mich sogar aus dem Haus werfen. Nein Merry, sowas vergisst man nicht so schnell. Und jetzt wo endlich mal jemand wieder zu mir nett ist, da spielst du dich auf als wäre ich dein Besitz.“
Das Gespräch lief völlig aus dem Ruder. Irgendwie sollte ich versuche diesem nochmals eine andere Richtung zu geben. Vielleicht etwas Beschwichtigendes mir einfallen lassen? Wenn ich es jetzt versaue, dann hat Piper schon gewonnen.
Gleichzeit bemerkte ich aber, dass wir so auf keinen gemeinsamen Nenner kommen werden. Dieser Piper macht mir alles kaputt.
Gereizt antworte ich ihr: „Das ist doch lächerlich! Ich hab dir letztens meine Gefühle und meine Entschuldigung zu deinen Füßen gelegt. Ich habe gehofft und geglaubt, dass du mir verzeihen kannst. Aber was machst du? Vor meinen Augen lässt du dich von diesem Typen bezirzen. Ich habe nicht erkennen können, dass du ihn dabei in seine Schranken gewiesen hast!“
Den letzten Satz brüllte ich und unterstrich es mit meiner Gestik: „Werfe dich ihm doch gleich in seine Arme! Kannst ja gleich mit ihm nach dem Winterfest gehen. Dann muss ich mir das nicht weiterhin mit ansehen.“
Pepper schnappte und schnaufte vor Empörung nach Luft: „Jetzt reicht es. Das muss ich mir nicht anhören! Merry du bist das Letzte.“
Ähm??? Moment!
Da stampfte sie schon davon.
Das war doch mein Date! Unser erstes Date seit vielen Jahren.
So konnte ich das nicht enden lassen. Daran ist nur dieser blöde Piper schuld.
Alles macht er mir kaputt.
Ich musste mich allerdings erst wieder selbst etwas sammeln und beruhigen. Dann stand ich auf und folgte Pepper.
Denn wenn sie so aufgebracht im Weihnachthaus ankommt, wird Piper sich bloß noch bestärkt dadurch fühlen.
So einfach möchte ich es ihm nicht machen. Zumindest soll man uns beiden nicht gleich von Anfang an anmerken, dass dieses Date in die Hose ging.
Und vielleicht gelingt es mir doch noch, das Ruder herumzureißen?
Im Café selbst holte ich sie ein. Jetzt nur kein falsches Wort. Am besten etwas Belangloses.
Eine Entschuldigung? Nein, das bestimmt nicht! Vielleicht aber eine Teilentschuldigung? Hab mich vielleicht wirklich etwas am Ton vergriffen?
Vorsichtig wage ich einen Vorstoß: „Bitte Pepper, lass uns nicht mehr streiten.“
Ich weiß nicht wie es mir gelang? Aber ich habe es dann tatsächlich geschafft, dass wir
eine Zeitlang entspannt uns miteinander unterhalten konnten.
Aber, für das, was ich vorhatte ihr, zu erzählen reichte es einfach nicht aus. Das Vertrauen, das ich gebraucht, hätte, um ihr endlich zu sagen, warum wir kein Baby bekamen und dass wir auch in Zukunft keines bekommen könnten.
Aber sie hat ja recht, - wir sind nicht zusammen.
Und daher ist es momentan auch nicht wichtig. Trotzdem ist die Sehnsucht da, es ihr endlich sagen zu dürfen und … ja und dann selbst mal getröstet zu werden.
Doch jetzt muss ich erst mal Schadenbegrenzung betreiben. So, dass man wenigstens auf freundschaftlicher Ebene auseinander gehen kann.
Und es gelang mir sogar sie zum Lachen zu bringen.
Aber misstrauisch und verunsichert war sie dann immer noch, als sie aufstand und sich verabschiedete. Bestimmt dachte sie wie ich auch: Was war denn das? Sicherlich konnte sie es nun überhaupt nicht mehr richtig einordnen.
Etwas schmunzelnd beobachte ich sie. Immerhin hab ich sie verunsichern können und sie mach sich jetzt erst mal Gedanken über mich. Zumindest hoffte ich es, dass es so ist. Denn solange man über den andern noch nachdenkt…ist der nicht vergessen.
Allerdings versprach dieses Date nicht das, was ich selbst dabei erwartet hatte.
Fortsetzung folgt