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Erdmute-Rebenvon
4 years agoSeasoned Ace
Die Tage bis zum Jahresende waren lustig bis heiter. Aber als wir gerade mal wieder in so froher Runde zusammen saßen, klingelte mein Handy. Wer mag das wohl sein?
Ich schaute darauf und wollte es gerade wegdrücken,…
überlegte es mir dann aber anders. Der kam mir gerade recht mit seinem Anruf und seiner Einladung. Ich machte mich flugs fertig und ging zu dieser Verabredung.
Der Chef trifft seine kleine unscheinbare Arbeiterin. Es soll ja angeblich Sekretärinnen geben, die sich mit solchen Treffen Vorteile in ihrem beruflichen Werdegang aushandeln. Nun, was diese können, das kann ich auch.
Also bin ich da mal ganz forsch als er mir gleich das „du“ anbietet.
„Duuuu, Clemens?“
Er rückt an mich erwartungsfroh heran. Aber ich säusele weiter:
„Warum muss ich mir meine zarten Hände immer in der Vorweihnachtzeit wund stricken und sticken? Kannst du das denn nicht auch selbst?“
Clemens brummelt mir leise und sehr verlegen ins Ohr: „Ich kann das nicht! Dafür habe ich doch euch Wichtelinnen.“
Und so kam es, dass ich ihn in die hohe Kunst des Strickens einlernte. Nächstes Jahr haben wir Wichtelinnen da sicherlich seine tatkräftige Unterstützung.
Ihr wollt wissen wie ich das geschafft habe? Ganz einfach, ich habe ihm gesagt, dass ich mit meinen rauen und zerschundenen Händen ihn unmöglich zärtlich streicheln könnte. Darum würde ich auch jetzt meine Handschuhe nicht ausziehen. Ich glaube, das war überzeugend genug.
Jetzt hat er ein Jahr lang Zeit seine Fähigkeiten zu verbessern. Aber ich sage euch gleich, wehe in der nächsten Vorweihnachtszeit hängt wieder die ganze Arbeit an uns Wichtelinnen, dann darf er mir allerhöchsten eine Handcreme schenken. Streicheleinheiten gibt es nur, beim Einhalten der jetzt neu ausgehandelten Tarifverträge.
Da bin ich sehr korrekt. Nicht wie Pepper, die weiterhin meinen Freund wohl zum Narren hält.
Mal hüh, dann hott! Ich glaube, sie weiß immer noch nicht, was sie eigentlich will.
Merry steht da im Moment drüber. Er hat ja jetzt seine neue Hundefreundin. Und sie ist ihm wirklich treu. Und mit meinem Patchy hat er auch immer gute Zeiten zusammen. Die beiden verstanden und verstehen sich immer noch prächtig.
Aber manchmal müssen auch ernster Gespräche unter den beiden sein. Männergespräche eben, da kann ich sowieso nicht mitreden.
Nova die Hündin hat übrigens tierische Angst vor unserem Lama Schneeflöckchen.
Und Schneeflöckchen nutzt das schamlos aus.
Und dann endlich ist Silvester. Merry hat über dem Herd extra dafür einen Flachbildfernseher aufgehängt. Der kommt aber danach wieder in den Speicher, hat er gleich gesagt. Merry mag diesen Hpyno-Kürbis nicht, wie er diese Apparate nennt. Die Sims sollten seiner Meinung nach, viel mehr aus ihren Häusern gehen und nicht ihre wertvolle Zeit vor diesem Teil verbringen.
Im Speicher ist auch ein alter Computer, der dort vor sich hin dümpelt. Nur für die allerwichtigsten Erledigungen wird dieser aus diesem Speicher hervorgeholt.
Und heute ist der Fernseher dran. Wir wollen ja zusammen den Countdown zum Jahresende zählen.
Alle sind wir bereit. Auch Santa Claus ist wieder da. Ich glaub dem gefällt es bei uns.
Wir fassen Vorsätze…
Und Piper feuert ab 0:00 Uhr die Raketen in die Luft.
Uns ist es aber draußen zu kalt und ungemütlich. Wir feiern lieber mit Wunderkerzen das neue Jahr.
Selbst Strohpüppi schaut ganz begeistert auf die Funkellichter.
„Ein gutes neues Jahr meine Kleine! Was es uns wohl bringen mag?“
Piper scheint draußen seinen Spaß zu haben. Aber wo ist Merry und Nova?
Ah, Merry ist mit Nova in den Wald, damit sich das Tier nicht so aufregen und ängstigen soll.
Jetzt kehrt er zurück und schaut Piper bei seinen letzten Böllern zu.
Aber langsam werden jetzt auch die beiden Männer müde. Nur noch ein paar Böller… dann ist man im neuen Jahr angekommen.
Ein frohes neues Jahr!
Santa Claus blieb bis in die frühen Morgenstunden noch bei uns.
Dann wurde es endlich auch für uns Zeit zum Schlafen.
Nur Merry, war an diesem Morgen schon sehr früh wieder fleißig. Er hat schon mal den Waschraum für den Anbau vorbereitet. Eine neue Türe zu dem zukünftigen neuen Zimmer hat er schon angelegt und ein paar Möbelstücke umher gewuchtet. Zum Abschluss wäscht er noch die alte Schmutzwäsche vom letzten Jahr. Das geht ja gar nicht das man den alten Schmutz mit ins neue Jahr hinüber nimmt. Das neue Jahr soll sauber beginnen.
((Und jetzt erst mal Ende. Das heißt aber nicht, dass wir diese Wichtel jetzt gar nicht mehr sehen werden. Wir verlassen nur diesen Haushalt und ziehen weiter.))