Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
Am Wolfsberg beginn heute unsere Geschichte. Doch bevor ich mit meiner Geschichte anfange möchte ich nochmal ein wenig Hintergrundwissen auffrischen. Hintergrundwissen zu den Wolfskindern. Ihr wisst nicht was Wolfskinder sind? Nun ja, sicherlich habt ihr schon von Romulus und Remus gehört? Kinder welche als Säuglinge von ihrem machthungrigen Großonkel in die Wildnis ausgesetzt wurden, dort aber nicht umkamen sondern von einer Wölfin aufgenommen wurden und gesäugt als wären sie ihre eigenen. Auch die Geschichte von einem verwilderten und verwahrlosten Jungen den man im Walde fand möchte ich hier nochmals in Erinnerung rufen. Diesen nannte man „den Wolfsjungen“. ((Kann man gern danach googeln)) Wolfskinder nennt man Kinder die sich allein durch schlagen mussten. Oft schon in sehr jungen Jahren Elternlos oder ausgesetzt. Das diese Kinder nicht das sozialverhalten von gewöhnlichen Kinder zeigen, welche in einem behüteten Umfeld groß wurden, dürfte wohl nun auch erklärbar sein. Hunger und Durst waren prägend. Es war ein täglicher Kampf ums Überleben.
Und nun zurück zu unserer Geschichte. Zu unserem Wolfsmädchen, wie ich sie liebevoll nenne. Und nein, sie war nie ausgesetzt oder wurde von einer Wölfin gesäugt. Sie wuchs in einer Familie auf mit Eltern, Brüdern und Schwestern. Trotzdem haben diese alle ein tatsächlich wölfisches benehmen. Dabei stammt dieses Geschlecht von Jägern und Förstern ab. Doch weiß man´s ob nicht davon einst vor vielen Generationen doch ein Kind von einer Wölfin aufgezogen wurde? Vielleicht war es der Ur-ur-ur-ur-Großvater? Und vielleicht hatte er noch Verhaltensweisen beibehalten als er zur simlischen Zivilisation zurückkehrte? Und spinnen wir diesen Gedanken noch etwas weiter: Vielleicht gab er diese an die nächsten Generationen unbewusste weiter?
Auf jeden Fall wuchs unser Wolfsmädchen in einem Rudel mit 2 Brüdern und 1er Schwester auf. Da sie wie die richtigen Wölfe immer Hungrig und ihre Speisen gar verschlang als wöllte sie ihr jemand wegnehmen… nannte man sie „Gieremund“ . Ihr Rudelname ähm… Familienname ist Förster. Am wohlsten fühlt sie sich im Wald, schon allein weil sie als Försterkind in diesem aufgewachsen ist. Und genau solch ein Grundstück fand sie für sich. Eine kleine Anhöhe mit einem größeren Holzhausanwesen, ein kleines bisschen versteckt zwischen Bäumen. Einheimische nannten das Grundstück: „Der Wolfsberg“. Und dieser Name kam nicht von ungefähr. Es wurden dort immer wieder mal richtige Wölfe gesichtet. Wer sich nachts bei Mondschein dort hinaus traute konnte bisweilen sogar Wolfsgeheule hören.
Und genau dort wollte Gieremund leben. Doch fühlte sie sich einsam. Das erste mal getrennt von ihrem Famillienrudel.
Selbst das essen machte alleine keinen Spaß. Sie telefoniert daher sehr oft nach Hause. Einfach nur die vertrauten Stimmen zu hören beruhigte sie.
So lebte sie nun schon ein paar Wochen auf diesem Grundstück bis sie eines Abends einen kleinen Wolfswelpen auf ihrem Grundstück entdeckte.
Dies war ungewöhnlich, denn wo ein Welpe war, kann die Wolfsmutter nicht fern sein. Aus sicherer Entfernung beobachtete Gieremund das hilflos umhertapsende Tier. Die kleine fipsige Stimme und das wimmern rührte ihr Herz. Es war ja nicht das erste mal, dass sie einen Wolfswelpen sah. Schon als Kinder brachte ihr Vater manchmal aus dem Wald kleine verlassene Welpen mit. Meist war dies die einzige Rettung für die Welpen, da das Muttertier Opfer einer Jagd wurde. Mit der Flasche zogen sie dann die Kleinen auf. An all das erinnerte sich Gieremund als sie den kleinen Welpen auf ihrem Grundstück beobachtete. Eigentlich müsste die Wölfin schon längst aufgetaucht sein? Zu deutlich hörte man das wimmern von dem Kleinen. Gieremund vergaß nun alle Vorsicht und näherte sich dem hilflosen Tier.
Es war tatsächlich ein kleiner Wolf. Gieremund beschloss den Kleinen bei sich aufzunehmen, aber so dass jederzeit die Wolfsmutter zu ihm kommen könnte falls sie noch nach ihm suchte. Ein kleiner Geräteschuppen im Garten wurde sein Unterschlupf. Eine weiche Decke und einen vollen Futternapf, ein Ball als Beschäftigung. Die Türen geöffnet, so dass die Wolfsmutter jederzeit zu ihrem Jungen kann. Am nächsten Morgen war der Welpe immer noch da. Gieremund holte den Kleinen ins Haus um ihn zu baden.
Danach setzte sie ihn wieder in die Hütte zurück und füllte erneut seinen Futternapf. Wo kam er nur her? Und was ist geschehen? Vielleicht gab es ja gar keine Wolfsmutter mehr? Womöglich ist ihr etwas zugestoßen? Noch möchte Gieremund den kleinen Wolf noch nicht zu sehr an Sims gewöhnen. Nicht das doch noch das Muttertier hier auftaucht und den kleinen Wolf wieder mitnimmt. Als ihr Nachbar vorbei kommt erzählt sie ihm von ihrem zugelaufenen Wölfchen. Doch auch er weiß nicht, woher der Kleine kommt.
Im Gegenteil, er macht ihr noch einen sonderbaren Vorschlag. Sicherlich weil sie auf diesem etwas seltsamen Grundstück so ganz alleine lebt?
Doch mit Verbrechen hat sie nix am Hut. Nur weil sie so lebt, wie sie momentan lebt… heißt das nicht dass sie unrechtmäßiges tut. Wahrscheinlich wollte er sie auch nur testen und es hat diesen Nachbarn dann auch beruhig. Seit diesem Tag folgten immer wieder Einladungen auf sein eigenes Grundstück. Gieremund die noch etwas wenig Bekanntschaften in ihrem neuen Heim hatte freute sich sehr darüber und nahm diese Einladungen gerne an.
Der kleine Wolf erkundete die Umgebung um das Gartenhaus. Von der Wolfsmutter war weiterhin keine Spur. Schon bald streunte der kleine Wolf durch den Gartenwald. _
Anstatt sich einer Verbrechenskarriere zu widmen, beschäftigte Gieremund sich nun mit Gartenarbeit, Bienenzüchten und Gelegenheitsjobs.
Manchmal reiste sie nach Granit Falls um dort nach Wildkräutern zu suchen oder zu Angeln. Doch egal wohin sie ging… der kleine Wolf war immer mit dabei.
((da haben mal schnell eine Gruppe Sims einen Strandburgenwettbewerb gemacht… solange wir zusammen im Sand nach Abfall gewühlt haben. Das Ergebnis musste ich einfach Fotografieren.))