Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
In der Wohngegend, wo sich das Anwesen der Familie Tanaka befand, fiel der erste Schnee. Und dies reichlich.
Der Winter, mit den Eisschollen an der Küste und der weißen Decke über Hügel, Berge und Vegetation verlieh Japan und dessen Natur einen besonderen Zauber.
Auch die Innenstädte wirkten durch den besonderen Lichteinfall der Läden, Reklamen und Straßenlaternen besonders und konnte locker mit dem amerikanischen Times Square mithalten.
Asahi feierte den Schnee. Er spielte in ihm. Wobei er dabei den Unmut von Sōsobosan Ampithride auf sich zog, die ihn ermahnte: "Kind! Dein Yukata wird ruiniert! Zieh dir bitte was anderes an!" Doch Otōsan Fuhihiko beschwichtigte. "Tanaka-sama, gönne den Kindern den Spaß." Lachend rannte auch Madoka an ihnen vorbei und zettelte mit Asahi eine Schneeballschlacht an. Der Vater lachte und fügte hinzu: "Die Reinigung des Yukata und des Kimonos können wir uns leisten. Ist es nicht schön, wie die zwei miteinander spielen?" Das Familienoberhaupt seufzte und nickte schließlich. "Recht hast du." Beide sahen den Kindern weiter zu und mussten schmunzeln.
Hausaufgaben waren immer ein wichtiges Thema. Okaasan Kiyoshi besuchte das Internat in Windenburg und glänzte mit herausragenden, schulischen Leistungen. Otōsan Fuhihiko schaffte es durch Fleiß in die Position eines Entwicklungsleiter in der Firma, wo er arbeitete. Dieses gleiche Maß an Engagement verlangten sie von ihren Kindern. Mit guten Noten, einer guten Bildung standen den Sims alle Türen offen. Doch dafür musste man was tun.
Genauso war es wichtig, ihnen beizubringen, dass ein Haushalt sich nicht von allein ordentlich hält. Disziplin traf es als Wort perfekt. Disziplin wurde Madoka und Asahi beigebracht. Und bisher schienen die Kinder auch kein Problem damit zu haben. Nur Kater Benjiro nahm es mit seiner Katzentoilette nicht so genau. Weshalb sich vor allem Madoka immer wieder ärgerte, wenn sie das Unglück wegwischen musste, wenn einer der Erwachsenen verhindert schien.
Abends besuchten die Kinder ihre Urgroßmutter und hörten ihren Erzählungen zu. Dabei erzählte Ampithride häufig von der Zeit mit Hiroshi. Sie bedauerte es, dass er diese beiden Engel nicht kennenlernen durfte.
Pünktlich um 20 Uhr hieß es dann: Schlafenszeit. In einem Doppelbett fanden die Kinder ihren Schlaf, während draußen der Schnee leise rieselte.