Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
Fortsetzung der Geschichte zwischen Afeni und Mários https://forums.thesims.com/de_DE/discussion/comment/12622736/#Comment_12622736
Mário´s beobachtete den vor ihm liegenden stillen See. Ein paar Fische schwammen wild umher und versetzten dem Gewässer einen Hauch Leben. Bei Tieren schien immer alles so einfach. Ohne viel Wissen über das Tierreicht zu haben vermutete er, dass bei ihnen das Leben einfach funktionierte. Geboren werden, groß werden, einen Partner finden, Kinder bekommen, sterben. Natürlich wusste Mário´s, dass es unterschiedliche Konstellationen gab um eine Familie zu gründen. Das manche Tierkinder vor ihren Väter beschützt werden müssen. Doch alles lief automatisiert und das war es, was ihm imponierte. Mário`s hätte sich auch einfach gerne dem hingegeben, was von der Natur vorherbestimmt ist. Grundsätzlich hat er seinen Leben auch ganz gut hinbekommen. Er arbeitet zwar nicht in einer Berufung sondern eigentlich nur des Geldes wegen, er hat schon lange keine intensive Beziehung mehr geführt und ... , >Eigentlich bekomme ich mein Leben nicht auf die Kette<, traf ihn nun eine bittere Erkenntnis. Hätte er Afeni nicht kennengelernt, wäre jetzt nicht sein Leben nahezu über ihn hereingebrochen. Afeni hat eine Selbstreflektion in Mário´s losgelöst, die er zuvor noch nicht gespürt hat. Ihm wurde in diesem Augenblick klar, wie passiv er sein Leben bisher gelebt hat. Zwar erleuchtete ihn diese Erkenntnis auch sehr spät, doch hoffentlich nicht zu spät. Mário´s wollte, dass Afeni nicht umsonst in sein Leben getreten war. Irgendwie wollte er diese besondere Bekanntschaft ehren. In diesem Moment fasste der junge Mann den Entschluss, die Visionen seiner Familie nicht weiter zu verfolgen. Er nahm sich fest vor, seine Leidenschaft, den Sport, in irgendeiner Weise zu seinem Beruf zu machen. Er wollte nicht weiter seiner Leidenschaft nur in seiner Freizeit frönen. Er will mit dieser seinen Lebensunterhalt verdienen. Mit diesem Optimismus konnte er nun auch wieder positiv in die Zukunft blicken und vor allem dankbar auf die jüngere Vergangenheit. >Afeni ...<, kurz erschrak Mário´s, als er merkte, dass er laut sprach, doch dann fuhr er fort >... Afeni, danke, dass du mir die Augen geöffnet hast. Ich war so dumm und so blind. Es tut mir leid, dass ich deine Gefühle nicht respektiert und die meinen übersehen habe. Ich liebe dich auch, meine liebe Afeni. Ich bin glücklich, dass du in meinem Leben gewesen bist und ich bin traurig, dass ich dich nicht festhalten konnte. In meinem Herzen wirst du immer einen besonderen Platz innehaben ...< Mário´s atmete tief durch und fühlte sich unendlich erleichert und stelle überrascht fest, dass hinter ihm jemand schmunzelte.
Er konnte nicht glauben, dass das was er sah Wirklichkeit sein sollte. Doch nun sprach diese Erscheinung auch noch mit ihm. Sie sah nicht nur auf wie Afeni, sie hatte auch ihre zarte Stimme: "Interessant. Wieder etwas, dass ich an dir nie kennengelernt habe. Du hast also doch eine romantische Ader". Das Schmunzeln auf den Lippen der Frau zog sich bis zu den Mundwinkeln und mündete nun in einem herzhaften Lachen "Nun schau doch nicht wie 7 Tage Regenwetter. Deinem kürzlichen Monolog zufolge solltest du mich nun eher an dich reißen und mich in den Arm nehmen". Mário´s stand immer noch wie erstarrt da und wusste nicht, was er denken geschweige denn tun sollte. Er brachte nur ein stottern zustanden:"Afeni? Du ... hier? Ich dachte ... du seiest fortgegangen. Fort von hier und fort von mir. Ich habe alles kaputt gemacht mit meiner Ignoranz."
Statt einer Antwort hob Afeni ihren Arm um Mário´s sanft über das Gesicht zu streicheln. Sofort durchfuhr sie ein Kribbeln bis in die Zehenspitzen. Die ganze Welt war stumm, als ob sie abwarten würde was passiert. Kein Mensch war zu sehen und der See war ein stiller Beobachter. Wie automatisiert hob auch Mário´s seinen Arm um Afeni zu berühren. Er schloss die Augen um diesen Moment zu genießen, der eigentlich nur ein fieses Spiel seiner Fantasie sein konnte. Doch sie endete nicht. Die Fantasie blieb und nach einem innigen Moment, der gefühlt Stunden dauerte, öffnete Mário´s die Augen, um der neuen Realität ansichtig zu werden. >Afeni, ich ... <, doch Afeni legte nur die Finger auf seine Lippen, die kurz darauf von ihren eigenen Lippen abgelöst wurden.
Es war ein unglaublich intensiver Moment, von dem beide wünschten, er würde nicht vergehen. Ihre Lippen berührten sich sanft, ihre Zungen trafen sich teils stürmisch und umspielten einander. Beide hatten unzählbar viele Schmetterlinge im Bauch.
Keiner hätte geglaubt, dass es soweit kommen würde. Jeder hatte für sich einen Schlussstrich gezogen und akzeptiert, dass das Leben nun getrennt voneinander weiter ging. Die Erinnerungen wären geblieben und mit ihnen Erkenntnisse, die das weitere Leben definitiv beeinflusst hätten, vermutlich zum besseren. Doch, war mit einem einzigen Kuss der Fortgang der Geschichte nun klar? Gingen die beiden jungen Leute in diesem Moment eine Liebesbeziehung miteinander ein? Was war mit dem Job, den Mário`s bereits zugesagt hatte? Was wollten die beiden, unabhängig voneinander? Wollten sie überhaupt nun noch miteinander zusammen sein, wo jeder für sich Abschied genommen hatte? Wo führte der Weg hin, für Afeni, für Mário`s, für sie beide gemeinsam?