Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
Wir erinnern uns! Gieremund hatte eine schöne Verabredung mit Poseidon. Doch sein letzter Satz zum Abschied sähen neue Zweifel. War diese Verabredung auch für ihn schön? Wird er sich wieder bei ihr melden? Oder hatte sie ihm zu früh ihre Gefühle für ihn offenbart und er mit ihr nur gespielt? Gelegenheit macht bekanntlich Diebe.
Doch die Sorge die sich Gieremund machte waren unbegründet. Poseidon kam schon bald wieder bei ihr zu Besuch vorbei.
Nun erst mal vorsichtig herantasten und versuchen herauszufinden wie er tatsächlich zu mir steht, dachte sich Gieremund.
Sie wollte auf keinen Fall enttäuscht werden. Und sie ist ein Rudel -Sim. Wer einmal zu ihrem engeren Rudel zählt, den wird sie beschützen und verteidigen. Der darf auch was von ihrer Beute abhaben und sich in ihrer Wolfshöhle mit einnisten. Ja so war sie. Doch diesen Status musste man sich auch verdienen. Und mit solchen Worten wie Poseidon bei der letzten Verabredung zum Abschied vom Stabel gelassen hat, wird die Wölfin eher misstrauisch und beobachtet. Auch könnte sie die Zähne fletschen und zeigen, damit mal die gleich die Fronten klar sind.
Aber im Moment ist sie eher noch auf das gegenseitige beschnuppern eingestellt.
Nach ausgiebigem Beschnuppern folgte dann tatsächlich das Paarungsverhalten. Poseidon muss sehr überzeugend gewesen sein, dass er über Nacht bleiben durfte.
Und er gibt sich große Mühe noch überzeugender zu wirken.
Von diesem Tag an erschien er fast jeden Abend bei Gieremund und verlies erst zum Frühstück das Haus.
Da er ja schon einen Haustürschlüssel hatte konnte er auch selbst das Haus betreten wann es ihm danach war.
So kam es das er auch manchmal Gieremund schlafend antraf.
Oft stand er lange neben ihr und beobachtete sie beim Schlafen. Was ihm dabei wohl durch den Kopf ging? Es wäre ein leichtes für ihn gewesen über sie wie ein wildes Tier herzufallen und ihr das Plasma auszusaugen. Und sie hätte es noch nicht einmal hinterher gewusst. Doch dies tat er nicht,…. Er weckte sie liebevoll und zärtlich.
An manchen Abenden wartet allerdings Gieremund auch vergeblich auf Poseidon. Dann war sie irgendwann so müde, dass sie der Schlaf sogar auf dem Sofa übermannte.
Einmal war sie sogar im Schaukelstuhl eingenickt… Poseidon betrat das Haus und fand sie schlafen vor. Zuerst überlegte er sich ob er sie wecken soll? Doch er entschloss sich anders und stieg in den Pool. Ja, er war ein Wasser-Sim. Die Eleganz wie er sich dort bewegte…lies das sehr früh erahnen.
Natürlich lernte Poseidon auf seinen Besuchen auch den Patchy kennen.
Der Kürbiskopf verstand sich gleich sehr gut mit Poseidon. Denn sie hatten, was keiner ahnte…eine Gemeinsamkeit. Beide waren Kinder des Meeres.
Patchy, der Meereskürbis? Irgendwie eine belustigende Vorstellung. Ich hätte ihn eher als ein Kind des Feldes gesehen. Doch so kann man sich wohl irren? Zudem hatten beide eine Vorliebe für Gruselmusik. Patchy hatte also nix gegen Poseidon einzuwenden. Und das gab er auch Gieremund zu verstehen als sie ihn mal nach seiner Meinung fragte.
Gieremund brauchte mal wieder Simoleons. Die Bienenstöcke liefen gut und brachten reichlich Ertrag. Diesen verkaufte Gieremund nun über einen Marktstand.
Zuerst im eigenen Garten, doch die anderen Sims trauten sich nicht durch das Gartentor. Daraufhin wechselte sie auf die andere Straßenseite.
Es brauchte ein wenig bis die erste Laufkundschaft, von dem Geheimtipp erfuhr.
Doch dann lief das Geschäft an und oft stand Gieremund bis in die Nacht an ihrem Stand.
Auch Poseidon besuchte sie an ihrem Stand und wollte sie überzeugen endlich Feierabend zu machen.
Und Gieremund packte ihre Waren ein und ging mit Poseidon zurück in ihre Wolfshöhle.
Nun…. Die nächtlichen Besuche von Poseidon trugen bald Früchte. Die ersten Welpen kündigten sich an.
Patchy war begeistert über diese Rudelvergrößerung. Bald wird da was sein was Kleines sein, was man knuddeln und umsorgen kann. Nur schade fand er es, dass es wahrscheinlich kein kleiner Kürbiskopf sein wird.