Hallo allerseits. Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten. Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Si...
Ich wünsche euch schonmal ein schönes Wochenende :-) _________________________________________________________
Die gemeinsame Zeit im richtigen gemeinsamen Zuhause war wunderschön für das baldige Ehepaar. Der Alltag kehrte ein und Afeni startete mit ihrer Karriere nun so richtig durch. Sie erarbeitete sich mit ihrer Art einen hohen Respekt sowohl bei Kollegen als auch bei den Sträflingen. Sie kannte bei Verhören kein Pardon. Instinktiv wusste sie, wo was herauszufinden war und bei wem sie ihre Zeit für Nichtigkeiten verschwendete. Daneben lag sie so gut wie nie und das imponierte den anderen Polizisten.
Mário´s berufliche Zukunft dagegen sah eher mau aus. Die meisten Sportvereine hatten keinen Bedarf, andere boten Hilfsjobs an ohne Aufstiegschancen oder rosige Zukunftsperspektive. Bei einer lokalen Sportagentur kam er dann schließlich unter. Seine Arbeit (Wasserträger) war nahezu erniedrigend und der Lohn (16§/Stunde) wirklich unterirdisch. Doch es gab die Möglichkeit sich hochzuarbeiten. Und allein diese Möglichkeiten ließen Mário´s hoffen. Die Arbeitszeit war anfangs gering, sodass er sich um den Haushalt kümmern konnte und Afeni sich voll und ganz auf ihren Beruf konzentrieren konnte.
Anders, als ursprünglich befürchtet, mache es Mário´s überhaupt nichts aus, dass die Frau im Haus mehr Geld verdiente, nahezu den Hauptanteil. Er merkte, dass er sich wohl zu Hause fühlte und sich sogar sehr gerne um den Haushalt und auch um Afeni`s Wohlergehen kümmerte. Zusätzlich nahm er die Hochzeitsplanung in die Hand. Viel Geld für ein großes Fest war nicht vorhanden, Mário´s wollte allerdings das Beste machen, aus dem was sie hatten. So bekam Afeni tatsächlich nur wenig mit, wenn Mário`s hin und wieder ihre Zustimmung einholte. Eines Samstags war es dann soweit und der große Tag war gekommen. Mário`s und Afeni gaben sich das Ja-Wort. Es gab zuvor eine kleine Unstimmigkeit bezüglich des Ehenamens. Beide hatten einerseits keine aktive Bindung zur Familie und auch kein Interesse der Kontaktaufnahme. Jedoch hatten ebenso beide eine innerliche Verbundenheit mit den Wurzeln, die sich im jeweiligen Nachnamen spiegelten. Und diese Wurzeln wollten beide gerne mit in die Zukunft nehmen. So kamen sie überein, dass sie keinen gemeinsamen Familiennamen tragen würden und jeder den Seinen behielt.
(( Bitte entschuldigt die grüne Wolke. Afeni fing plötzlich während der Trauung an zu stinken. Aber wie heißt es in dem Lied? "Nimm mich jetzt auch wenn ich stinke .... " ;-) ))
Zu Gast waren lediglich ein paar Freunde eingeladen und Summer war die gemeinsame Trauzeugin. Im Anschluss verbrachten beide ein paar Tage auf dem Campingplatz. Es war nicht das nötige Geld da für einen luxuriösen Auslandsaufenthalt und tatsächlich verbanden beide eine sehr positive Geschichte mit diesem Ort. Dort wurde ein Stein ins Rollen gebracht und ein Happy End vollführt. Es war also keineswegs ein Not-Urlaub zum flittern sondern eine Herzensangelegenheit. Da war sich das nun Ehepaar einig.
Sie erkundeten die Wälder, gingen fischen, spazieren und saßen alleine oder in Gesellschaft am Grill und führten lustige Gespräche. Im Urlaub zeigte sich allerdings auch eine weitere Sache, die Afeni und Mário´s in ihrer kurzen Beziehung nicht besprochen hatten. Jeder hatte für sich eine Entscheidung getroffen, davon ausgehend, der andere sähe es auch so ...