Sul, Sul und hallo, ihr lieben =) Hier möchte ich nun meine Geschichte teilen. Vorher aber ein paar Worte zum Ablauf: Mein Ziel ist es, so viele Generationen wie möglich zu spielen. Dabei lasse...
Nirvelli kam spät in der Nacht nach Hause. Zur Feier des Tages hatte Salim ihr erlaubt, "die Zeit zu vergessen". Etwas nachdenklich, aber im Großen und Ganzen doch recht zufrieden mit dem Abend, zündete sie das Feuer im Garten an und schaute in die Flammen.
Sie liebte das Knistern und Knacken der Holzscheite, der Duft schenkte ihr ein wohliges Gefühl. Es roch nach Gemütlichkeit, Geborgenheit und Vertrautheit. Sie dachte zurück an den Tag, als sie überstürzt aus dem Urlaub zurück kamen. Mit Salim hatte sie hier gesessen und er hatte sie wie eine Gleichwertige behandelt. Damals konnte sie damit nicht umgehen. Aber jetzt, als die Erinnerungen in ihr aufkamen, fühlte sie Wärme und Dankbarkeit. Salim war ihr immer ein guter Vater gewesen. Er hatte nie ein Geheimnis daraus gemacht, dass sie eigentlich nicht sein Kind war. Aber wenn sie an ihn dachte, spürte sie tief in sich, dass er ihr Papa war.
Gerade bei dem Gedanken funkelte etwas am Himmel auf. Nirvelli sah in die Sterne und entdeckte, dass über ihr ein wunderschönes farbiges Schauspiel begonnen hatte. Mit einem Lächeln auf den Lippen legelte sie sich ins Gras und beobachtete die Sonnenstürme - und schlief irgendwann ein.