Forum Discussion
TalijaMoon
4 years agoRising Vanguard
Hallo @Spatz, vielen Dank für dein Kommentar :smile:
Das mit Newcrest ist eine Mod, meine anderen Nachbarschaften sehen auch so schön aus. Nur gibt es da keinen Unterschied, was den ökologischen Fußabdruck betrifft, aber da leg ich beim Spiel eh nicht viel wert drauf.
Familie Hill wird momentan mal wieder auf Eis gelegt, aber die spiele ich noch weiter. Ich dachte, ich versuche mich mal an einer anderen Geschichte.
Ich möchte euch Joshua König vorstellen.
Er liebt die Natur, ist aber ziemlich perfektionistisch und vor allem ein Snob.
Und wer sein Abenteuer erleben möchte, der möge dies gerne tun.
Das mit Newcrest ist eine Mod, meine anderen Nachbarschaften sehen auch so schön aus. Nur gibt es da keinen Unterschied, was den ökologischen Fußabdruck betrifft, aber da leg ich beim Spiel eh nicht viel wert drauf.
Familie Hill wird momentan mal wieder auf Eis gelegt, aber die spiele ich noch weiter. Ich dachte, ich versuche mich mal an einer anderen Geschichte.
Ich möchte euch Joshua König vorstellen.
Er liebt die Natur, ist aber ziemlich perfektionistisch und vor allem ein Snob.
Und wer sein Abenteuer erleben möchte, der möge dies gerne tun.
Spoiler
Joshua bekam eines Tages Post von einem Anwalt. In dem Schreiben teilte man ihm mit Bedauern mit, dass sein Onkel Marvin verstorben sei und er ihm ein kleines Grundstück in Brindleton Bay hinterlassen hätte.
Joshua konnte sich überhaupt nicht an diesen Onkel erinnern, aber ein eigenes kleine Grundstück klang super, vielleicht stand da ja auch eine herrschaftliche Villa drauf (Träumen darf man ja). Denn Joshua hatte sich vorgenommen, das größte und herrlichste Haus zu besitzen.
Da er vor dem Umzug nach Brindleton Bay schon nicht viel besaß, und sein letztes Geld für die Fahrt zu seinem neuen Zuhause drauf ging, war er zu tiefst enttäuscht, als er seinen neuen Besitz sah.
Mitten im Wald, abseits jedweder Zivilisation stand ein heruntergekommener Schuppen. Und da es in Strömen regnete, war es umso deprimierender.
In dem Schuppen war nur eine Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken, alles total verschmutzt, und vermutlich nicht funktionstüchtig, da das Grundstück keinen Strom- und Wasseranschluss hatte. Was hat sich da Onkel Marvin nur bei gedacht? Geplatzt der Traum vom Reichtum und der Traumvilla.
In der anderen Ecke des Grundstücks standen ein paar Obstbäume, aber auch die trugen keine Früchte und sahen eher aus, als würde es noch Äonen dauern, bis es überhaupt so weit sein würde.
Da stand Joshua nun, mit nichts da, nass bis auf die Knochen und überlegte sich, wo er heute Nacht schlafen könnte und vor allem, was er heute essen wird.
Es war zwar schon spät, aber er krempelte die Ärmel hoch und fing an, die sanitären Anlagen zu putzen, vielleicht funktionierten sie ja doch und unterm Dach befand sich ein versteckter Wassertank.
Toilette und Dusche wurden mit viel Muskelschmalz gesäubert, aber fürs Waschbecken hatte er keine Lust mehr und machte sich daher auf, die nähere Umgebung zu erkunden.
Da er sehr Naturlieb war, war ihm die späte Stunde ziemlich egal, schlafen konnte er ja nirgends und vielleicht würde er ja irgendetwas geeignetes zum Übernachten finden.
Er entdeckte zunächst nur einen kleinen Teich. „Oh, super,“ dachte Joshua sarkastisch.
Zum Baden bzw. Schwimmen war das Gewässer zu flach und auch zu dreckig, aber er könnte hier dennoch etwas Wasser sammeln, wenn man es gut abkocht müsste man es doch auch zum kochen benutzen können.
Er entdeckte auch ein paar Fische und wenn er schnell lernt, wie man so einen glitschigen Fisch fängt und auch ausnimmt und grillt wäre er dem sicheren Hungerstot entkommen … so dachte er …HA! Falsch gedacht.
In die andere Richtung, den Weg, den er auch vom Bahnhof genommen hatte, gelangte er zu einem Steg … Zivilisation, endlich! … Joshua, es regnet, da ist doch kein normaler Sim draußen. Aber es gab Bänke und ein Toilettenhäuschen und … und einen Grill … wo waren doch gleich noch mal die Fische?
Noch ein Stückchen weiter den Weg hinunter gelangte man zum Meer. Hier könnte Joshua ja schwimmen und sich somit waschen, aber nein, wieso sollte es erlaubt sein an so einem schönen Strand schwimmen zu dürfen. Vermutlich ist das Gewässer in Brindleton Bay Hai verseucht. Oder irgendwann ist mal ein Öltanker ausgelaufen und daher kann man da nun nicht mehr schwimmen. Aber Angeln, das geht, sehr komische Nachbarschaft.
Auf dem Weg zum Meer begegnete Joshua ein seltsames Wesen. Er hätte schwören können, es sei eine Katze. Aber welche vernünftige Katze wäre bei diesem Unwetter draußen und würde zudem auch noch so einen geschmacklosen Pullover tragen?
Es war dennoch eine Katze. Streuner haben nun mal keine Wahl, man trägt, was man kriegen kann. Sie war vermutlich auf der Jagd, denn in der Nähe hockten ein paar Möwen im Sand.
In der Ferne sah Joshua einen überdachten Pier. Vielleicht konnte er da etwas im Trockenen sitzen und sogar etwas schlafen, langsam wurde er echt müde. Im Zug hatte er schon von anderen Reisenden gehört, dass das Wetter noch ein paar Tage so anhält und die Sonne sich erst am nächsten Samstag blicken lassen würde. Es ist erst Sonntag … das wird eine harte Woche für unseren armen Joshua.
Erst als er kurz darauf beim Pier angekommen war, stellte er fest, dass der überdachte Teil über dem Wasser war. Wieso? Wieso muss denn das Wasser vor Regen geschützt werden? Joshua war kurz davor zu verzweifeln. Aber es war ihm nun alles egal, er war müde und nass und müde und noch nasser. Er legte sich auf die nächste Bank und war, trotz Regen, schnell eingeschlafen. Dass er müde war, hatte ich ja schon erwähnt, oder?
Nach dem kleinen Nickerchen hörte er ein leises Grummeln. Zuerst dachte er, das sei das Gewitter, dann eine streunende Katze, die ihm sagte, er soll aus ihrem Revier verschwinden. Aber nein, es war nur sein Magen. Er bekam Hunger. Aber es war keine Menschenseele in der Nähe, niemand der aus Barmherzigkeit den Grill angeworfen hatte, wie oft hat er das in seiner alten Heimat erlebt, dass überall auf den Tischen Essen rum lag, aber wenn er mal Hunger litt, war nichts Essbares in der Nähe.
Merken: Brindleton Bay ist nicht das Schlaraffenland, jedenfalls nicht bei Regen und nicht um 3:00 Uhr morgens.
Aber ein Naturliebhaber weiß sich zu helfen, er sucht die Umgebung nach Schätzen und anderem Getier ab, das er schnell und unkompliziert zu Geld machen konnte.
Mal schauen, ob Joshua das Zeug verkaufen und davon sich etwas zu essen grillen kann. Auf schönes Wetter können wir ja noch etwas warten, daher entschuldige ich mich für die dunkeln Aufnahmen. Aber das Spiel startete um 22:00 Uhr an einem Samstag bei Gewitter. Und ohne Wettermaschine hab auch ich keinen Einfluss auf die Natur.
Joshua konnte sich überhaupt nicht an diesen Onkel erinnern, aber ein eigenes kleine Grundstück klang super, vielleicht stand da ja auch eine herrschaftliche Villa drauf (Träumen darf man ja). Denn Joshua hatte sich vorgenommen, das größte und herrlichste Haus zu besitzen.
Da er vor dem Umzug nach Brindleton Bay schon nicht viel besaß, und sein letztes Geld für die Fahrt zu seinem neuen Zuhause drauf ging, war er zu tiefst enttäuscht, als er seinen neuen Besitz sah.
Mitten im Wald, abseits jedweder Zivilisation stand ein heruntergekommener Schuppen. Und da es in Strömen regnete, war es umso deprimierender.
In dem Schuppen war nur eine Dusche, eine Toilette und ein Waschbecken, alles total verschmutzt, und vermutlich nicht funktionstüchtig, da das Grundstück keinen Strom- und Wasseranschluss hatte. Was hat sich da Onkel Marvin nur bei gedacht? Geplatzt der Traum vom Reichtum und der Traumvilla.
In der anderen Ecke des Grundstücks standen ein paar Obstbäume, aber auch die trugen keine Früchte und sahen eher aus, als würde es noch Äonen dauern, bis es überhaupt so weit sein würde.
Da stand Joshua nun, mit nichts da, nass bis auf die Knochen und überlegte sich, wo er heute Nacht schlafen könnte und vor allem, was er heute essen wird.
Es war zwar schon spät, aber er krempelte die Ärmel hoch und fing an, die sanitären Anlagen zu putzen, vielleicht funktionierten sie ja doch und unterm Dach befand sich ein versteckter Wassertank.
Toilette und Dusche wurden mit viel Muskelschmalz gesäubert, aber fürs Waschbecken hatte er keine Lust mehr und machte sich daher auf, die nähere Umgebung zu erkunden.
Da er sehr Naturlieb war, war ihm die späte Stunde ziemlich egal, schlafen konnte er ja nirgends und vielleicht würde er ja irgendetwas geeignetes zum Übernachten finden.
Er entdeckte zunächst nur einen kleinen Teich. „Oh, super,“ dachte Joshua sarkastisch.
Zum Baden bzw. Schwimmen war das Gewässer zu flach und auch zu dreckig, aber er könnte hier dennoch etwas Wasser sammeln, wenn man es gut abkocht müsste man es doch auch zum kochen benutzen können.
Er entdeckte auch ein paar Fische und wenn er schnell lernt, wie man so einen glitschigen Fisch fängt und auch ausnimmt und grillt wäre er dem sicheren Hungerstot entkommen … so dachte er …HA! Falsch gedacht.
In die andere Richtung, den Weg, den er auch vom Bahnhof genommen hatte, gelangte er zu einem Steg … Zivilisation, endlich! … Joshua, es regnet, da ist doch kein normaler Sim draußen. Aber es gab Bänke und ein Toilettenhäuschen und … und einen Grill … wo waren doch gleich noch mal die Fische?
Noch ein Stückchen weiter den Weg hinunter gelangte man zum Meer. Hier könnte Joshua ja schwimmen und sich somit waschen, aber nein, wieso sollte es erlaubt sein an so einem schönen Strand schwimmen zu dürfen. Vermutlich ist das Gewässer in Brindleton Bay Hai verseucht. Oder irgendwann ist mal ein Öltanker ausgelaufen und daher kann man da nun nicht mehr schwimmen. Aber Angeln, das geht, sehr komische Nachbarschaft.
Auf dem Weg zum Meer begegnete Joshua ein seltsames Wesen. Er hätte schwören können, es sei eine Katze. Aber welche vernünftige Katze wäre bei diesem Unwetter draußen und würde zudem auch noch so einen geschmacklosen Pullover tragen?
Es war dennoch eine Katze. Streuner haben nun mal keine Wahl, man trägt, was man kriegen kann. Sie war vermutlich auf der Jagd, denn in der Nähe hockten ein paar Möwen im Sand.
In der Ferne sah Joshua einen überdachten Pier. Vielleicht konnte er da etwas im Trockenen sitzen und sogar etwas schlafen, langsam wurde er echt müde. Im Zug hatte er schon von anderen Reisenden gehört, dass das Wetter noch ein paar Tage so anhält und die Sonne sich erst am nächsten Samstag blicken lassen würde. Es ist erst Sonntag … das wird eine harte Woche für unseren armen Joshua.
Erst als er kurz darauf beim Pier angekommen war, stellte er fest, dass der überdachte Teil über dem Wasser war. Wieso? Wieso muss denn das Wasser vor Regen geschützt werden? Joshua war kurz davor zu verzweifeln. Aber es war ihm nun alles egal, er war müde und nass und müde und noch nasser. Er legte sich auf die nächste Bank und war, trotz Regen, schnell eingeschlafen. Dass er müde war, hatte ich ja schon erwähnt, oder?
Nach dem kleinen Nickerchen hörte er ein leises Grummeln. Zuerst dachte er, das sei das Gewitter, dann eine streunende Katze, die ihm sagte, er soll aus ihrem Revier verschwinden. Aber nein, es war nur sein Magen. Er bekam Hunger. Aber es war keine Menschenseele in der Nähe, niemand der aus Barmherzigkeit den Grill angeworfen hatte, wie oft hat er das in seiner alten Heimat erlebt, dass überall auf den Tischen Essen rum lag, aber wenn er mal Hunger litt, war nichts Essbares in der Nähe.
Merken: Brindleton Bay ist nicht das Schlaraffenland, jedenfalls nicht bei Regen und nicht um 3:00 Uhr morgens.
Aber ein Naturliebhaber weiß sich zu helfen, er sucht die Umgebung nach Schätzen und anderem Getier ab, das er schnell und unkompliziert zu Geld machen konnte.
Mal schauen, ob Joshua das Zeug verkaufen und davon sich etwas zu essen grillen kann. Auf schönes Wetter können wir ja noch etwas warten, daher entschuldige ich mich für die dunkeln Aufnahmen. Aber das Spiel startete um 22:00 Uhr an einem Samstag bei Gewitter. Und ohne Wettermaschine hab auch ich keinen Einfluss auf die Natur.