Forum Discussion
TalijaMoon
4 years agoRising Vanguard
Das Abenteuer von Joshua geht weiter:
(Die Bilder sind irgendwie unscharf ... ich verzweifel noch :( )
(Die Bilder sind irgendwie unscharf ... ich verzweifel noch :( )
Spoiler
Dem ein oder anderen aufmerksamen Leser ist sicherlich aufgefallen, dass Joshua kein gewöhnlicher Sim ist. Eigentlich wollte ich es noch etwas länger verheimlichen, aber die Kamera hat so einiges einfach verraten: das komische Symbol, das ständig über seinem Kopf schwebt und natürlich die leicht spitzen Ohren.
Ja, Joshua ist Magier, ein blutiger Anfänger, aber ich kann es nicht leugnen. Er selbst hat es bis zum heutigen Tage auch erfolgreich ignoriert. Aber ich denke, es wird Zeit, dass Joshua den Tatsachen ins Auge blickt.
Magie hat nun auch ihre Vorteile, besonders dann, wenn man kurz vorm verhungern ist.
Und mit diesem Vorwort geht es weiter.
Joshua war noch keine 24 Stunden in Brindleton Bay und er überlegte schon wieder alles hinzuschmeißen und wieder heim zu seiner Mutter zu fahren. Nur hatte er ja nicht mal genug Geld für ein Zugticket.
Als er nun vom Pier wieder zum Grundstück kam, sah er, dass etwas im Briefkasten steckte. Etwa ein Brief? Aber doch sicherlich nicht für ihn, niemand wusste, dass er hier war. Aber doch, sein Name stand in Großbuchstaben auf dem Umschlag. ‚Mit der normalen Post ist der aber nicht gekommen‘, dachte Joshua und öffnete ihn. Es stand nur ein Satz drin: „Nimm Dein wahres Erbe an!“ Und dann schlug irgendwo der Blitz ein, so dass Joshua geblendet wurde.
Als er wieder sehen konnte, war er nicht mehr in seinem Garten, er stand vor einem schimmernden Portal und blickte auf ein imposantes Gebäude. Mutig betrat er das Haus und war etwas enttäuscht, so langweilig hatte er sich die Inneneinrichtung jetzt nicht vorgestellt. Na ja, ist ja nur die Eingangshalle, vielleicht sind die anderen Räume ja interessanter.
Er hörte Stimmen und folgte neugierig den Geräuschen. Er fragte sich zwar, was Onkel Marvin mit seinem wahren Erbe meinte, aber er wird schon noch dahinterkommen.
Seine Mutter hatte ihm nie von seinem Vater und dessen Bruder Marvin erzählt, und wenn er mal nachgefragt hatte, hieß es immer gleich, dafür bist du noch zu klein, um es zu verstehen. Und irgendwann hat Joshua einfach nicht mehr gefragt. Und hier und jetzt sah es so aus, dass er endlich etwas über seine Herkunft erfahren würde.
Die Stimmen gehörten zu zwei Männern die sich erst normal unterhielten und ganz plötzlich jeder einen kleinen Stock aus dem Ärmel zog, die dann bunte Funken sprühten. Das magische Duell war schnell vorbei und Joshua wurde von den Herren bemerkt. Sie begrüßten ihn und stellten sich als Meister der ungezähmten Magie, Morgyn Ember, und Meister der funktionalen Magie, Simeon Silversweater, vor.
Joshua war sprachlos, Magie? Echt jetzt? Die gab es tatsächlich? Wahnsinn. Es schien, als ob Joshua sich gar nicht erst vorzustellen brauchte, sie wussten gleich, wer er war. Sie erzählten von seinem Vater und seinem Onkel, aber beide wurden schon seit Jahrzehnten nicht mehr in diesem Gemäuer gesehen.
Beide wunderten sich etwas, dass Joshua so gar keine magischen Fähigkeiten zu besitzen schien, bis Morgyn Ember etwas genauer hinsah. „Ein Blockier-Zauber, ja, das erklärt einiges.“ Mit diesen Worten fuchtelte Morgyn mit seinem Stöckchen in der Luft herum und Joshua spürte es in seinen Fingerspitzen kribbeln. „So, jetzt müsste es wieder funktionieren“, sagte Morgyn und forderte Joshua auf, etwas zu experimentieren. Joshua hatte zwar ein paar Bedenken, aber Morgyn versicherte ihm, dass hinter diesen Mauern nichts passieren könnte (von wegen).
Joshua verbrachte mehrere Stunden, ihm kam es fast wie Tage vor, mit studieren von Folianten und Sprüche lernen. Leider hat er sich dabei dann doch noch einen Fluch eingefangen, weil seine Zauber einfach zu oft schiefgelaufen sind. Na, vielleicht geht der auch von alleine wieder weg?
Dann war es Zeit für Ihn wieder zurück nach Brindleton Bay zu reisen. Leider regnete es da immer noch. In seiner Abwesenheit kam die erste Rechnung, die er aber leider nicht begleichen konnte. Also musste erstmal ein Job her. Aber er hatte zu viel Spaß am Zaubern, dass er weiter übte. Vielleicht könnte er ja bald das Wetter kontrollieren und dieser verregnete Sommer wird endlich vorbei sein. Noch ist es ja warm, aber ihm grauste es jetzt schon vor dem nahen Herbst. Bis dahin sollte er seinen Schuppen mindestens so weit ausgebaut haben, dass ein Bett und ein Ofen reinpassten.
Da sein Handy auf seinem Grundstück nicht funktionierte, ging er wieder zum Pier. Dort schnappte er sich wieder was vom kostenlosen Essen und durchsuchte das Internet nach einem einfachen, aber gut bezahlten Job. Er war schon immer der Typ der zwar Ja zum Geld, aber Nein zu schwerer Arbeit sagte. Aber Geld wächst auch in Brindleton Bay nicht auf den Bäumen.
Er entschied sich sein Glück als Angler zu versuchen, vielleicht traf er ja dann Ali wieder. Und an den Wochenenden würde er als Handwerker arbeiten. Damit müsste er für den Anfang über die Runden kommen.
Um 2 Uhr morgens hörte es endlich auf zu regnen und Joshua fing seinen allerersten Fisch. Die Gegend war echt hübsch, wenn es mal nicht regnete. Er verbrachte ein paar Stunden beim Angeln am Strand und fing einen kleinen Schatz (ein digitales Grafiktablett, was wir aber erstmal nicht verkaufen werden, das wäre doch viel zu einfach), machte ein Nickerchen auf einer Parkbank und kurz bevor er zur Arbeit musste, bekam er Besuch von einem streunenden Hund, der ihm einfach ein paar Geschenke gebracht hatte.
Dann war es auch schon so weit, der erste Arbeitstag hatte begonnen und verlief ohne besondere Vorkommnisse.
Was hatten wir denn erwartet? Dramen, Gehaltserhöhungen, Beförderungen? Es war schließlich sein aller erster Arbeitstag, er kann froh sein, dass er nicht von einem Wal verschluckt wurde. Das schöne Wetter hielt nicht lange an, 25 Stunden später fing es wieder an zu gewittern.
Ja, Joshua ist Magier, ein blutiger Anfänger, aber ich kann es nicht leugnen. Er selbst hat es bis zum heutigen Tage auch erfolgreich ignoriert. Aber ich denke, es wird Zeit, dass Joshua den Tatsachen ins Auge blickt.
Magie hat nun auch ihre Vorteile, besonders dann, wenn man kurz vorm verhungern ist.
Und mit diesem Vorwort geht es weiter.
Joshua war noch keine 24 Stunden in Brindleton Bay und er überlegte schon wieder alles hinzuschmeißen und wieder heim zu seiner Mutter zu fahren. Nur hatte er ja nicht mal genug Geld für ein Zugticket.
Als er nun vom Pier wieder zum Grundstück kam, sah er, dass etwas im Briefkasten steckte. Etwa ein Brief? Aber doch sicherlich nicht für ihn, niemand wusste, dass er hier war. Aber doch, sein Name stand in Großbuchstaben auf dem Umschlag. ‚Mit der normalen Post ist der aber nicht gekommen‘, dachte Joshua und öffnete ihn. Es stand nur ein Satz drin: „Nimm Dein wahres Erbe an!“ Und dann schlug irgendwo der Blitz ein, so dass Joshua geblendet wurde.
Als er wieder sehen konnte, war er nicht mehr in seinem Garten, er stand vor einem schimmernden Portal und blickte auf ein imposantes Gebäude. Mutig betrat er das Haus und war etwas enttäuscht, so langweilig hatte er sich die Inneneinrichtung jetzt nicht vorgestellt. Na ja, ist ja nur die Eingangshalle, vielleicht sind die anderen Räume ja interessanter.
Er hörte Stimmen und folgte neugierig den Geräuschen. Er fragte sich zwar, was Onkel Marvin mit seinem wahren Erbe meinte, aber er wird schon noch dahinterkommen.
Seine Mutter hatte ihm nie von seinem Vater und dessen Bruder Marvin erzählt, und wenn er mal nachgefragt hatte, hieß es immer gleich, dafür bist du noch zu klein, um es zu verstehen. Und irgendwann hat Joshua einfach nicht mehr gefragt. Und hier und jetzt sah es so aus, dass er endlich etwas über seine Herkunft erfahren würde.
Die Stimmen gehörten zu zwei Männern die sich erst normal unterhielten und ganz plötzlich jeder einen kleinen Stock aus dem Ärmel zog, die dann bunte Funken sprühten. Das magische Duell war schnell vorbei und Joshua wurde von den Herren bemerkt. Sie begrüßten ihn und stellten sich als Meister der ungezähmten Magie, Morgyn Ember, und Meister der funktionalen Magie, Simeon Silversweater, vor.
Joshua war sprachlos, Magie? Echt jetzt? Die gab es tatsächlich? Wahnsinn. Es schien, als ob Joshua sich gar nicht erst vorzustellen brauchte, sie wussten gleich, wer er war. Sie erzählten von seinem Vater und seinem Onkel, aber beide wurden schon seit Jahrzehnten nicht mehr in diesem Gemäuer gesehen.
Beide wunderten sich etwas, dass Joshua so gar keine magischen Fähigkeiten zu besitzen schien, bis Morgyn Ember etwas genauer hinsah. „Ein Blockier-Zauber, ja, das erklärt einiges.“ Mit diesen Worten fuchtelte Morgyn mit seinem Stöckchen in der Luft herum und Joshua spürte es in seinen Fingerspitzen kribbeln. „So, jetzt müsste es wieder funktionieren“, sagte Morgyn und forderte Joshua auf, etwas zu experimentieren. Joshua hatte zwar ein paar Bedenken, aber Morgyn versicherte ihm, dass hinter diesen Mauern nichts passieren könnte (von wegen).
Joshua verbrachte mehrere Stunden, ihm kam es fast wie Tage vor, mit studieren von Folianten und Sprüche lernen. Leider hat er sich dabei dann doch noch einen Fluch eingefangen, weil seine Zauber einfach zu oft schiefgelaufen sind. Na, vielleicht geht der auch von alleine wieder weg?
Dann war es Zeit für Ihn wieder zurück nach Brindleton Bay zu reisen. Leider regnete es da immer noch. In seiner Abwesenheit kam die erste Rechnung, die er aber leider nicht begleichen konnte. Also musste erstmal ein Job her. Aber er hatte zu viel Spaß am Zaubern, dass er weiter übte. Vielleicht könnte er ja bald das Wetter kontrollieren und dieser verregnete Sommer wird endlich vorbei sein. Noch ist es ja warm, aber ihm grauste es jetzt schon vor dem nahen Herbst. Bis dahin sollte er seinen Schuppen mindestens so weit ausgebaut haben, dass ein Bett und ein Ofen reinpassten.
Da sein Handy auf seinem Grundstück nicht funktionierte, ging er wieder zum Pier. Dort schnappte er sich wieder was vom kostenlosen Essen und durchsuchte das Internet nach einem einfachen, aber gut bezahlten Job. Er war schon immer der Typ der zwar Ja zum Geld, aber Nein zu schwerer Arbeit sagte. Aber Geld wächst auch in Brindleton Bay nicht auf den Bäumen.
Er entschied sich sein Glück als Angler zu versuchen, vielleicht traf er ja dann Ali wieder. Und an den Wochenenden würde er als Handwerker arbeiten. Damit müsste er für den Anfang über die Runden kommen.
Um 2 Uhr morgens hörte es endlich auf zu regnen und Joshua fing seinen allerersten Fisch. Die Gegend war echt hübsch, wenn es mal nicht regnete. Er verbrachte ein paar Stunden beim Angeln am Strand und fing einen kleinen Schatz (ein digitales Grafiktablett, was wir aber erstmal nicht verkaufen werden, das wäre doch viel zu einfach), machte ein Nickerchen auf einer Parkbank und kurz bevor er zur Arbeit musste, bekam er Besuch von einem streunenden Hund, der ihm einfach ein paar Geschenke gebracht hatte.
Dann war es auch schon so weit, der erste Arbeitstag hatte begonnen und verlief ohne besondere Vorkommnisse.
Was hatten wir denn erwartet? Dramen, Gehaltserhöhungen, Beförderungen? Es war schließlich sein aller erster Arbeitstag, er kann froh sein, dass er nicht von einem Wal verschluckt wurde. Das schöne Wetter hielt nicht lange an, 25 Stunden später fing es wieder an zu gewittern.