Forum Discussion
Fischreuse
5 years agoSeasoned Ace
Ort: San Myshuno Nr. 12 - Jazz Club
Charaktere: Lotta
Geschichtsstrang: 5. Rocknacht (9/14-18)
Welch eine Erleichterung, dass Maryama sie vorhin wahrnahm, als Pippilotta schüchtern zu ihr rüber gewunken hatte und dann, ihre wunderschönen meergrünen Augen auf Pippilotta gerichtet, zu ihrem Platz rübergekommen war. Während Maryama noch auf sie zugeschritten war, hatte Pippilotta der Atem gestockt … Eine längst verdrängte Erinnerung … ausgelöst durch diese grünen Augen … war in ihr empor gekrochen … Mae …! Mae Meddock! Oh Gott, nicht jetzt! Warum …? Ausatmen, lächeln … Als Maryama dann vor ihr stand, hatte sich Pippilotta soweit wieder im Griff - die Mundwinkel immer noch nach oben gezogen. „Hallo, Maryama, ich bin so froh, dich hier zu treffen! Das einzige bekannte Gesicht weit und breit.“
Maryama hatte ihr ein Kompliment wegen ihrer heute mal offenen Haare gemacht. Pippilotta war etwas verlegen gewesen. So etwas Nettes hatte sie schon lange nicht mehr gehört seit der Flucht von Takatuka.
Sie hatten sich noch einen kurzen Moment unterhalten bevor Maryama sie mit zur Tanzfläche gezogen hatte. Zum Tanzen sei es hier völlig egal, ob man Rock oder Hose trage, hatte sie halbwegs unter lautem Hämmern der Musik verstanden. Nun, d a s ist Pippilotta mittlerweile auch piepegal mit Maryama an ihrer Seite. Sie tanzen bereits zum fünften Song der Band und Pippilotta fühlt sich einfach nur beschwingt und leicht im Herzen wie schon lange nicht mehr.
Beide Frauen begeben sich von der Tanzfläche für eine kurze Verschnaufpause wieder an einen der Tische. Eine Frage beschäftigt Pippilotta noch ein wenig: „Was trinken denn die Umstehenden hier so? Alkohol? Es sieht so … bunt aus?“ Und nur flüsternd zu Maryama gewandt: „Ist das vielleicht …“, Pippilotta holt noch einmal tief Luft, „eine Piraten-Taverne?“ Sie ist erleichtert, als Maryama lachend verneint. Sie hält Pippilotta jetzt sicher für ein völliges Schaf. Erst dass mit dem Rock … und dann noch so eine blöde Frage. Aber unten an den Docks ist Pippilotta sicher, dass es auch Piraten-Tavernen gibt. Von dort aus ist möglicherweise der große Angriff gen Takatuka gestartet. Aber zur Frage mit dem Alkohol, der hier wohl in Strömen ausgeschenkt wird, hat Maryama Pippilottas größte Befürchtung bestätigt. Die Getränke kosten auch nochmal extra und Pippilotta hat wirklich kaum Geld eingesteckt.
Auf Takatuka durfte sich jeder bei Tanzveranstaltungen so viel Kava zur Erfrischung schöpfen wie er wollte, frei für alle und auch für Kinder tauglich. Vor Alkohol aber hatte ihr lieber Vater, Käpt'n Efraim Långstrump - die sieben Weltmeere mögen ihn selig haben - sie eindringlich gewarnt. Er verbot ihr nichts als Kind. Sie konnte tun und lassen was sie wollte. Aber in diesem einen Punkt hatte er sie beschworen:„Kein Alkohol für dich, liebste Pippilotta!“ Er hatte sie nur einmal als Jugendliche probieren lassen, als ihre Kindheitskräfte eh schon im Schwinden waren. Dieser eine kleine Schluck hatte gleich recht durchschlagende Wirkung. Sofort verspürte sie von den Fingerspitzen bis in die Zehen, wie jegliche Kraft ihr entfloss, der Kopf sich benebelte. Ein ungutes Gefühl. Es dauerte Stunden an.
Nein, nein bestimmt bestellt sie keinen Alkohol für sich! „Bekommt man hier vielleicht auch … ein Wasser?“ fragt Pippilotta Maryama vorsichtig weiter, die sich mit solchen Veranstaltungen bestens auszukennen scheint. Ja, also Wasser kann man auch bestellen und das wird Pippilotta wohl auch gerade noch bezahlen können.
Mutiger schaut sich Pippilotta nun in der Bar um. Interessante Sims hier. Pippilotta deutet leicht auf eine Frau mit sehr schönen, von innen leuchtenden Augen und so niedlichen spitzen Ohren. Das gab es auf Takatuka oder auch in Schweden gar nicht. „Kennst du die, Mariyama? Ich wüsste gerne, aus welcher Welt so spitze Öhrchen kommen.“ Maryama scheint hier vielleicht jeden zu kennen. Vorhin hatte sie auch schon mit jemandem hinter der Bar gesprochen. Vielleicht war es aber auch nur eine Bestellung gewesen. Der Barkeeper hat eine feine Narbe im Gesicht, was Pippilottas Befürchtung anfangs bestärkt hatte, in einer Piraten-Spelunke gelandet zu sein. Aber Maryama hat ihre Sorgen diesbezüglich ja zerstreuen können. Wo aber hatte sie diese Narbe …? Mae Meddock taucht wieder vor ihrem geistigen Auge auf. Mae hatte auch eine Narbe … quer über dem rechten Auge!
Beide Frauen begeben sich noch einmal zur Tanzfläche und schwingen erneut das Tanzbein zu drei weiteren Stücken der Band. „Maryama, wie sieht’s mit dir aus?“ fragt Pippilotta danach etwas außer Atem. „Ich könnte mal eine weitere Pause und ein Glas Wasser vertragen.“ Maryama scheint ihr eine echte Freundin zu werden. Die beiden Frauen suchen einen Platz an der Bar. Danach - sind sie wild entschlossen – wollen sie noch einmal die Tanzfläche auseinandernehmen. Pippilotta muss nur im Blick behalten, dass sie nicht erst in den lichten Morgenstunden zurückkehren kann. Takatuka ist es gewohnt, dass die Mama da ist, wenn sie bei Morgengrauen zum ersten Mal wach wird.
„Ein Glas Wasser bitte!“ ruft Pippilotta dem Barkeeper an der Theke zu, der sich zum Glück nicht als Eigner einer liederlichen Piraten-Spelunke herausgeschält hat. Na, dann wird es ja wohl hoffentlich auch kein Brackwasser zu trinken geben.
Charaktere: Lotta
Geschichtsstrang: 5. Rocknacht (9/14-18)
Welch eine Erleichterung, dass Maryama sie vorhin wahrnahm, als Pippilotta schüchtern zu ihr rüber gewunken hatte und dann, ihre wunderschönen meergrünen Augen auf Pippilotta gerichtet, zu ihrem Platz rübergekommen war. Während Maryama noch auf sie zugeschritten war, hatte Pippilotta der Atem gestockt … Eine längst verdrängte Erinnerung … ausgelöst durch diese grünen Augen … war in ihr empor gekrochen … Mae …! Mae Meddock! Oh Gott, nicht jetzt! Warum …? Ausatmen, lächeln … Als Maryama dann vor ihr stand, hatte sich Pippilotta soweit wieder im Griff - die Mundwinkel immer noch nach oben gezogen. „Hallo, Maryama, ich bin so froh, dich hier zu treffen! Das einzige bekannte Gesicht weit und breit.“
Maryama hatte ihr ein Kompliment wegen ihrer heute mal offenen Haare gemacht. Pippilotta war etwas verlegen gewesen. So etwas Nettes hatte sie schon lange nicht mehr gehört seit der Flucht von Takatuka.
Sie hatten sich noch einen kurzen Moment unterhalten bevor Maryama sie mit zur Tanzfläche gezogen hatte. Zum Tanzen sei es hier völlig egal, ob man Rock oder Hose trage, hatte sie halbwegs unter lautem Hämmern der Musik verstanden. Nun, d a s ist Pippilotta mittlerweile auch piepegal mit Maryama an ihrer Seite. Sie tanzen bereits zum fünften Song der Band und Pippilotta fühlt sich einfach nur beschwingt und leicht im Herzen wie schon lange nicht mehr.
Beide Frauen begeben sich von der Tanzfläche für eine kurze Verschnaufpause wieder an einen der Tische. Eine Frage beschäftigt Pippilotta noch ein wenig: „Was trinken denn die Umstehenden hier so? Alkohol? Es sieht so … bunt aus?“ Und nur flüsternd zu Maryama gewandt: „Ist das vielleicht …“, Pippilotta holt noch einmal tief Luft, „eine Piraten-Taverne?“ Sie ist erleichtert, als Maryama lachend verneint. Sie hält Pippilotta jetzt sicher für ein völliges Schaf. Erst dass mit dem Rock … und dann noch so eine blöde Frage. Aber unten an den Docks ist Pippilotta sicher, dass es auch Piraten-Tavernen gibt. Von dort aus ist möglicherweise der große Angriff gen Takatuka gestartet. Aber zur Frage mit dem Alkohol, der hier wohl in Strömen ausgeschenkt wird, hat Maryama Pippilottas größte Befürchtung bestätigt. Die Getränke kosten auch nochmal extra und Pippilotta hat wirklich kaum Geld eingesteckt.
Auf Takatuka durfte sich jeder bei Tanzveranstaltungen so viel Kava zur Erfrischung schöpfen wie er wollte, frei für alle und auch für Kinder tauglich. Vor Alkohol aber hatte ihr lieber Vater, Käpt'n Efraim Långstrump - die sieben Weltmeere mögen ihn selig haben - sie eindringlich gewarnt. Er verbot ihr nichts als Kind. Sie konnte tun und lassen was sie wollte. Aber in diesem einen Punkt hatte er sie beschworen:„Kein Alkohol für dich, liebste Pippilotta!“ Er hatte sie nur einmal als Jugendliche probieren lassen, als ihre Kindheitskräfte eh schon im Schwinden waren. Dieser eine kleine Schluck hatte gleich recht durchschlagende Wirkung. Sofort verspürte sie von den Fingerspitzen bis in die Zehen, wie jegliche Kraft ihr entfloss, der Kopf sich benebelte. Ein ungutes Gefühl. Es dauerte Stunden an.
Nein, nein bestimmt bestellt sie keinen Alkohol für sich! „Bekommt man hier vielleicht auch … ein Wasser?“ fragt Pippilotta Maryama vorsichtig weiter, die sich mit solchen Veranstaltungen bestens auszukennen scheint. Ja, also Wasser kann man auch bestellen und das wird Pippilotta wohl auch gerade noch bezahlen können.
Mutiger schaut sich Pippilotta nun in der Bar um. Interessante Sims hier. Pippilotta deutet leicht auf eine Frau mit sehr schönen, von innen leuchtenden Augen und so niedlichen spitzen Ohren. Das gab es auf Takatuka oder auch in Schweden gar nicht. „Kennst du die, Mariyama? Ich wüsste gerne, aus welcher Welt so spitze Öhrchen kommen.“ Maryama scheint hier vielleicht jeden zu kennen. Vorhin hatte sie auch schon mit jemandem hinter der Bar gesprochen. Vielleicht war es aber auch nur eine Bestellung gewesen. Der Barkeeper hat eine feine Narbe im Gesicht, was Pippilottas Befürchtung anfangs bestärkt hatte, in einer Piraten-Spelunke gelandet zu sein. Aber Maryama hat ihre Sorgen diesbezüglich ja zerstreuen können. Wo aber hatte sie diese Narbe …? Mae Meddock taucht wieder vor ihrem geistigen Auge auf. Mae hatte auch eine Narbe … quer über dem rechten Auge!
Beide Frauen begeben sich noch einmal zur Tanzfläche und schwingen erneut das Tanzbein zu drei weiteren Stücken der Band. „Maryama, wie sieht’s mit dir aus?“ fragt Pippilotta danach etwas außer Atem. „Ich könnte mal eine weitere Pause und ein Glas Wasser vertragen.“ Maryama scheint ihr eine echte Freundin zu werden. Die beiden Frauen suchen einen Platz an der Bar. Danach - sind sie wild entschlossen – wollen sie noch einmal die Tanzfläche auseinandernehmen. Pippilotta muss nur im Blick behalten, dass sie nicht erst in den lichten Morgenstunden zurückkehren kann. Takatuka ist es gewohnt, dass die Mama da ist, wenn sie bei Morgengrauen zum ersten Mal wach wird.
„Ein Glas Wasser bitte!“ ruft Pippilotta dem Barkeeper an der Theke zu, der sich zum Glück nicht als Eigner einer liederlichen Piraten-Spelunke herausgeschält hat. Na, dann wird es ja wohl hoffentlich auch kein Brackwasser zu trinken geben.