Forum Discussion
Fischreuse
5 years agoSeasoned Ace
Ort: San Myshuno Nr. 12 - Jazz Club
Charaktere: Lotta
Geschichtsstrang: 5. Rocknacht (13/14-18)
Pippilotta weiß gar nicht mehr, wie sie in dem mitreißenden musikalischen Tumult auf die Bühne geriet. Irgendwie hatte sie sich gemeinsam mit der anderen rothaarigen Tänzerin – die mit den süßen Spitzöhrchen und dem strahlenden Blick - sogar auf die Bühne ziehen lassen. Irgendwie wirbeln sie selbst hier oben einfach weiter. Pippilotta ist schon ganz schwindelig als der Song langsam zu Ende geht. „Frag‘ doch die ebenfalls rothaarige Mittänzerin auf der Bühne einfach, wie sie heißt, geht es ihr noch durch den Kopf.
Just als das Stück endet und die Musik einen Moment abebbt, hört Pippilotta draußen eine Turmuhr gerade drei Uhr nachts schlagen. Erschrocken schaut sie auf. Jetzt hat sie d o c h fast die Zeit vergessen. Pippilotta spring behänd von der Bühne und wendet sich ihrer neuen Freundin zu: „Maryama ich muss los … Takatuka wird bald wach sein und ich brauch‘ noch ‚ne Mütze Schlaf bis dahin.“ Sie drückt der Freundin zum Abschied rasch einen Kuss auf die Wange, „Vielen Dank für diesen zauberhaften Abend“, und ruft ihr im Davoneilen über den neu aufbrausenden Lärm hinweg noch zu: „Wir telefonieren - wegen Renovieren und so. Takatuka und Böser Wolf freuen sich auch sehr auf ein Wiederzusehen.“ Sagt’s und huscht wie’s Dornröschen von dannen – mit beiden Schuhen fest am Fuß. Tut ihr leid, wenn jetzt alle etwas verwundert schauen. Aber Takatuka geht vor. Immer.
Pippilotta verlässt den Club hocherfreut über den dann doch noch sehr schön verlaufenden Abend. Was hatte sie sich am Anfang gefürchtet vor all dem neuen Unbekannten. Sie haben in der Jazzbar auch tatsächlich kein Brackwasser serviert. Eindeutiger und letzter Beweis, dass es keine Piraten-Spelunke ist. Und Maryama ist ihr eine gute Freundin geworden mit der sie herrlich gelösten Spaß haben und viel lachen kann. Sie freut sich darauf, sie wieder zu treffen und bei der Gestaltung ihres Hauses zu helfen. Genau das richtige, bei dem sie ihre neue Freundin unterstützen kann. Ach, es ist schön, hier langsam Freunde zu finden. Allzu einsam und beängstigend waren die ersten Wochen nach ihrer Strandung hier gewesen. Ängstlich ist Pippilotta von ihrem Wesen her eigentlich nicht. Aber so viel Neues und Fremdes auf einmal und die düstere Umgebung, in der sie landeten … Maryama kennt sich aus und wird Pippilotta sicher vieles erklären können, was sie noch nicht so recht versteht. Ihre meergrünen Augen erinnern sie immer wieder an Mae ... Mae Meddock. Kann sie auch diese Erinnerungen wieder zulassen, der erste Riss im Paradies, jetzt wo sie so viele andere schwere Erinnerungen und Bilder auch bewältigen muss? Ja, sie kann. Mae … kehre in meine Gedanken zurück. Ich will dich nicht länger vergessen, noch verdrängen. Pippilotta schreitet erleichtert voran. Nichts mehr unterdrücken müssen … niemals wieder. Sie kehrt in ihr eigenes Wohnviertel von der Rocknacht heim ...
Charaktere: Lotta
Geschichtsstrang: 5. Rocknacht (13/14-18)
Pippilotta weiß gar nicht mehr, wie sie in dem mitreißenden musikalischen Tumult auf die Bühne geriet. Irgendwie hatte sie sich gemeinsam mit der anderen rothaarigen Tänzerin – die mit den süßen Spitzöhrchen und dem strahlenden Blick - sogar auf die Bühne ziehen lassen. Irgendwie wirbeln sie selbst hier oben einfach weiter. Pippilotta ist schon ganz schwindelig als der Song langsam zu Ende geht. „Frag‘ doch die ebenfalls rothaarige Mittänzerin auf der Bühne einfach, wie sie heißt, geht es ihr noch durch den Kopf.
Just als das Stück endet und die Musik einen Moment abebbt, hört Pippilotta draußen eine Turmuhr gerade drei Uhr nachts schlagen. Erschrocken schaut sie auf. Jetzt hat sie d o c h fast die Zeit vergessen. Pippilotta spring behänd von der Bühne und wendet sich ihrer neuen Freundin zu: „Maryama ich muss los … Takatuka wird bald wach sein und ich brauch‘ noch ‚ne Mütze Schlaf bis dahin.“ Sie drückt der Freundin zum Abschied rasch einen Kuss auf die Wange, „Vielen Dank für diesen zauberhaften Abend“, und ruft ihr im Davoneilen über den neu aufbrausenden Lärm hinweg noch zu: „Wir telefonieren - wegen Renovieren und so. Takatuka und Böser Wolf freuen sich auch sehr auf ein Wiederzusehen.“ Sagt’s und huscht wie’s Dornröschen von dannen – mit beiden Schuhen fest am Fuß. Tut ihr leid, wenn jetzt alle etwas verwundert schauen. Aber Takatuka geht vor. Immer.
Pippilotta verlässt den Club hocherfreut über den dann doch noch sehr schön verlaufenden Abend. Was hatte sie sich am Anfang gefürchtet vor all dem neuen Unbekannten. Sie haben in der Jazzbar auch tatsächlich kein Brackwasser serviert. Eindeutiger und letzter Beweis, dass es keine Piraten-Spelunke ist. Und Maryama ist ihr eine gute Freundin geworden mit der sie herrlich gelösten Spaß haben und viel lachen kann. Sie freut sich darauf, sie wieder zu treffen und bei der Gestaltung ihres Hauses zu helfen. Genau das richtige, bei dem sie ihre neue Freundin unterstützen kann. Ach, es ist schön, hier langsam Freunde zu finden. Allzu einsam und beängstigend waren die ersten Wochen nach ihrer Strandung hier gewesen. Ängstlich ist Pippilotta von ihrem Wesen her eigentlich nicht. Aber so viel Neues und Fremdes auf einmal und die düstere Umgebung, in der sie landeten … Maryama kennt sich aus und wird Pippilotta sicher vieles erklären können, was sie noch nicht so recht versteht. Ihre meergrünen Augen erinnern sie immer wieder an Mae ... Mae Meddock. Kann sie auch diese Erinnerungen wieder zulassen, der erste Riss im Paradies, jetzt wo sie so viele andere schwere Erinnerungen und Bilder auch bewältigen muss? Ja, sie kann. Mae … kehre in meine Gedanken zurück. Ich will dich nicht länger vergessen, noch verdrängen. Pippilotta schreitet erleichtert voran. Nichts mehr unterdrücken müssen … niemals wieder. Sie kehrt in ihr eigenes Wohnviertel von der Rocknacht heim ...