Forum Discussion
5 years ago
Ort: Polizeistation, San Myshuno
Yngwie stand auf und ging zu Thomas. Er legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte leise: „Dann wein ruhig. Du wärst in meinen Augen nicht weniger männlich. Du bist für mich eingestanden, hast dich sogar mit der Polizei angelegt…was ziemlich dumm und mutig war. Danke, Tom!“
Sanft streichelte er den Arm seines Mitbewohners. Dann legte er beide Arme um seinen Körper und schmiegte sich wie neulich auf dem Motorrad an seinen Rücken. „Ich bin froh, dass du da bist!“
Thomas seufzte. „Sei mir nicht böse, aber lass die Umarmung bitte.“ Irritiert löste sich Yngwie von ihm. Der Mitbewohner sah ihn direkt an. „Ich mag sowas nicht. Ist nichts Persönliches gegen dich.“
Jedoch: Er hat meinen Arm so komisch gestreichelt. Warum gerade so? Thomas setzte sich seufzend auf eines der Betten. „Du sag mal, wie kommen wir nun am schnellsten hier raus?“
Yngwie nickte entschuldigend. „Ich, …es tut mir leid, ich wollte dich trösten. Wir brauchen einen Anwalt denke ich. Kennst du einen?“
Thomas kratzte sich am Hinterkopf, während er nachdachte. „Schon, aber wie kommen wir von hier an einen Anwalt? Ich kenne keinen. Bisher haben alles meine Eltern geregelt.“ Er seufzte erneut. Wahrscheinlich kommt wieder meine Mutter vorbei.
„Sei froh! Ich sah in ihren Augen wie weh ihr der Auszug tat. Sie liebt dich, mehr kann man nicht verlangen! Bei mir kommt…keiner!“
Eisenhand kam zu ihnen. Er lächelte selbstgefällig.
„Na Seipelchen, bist wieder abgekühlt?“ Thomas blickte zu dem Polizisten und gab nur ein verächtliches Schnauben von sich. Dir ist wohl langweilig und willst mich provozieren. Ganz lässig lehnte sich Thomas mit verschränkten Armen am Hinterkopf gegen die Wand und schloss die Augen. Auf die Frage antwortete er nicht. Eisenhand sah nun zu Yngwie. „Hätte nie gedacht, dass gerade DU die gesuchte Person bist. Aber man sollte sich tatsächlich nie aufs Äußere verlassen.“
„Vel, mangel på kunnskap om mennesker!“ gab Yngwie lapidar zurück
„Ihr beide bleibt die Nacht in der Zelle, bis ich neue Anweisungen vom Staatsanwalt habe. Essen kommt später. Also macht es euch gemütlich.“ Grinsend verließ er sie und schloss die Tür hinter sich. Thomas erhob sich.
„Na toll. Dürfen die das einfach so? Mein Chef wird sich freuen, wenn ich nicht zur Arbeit erschienen bin.“
„Scheinbar. Ich rede mit deinem Chef, wenn du magst, bei guter Führung schon in 20 Jahren.“ Yngwie grinste Tom an. „Nur ein Scherz. Komm machen wir es uns bequem! Erzähl mal ein bisschen von dir!“
Bei den Worten musste Thomas schmunzeln. „Puh. So viel gibt es da gar nicht zu erzählen.“ „Woher kannten dich zum Beispiel die beiden Polizisten?“
Der Gefragte kratzte sich erneut verlegen am Kopf. „Nun … das liegt schon einige Jahre zurück. Die kennen mich weil, … ich damals an illegalen Straßenrennen mitgemacht habe. Kennst du zufällig den Film The Fast and the Furious? So ungefähr lief es ab. Wir waren eine Gang und haben Autos und Motorräder aufgemotzt und haben diese Rennen dann gemacht.“ Thomas erinnerte sich sehr gut an diese Zeit. „Die Gang wurde von einem Mann namens Kralle angeführt. Seine Freundin wurde Hyäne genannt. Mit den beiden war nicht zu spaßen. Von beiden habe ich gelernt, wie ich das Beste aus meinen Maschinen holen kann. Sie waren wie ältere Geschwister für mich. Es war einfach geil nachts durch die Straßen der Stadt oder auf der Autobahn zu rasen und das Adrenalin zu spüren. Da hat uns auch die Polizei regelmäßig gejagt und mich hin und wieder geschnappt. Doch die Rennen, das Adrenalin, alles war wie eine Droge. Ich konnte nicht damit aufhören. Doch dann. ...“, er atmete kurz durch. „Dann bekam ich mit wie Kralle und Hyäne mit Drogen- und Waffenhandel Geld machten. Ich wollte aussteigen und hab versucht abzuhauen. Bei der Verfolgungsjagd gab es dann einen Unfall, woher ich diese Narben als Andenken bekommen habe.“ Er strich dabei mit der Hand über seine Narben im Gesicht. „Ich konnte froh sein, noch zu leben. Als ich nach dem Unfall im Krankenhaus aufgewacht bin und allen davon erzählte, glaubte mir niemand. Der Unfall hätte meinen Verstand kaputt gemacht, sagten die Ärzte.“ Jetzt lächelte Thomas nachdenklich. „Ich wurde weggesperrt und musste Therapien machen. Kralle und Hyäne verschwanden und wurden bis heute nicht geschnappt. Und ich holte schließlich meine KFZ-Ausbildung nach und wollte einen Neustart machen. Doch jetzt sitze ich wieder hier … welch Ironie.“
Yngwie stand auf und ging zu Thomas. Er legte ihm die Hand auf die Schulter und sagte leise: „Dann wein ruhig. Du wärst in meinen Augen nicht weniger männlich. Du bist für mich eingestanden, hast dich sogar mit der Polizei angelegt…was ziemlich dumm und mutig war. Danke, Tom!“
Sanft streichelte er den Arm seines Mitbewohners. Dann legte er beide Arme um seinen Körper und schmiegte sich wie neulich auf dem Motorrad an seinen Rücken. „Ich bin froh, dass du da bist!“
Thomas seufzte. „Sei mir nicht böse, aber lass die Umarmung bitte.“ Irritiert löste sich Yngwie von ihm. Der Mitbewohner sah ihn direkt an. „Ich mag sowas nicht. Ist nichts Persönliches gegen dich.“
Jedoch: Er hat meinen Arm so komisch gestreichelt. Warum gerade so? Thomas setzte sich seufzend auf eines der Betten. „Du sag mal, wie kommen wir nun am schnellsten hier raus?“
Yngwie nickte entschuldigend. „Ich, …es tut mir leid, ich wollte dich trösten. Wir brauchen einen Anwalt denke ich. Kennst du einen?“
Thomas kratzte sich am Hinterkopf, während er nachdachte. „Schon, aber wie kommen wir von hier an einen Anwalt? Ich kenne keinen. Bisher haben alles meine Eltern geregelt.“ Er seufzte erneut. Wahrscheinlich kommt wieder meine Mutter vorbei.
„Sei froh! Ich sah in ihren Augen wie weh ihr der Auszug tat. Sie liebt dich, mehr kann man nicht verlangen! Bei mir kommt…keiner!“
Eisenhand kam zu ihnen. Er lächelte selbstgefällig.
„Na Seipelchen, bist wieder abgekühlt?“ Thomas blickte zu dem Polizisten und gab nur ein verächtliches Schnauben von sich. Dir ist wohl langweilig und willst mich provozieren. Ganz lässig lehnte sich Thomas mit verschränkten Armen am Hinterkopf gegen die Wand und schloss die Augen. Auf die Frage antwortete er nicht. Eisenhand sah nun zu Yngwie. „Hätte nie gedacht, dass gerade DU die gesuchte Person bist. Aber man sollte sich tatsächlich nie aufs Äußere verlassen.“
„Vel, mangel på kunnskap om mennesker!“ gab Yngwie lapidar zurück
„Ihr beide bleibt die Nacht in der Zelle, bis ich neue Anweisungen vom Staatsanwalt habe. Essen kommt später. Also macht es euch gemütlich.“ Grinsend verließ er sie und schloss die Tür hinter sich. Thomas erhob sich.
„Na toll. Dürfen die das einfach so? Mein Chef wird sich freuen, wenn ich nicht zur Arbeit erschienen bin.“
„Scheinbar. Ich rede mit deinem Chef, wenn du magst, bei guter Führung schon in 20 Jahren.“ Yngwie grinste Tom an. „Nur ein Scherz. Komm machen wir es uns bequem! Erzähl mal ein bisschen von dir!“
Bei den Worten musste Thomas schmunzeln. „Puh. So viel gibt es da gar nicht zu erzählen.“ „Woher kannten dich zum Beispiel die beiden Polizisten?“
Der Gefragte kratzte sich erneut verlegen am Kopf. „Nun … das liegt schon einige Jahre zurück. Die kennen mich weil, … ich damals an illegalen Straßenrennen mitgemacht habe. Kennst du zufällig den Film The Fast and the Furious? So ungefähr lief es ab. Wir waren eine Gang und haben Autos und Motorräder aufgemotzt und haben diese Rennen dann gemacht.“ Thomas erinnerte sich sehr gut an diese Zeit. „Die Gang wurde von einem Mann namens Kralle angeführt. Seine Freundin wurde Hyäne genannt. Mit den beiden war nicht zu spaßen. Von beiden habe ich gelernt, wie ich das Beste aus meinen Maschinen holen kann. Sie waren wie ältere Geschwister für mich. Es war einfach geil nachts durch die Straßen der Stadt oder auf der Autobahn zu rasen und das Adrenalin zu spüren. Da hat uns auch die Polizei regelmäßig gejagt und mich hin und wieder geschnappt. Doch die Rennen, das Adrenalin, alles war wie eine Droge. Ich konnte nicht damit aufhören. Doch dann. ...“, er atmete kurz durch. „Dann bekam ich mit wie Kralle und Hyäne mit Drogen- und Waffenhandel Geld machten. Ich wollte aussteigen und hab versucht abzuhauen. Bei der Verfolgungsjagd gab es dann einen Unfall, woher ich diese Narben als Andenken bekommen habe.“ Er strich dabei mit der Hand über seine Narben im Gesicht. „Ich konnte froh sein, noch zu leben. Als ich nach dem Unfall im Krankenhaus aufgewacht bin und allen davon erzählte, glaubte mir niemand. Der Unfall hätte meinen Verstand kaputt gemacht, sagten die Ärzte.“ Jetzt lächelte Thomas nachdenklich. „Ich wurde weggesperrt und musste Therapien machen. Kralle und Hyäne verschwanden und wurden bis heute nicht geschnappt. Und ich holte schließlich meine KFZ-Ausbildung nach und wollte einen Neustart machen. Doch jetzt sitze ich wieder hier … welch Ironie.“