Forum Discussion
3 years ago
Ort: Magischer Wald
Charaktere: Familie Nebeljäger, Adam
Titel: Reise in eine fremde Welt
Teil 3
Der Zentaur sieht die Vampire eindringlich an. "Wir sollen Euch vertrauen?", fängt er geheimnisvoll an, "Die Frage ist... wie sehr vertraut Ihr uns? Ihr werdet Euch unserer Gnade ausliefern. Man wird euch die Augen verbinden und in dieser Blindheit habt ihr nur unsere Anweisungen, um den Parcours zu schaffen und nicht in eine Falle zu laufen. Am Ende des Parcours wartet eine weitere Prüfung auf euch, deren Details wir Euch dann mitteilen." Der weise Hengst peitscht noch einmal mit dem Schweif, bevor er fortfährt: "Nehmt ihr diese Prüfungen an? Wenn nicht, wird man Euch freies Geleit gewähren, aber ihr müsst unseren Wald verlassen. Ohne unser Geheimnis."
Viktor sieht den Zentaur lange an, bevor er antwortet. "Darf ich vorher noch Fragen stellen?" Der Hengst nickt. "Wir sind zu dritt. Müssen wir alle drei die Prüfung machen oder reicht einer?" Es ist nicht das erste Mal, dass so eine Prüfung durchgeführt wurde, doch in der Regel musste nur eine einzelne Person geprüft werden. Diesmal sind es jedoch drei, was dem Zentauren durch Viktors Frage nun bewusst wird. Die Prüfung ist eigentlich nur für eine Person ausgelegt. Daher überlegt Cheiron nach einer Lösung. Er antwortet langsam: "Na, wir wollen doch fair bleiben, oder? Es müssen schon alle drei sein. Nicht, dass ihr euch irgendwie verständigt, und euch gegenseitig Tipps gebt anstatt dass ihr auf unsere Anweisungen vertrauen müsst. Ihr werdet zur gleichen Zeit die Augen verbunden bekommen, aber nacheinander durch den Parcours geschickt werden, nicht gleichzeitig. Am Ende des Parcours wartet ihr, bis ihr alle drei wieder vereint seid. Dann folgen die Details zur zweiten Prüfung. Also, nehmt ihr an?" Viktor gefällt es gar nicht, der Gnade der Zentauren ausgeliefert zu sein, aber wenn sie wirklich bei ihrer Quest weiterkommen wollen, haben sie wohl keine Wahl. Sie brauchen das Geheimnis der Zentauren. "Ich bin bereit.", sagt er daher entschlossen. "Ich auch.", sagt Lilly. Die beiden Nebeljäger schauen nun zu Adam und warten seine Reaktion ab.
Adam hört zu und wirkt, wie Viktor, wenig begeistert. Allerdings ist ihm auch bewusst: Ohne diese Herausforderung gibt es auch keine Möglichkeit, mehr über die Einhörner zu erfahren. Also steht er auf, legt seine Waffen ab und sagt: "Ich stelle mich auch den Prüfungen." Dann sieht der Soldat zu den Zivilisten und ergänzt: "Möge Alucard mit uns sein."
Lilly versucht, sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen, doch auch sie sieht ein, dass es sein muss. Weder sie noch Viktor tragen Waffen mit, und so gibt es nichts, das sie ablegen müsste. Offenbar ist das auch dem Zentauren bewusst, und so erwartet er dies auch gar nicht. Man verbindet ihnen nun die Augen und führt sie einige Zeit durch den Wald, bis der alte Zentaur die Stimme wieder erhebt: "Er macht den Anfang." Gut, dann ist nicht sie gemeint. Doch Lilly weiß nicht, ob nun Viktor oder Adam gemeint ist, da man ihnen ja die Augen verbunden hat. Offenbar wird einer der Männer nun nach vorne geschoben. Erst als Lilly dessen Stimme hört, weiß sie, dass Adam gemeint ist:
Der Deathdealer atmet durch und sagt kurz: "In Ordnung. Ziehen wirs durch."
Man führt Adam ein wenig weiter. Es fühlt sich so an als sei ein liegender Baumstamm unter seinen Füßen, über den er balancieren müsste. "Traust du uns?", fragt ein Zentaur nun. "Dann lauf erst mal geradeaus weiter." Man hört ein wieherndes Lachen, als ob der Zentaur sich lustig macht.
Augenrollend, weil Adam diese überhebliche Art der Zentaur verabscheut, beißt er sich auf die Zähne. "Hab ich eine Wahl?", gibt er zynisch zurück und läuft langsam vorwärts. Er merkt, dass er wankt und fragt beiläufig: "Wäre mir geholfen, wenn ich das Gleichgewicht halte? ... Hab kein Interesse dran in nen Abgrund zu stürzen ..."
"Sicher!", kommt es nun lachend zurück. "Wir wollen ja nicht, dass du dich verletzt." Trotz Cheirons Aussage hält dieser Zentaur offenbar nicht viel davon, die Vampire zu akzeptieren.
Adam streckt die Arme aus und versucht das Gleichgewicht zu halten. Es erinnert ihn an eine Übung, die ihm sein Ausbilder gezeigt hat. Er geht langsam, aber stetig bis zum Ende des Baumstamms. Seine Füße ertasten eine Leere vor sich. "Und jetzt?", fragt er den Krieger.
Das Rauschen eines Baches ist zu hören und Adam folgt den Anweisungen, bis er mit seinem Fuß im Wasser landet. Doch der Bach ist nur flach und so ist er nicht gefährdet. "Und jetzt musst du den Bach überqueren.", sagt die Zentaurenstimme, immer noch amüsiert, "es sind Steine zum Überqueren einen Meter links von dir."
Adam gehorcht und bewegt sich in die Richtung. "Muss ich auf die Steine springen oder reicht gehen?"
Er erhält die Anweisung, dass auch Gehen ausreicht.
Adam führt den Befehl aus, tritt jedoch daneben, rutscht aus und fällt ins Wasser. Dabei stößt er sich den Kopf. Von weitem hört er das Gelächter des Zentaur. Grummelnd erhebt er sich. Sein Schädel dröhnt vor Schmerz.
Trotz des Unfalls gehen die Anweisungen weiter, bis Adam schließlich an eine Lichtung gelotst wurde, wo ihm aufgetragen wird, auf die anderen zu warten. Zuerst kommt Lilly. Ihr Gesicht ist etwas zerkratzt, ganz so als sei sie versehentlich in Äste hineingelaufen. Es sind jedoch nur Schrammen und keine ernsten Verletzungen. "Adam? Bist du schon hier?", fragt sie, ohne die Augenbinde abzunehmen. Viktor ist offenbar noch unterwegs.
Der Soldat antwortet: "Ja, bin hier Lilly. Bei dir alles ok?" Sein Schädel dröhnt weiterhin. Er setzt sich hin.
"Ja.. nur ein paar Kratzer. Und meine Füße sind nass. Aber ansonsten alles okay.", antwortet Lilly. Man hört ihrer Stimme an, dass sie von dieser Prüfung überhaupt nicht begeistert ist. "Und bei dir?"
"Mein Schädel brummt. Bin gestürzt.", antwortet Adam.
Lilly will gerade antworten, als auch Viktor zu den anderen stößt. Nun ist es auch wieder Cheiron, dessen Stimme sie hören.. und nicht die des arroganten Kriegers. "Gut, den ersten Teil habt ihr geschafft. Weiter geht es." Einen Moment überlegt Viktor, warum ausgerechnet der unfreundlichste der Zentauren die Kommandos übernehmen sollte, wo Cheiron doch ebenfalls in der Nähe ist. Wahrscheinlich war es Absicht, als ein Teil der Prüfung.
Lilly kriecht in Viktors Richtung, bis sie ihn findet. Sie kuschelt sich an ihn und legt ihren Kopf auf seine Schultern. Auch er ist nass, wie Lilly feststellt. Offenbar ist auch er beim Bach im Wasser gelandet. Doch Lilly ist das nun egal. Sie braucht den Halt, den Viktor ihr gibt. Der legt auch direkt schützend seinen Arm um sie.
(In Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
(Fortsetzung folgt...)
Charaktere: Familie Nebeljäger, Adam
Titel: Reise in eine fremde Welt
Teil 3
Der Zentaur sieht die Vampire eindringlich an. "Wir sollen Euch vertrauen?", fängt er geheimnisvoll an, "Die Frage ist... wie sehr vertraut Ihr uns? Ihr werdet Euch unserer Gnade ausliefern. Man wird euch die Augen verbinden und in dieser Blindheit habt ihr nur unsere Anweisungen, um den Parcours zu schaffen und nicht in eine Falle zu laufen. Am Ende des Parcours wartet eine weitere Prüfung auf euch, deren Details wir Euch dann mitteilen." Der weise Hengst peitscht noch einmal mit dem Schweif, bevor er fortfährt: "Nehmt ihr diese Prüfungen an? Wenn nicht, wird man Euch freies Geleit gewähren, aber ihr müsst unseren Wald verlassen. Ohne unser Geheimnis."
Viktor sieht den Zentaur lange an, bevor er antwortet. "Darf ich vorher noch Fragen stellen?" Der Hengst nickt. "Wir sind zu dritt. Müssen wir alle drei die Prüfung machen oder reicht einer?" Es ist nicht das erste Mal, dass so eine Prüfung durchgeführt wurde, doch in der Regel musste nur eine einzelne Person geprüft werden. Diesmal sind es jedoch drei, was dem Zentauren durch Viktors Frage nun bewusst wird. Die Prüfung ist eigentlich nur für eine Person ausgelegt. Daher überlegt Cheiron nach einer Lösung. Er antwortet langsam: "Na, wir wollen doch fair bleiben, oder? Es müssen schon alle drei sein. Nicht, dass ihr euch irgendwie verständigt, und euch gegenseitig Tipps gebt anstatt dass ihr auf unsere Anweisungen vertrauen müsst. Ihr werdet zur gleichen Zeit die Augen verbunden bekommen, aber nacheinander durch den Parcours geschickt werden, nicht gleichzeitig. Am Ende des Parcours wartet ihr, bis ihr alle drei wieder vereint seid. Dann folgen die Details zur zweiten Prüfung. Also, nehmt ihr an?" Viktor gefällt es gar nicht, der Gnade der Zentauren ausgeliefert zu sein, aber wenn sie wirklich bei ihrer Quest weiterkommen wollen, haben sie wohl keine Wahl. Sie brauchen das Geheimnis der Zentauren. "Ich bin bereit.", sagt er daher entschlossen. "Ich auch.", sagt Lilly. Die beiden Nebeljäger schauen nun zu Adam und warten seine Reaktion ab.
Adam hört zu und wirkt, wie Viktor, wenig begeistert. Allerdings ist ihm auch bewusst: Ohne diese Herausforderung gibt es auch keine Möglichkeit, mehr über die Einhörner zu erfahren. Also steht er auf, legt seine Waffen ab und sagt: "Ich stelle mich auch den Prüfungen." Dann sieht der Soldat zu den Zivilisten und ergänzt: "Möge Alucard mit uns sein."
Lilly versucht, sich ihre Nervosität nicht anmerken zu lassen, doch auch sie sieht ein, dass es sein muss. Weder sie noch Viktor tragen Waffen mit, und so gibt es nichts, das sie ablegen müsste. Offenbar ist das auch dem Zentauren bewusst, und so erwartet er dies auch gar nicht. Man verbindet ihnen nun die Augen und führt sie einige Zeit durch den Wald, bis der alte Zentaur die Stimme wieder erhebt: "Er macht den Anfang." Gut, dann ist nicht sie gemeint. Doch Lilly weiß nicht, ob nun Viktor oder Adam gemeint ist, da man ihnen ja die Augen verbunden hat. Offenbar wird einer der Männer nun nach vorne geschoben. Erst als Lilly dessen Stimme hört, weiß sie, dass Adam gemeint ist:
Der Deathdealer atmet durch und sagt kurz: "In Ordnung. Ziehen wirs durch."
Man führt Adam ein wenig weiter. Es fühlt sich so an als sei ein liegender Baumstamm unter seinen Füßen, über den er balancieren müsste. "Traust du uns?", fragt ein Zentaur nun. "Dann lauf erst mal geradeaus weiter." Man hört ein wieherndes Lachen, als ob der Zentaur sich lustig macht.
Augenrollend, weil Adam diese überhebliche Art der Zentaur verabscheut, beißt er sich auf die Zähne. "Hab ich eine Wahl?", gibt er zynisch zurück und läuft langsam vorwärts. Er merkt, dass er wankt und fragt beiläufig: "Wäre mir geholfen, wenn ich das Gleichgewicht halte? ... Hab kein Interesse dran in nen Abgrund zu stürzen ..."
"Sicher!", kommt es nun lachend zurück. "Wir wollen ja nicht, dass du dich verletzt." Trotz Cheirons Aussage hält dieser Zentaur offenbar nicht viel davon, die Vampire zu akzeptieren.
Adam streckt die Arme aus und versucht das Gleichgewicht zu halten. Es erinnert ihn an eine Übung, die ihm sein Ausbilder gezeigt hat. Er geht langsam, aber stetig bis zum Ende des Baumstamms. Seine Füße ertasten eine Leere vor sich. "Und jetzt?", fragt er den Krieger.
Das Rauschen eines Baches ist zu hören und Adam folgt den Anweisungen, bis er mit seinem Fuß im Wasser landet. Doch der Bach ist nur flach und so ist er nicht gefährdet. "Und jetzt musst du den Bach überqueren.", sagt die Zentaurenstimme, immer noch amüsiert, "es sind Steine zum Überqueren einen Meter links von dir."
Adam gehorcht und bewegt sich in die Richtung. "Muss ich auf die Steine springen oder reicht gehen?"
Er erhält die Anweisung, dass auch Gehen ausreicht.
Adam führt den Befehl aus, tritt jedoch daneben, rutscht aus und fällt ins Wasser. Dabei stößt er sich den Kopf. Von weitem hört er das Gelächter des Zentaur. Grummelnd erhebt er sich. Sein Schädel dröhnt vor Schmerz.
Trotz des Unfalls gehen die Anweisungen weiter, bis Adam schließlich an eine Lichtung gelotst wurde, wo ihm aufgetragen wird, auf die anderen zu warten. Zuerst kommt Lilly. Ihr Gesicht ist etwas zerkratzt, ganz so als sei sie versehentlich in Äste hineingelaufen. Es sind jedoch nur Schrammen und keine ernsten Verletzungen. "Adam? Bist du schon hier?", fragt sie, ohne die Augenbinde abzunehmen. Viktor ist offenbar noch unterwegs.
Der Soldat antwortet: "Ja, bin hier Lilly. Bei dir alles ok?" Sein Schädel dröhnt weiterhin. Er setzt sich hin.
"Ja.. nur ein paar Kratzer. Und meine Füße sind nass. Aber ansonsten alles okay.", antwortet Lilly. Man hört ihrer Stimme an, dass sie von dieser Prüfung überhaupt nicht begeistert ist. "Und bei dir?"
"Mein Schädel brummt. Bin gestürzt.", antwortet Adam.
Lilly will gerade antworten, als auch Viktor zu den anderen stößt. Nun ist es auch wieder Cheiron, dessen Stimme sie hören.. und nicht die des arroganten Kriegers. "Gut, den ersten Teil habt ihr geschafft. Weiter geht es." Einen Moment überlegt Viktor, warum ausgerechnet der unfreundlichste der Zentauren die Kommandos übernehmen sollte, wo Cheiron doch ebenfalls in der Nähe ist. Wahrscheinlich war es Absicht, als ein Teil der Prüfung.
Lilly kriecht in Viktors Richtung, bis sie ihn findet. Sie kuschelt sich an ihn und legt ihren Kopf auf seine Schultern. Auch er ist nass, wie Lilly feststellt. Offenbar ist auch er beim Bach im Wasser gelandet. Doch Lilly ist das nun egal. Sie braucht den Halt, den Viktor ihr gibt. Der legt auch direkt schützend seinen Arm um sie.
(In Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
(Fortsetzung folgt...)