Forum Discussion
3 years ago
Ort: Verlassene Hütte
Charakter: Jenna
Titel: Horrormovie
Es ist still hier. Jenna betrachtet die Hütte in der Ferne. Ist der Angreifer noch in der Nähe? Im Moment hat es nicht den Anschein danach... Aber kann sie sich irren? Wenn das tatsächlich ein Werwolf war, dann hat er sie womöglich längst gewittert und stellt ihr eine Falle...
Doch auch ihre eigenen Sinne sind nun schärfer geworden. Sie selbst wittert niemanden... Kommt der Wind dazu überhaupt aus der richtigen Richtung? Für das beste Ergebnis müsste der ihr ja ins Gesicht wehen, aus der Richtung, in der die Hütte liegt. Doch das ist nicht der Fall. Der Wind kommt von der Seite. Wenigstens ist es auch kein Rückenwind, der es dem Gegner nur ermöglichen würde, sie schneller zu wittern – sofern der sich in der Hütte aufhält.
Zu nervös, dem Angreifer noch einmal zu begegnen, verlässt Jenna der Mut erneut. Die Hütte zu suchen hatte ihr ein Ziel gegeben, das sie von ihrem Werwolfproblem ablenkt. Doch nun, wo das erledigt ist, kommt die Angst erneut. Die Hütte zu finden war nicht weiter schwer gewesen. Aber so ein Handy ist weitaus kleiner. Ist es das überhaupt wert, selbst wenn sie es findet?
Jenna braucht Gewissheit. Und Hilfe... Kann sie wirklich noch geheilt werden von ihrer Lykantropie? Ein Teil von ihr hofft ja noch immer, dass sie einfach nur verrückt geworden ist. Das wäre einfacher zu erklären als die Verwandlung in einen Werwolf. Am besten, sie sucht wirklich das Handy. Sie hatte ein Video aufnehmen wollen um Dennis zu beruhigen, als sie angegriffen wurde.
Es dauert eine Weile, bis Jenna sich dann doch soweit beruhigt hat, wieder aufzustehen. Sie kommt näher an die Hütte, schaut durch das zerbrochene Fenster und findet das Handy tatsächlich auf dem Boden liegend. Niemand war in der Zwischenzeit hier in der Nähe, um es aufzusammeln. Kein Wunder. Sie musste ihr Auto auch etwa einen Kilometer von hier entfernt parken und den Weg zu Fuß gehen, weil bei den Bäumen kein Durchkommen war. Hier kommt selten jemand vorbei.
Auch der Werwolf ist nirgends zu sehen und so klettert Jenna hinein. Die junge Frau hebt das Handy auf. Gut. Es ist noch Akku drauf. Wie gut, dass sie ihre Reise mit einem frischen Akku begann.
Das Video zeigt ihr aus der Egoperspektive, wie sie die Hütte betritt. Damals, als sie noch eine sorglose Studentin war, deren größtes Problem die kommende Physik-Klausur ist. Es kommt ihr vor, als sei es Jahre her. Jenna seufzt... und lässt das Handy beinahe erneut erschrocken fallen, als das Video den Angriff zeigt. Doch diesmal gelingt es ihr, es in den Händen zu halten und die Aufnahme weiter anzuschauen. Es ist dunkel und verwackelt, aber es ist trotzdem deutlich eine wölfische Gestalt zu erkennen... Das Bild wackelt erneut, als sie das Handy losgelassen hatte, und geht noch eine Weile weiter, während es auf dem Boden liegt. Aus dieser Perspektive gibt es nichts mehr zu sehen, aber die aufgenommenen Geräusche und ihr eigener Schrei reichen aus, um Jenna einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Sie wird aus ihren trüben Gedanken gerissen, als sie wittert, dass sich jemand nähert. Ist das der Werwolf? So schnell sie kann schnappt sie sich ihr Handy und verschwindet wieder aus der Hütte.
Sie rennt, bis sie schließlich ihr Auto erreicht. Erstaunlich, wie wenig Energie sie das gekostet hat. Auch wenn sie nicht in Werwolfgestalt ist, hat sich ihre Ausdauer offenbar erhöht.
Was nun? Sie kann nicht einfach wieder zu ihren Freunden zurück, und so tun als sei nichts geschehen. Solange sie nicht weiß, wann der nächste Blackout passiert und sie sich verwandelt, kann sie das nicht riskieren. Aber wenn es Werwölfe gibt... heißt das auch, dass es dann auch Magier und Vampire und so was gibt? Kann einer von denen vielleicht helfen? Im Internet wird sie die bestimmt nicht finden... doch sie hat schon vorher Gerüchte über magische Gebiete wie Glimmerbrook gehört. Gerüchte, denen sie vorher nie geglaubt hätte, doch jetzt mit anderen Augen sieht.
Charakter: Jenna
Titel: Horrormovie
Es ist still hier. Jenna betrachtet die Hütte in der Ferne. Ist der Angreifer noch in der Nähe? Im Moment hat es nicht den Anschein danach... Aber kann sie sich irren? Wenn das tatsächlich ein Werwolf war, dann hat er sie womöglich längst gewittert und stellt ihr eine Falle...
Doch auch ihre eigenen Sinne sind nun schärfer geworden. Sie selbst wittert niemanden... Kommt der Wind dazu überhaupt aus der richtigen Richtung? Für das beste Ergebnis müsste der ihr ja ins Gesicht wehen, aus der Richtung, in der die Hütte liegt. Doch das ist nicht der Fall. Der Wind kommt von der Seite. Wenigstens ist es auch kein Rückenwind, der es dem Gegner nur ermöglichen würde, sie schneller zu wittern – sofern der sich in der Hütte aufhält.
Zu nervös, dem Angreifer noch einmal zu begegnen, verlässt Jenna der Mut erneut. Die Hütte zu suchen hatte ihr ein Ziel gegeben, das sie von ihrem Werwolfproblem ablenkt. Doch nun, wo das erledigt ist, kommt die Angst erneut. Die Hütte zu finden war nicht weiter schwer gewesen. Aber so ein Handy ist weitaus kleiner. Ist es das überhaupt wert, selbst wenn sie es findet?
Jenna braucht Gewissheit. Und Hilfe... Kann sie wirklich noch geheilt werden von ihrer Lykantropie? Ein Teil von ihr hofft ja noch immer, dass sie einfach nur verrückt geworden ist. Das wäre einfacher zu erklären als die Verwandlung in einen Werwolf. Am besten, sie sucht wirklich das Handy. Sie hatte ein Video aufnehmen wollen um Dennis zu beruhigen, als sie angegriffen wurde.
Es dauert eine Weile, bis Jenna sich dann doch soweit beruhigt hat, wieder aufzustehen. Sie kommt näher an die Hütte, schaut durch das zerbrochene Fenster und findet das Handy tatsächlich auf dem Boden liegend. Niemand war in der Zwischenzeit hier in der Nähe, um es aufzusammeln. Kein Wunder. Sie musste ihr Auto auch etwa einen Kilometer von hier entfernt parken und den Weg zu Fuß gehen, weil bei den Bäumen kein Durchkommen war. Hier kommt selten jemand vorbei.
Auch der Werwolf ist nirgends zu sehen und so klettert Jenna hinein. Die junge Frau hebt das Handy auf. Gut. Es ist noch Akku drauf. Wie gut, dass sie ihre Reise mit einem frischen Akku begann.
Das Video zeigt ihr aus der Egoperspektive, wie sie die Hütte betritt. Damals, als sie noch eine sorglose Studentin war, deren größtes Problem die kommende Physik-Klausur ist. Es kommt ihr vor, als sei es Jahre her. Jenna seufzt... und lässt das Handy beinahe erneut erschrocken fallen, als das Video den Angriff zeigt. Doch diesmal gelingt es ihr, es in den Händen zu halten und die Aufnahme weiter anzuschauen. Es ist dunkel und verwackelt, aber es ist trotzdem deutlich eine wölfische Gestalt zu erkennen... Das Bild wackelt erneut, als sie das Handy losgelassen hatte, und geht noch eine Weile weiter, während es auf dem Boden liegt. Aus dieser Perspektive gibt es nichts mehr zu sehen, aber die aufgenommenen Geräusche und ihr eigener Schrei reichen aus, um Jenna einen Schauer über den Rücken laufen zu lassen.
Sie wird aus ihren trüben Gedanken gerissen, als sie wittert, dass sich jemand nähert. Ist das der Werwolf? So schnell sie kann schnappt sie sich ihr Handy und verschwindet wieder aus der Hütte.
Sie rennt, bis sie schließlich ihr Auto erreicht. Erstaunlich, wie wenig Energie sie das gekostet hat. Auch wenn sie nicht in Werwolfgestalt ist, hat sich ihre Ausdauer offenbar erhöht.
Was nun? Sie kann nicht einfach wieder zu ihren Freunden zurück, und so tun als sei nichts geschehen. Solange sie nicht weiß, wann der nächste Blackout passiert und sie sich verwandelt, kann sie das nicht riskieren. Aber wenn es Werwölfe gibt... heißt das auch, dass es dann auch Magier und Vampire und so was gibt? Kann einer von denen vielleicht helfen? Im Internet wird sie die bestimmt nicht finden... doch sie hat schon vorher Gerüchte über magische Gebiete wie Glimmerbrook gehört. Gerüchte, denen sie vorher nie geglaubt hätte, doch jetzt mit anderen Augen sieht.