Forum Discussion
3 years ago
Ort: Oasis Springs, Haushalt Töpfer
Charaktere: Marga, Chip
Geschichtsstrang: From dust to doom
Etwas früher am Nachmittag
Sie muss nochmal mit Bertram reden, sie muss einfach. Die Sache mit der Hypothek lastet Marga schwer auf der Seele und setzt den ganzen Irrungen und Wirrungen in ihrer Ehe in der letzten Zeit die Krone auf. Es muss einen Weg geben das alles rückgängig zu machen, einen Ausweg...eine Lösung. Es muss! Wenn sie nur mutiger wäre. Ihr fehlt eine Freundin mit der sie reden und die ihr vielleicht einen guten Rat geben könnte, jemand wie Elani zum Beispiel. Schmerzlich wird Marga wieder bewusst wie einsam sie im Grunde ist. Normalerweise gelingt ihr die Flucht in Filmwelten ganz gut, tröstet sie und schenkt ihr die Gewissheit, dass ihre Wünsche und Sehnsüchte auch andere Sims bewegen, warum sollte sonst jemand einen Film darüber drehen. Wenigstens in diesen Fiktionen fühlt sie sich verstanden. Allerdings funktioniert der Mechanismus derzeit nur bedingt, die Realität holt sie immer wieder ein und erschreckt sie mit der Vision einer Zwangsversteigerung des Elternhauses und den damit verbundenen Nöten. Adrian. Sie muss dafür sorgen, dass wenigstens seine Zukunft gesichert ist, er leidet schon genug unter der ganzen verfahrenen Situation.
Marga atmet stoßartig aus, reckt die Schultern und marschiert mit aller Energie die sie mobilisieren kann in den hinteren Garten, wo sie ihren Mann bei der Arbeit vermutet. Beim Anblick des Baggers zieht sich ihr Magen krampfartig zusammen, Übelkeit steigt in ihr auf. Alles zerstört und aufgewühlt hier..das muss aufhören. Bertl ist nirgends zu sehen und es ist still hier, ungewöhnlich still.
Vorsichtig tritt Marga an den Rand der ausgehobene Grube und verfolgt die hinab rieselnden Erdkrümel mit ihren Augen, die sich schließlich unten am Boden der Senke sammeln. Nichts besonderes zu sehen. Sie tritt wieder einen Schritt zurück und blickt sich um. Schaufel und Harke liegen achtlos weggeworfen im Sand, das sieht Bertl gar nicht ähnlich. Vielleicht arbeitet er an der Werkbank. Marga wendet sich um und geht um das Haus herum um nachzusehen.
Das erste was ihr ins Auge sticht ist sein Aluhut, der leise vom Wind bewegt im Sand schaukelt. Das ist..seltsam.
Sie hebt ihn vom Boden auf und wischt darüber um den Sand zu entfernen, während sie sich unsicher umblickt. Was ist das? Marga nähert sich der Werkbank und legt mit zögerlichen Bewegungen den Aluhut darauf ab. Für den Augenblick vergisst sie, das sie eigentlich ihren Mann sucht und bestaunt das schimmernde Objekt, dass auf der schäbigen, zerschrammten Holzplatte sehr fremdartig und faszinierend aussieht. Ihre Hand gleitet fast zärtlich über den Kristall. Schließlich hebt sie ihn hoch um ihn genauer betrachten zu können. Wunderschön. Ein geheimnisvolles Leuchten geht davon aus und er scheint leicht in ihrer Hand zu vibrieren, was sich angenehm anfühlt. Marga streichelt darüber und lächelt glücklich. Sie sieht sich nochmal um. Bestimmt hat Bertram den ausgegraben. Ihr Mann ist auch hier nirgends zu entdecken. Marga hat einen Geistesblitz. Wahrscheinlich ist er los um jemanden zu holen, der sich mit sowas auskennt. Einen Experten, der das schätzen kann. Ja, so wird es sein. Wahrscheinlich ist das sehr viel wert und...und sie können damit diesen verwünschten Kredit rückgängig machen. Ist das die Antwort auf ihre Gebete?
Der Kristall kann auf keinen Fall hier im Garten bleiben, wie konnte Bertl nur so gedankenlos sein? Na ja, wenn ihn der Fund schon so durcheinander gebracht hat, dass er den Aluhut vergessen hat, dann ergibt das Sinn. Schnell wickelt sie das kostbare Gut in ihre Schürze und eilt ins Haus. Wohin damit? Ein Ehrenplatz ist das mindeste. Marga läuft schnell ins Wohnzimmer, räumt etwas Krimskrams vom Kaminsims und platziert den Schatz darauf. Liebevoll wischt sie nochmal mit eine Lappen darüber, der immer in ihrer Schürzentasche steckt, und tritt mit Tränen in den Augen etwas zurück. Wie schön er aussieht, macht gleich den ganzen Raum freundlicher. Die Hoffnung auf eine Rettung aus der finanziellen Misere macht ihr die Brust warm und zaubert ihr ein frohes Lächeln auf das Gesicht. Ob sie ihn Adrian zeigen soll? Warum eigentlich nicht. Der vergräbt sich sowieso schon seit Stunden in seinem Zimmer am Computer. Es wird ihn freuen dass sie so gute Nachrichten hat. Gerade als sie die Treppe nach oben gehen will, klopft es an der Tür.
Wer kann das sein? Bertram mit dem Gutachter? Ja, das muss er sein. Rasch glättet sie ihre Schürze, fährt sich übers Haar und öffnet die Haustüre. Etwas perplex sieht sie sich einem hübschen jungen Mädchen gegenüber. Marga lächelt freundlich und beugt sich etwas vor, um nach rechts und links schauen zu können. Das Mädchen ist wohl allein gekommen. Das kann nur bedeuten...sie hat es doch immer gewusst. „Oh, hallo, du musst eine Freundin von Adrian sein. Komm doch rein, ich ruf ihn gleich.“ Marga lässt die Türe offen, damit das Mädchen eintreten kann und geht drei Stufen hoch, dann ruft sie: „Adrian, komm runter, deine Freundin kommt dich besuchen.“
Einen Stock höher
Chip hat sich wieder in das Video vertieft. Blaze hat noch nicht geantwortet und er hat die Nachricht schon wieder vergessen, als seine Mutter ihn von unten ruft. Alarmiert springt er aus seinem Stuhl hoch und rennt zur Tür. Denize ist hierher gekommen?? Verdammt! Das darf doch nicht wahr sein, was gibt’s denn für nen Grund dafür? Sie haben doch darüber geredet.. Seine Gedanken überschlagen sich, während er die Treppe, mehrere Stufen überspringend, nach unten hechtet um am Ende abrupt zu stoppen. „Mel? Was machst du denn hier?“ Er schaut sie entgeistert an und Blaze' Frage fällt ihm wieder ein.
„Na na, begrüßt man so seine Freundin?“ Kopfschüttelnd fasst Marga Chip bei den Schultern und schiebt ihn Richtung Wohnzimmer. Dann wendet sie sich Mel zu und sagt: „ Setzt euch aufs Sofa, ich komm gleich mit Getränken und Keksen.“ Ein bezauberndes Wesen, ganz bezaubernd. Und diese leuchtenden Augen, sehr ungewöhnlich, aber schön. Kein Wunder, dass Adrian für sie schwärmt. Typisch für ihren Sohn ihr nichts davon zu erzählen.
Verwirrt sieht Chip seiner Mutter nach wie sie in der Küche verschwindet und gestikuliert dann Mel, ihm ins Wohnzimmer zu folgen, gespannt was sie ausgerechnet zu ihm nach Hause führt.
Charaktere: Marga, Chip
Geschichtsstrang: From dust to doom
Etwas früher am Nachmittag
Sie muss nochmal mit Bertram reden, sie muss einfach. Die Sache mit der Hypothek lastet Marga schwer auf der Seele und setzt den ganzen Irrungen und Wirrungen in ihrer Ehe in der letzten Zeit die Krone auf. Es muss einen Weg geben das alles rückgängig zu machen, einen Ausweg...eine Lösung. Es muss! Wenn sie nur mutiger wäre. Ihr fehlt eine Freundin mit der sie reden und die ihr vielleicht einen guten Rat geben könnte, jemand wie Elani zum Beispiel. Schmerzlich wird Marga wieder bewusst wie einsam sie im Grunde ist. Normalerweise gelingt ihr die Flucht in Filmwelten ganz gut, tröstet sie und schenkt ihr die Gewissheit, dass ihre Wünsche und Sehnsüchte auch andere Sims bewegen, warum sollte sonst jemand einen Film darüber drehen. Wenigstens in diesen Fiktionen fühlt sie sich verstanden. Allerdings funktioniert der Mechanismus derzeit nur bedingt, die Realität holt sie immer wieder ein und erschreckt sie mit der Vision einer Zwangsversteigerung des Elternhauses und den damit verbundenen Nöten. Adrian. Sie muss dafür sorgen, dass wenigstens seine Zukunft gesichert ist, er leidet schon genug unter der ganzen verfahrenen Situation.
Marga atmet stoßartig aus, reckt die Schultern und marschiert mit aller Energie die sie mobilisieren kann in den hinteren Garten, wo sie ihren Mann bei der Arbeit vermutet. Beim Anblick des Baggers zieht sich ihr Magen krampfartig zusammen, Übelkeit steigt in ihr auf. Alles zerstört und aufgewühlt hier..das muss aufhören. Bertl ist nirgends zu sehen und es ist still hier, ungewöhnlich still.
Vorsichtig tritt Marga an den Rand der ausgehobene Grube und verfolgt die hinab rieselnden Erdkrümel mit ihren Augen, die sich schließlich unten am Boden der Senke sammeln. Nichts besonderes zu sehen. Sie tritt wieder einen Schritt zurück und blickt sich um. Schaufel und Harke liegen achtlos weggeworfen im Sand, das sieht Bertl gar nicht ähnlich. Vielleicht arbeitet er an der Werkbank. Marga wendet sich um und geht um das Haus herum um nachzusehen.
Das erste was ihr ins Auge sticht ist sein Aluhut, der leise vom Wind bewegt im Sand schaukelt. Das ist..seltsam.
Sie hebt ihn vom Boden auf und wischt darüber um den Sand zu entfernen, während sie sich unsicher umblickt. Was ist das? Marga nähert sich der Werkbank und legt mit zögerlichen Bewegungen den Aluhut darauf ab. Für den Augenblick vergisst sie, das sie eigentlich ihren Mann sucht und bestaunt das schimmernde Objekt, dass auf der schäbigen, zerschrammten Holzplatte sehr fremdartig und faszinierend aussieht. Ihre Hand gleitet fast zärtlich über den Kristall. Schließlich hebt sie ihn hoch um ihn genauer betrachten zu können. Wunderschön. Ein geheimnisvolles Leuchten geht davon aus und er scheint leicht in ihrer Hand zu vibrieren, was sich angenehm anfühlt. Marga streichelt darüber und lächelt glücklich. Sie sieht sich nochmal um. Bestimmt hat Bertram den ausgegraben. Ihr Mann ist auch hier nirgends zu entdecken. Marga hat einen Geistesblitz. Wahrscheinlich ist er los um jemanden zu holen, der sich mit sowas auskennt. Einen Experten, der das schätzen kann. Ja, so wird es sein. Wahrscheinlich ist das sehr viel wert und...und sie können damit diesen verwünschten Kredit rückgängig machen. Ist das die Antwort auf ihre Gebete?
Der Kristall kann auf keinen Fall hier im Garten bleiben, wie konnte Bertl nur so gedankenlos sein? Na ja, wenn ihn der Fund schon so durcheinander gebracht hat, dass er den Aluhut vergessen hat, dann ergibt das Sinn. Schnell wickelt sie das kostbare Gut in ihre Schürze und eilt ins Haus. Wohin damit? Ein Ehrenplatz ist das mindeste. Marga läuft schnell ins Wohnzimmer, räumt etwas Krimskrams vom Kaminsims und platziert den Schatz darauf. Liebevoll wischt sie nochmal mit eine Lappen darüber, der immer in ihrer Schürzentasche steckt, und tritt mit Tränen in den Augen etwas zurück. Wie schön er aussieht, macht gleich den ganzen Raum freundlicher. Die Hoffnung auf eine Rettung aus der finanziellen Misere macht ihr die Brust warm und zaubert ihr ein frohes Lächeln auf das Gesicht. Ob sie ihn Adrian zeigen soll? Warum eigentlich nicht. Der vergräbt sich sowieso schon seit Stunden in seinem Zimmer am Computer. Es wird ihn freuen dass sie so gute Nachrichten hat. Gerade als sie die Treppe nach oben gehen will, klopft es an der Tür.
Wer kann das sein? Bertram mit dem Gutachter? Ja, das muss er sein. Rasch glättet sie ihre Schürze, fährt sich übers Haar und öffnet die Haustüre. Etwas perplex sieht sie sich einem hübschen jungen Mädchen gegenüber. Marga lächelt freundlich und beugt sich etwas vor, um nach rechts und links schauen zu können. Das Mädchen ist wohl allein gekommen. Das kann nur bedeuten...sie hat es doch immer gewusst. „Oh, hallo, du musst eine Freundin von Adrian sein. Komm doch rein, ich ruf ihn gleich.“ Marga lässt die Türe offen, damit das Mädchen eintreten kann und geht drei Stufen hoch, dann ruft sie: „Adrian, komm runter, deine Freundin kommt dich besuchen.“
Einen Stock höher
Chip hat sich wieder in das Video vertieft. Blaze hat noch nicht geantwortet und er hat die Nachricht schon wieder vergessen, als seine Mutter ihn von unten ruft. Alarmiert springt er aus seinem Stuhl hoch und rennt zur Tür. Denize ist hierher gekommen?? Verdammt! Das darf doch nicht wahr sein, was gibt’s denn für nen Grund dafür? Sie haben doch darüber geredet.. Seine Gedanken überschlagen sich, während er die Treppe, mehrere Stufen überspringend, nach unten hechtet um am Ende abrupt zu stoppen. „Mel? Was machst du denn hier?“ Er schaut sie entgeistert an und Blaze' Frage fällt ihm wieder ein.
„Na na, begrüßt man so seine Freundin?“ Kopfschüttelnd fasst Marga Chip bei den Schultern und schiebt ihn Richtung Wohnzimmer. Dann wendet sie sich Mel zu und sagt: „ Setzt euch aufs Sofa, ich komm gleich mit Getränken und Keksen.“ Ein bezauberndes Wesen, ganz bezaubernd. Und diese leuchtenden Augen, sehr ungewöhnlich, aber schön. Kein Wunder, dass Adrian für sie schwärmt. Typisch für ihren Sohn ihr nichts davon zu erzählen.
Verwirrt sieht Chip seiner Mutter nach wie sie in der Küche verschwindet und gestikuliert dann Mel, ihm ins Wohnzimmer zu folgen, gespannt was sie ausgerechnet zu ihm nach Hause führt.