Forum Discussion
3 years ago
Ort: Glimmerbrook
Charakter: Jenna
Titel: Okkulte Hilfe?
Jenna setzt sich seufzend auf den Boden. Heute ist keine Uni, daher wird man sie dort nicht vermissen, doch was soll sie tun, wenn die Woche wieder anfängt? Sie wird sich krankschreiben lassen... als Werwölfin wagt sie es noch nicht, sich unter Menschen zu mischen. Erst mal muss sie schauen, wie oft so ein Blackout passiert... auch wenn sie immer noch hofft, das Ganze komplett heilen zu können.
Doch was nun? Immerhin hat sie den Akku des Handys mittlerweile wieder aufladen können. Und auch Glimmerbrook hat sie finden können. Es heißt, dieser Ort sei von Magie durchflutet und deshalb siedeln sich magiebegabte Wesen gerne dort an... wie Hexen und Magier. Früher hätte sie nicht viel auf diese Gerüchte gesetzt. Sie hätte gesagt, dass dieser Aberglaube bestimmt noch aus dem Mittelalter stammt und sich einfach nur als Gerücht bis jetzt gehalten hätte. Der Rest sei jedoch nur durch zu viel Fantasie entstanden und so unecht wie Hogwarts, nur vorhanden in den Köpfen einiger Narren. Früher hat sie allerdings auch nie an Werwölfe geglaubt.
Jetzt, wo sie dort ist, kann Jenna jedoch verstehen, wie diese Geschichten über Magie in dieser Gegend überhaupt entstanden sind. Sie spürt ein gewisses Kribbeln, für das sie nun ein besseres Gespür hat als vor ihrer Verwandlung. Können Magier tatsächlich Kraft aus dieser unsichtbaren Energie ziehen, die den Wald umgibt? Wenn sie jemanden finden kann, der ihr helfen kann, dann bestimmt hier. Jenna steht auf und setzt den Weg zu Fuß fort. Das Auto hat sie stehen gelassen – es wirkte in einer Gegend wie Glimmerbrook nur irgendwie fehl am Platz.
Bisher ist sie jedoch niemandem begegnet. Bei einer Ruine bleibt sie stehen. Ein Zeugnis, das es tatsächlich Bewohner hier geben muss... oder zumindest früher mal gegeben haben muss.
Neugierig wirft sie einen kurzen Blick in das verfallene Gebäude. Jenna hält inne. Sie fühlt sich beobachtet. Sie nutzt das Handy als Lichtquelle, nur um zurückzuschrecken, als das Licht von fremden Augen reflektiert wird. Acht Augen sehen sie skeptisch an und sie hört ein Fauchen und Knurren, das sie zurückweichen lässt.
Doch schnell gewöhnen sich auch Jennas Augen an die Dunkelheit. Es ist kein achtäugiges Monster, das ihr nun gegenüber steht. Nur eine kleine Katzenfamilie hat es sich in der Ruine heimisch gemacht um dort geschützt vor Regen und Wetter leben zu können.
Erleichtert muss Jenna auflachen. Diese ganze Anspannung und diese mythische Gegend haben ihr einen Streich gespielt und sie Gespenster sehen lassen. Kein Wunder, dass Gerüchte entstehen. Sie lässt die Tiere in Ruhe und verlässt die Ruine wieder. Hier drin gibt es ohnehin nichts von Interesse – bis auf die pelzigen Vierbeiner.
Die junge Frau läuft weiter. Irgendwo muss es doch jemanden geben, der ihr helfen kann. Schließlich sieht sie tatsächlich jemanden in der Ferne.
„Hallo! Warten Sie!“ Jenna hat keine Ahnung, ob der Typ Magie beherrscht oder nicht. Und sie ist noch zu unerfahren, um zu wissen, ob ihr der Geruch mehr verraten könnte als das, was sie sieht. Aber zumindest sollte sie es versuchen. Wenn ihr jemand helfen kann, dann jemand, der sich mit dem Okkulten auskennt. Der Typ dreht sich zu ihr um. Er sieht genervt aus, aber Jenna hat keine Wahl und muss es probieren. „Ich brauche Hilfe!“, beginnt sie, „ich...“
Sie wird unfreundlich unterbrochen. „Lass mich in Ruhe, Köter! Deine Probleme interessieren mich nicht. Geh und nerv' deine Meisterin!“ Der Typ rauscht ohne ein weiteres Wort ab und lässt eine verdutzte Jenna zurück.
Köter... Sie sieht auf ihre Hände, die definitiv menschlich sind. Hat der Typ sie trotzdem als Werwolf erkannt? Das würde zumindest heißen, dass ihre Befürchtung, sie wäre verwandelt worden, wahr ist. Aber woher weiß er das, solange sie in Menschengestalt ist? Können Magier so etwas spüren? Dann muss das wohl ein Magier gewesen sein und es gibt sie wirklich. Oder irgendein anderes okkultes Wesen. Mittlerweile überrascht sie auch das nicht mehr.
Können alle Magier so etwas sehen, oder nur mächtige? Der Typ ist mittlerweile außer Reichweite. Selbst die unerfahrene Werwölfin in ihr hätte der Spur folgen können, doch sie entscheidet sich dagegen. Er hatte ihr nicht einmal zuhören wollen. Vielleicht findet sie jemand anderen, den sie um Hilfe bitten kann.
Während Jenna in die andere Richtung weiter läuft, erinnert sie sich an etwas anderes, das der Typ gesagt hat: Geh und nerv' deine Meisterin. Das irritiert die Studentin dann doch. Sie hat doch gar keine Meisterin. Wovon redet der? Sie zuckt die Schultern. Wahrscheinlich hat er sie mit jemandem verwechselt.
So oder so wird von ihm keine Hilfe zu erwarten sein. Sie muss sich weiter umschauen. Und zwar so bald wie möglich. Jenna blickt zum Himmel. Nächste oder übernächste Nacht dürfte es Vollmond sein, und das macht ihr Angst.
Charakter: Jenna
Titel: Okkulte Hilfe?
Jenna setzt sich seufzend auf den Boden. Heute ist keine Uni, daher wird man sie dort nicht vermissen, doch was soll sie tun, wenn die Woche wieder anfängt? Sie wird sich krankschreiben lassen... als Werwölfin wagt sie es noch nicht, sich unter Menschen zu mischen. Erst mal muss sie schauen, wie oft so ein Blackout passiert... auch wenn sie immer noch hofft, das Ganze komplett heilen zu können.
Doch was nun? Immerhin hat sie den Akku des Handys mittlerweile wieder aufladen können. Und auch Glimmerbrook hat sie finden können. Es heißt, dieser Ort sei von Magie durchflutet und deshalb siedeln sich magiebegabte Wesen gerne dort an... wie Hexen und Magier. Früher hätte sie nicht viel auf diese Gerüchte gesetzt. Sie hätte gesagt, dass dieser Aberglaube bestimmt noch aus dem Mittelalter stammt und sich einfach nur als Gerücht bis jetzt gehalten hätte. Der Rest sei jedoch nur durch zu viel Fantasie entstanden und so unecht wie Hogwarts, nur vorhanden in den Köpfen einiger Narren. Früher hat sie allerdings auch nie an Werwölfe geglaubt.
Jetzt, wo sie dort ist, kann Jenna jedoch verstehen, wie diese Geschichten über Magie in dieser Gegend überhaupt entstanden sind. Sie spürt ein gewisses Kribbeln, für das sie nun ein besseres Gespür hat als vor ihrer Verwandlung. Können Magier tatsächlich Kraft aus dieser unsichtbaren Energie ziehen, die den Wald umgibt? Wenn sie jemanden finden kann, der ihr helfen kann, dann bestimmt hier. Jenna steht auf und setzt den Weg zu Fuß fort. Das Auto hat sie stehen gelassen – es wirkte in einer Gegend wie Glimmerbrook nur irgendwie fehl am Platz.
Bisher ist sie jedoch niemandem begegnet. Bei einer Ruine bleibt sie stehen. Ein Zeugnis, das es tatsächlich Bewohner hier geben muss... oder zumindest früher mal gegeben haben muss.
Neugierig wirft sie einen kurzen Blick in das verfallene Gebäude. Jenna hält inne. Sie fühlt sich beobachtet. Sie nutzt das Handy als Lichtquelle, nur um zurückzuschrecken, als das Licht von fremden Augen reflektiert wird. Acht Augen sehen sie skeptisch an und sie hört ein Fauchen und Knurren, das sie zurückweichen lässt.
Doch schnell gewöhnen sich auch Jennas Augen an die Dunkelheit. Es ist kein achtäugiges Monster, das ihr nun gegenüber steht. Nur eine kleine Katzenfamilie hat es sich in der Ruine heimisch gemacht um dort geschützt vor Regen und Wetter leben zu können.
Erleichtert muss Jenna auflachen. Diese ganze Anspannung und diese mythische Gegend haben ihr einen Streich gespielt und sie Gespenster sehen lassen. Kein Wunder, dass Gerüchte entstehen. Sie lässt die Tiere in Ruhe und verlässt die Ruine wieder. Hier drin gibt es ohnehin nichts von Interesse – bis auf die pelzigen Vierbeiner.
Die junge Frau läuft weiter. Irgendwo muss es doch jemanden geben, der ihr helfen kann. Schließlich sieht sie tatsächlich jemanden in der Ferne.
„Hallo! Warten Sie!“ Jenna hat keine Ahnung, ob der Typ Magie beherrscht oder nicht. Und sie ist noch zu unerfahren, um zu wissen, ob ihr der Geruch mehr verraten könnte als das, was sie sieht. Aber zumindest sollte sie es versuchen. Wenn ihr jemand helfen kann, dann jemand, der sich mit dem Okkulten auskennt. Der Typ dreht sich zu ihr um. Er sieht genervt aus, aber Jenna hat keine Wahl und muss es probieren. „Ich brauche Hilfe!“, beginnt sie, „ich...“
Sie wird unfreundlich unterbrochen. „Lass mich in Ruhe, Köter! Deine Probleme interessieren mich nicht. Geh und nerv' deine Meisterin!“ Der Typ rauscht ohne ein weiteres Wort ab und lässt eine verdutzte Jenna zurück.
Köter... Sie sieht auf ihre Hände, die definitiv menschlich sind. Hat der Typ sie trotzdem als Werwolf erkannt? Das würde zumindest heißen, dass ihre Befürchtung, sie wäre verwandelt worden, wahr ist. Aber woher weiß er das, solange sie in Menschengestalt ist? Können Magier so etwas spüren? Dann muss das wohl ein Magier gewesen sein und es gibt sie wirklich. Oder irgendein anderes okkultes Wesen. Mittlerweile überrascht sie auch das nicht mehr.
Können alle Magier so etwas sehen, oder nur mächtige? Der Typ ist mittlerweile außer Reichweite. Selbst die unerfahrene Werwölfin in ihr hätte der Spur folgen können, doch sie entscheidet sich dagegen. Er hatte ihr nicht einmal zuhören wollen. Vielleicht findet sie jemand anderen, den sie um Hilfe bitten kann.
Während Jenna in die andere Richtung weiter läuft, erinnert sie sich an etwas anderes, das der Typ gesagt hat: Geh und nerv' deine Meisterin. Das irritiert die Studentin dann doch. Sie hat doch gar keine Meisterin. Wovon redet der? Sie zuckt die Schultern. Wahrscheinlich hat er sie mit jemandem verwechselt.
So oder so wird von ihm keine Hilfe zu erwarten sein. Sie muss sich weiter umschauen. Und zwar so bald wie möglich. Jenna blickt zum Himmel. Nächste oder übernächste Nacht dürfte es Vollmond sein, und das macht ihr Angst.