Forum Discussion
3 years ago
Ort: Brindleton Bay, Yvonnes Erbe/San Myshuno, WG Förster/Wilhelm
Charaktere: Maryama, Marie
Geschichtsstrang: Neue Impulse (Teil 2)
Zeitsprung. ... Marie befindet sich mittlerweile daheim und kocht sich einen Ingwertee auf. Sie nimmt ihr Handy und wählt Maryamas Nummer. Es klingelt.
Was ist das für ein Naturgesetzt, dass Handys immer dann klingeln, wenn man keine Hand frei hat? Maryama sitzt auf ihrer Couch, argwöhnisch beobachtet von Browneye, und packt sich gerade eine Tonerdemaske aufs Gesicht. Ihre Füße stecken in einer Schüssel mit Ringelblumenfußbad und in ihrer rechten Hand befindet sich die nächste Portion angerührte Tonerde, fertig für die Stirnpartie. Ein Blick aufs Display zeigt ihr, dass es Marie ist. Okay, da möchte sie schon ran gehen. Schnell wäscht sie ihre Hand in der Fußschüssel aus, trocknet sie am Handtuchturban, der eine Intensivkur für ihre widerspenstigen Haare bedeckt und schnappt sich ihr Handy. "Hey Marie, wie geht's?"
"Hallo Maryama", grüßt Marie zurück. Sie nimmt ihren Ingwertee und setzt sich auf die Couch in der Küche. Teddy hüpft auf ihren Schoß und rollt sich auf diesen ein. Schmunzelnd krault sie ihn, während sie weiter telefoniert. "Mir geht es gut. Habe mir gerade einen Ingwertee gemacht. Was machst du schönes? Wann möchtest du vorbei kommen?"
"Mmmmh, klingt lecker, ich mag den gern mit frischer Zitrone." Sie krault belustigt Browneye am Kopf, der vorsichtig an der Schüssel mit Ringelblumen riecht und erschrocken zurückweicht, als einer der Blütenköpfe sich bei Berührung mit seiner Nase umdreht. "Bei mir ist gerade Wellness angesagt. Ein bisschen Schönheitspflege und Entspannung zwischendurch quasi.." Sie schmunzelt. "Du, ich richte mich da nach dir. Meine Arbeitszeit im Garten kann ich mir einteilen, also sag wann es dir passt."
Bei der Beschreibung des Wellness Programms, muss Marie direkt an Christin denken. Wie es wohl der Freundin geht? "Ah, dann möchte ich auch nicht länger stören. ... Wie wäre es mit morgen Abend?", schlägt sie Maryama vor.
"Du störst nicht." erwidert Maryama schmunzelnd. "Ich hab mein Wellnessstudio auf meiner Couch und freu mich dass du anrufst." Browneye erklimmt das Sofa, wohl in der Annahme dass es dort sicherer ist. "Abends passt mir gut, ist 18.00 in Ordnung?"
"Absolut. Ich freue mich", stimmt Marie dem Vorschlag zu.
"Super, dann sehen wir uns morgen. Mach's gut bis dahin."
Anderntags...
"Okay mein Süßer, du kannst hier weiter schlafen." Sie streichelt ihren Hund liebevoll. "Vielleicht bekommst du ja bald eine kleine Freundin." Browneye wedelt mit dem Schwa nz, Punkt eins und zwei bestätigend. Maryama verlässt das Zelt und holt das Gebinde aus Astern Physalis, Dahlien und allerhand herbstlichem Dekor, dass sie für Marie gemacht hat von der Werkbank. Hat sie jetzt alles? Das Handy! Wie immer...gerade hat sie es doch noch geladen.. oder hängt es noch am Kabel? Sie eilt ins Haus, findet das gute Stück und verlässt beschwingt von der Aussicht, niedliche Katzenbabies zu sehen, Brindleton in Richtung..
.. San Myshuno/WG Förster/Wilhelm
Von dem Appartementkomplex in dem Marie und Christin wohnen, ist es nicht weit bis zu Lottas ehemaliger Wohnstatt. Maryamas Blick wandert unwillkürlich in diese Richtung. Eine kleine Welle der Sentimentalität überkommt sie, dann fasst sie die Blumen entschlossen und drückt ohne nochmal in die Richtung zu sehen den Klingelknopf. "Ja bitte?" Eine tiefe Männerstimme lässt sie erschrocken zusammen fahren. "Oh, ich...ähm, ich hab den falschen Klingelknopf gedrückt, Entschuldigung." stammelt sie verwirrt. - "Idioten." Ein Knacksen beendet die fruchtbare Konversation.
Tief durchatmend, aber auch leicht belustigt fährt Maryama die Namensschilder ab und findet diesmal das richtige. Kurz darauf verlässt sie schon den Aufzug und hofft im richtigen Stockwerk ausgestiegen zu sein.
Als es klingelt erhebt sich Marie vom Sofa. Sie hat bereits Tee aufgesetzt und etwas veganes Gebäck vorbereitet. Sie öffnet und wartet an der Wohnungstür, immer darauf bedacht, dass kein Kätzchen in den Hausflur abhaut. Maryama erscheint und die Gastgeberin winkt ihr zu. "Hi. Willkommen!", ruft sie ihr zu.
Maryama winkt zurück und amüsiert sich darüber, wie Marie mit Händen und Füßen die neugierige Kätzchenschar in Zaum hält. Bei ihr angekommen umarmt sie die junge Frau kurz, überreicht ihr das Blumengebinde und schnappt sich eines der kleinen Fellknäuel, dass die kleine Ablenkung der simlischen Katzenmama zur Flucht auf den Gang nutzt. "Ui, du kleiner Abenteurer, für die große weite Welt bist du noch zu winzig." Sie schmiegt lächelnd ihre Wange an das Katzenjunge und folgt Marie in die Wohnung.
"Oh danke", bedankt sich Marie mit verfärbten Wangen bei Maryama für das Geschenk. Sie kehren in die Wohnung zurück. Gemeinsam betreten sie die Wohnküche. "Setz dich. Magst eine Tasse Tee?", fragt sie ihren Gast.
Vorsichtig setzt Maryama das Kätzchen auf den Boden. Es trollt sich sofort in Richtung Mama und überschlägt sich dabei drollig. „Ist ja gut was los bei dir, Marie.“ Sie lacht. „Ja, gerne Tee.“ Maryama nimmt auf dem Sofa Platz und sieht sich um. „Hübsch habt ihr’ s hier. Wo ist den Christin? Bei der Arbeit?“
Marie hält kurz inne. Dann antwortet sie: "Ja, sie muss extra Schichten einlegen. Ein neues Projekt bindet sie stark." Sie reicht dem Gast die Tasse Tee. "Bediene dich ruhig", dabei zeigt Marie auf das vegane Gebäck. Teddy hüpft auf ihren Schoß und rollt sich dort ein. Sanft krault sie dessen Ohr. "Mit den Kleinen ist sehr viel los. Sie wollen immer spielen oder alles erkunden. Da muss man dahinter sein, dass sie nichts kaputt machen oder sich verletzen. Aber man sieht auch, wie schnell sie sich entwickeln." Die Gastgeberin trinkt selbst aus ihrer Teetasse. "Die Einrichtung haben Chrisi und ich gemeinsam ausgesucht. Wollten es genau nach unseren Vorstellungen haben. So fühlt man sich am wohlsten." Dabei lächelt sie Maryama an. "Aber erzähl. Was hat sich bei dir bisher so ergeben?"
"Oh ja, die Ärmste. Euer Beruf ist sicher auch sehr anspruchsvoll." Maryama greift sich einen Keks und beginnt daran zu knabbern. "Mmmh, lecker, die sind bestimmt selbst gebacken." Sie lächelt über Teddy, der sich wohlig auf Maries Schoß räkelt. "Ja, das ist wie mit kleinen Kindern, am besten alles außer Reichweite räumen und dann können sie los legen. Oh, wen haben wir denn da?" Eines der Kätzchen hat sich an der Couch hoch gehangelt und klettert ungestüm tapsend auf ihren Schoß. Dem Vorbild seines Vaters folgend, rollt es sich zu einem kleinen Fellkringel zusammen und schließt die Augen. Maryama muss lachen und Marie fällt ein. "Da ist wohl jemand k.o. vom herumtoben." Sie streichelt sanft das kuschelweiche Fell, und antwortet auf Maries Frage:"Tja, es ist einiges im Gange. Ich habe ein Grundstück in Brindleton zur Verfügung gestellt bekommen und erschließe das gerade mit eurem Nachbarn Ben, der mittlerweile seine Ausbildung zum Gärtner beendet hat. Wir wollen dann einen eigenen Blumen-und Gemüsehandel eröffnen. Das nimmt derzeit einiges an Zeit in Anspruch." Sie nimmt sich nochmal einen Keks und trinkt genüsslich vom Tee. "Das ist das eine Projekt. Zusammen mit einem anderen Freund darf ich bei den Pfadfindern mitwirken. Er hat ein etwas verwahrlostes Camp übernommen, das ebenfalls renoviert und wieder pfadfindertauglich gemacht wird. Also einiges an kreativer action derzeit. Ich mag es, weil ich gerne körperlich draußen arbeite." Maryama lächelt Marie an. "Ich werde wohl erstmal nicht ehrenamtlich tätig werden können bei euch in der Auffangstation, leider." Das Katzenjunge dreht sich im Schlaf und legt das kleine Köpfchen auf Maryamas Hand. "Was hast du denn grad so am Start?" fragt sie dann interessiert ihr Gegenüber. "Abgesehen von der süßen Truppe hier."
Marie beobachtet die Szenerie mit dem Kätzchen. "Da hat sich wohl jemand für dich entschieden." Sie schmunzelt dabei. "Wie es eben heißt: Katzen suchen sich ihren Sim aus, nicht umgekehrt." Aufmerksam hat sie Maryamas Worten gelauscht. "Das mit deinen Projekten hört sich spannend an. Sobald ihr euren Blumen- und Gemüsehandel eröffnet, schaue ich gerne vorbei. Christin würde dies sicher auch gefallen. ... Was bei mir am Start ist?" Bei diesen Worten muss Marie erröten. "Naja", sie zwirbelt dabei ihre Haarsträhne. "Ich habe jemanden kennengelernt ... den ich immer mehr mag."
Maryama stellt ihre Tasse ab und lächelt Marie warm an. "Das ist schön." Christin' s Freundin ist ein eher scheuer Sim, das war schon von ihrer ersten Begegnung an zu spüren. Um so mehr freut sich Maryama, dass Marie sich ihr gegenüber etwas öffnet. "Arbeitet er mit dir in der Tierauffangstation?"
Sie schüttelt verlegen den Kopf. "Nein. Er arbeitet woanders. ... Haben uns im Katzencafé kennengelernt."
"Katzencafé? Das klingt ja putzig." Maryama schmunzelt. "Ich kenn das gar nicht. Bringt da jeder seine Katze mit oder was bedeutet das?"
"Bei dem Katzencafé kann man was trinken, Bücher lesen oder sich mit den dortigen Katzen beschäftigen. Auch die eigene Fellnase kann man mitbringen. Es ist ein Ort zum entspannen. Bin gerne dort", berichtet die Gefragte.
"Ach was, klingt cool, davon hör ich wirklich das erste Mal. Sollte ich wirklich stolze Katzenbesitzerin werden.." Sie linst auf das wohlig im Schlaf schnurrende Kätzchen auf ihrem Schoß. ".. dann könnten wir ja mal zusammen mit unseren Tieren da hin gehen. Das macht zu mehreren sicher mehr Spaß." Maryama trinkt wieder einen Schluck Tee und nimmt noch einen Keks.
"Das stimmt. Und mir scheint, du hättest ein Fellknäul bereits im Blick." sie lächelt und trinkt ebenfalls ihren Tee. "Er scheint sich bei dir wohlzufühlen."
"Aha, ein ER also. Ich fühle mich geschmeichelt." Maryama schmunzelt. "Ja, ich fühl mich auch wohl mit ihm. Hat er denn schon einen Namen?"
Marie schüttelt den Kopf. "Nein. Ich wollte mir damit Zeit lassen. Hast du denn einen im Sinne?"
"Bisher nicht." Nachdenklich mustert Maryama das kleine, atmende Bündel. "Bunch? Bunchie? ...Bungee, ja das gefällt mir. Weil er so mutig auf meinen Schoß gesprungen ist. Ich taufe dich hiermit Bungee." Sie tippt das Kätzchen an. "Was meint ihr dazu?" Aufblickend lächelt sie Marie an.
"Hört sich gut an. Hast du Fragen, was die Aufzucht von Kätzchen betrifft?", spricht Marie weiter.
"Puh...viele, wenn du so fragst. Kommt drauf an in welchem Alter ich den Kleinen bekomme. Also, was er dann noch für Bedürfnisse hat. Ich nehm an er frisst dann schon, oder? Ist also von der Mutter entwöhnt. Was muss ich denn beachten?" Interessiert wendet sie sich Marie zu, darauf achtend, Bungee nicht zu verrutschen.
Lächelnd nickt Marie. "Ich helfe dir gerne dabei. Bungee würde ich eh erst zur Abgabe geben, wenn er feste Nahrung zu sich nehmen kann. Er ist vom Wurf der Kräftigste. Ein kleiner Kämpfer eben. Bis dahin sollte er gelernt haben, aufs Katzenklo zu gehen. In einer neuen Umgebung ist es wichtig viel Zeit mit dem Kätzchen zu verbringen. Ich würde dir für die erste Woche sein bisheriges Futter mitgeben. Kannst es weiter fortführen oder ihn dann Schritt für Schritt an dein Futter gewöhnen. Katzen vertragen kein Getreide. Daher eher Nahrung verfüttern mit hohem Proteinanteil. Und wenn er mal allein sein soll, dann musst ihn auch schrittweise an dies gewöhnen. Auch mit Browneye solltest du eine behutsame Eingewöhnung machen. Ansonsten ist bei Kätzchen wie bei Kleinkindern Erziehung wichtig."
Nachdenklich hört Maryama zu und nickt dann. "Ja, das versteh ich. Ich werd mich an deinen Rat halten. Mal sehen wie ich das hin bekomme mit Browneye. Er ist zwar temperamentvoll, aber ein friedlicher Hund. Dann werd ich die beiden mit viel Liebe gemeinsam erziehen, damit niemand eifersüchtig werden muss. Ich glaube das wird schon, bin zuversichtlich."
"Und ich bin zuversichtlich, dass du dies gut hinbekommen wirst, Maryama", bestärkt Marie ihren Gast in dessen Vorhaben.
"Danke dir für alles, Marie. Ich freu mich schon sehr auf den Kleinen. Vielleicht bringst du Christin und wenn du magst auch deinen Bekannten mit, wenn du mit Bungee kommst? Ich würde mich freuen über euren Besuch." Vorsichtig nimmt sie das Kätzchen hoch und legt es in Maries Hände. "Dann werd ich wohl mal aufbrechen und meine Abendrunde in den Gemüsebeeten machen." Sie erhebt sich und staubt kurz die Katzenhaare von ihrer Hose.
Bungee wehrt sich von Maries Griff und wird von ihr vorsichtig auf den Boden gesetzt. Teddy, hüpft von ihrem Schoß. Die Gastgeberin kann nun auch aufstehen. "Sehr gern Maryama. Es war schön, dass du mich besuchst hast", bedankt sie sich. Sie gehen an die Wohnungstür. "Hast du alles? ... Wir sollten die Teestunde bald wiederholen, was meinst du?" Dabei lächelt Marie.
„Auf jeden Fall.“ Maryama umarmt Marie zum Abschied. „Ich melde mich bald bei dir.“ Winkend steigt sie in den Aufzug, glücklich vielleicht eine neue Freundin und einen niedlichen Mitbewohner gewonnen zu haben.
(in Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )
Charaktere: Maryama, Marie
Geschichtsstrang: Neue Impulse (Teil 2)
Zeitsprung. ... Marie befindet sich mittlerweile daheim und kocht sich einen Ingwertee auf. Sie nimmt ihr Handy und wählt Maryamas Nummer. Es klingelt.
Was ist das für ein Naturgesetzt, dass Handys immer dann klingeln, wenn man keine Hand frei hat? Maryama sitzt auf ihrer Couch, argwöhnisch beobachtet von Browneye, und packt sich gerade eine Tonerdemaske aufs Gesicht. Ihre Füße stecken in einer Schüssel mit Ringelblumenfußbad und in ihrer rechten Hand befindet sich die nächste Portion angerührte Tonerde, fertig für die Stirnpartie. Ein Blick aufs Display zeigt ihr, dass es Marie ist. Okay, da möchte sie schon ran gehen. Schnell wäscht sie ihre Hand in der Fußschüssel aus, trocknet sie am Handtuchturban, der eine Intensivkur für ihre widerspenstigen Haare bedeckt und schnappt sich ihr Handy. "Hey Marie, wie geht's?"
"Hallo Maryama", grüßt Marie zurück. Sie nimmt ihren Ingwertee und setzt sich auf die Couch in der Küche. Teddy hüpft auf ihren Schoß und rollt sich auf diesen ein. Schmunzelnd krault sie ihn, während sie weiter telefoniert. "Mir geht es gut. Habe mir gerade einen Ingwertee gemacht. Was machst du schönes? Wann möchtest du vorbei kommen?"
"Mmmmh, klingt lecker, ich mag den gern mit frischer Zitrone." Sie krault belustigt Browneye am Kopf, der vorsichtig an der Schüssel mit Ringelblumen riecht und erschrocken zurückweicht, als einer der Blütenköpfe sich bei Berührung mit seiner Nase umdreht. "Bei mir ist gerade Wellness angesagt. Ein bisschen Schönheitspflege und Entspannung zwischendurch quasi.." Sie schmunzelt. "Du, ich richte mich da nach dir. Meine Arbeitszeit im Garten kann ich mir einteilen, also sag wann es dir passt."
Bei der Beschreibung des Wellness Programms, muss Marie direkt an Christin denken. Wie es wohl der Freundin geht? "Ah, dann möchte ich auch nicht länger stören. ... Wie wäre es mit morgen Abend?", schlägt sie Maryama vor.
"Du störst nicht." erwidert Maryama schmunzelnd. "Ich hab mein Wellnessstudio auf meiner Couch und freu mich dass du anrufst." Browneye erklimmt das Sofa, wohl in der Annahme dass es dort sicherer ist. "Abends passt mir gut, ist 18.00 in Ordnung?"
"Absolut. Ich freue mich", stimmt Marie dem Vorschlag zu.
"Super, dann sehen wir uns morgen. Mach's gut bis dahin."
Anderntags...
"Okay mein Süßer, du kannst hier weiter schlafen." Sie streichelt ihren Hund liebevoll. "Vielleicht bekommst du ja bald eine kleine Freundin." Browneye wedelt mit dem Schwa nz, Punkt eins und zwei bestätigend. Maryama verlässt das Zelt und holt das Gebinde aus Astern Physalis, Dahlien und allerhand herbstlichem Dekor, dass sie für Marie gemacht hat von der Werkbank. Hat sie jetzt alles? Das Handy! Wie immer...gerade hat sie es doch noch geladen.. oder hängt es noch am Kabel? Sie eilt ins Haus, findet das gute Stück und verlässt beschwingt von der Aussicht, niedliche Katzenbabies zu sehen, Brindleton in Richtung..
.. San Myshuno/WG Förster/Wilhelm
Von dem Appartementkomplex in dem Marie und Christin wohnen, ist es nicht weit bis zu Lottas ehemaliger Wohnstatt. Maryamas Blick wandert unwillkürlich in diese Richtung. Eine kleine Welle der Sentimentalität überkommt sie, dann fasst sie die Blumen entschlossen und drückt ohne nochmal in die Richtung zu sehen den Klingelknopf. "Ja bitte?" Eine tiefe Männerstimme lässt sie erschrocken zusammen fahren. "Oh, ich...ähm, ich hab den falschen Klingelknopf gedrückt, Entschuldigung." stammelt sie verwirrt. - "Idioten." Ein Knacksen beendet die fruchtbare Konversation.
Tief durchatmend, aber auch leicht belustigt fährt Maryama die Namensschilder ab und findet diesmal das richtige. Kurz darauf verlässt sie schon den Aufzug und hofft im richtigen Stockwerk ausgestiegen zu sein.
Als es klingelt erhebt sich Marie vom Sofa. Sie hat bereits Tee aufgesetzt und etwas veganes Gebäck vorbereitet. Sie öffnet und wartet an der Wohnungstür, immer darauf bedacht, dass kein Kätzchen in den Hausflur abhaut. Maryama erscheint und die Gastgeberin winkt ihr zu. "Hi. Willkommen!", ruft sie ihr zu.
Maryama winkt zurück und amüsiert sich darüber, wie Marie mit Händen und Füßen die neugierige Kätzchenschar in Zaum hält. Bei ihr angekommen umarmt sie die junge Frau kurz, überreicht ihr das Blumengebinde und schnappt sich eines der kleinen Fellknäuel, dass die kleine Ablenkung der simlischen Katzenmama zur Flucht auf den Gang nutzt. "Ui, du kleiner Abenteurer, für die große weite Welt bist du noch zu winzig." Sie schmiegt lächelnd ihre Wange an das Katzenjunge und folgt Marie in die Wohnung.
"Oh danke", bedankt sich Marie mit verfärbten Wangen bei Maryama für das Geschenk. Sie kehren in die Wohnung zurück. Gemeinsam betreten sie die Wohnküche. "Setz dich. Magst eine Tasse Tee?", fragt sie ihren Gast.
Vorsichtig setzt Maryama das Kätzchen auf den Boden. Es trollt sich sofort in Richtung Mama und überschlägt sich dabei drollig. „Ist ja gut was los bei dir, Marie.“ Sie lacht. „Ja, gerne Tee.“ Maryama nimmt auf dem Sofa Platz und sieht sich um. „Hübsch habt ihr’ s hier. Wo ist den Christin? Bei der Arbeit?“
Marie hält kurz inne. Dann antwortet sie: "Ja, sie muss extra Schichten einlegen. Ein neues Projekt bindet sie stark." Sie reicht dem Gast die Tasse Tee. "Bediene dich ruhig", dabei zeigt Marie auf das vegane Gebäck. Teddy hüpft auf ihren Schoß und rollt sich dort ein. Sanft krault sie dessen Ohr. "Mit den Kleinen ist sehr viel los. Sie wollen immer spielen oder alles erkunden. Da muss man dahinter sein, dass sie nichts kaputt machen oder sich verletzen. Aber man sieht auch, wie schnell sie sich entwickeln." Die Gastgeberin trinkt selbst aus ihrer Teetasse. "Die Einrichtung haben Chrisi und ich gemeinsam ausgesucht. Wollten es genau nach unseren Vorstellungen haben. So fühlt man sich am wohlsten." Dabei lächelt sie Maryama an. "Aber erzähl. Was hat sich bei dir bisher so ergeben?"
"Oh ja, die Ärmste. Euer Beruf ist sicher auch sehr anspruchsvoll." Maryama greift sich einen Keks und beginnt daran zu knabbern. "Mmmh, lecker, die sind bestimmt selbst gebacken." Sie lächelt über Teddy, der sich wohlig auf Maries Schoß räkelt. "Ja, das ist wie mit kleinen Kindern, am besten alles außer Reichweite räumen und dann können sie los legen. Oh, wen haben wir denn da?" Eines der Kätzchen hat sich an der Couch hoch gehangelt und klettert ungestüm tapsend auf ihren Schoß. Dem Vorbild seines Vaters folgend, rollt es sich zu einem kleinen Fellkringel zusammen und schließt die Augen. Maryama muss lachen und Marie fällt ein. "Da ist wohl jemand k.o. vom herumtoben." Sie streichelt sanft das kuschelweiche Fell, und antwortet auf Maries Frage:"Tja, es ist einiges im Gange. Ich habe ein Grundstück in Brindleton zur Verfügung gestellt bekommen und erschließe das gerade mit eurem Nachbarn Ben, der mittlerweile seine Ausbildung zum Gärtner beendet hat. Wir wollen dann einen eigenen Blumen-und Gemüsehandel eröffnen. Das nimmt derzeit einiges an Zeit in Anspruch." Sie nimmt sich nochmal einen Keks und trinkt genüsslich vom Tee. "Das ist das eine Projekt. Zusammen mit einem anderen Freund darf ich bei den Pfadfindern mitwirken. Er hat ein etwas verwahrlostes Camp übernommen, das ebenfalls renoviert und wieder pfadfindertauglich gemacht wird. Also einiges an kreativer action derzeit. Ich mag es, weil ich gerne körperlich draußen arbeite." Maryama lächelt Marie an. "Ich werde wohl erstmal nicht ehrenamtlich tätig werden können bei euch in der Auffangstation, leider." Das Katzenjunge dreht sich im Schlaf und legt das kleine Köpfchen auf Maryamas Hand. "Was hast du denn grad so am Start?" fragt sie dann interessiert ihr Gegenüber. "Abgesehen von der süßen Truppe hier."
Marie beobachtet die Szenerie mit dem Kätzchen. "Da hat sich wohl jemand für dich entschieden." Sie schmunzelt dabei. "Wie es eben heißt: Katzen suchen sich ihren Sim aus, nicht umgekehrt." Aufmerksam hat sie Maryamas Worten gelauscht. "Das mit deinen Projekten hört sich spannend an. Sobald ihr euren Blumen- und Gemüsehandel eröffnet, schaue ich gerne vorbei. Christin würde dies sicher auch gefallen. ... Was bei mir am Start ist?" Bei diesen Worten muss Marie erröten. "Naja", sie zwirbelt dabei ihre Haarsträhne. "Ich habe jemanden kennengelernt ... den ich immer mehr mag."
Maryama stellt ihre Tasse ab und lächelt Marie warm an. "Das ist schön." Christin' s Freundin ist ein eher scheuer Sim, das war schon von ihrer ersten Begegnung an zu spüren. Um so mehr freut sich Maryama, dass Marie sich ihr gegenüber etwas öffnet. "Arbeitet er mit dir in der Tierauffangstation?"
Sie schüttelt verlegen den Kopf. "Nein. Er arbeitet woanders. ... Haben uns im Katzencafé kennengelernt."
"Katzencafé? Das klingt ja putzig." Maryama schmunzelt. "Ich kenn das gar nicht. Bringt da jeder seine Katze mit oder was bedeutet das?"
"Bei dem Katzencafé kann man was trinken, Bücher lesen oder sich mit den dortigen Katzen beschäftigen. Auch die eigene Fellnase kann man mitbringen. Es ist ein Ort zum entspannen. Bin gerne dort", berichtet die Gefragte.
"Ach was, klingt cool, davon hör ich wirklich das erste Mal. Sollte ich wirklich stolze Katzenbesitzerin werden.." Sie linst auf das wohlig im Schlaf schnurrende Kätzchen auf ihrem Schoß. ".. dann könnten wir ja mal zusammen mit unseren Tieren da hin gehen. Das macht zu mehreren sicher mehr Spaß." Maryama trinkt wieder einen Schluck Tee und nimmt noch einen Keks.
"Das stimmt. Und mir scheint, du hättest ein Fellknäul bereits im Blick." sie lächelt und trinkt ebenfalls ihren Tee. "Er scheint sich bei dir wohlzufühlen."
"Aha, ein ER also. Ich fühle mich geschmeichelt." Maryama schmunzelt. "Ja, ich fühl mich auch wohl mit ihm. Hat er denn schon einen Namen?"
Marie schüttelt den Kopf. "Nein. Ich wollte mir damit Zeit lassen. Hast du denn einen im Sinne?"
"Bisher nicht." Nachdenklich mustert Maryama das kleine, atmende Bündel. "Bunch? Bunchie? ...Bungee, ja das gefällt mir. Weil er so mutig auf meinen Schoß gesprungen ist. Ich taufe dich hiermit Bungee." Sie tippt das Kätzchen an. "Was meint ihr dazu?" Aufblickend lächelt sie Marie an.
"Hört sich gut an. Hast du Fragen, was die Aufzucht von Kätzchen betrifft?", spricht Marie weiter.
"Puh...viele, wenn du so fragst. Kommt drauf an in welchem Alter ich den Kleinen bekomme. Also, was er dann noch für Bedürfnisse hat. Ich nehm an er frisst dann schon, oder? Ist also von der Mutter entwöhnt. Was muss ich denn beachten?" Interessiert wendet sie sich Marie zu, darauf achtend, Bungee nicht zu verrutschen.
Lächelnd nickt Marie. "Ich helfe dir gerne dabei. Bungee würde ich eh erst zur Abgabe geben, wenn er feste Nahrung zu sich nehmen kann. Er ist vom Wurf der Kräftigste. Ein kleiner Kämpfer eben. Bis dahin sollte er gelernt haben, aufs Katzenklo zu gehen. In einer neuen Umgebung ist es wichtig viel Zeit mit dem Kätzchen zu verbringen. Ich würde dir für die erste Woche sein bisheriges Futter mitgeben. Kannst es weiter fortführen oder ihn dann Schritt für Schritt an dein Futter gewöhnen. Katzen vertragen kein Getreide. Daher eher Nahrung verfüttern mit hohem Proteinanteil. Und wenn er mal allein sein soll, dann musst ihn auch schrittweise an dies gewöhnen. Auch mit Browneye solltest du eine behutsame Eingewöhnung machen. Ansonsten ist bei Kätzchen wie bei Kleinkindern Erziehung wichtig."
Nachdenklich hört Maryama zu und nickt dann. "Ja, das versteh ich. Ich werd mich an deinen Rat halten. Mal sehen wie ich das hin bekomme mit Browneye. Er ist zwar temperamentvoll, aber ein friedlicher Hund. Dann werd ich die beiden mit viel Liebe gemeinsam erziehen, damit niemand eifersüchtig werden muss. Ich glaube das wird schon, bin zuversichtlich."
"Und ich bin zuversichtlich, dass du dies gut hinbekommen wirst, Maryama", bestärkt Marie ihren Gast in dessen Vorhaben.
"Danke dir für alles, Marie. Ich freu mich schon sehr auf den Kleinen. Vielleicht bringst du Christin und wenn du magst auch deinen Bekannten mit, wenn du mit Bungee kommst? Ich würde mich freuen über euren Besuch." Vorsichtig nimmt sie das Kätzchen hoch und legt es in Maries Hände. "Dann werd ich wohl mal aufbrechen und meine Abendrunde in den Gemüsebeeten machen." Sie erhebt sich und staubt kurz die Katzenhaare von ihrer Hose.
Bungee wehrt sich von Maries Griff und wird von ihr vorsichtig auf den Boden gesetzt. Teddy, hüpft von ihrem Schoß. Die Gastgeberin kann nun auch aufstehen. "Sehr gern Maryama. Es war schön, dass du mich besuchst hast", bedankt sie sich. Sie gehen an die Wohnungstür. "Hast du alles? ... Wir sollten die Teestunde bald wiederholen, was meinst du?" Dabei lächelt Marie.
„Auf jeden Fall.“ Maryama umarmt Marie zum Abschied. „Ich melde mich bald bei dir.“ Winkend steigt sie in den Aufzug, glücklich vielleicht eine neue Freundin und einen niedlichen Mitbewohner gewonnen zu haben.
(in Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 )