Forum Discussion
3 years ago
Ort: Oasis Springs, Haushalt Töpfer
Charaktere: Marga, Chip
Geschichtsstrang: From dust to doom
„Wie kannst du sowas sagen, Adrian?“ Seine Mutter hat schon wieder wässrige Augen und sieht ihn vorwurfsvoll an. - “Ist doch wahr, er macht so viel schräges Zeug, bestimmt holt er irgendwo was ab, muss etwas in Auftrag geben im Ausland oder weiß der Geier was und verschwendet keinen Gedanken an dich oder uns. mir auch sch...egal!
„Und wenn ihn die Aliens mitgenommen haben, kann's dir doch auch nur Recht sein, als ob's dir nicht besser geht, ohne ihn.“ Chips Ton ist ärgerlich, aber als er sieht wie verletzt Marga aussieht, wird sein Blick weicher. „ Sorry, ich..“ Er geht auf sie zu und legt ihr die Hand auf die Schulter. „Mama, er kommt sicher wieder.“ .. wenn' s ganz blöd läuft. „Ich bin ja auch noch da und kann dir unter die Arme greifen!“ Hat er das gerade wirklich gesagt? Es ist einfach immer das gleiche. Wenn sie weint ist 's aus und er redet sich um Kopf und Kragen.
Marga schnieft ein wenig, dann sagt sie mit zittriger Stimme: “Ich glaube ich sollte die Polizei informieren, vielleicht ist ihm wirklich etwas zugestoßen.“ Sie kommt etwas näher mit ihrem Kopf und senkt die Stimme. „Weißt du, er ist glaub ich nochmal zurück gekommen und hat den Kristall mitgenommen, den vom Kamin. Womöglich wollte er ihn verkaufen und ist unterwegs überfallen worden oder...der war fälschlicherweise in seinem Besitz und die Leute, denen er gehört, haben ihn sich gewaltsam wieder geholt.“
Beinahe hätte Chip über diese typische Formulierung seiner Mutter geschmunzelt. Ob sie bei ihm auch so nett formuliert hätte, wenn er Dinge 'fälschlicherweise' von ihrem rechtmäßigen Platz entfernt und für sich verwendet? Der Kristall. Kurz verfällt Chip in nachdenkliches Schweigen.
Dann nimmt er Margas Arm und sie setzen sich an den Küchentisch. Die Bullen im Haus, soweit kommt's noch. „Ich versteh dich ja, aber lass uns noch zwei, drei Tage warten.“
Fieberhaft sucht er nach einem guten Argument und findet keins. „Wenn er geschäftlich unterwegs ist, meldet er sich sicher. Vielleicht will er dich mit irgendwas überraschen.“ Er merkt selbst wie dünn das klingt.
„Wenn er sich bis zum Wochenende nicht Bescheid gesagt hat, geh ich mit dir zur Polizeistation, okay?“ Das wird ihm noch etwas Zeit verschaffen. Im Moment ist die Suche nach dem vierten Kristall wichtiger.
Marga putzt sich abschließend die Nase und steckt das Taschentuch in die Schürzentasche. Einen Moment starrt sie auf die Tischplatte vor sich, dann richtet sie sich auf, streckt den Rücken durch und nickt. „Gut, du hast Recht. Wir warten und dann gehen wir gemeinsam.“
Sie steht auf. „Ich räum jetzt im Garten ein bisschen auf. Ist mal notwendig.“ Sie drückt nochmal seine Hand und lächelt ihn an. „Danke.“ Chip nickt nur überrascht und blickt ihr leicht ratlos hinterher. Dann sieht er auf die Küchenuhr. Zeit für Führerscheintheorie.
Ort: Irgendwo in Oasis Springs ?
Charakter: Bertl
Geschichtstrang: From dust to doom
Mittlerweile ist der Durst wirklich unerträglich geworden. Während Bertl die Straße entlang hastet, hält er verzweifelt nach einer Flüssigkeitsquelle Ausschau. Da, eine Regentonne. Es ist ihm ganz egal woher, nur trinken! Die Tonne wirkt halbwegs sauber und Bertl hat immer noch zu viel Angst einen der Sims anzusprechen, die hier leben. Was auch immer dieses 'Hier' ist. Er taucht den Kopf ins Nass und trinkt anschließend gierig davon. Sein leerer Magen krampft sich zusammen, er ignoriert es und trinkt weiter. Mit halb durchnässter Kleidung rennt er weiter auf der Straße, die zu ihrem Haus führt. Hofft er zumindest. Plötzlich hört er von einem Grundstück jemanden sprechen. Es klingt wie vorlesen.
„..und das kleine Schweinchen fragte den Igel. „Was willst du denn mal werden wenn du groß bist?“ -“Ich will ganz viele bunte Luftballonfiguren zusammenknoten im Zirkus, da mach ich allen Kindern Freude damit.“ Der Igel lacht glücklich und fragt nun seinerseits das Schweinchen: “Und du?“ Sie schlendern zusammen weiter und schauen sich die Bäume und Wiesenblumen an. „Ich werde Seiltänzerin.“ meint das Schweinchen nach einer Weile und trippelt vergnügt neben dem Igel her. „Und dann gehen wir zusammen mit dem Zirkus auf Reisen.“..
Marga? Ist das Margas Stimme? Bertl geht in Deckung, schleicht in der Hocke weiter und späht angestrengt durch einen Zaunspalt. Ja, da ist sie! Vor Aufregung stößt er sich den Kopf am Zaun.
Was macht sie da? Und wie sieht sie aus?? Neue Frisur, andere Kleidung. Und eine ganze Schar Kinder um sie herum. Bertl kneift die Augen zusammen. Ist das in der Mitte..? Es ist ein junger Alien, genau wie aus seinen Büchern! Eine Welle der Panik überrollt ihn. Er will aufspringen, aber in dem Moment beendet Marga ihre Vorlesestunde, steht auf und verabschiedet sich von den Kindern, die alle im Kreis um sie herum gesessen haben. Sie umarmt das Alienkind besonders innig, dann laufen die Kids in alle Richtungen davon nach Hause.
Was passiert hier? Bertl geht geduckt ein paar Schritte am Zaun entlang, bereit zu ihr zu stürmen. Mit wild pochendem Herzen zögert er noch. Diese Umgebung flößt ihm einfach Angst ein. Was, wenn er angegriffen wird, wenn er die Deckung verlässt. Nervös zupft er an seinem Hosenbein herum. Soll er auf sie zu gehen jetzt? Sein Blick huscht unruhig zwischen ihr und dem Haus hin und her, vor dem sie mit den Kindern am Boden gesessen hat. Ist da noch jemand drin, womöglich bewaffnet, weil man hier alles beschützen muss in dieser rauen, zerstörten Umgebung? Marga sammelt die Kissen ein, klopft sie aus und stapelt sie in ein schäbiges Regal, dass an der Hauswand lehnt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Bertl steht auf und will gerade über den Zaun klettern, als aus dem Haus ein Mann in den Vorgarten tritt.
Bertl reißt die Augen auf. Das ist doch..! Der Mann geht auf Marga zu und umarmt sie von hinten, um ihr etwas ins Ohr zu flüstern. Bertl atmet hörbar aus, sein Puls klettert auf hundertachtzig. Das ist Herbert! Herbert Zwiesel!! Sein Nachbar, der ständig seine Mülltonne nachts um 2 raus stellt und die halbe Nachbarschaft damit aufweckt! Dieser Hund!! Was fällt ihm.. Marga legt den Arm um ihn und gemeinsam gehen sie Richtung Haus. „Du machst die Kinder so glücklich mit deinen Geschichten, ich wusste immer dass du ein goldenes Herz hast, schon damals als du uns immer deinen leckeren Kirschschnaps verkauft hast.“
Herbert gibt ihr einen Kuss auf die Wange und Marga lächelt ihn glücklich an. Sie ist älter, deutlich...aber sie wirkt so unbeschwert und jung, wie in der Zeit als er sie kennen gelernt hat. Jedenfalls kommt sie Bertl so vor, der in seinem Versteck fast wahnsinnig wird. Das muss die Zukunft sein. Auch Herbert ist faltiger. Das ist die nächste Horrorvision nach dem jungen Blaisdell. Was passiert hier nur?! Wo hat er, Bertram, seinen Platz in diesem Universum? Mittlerweile ist er sich sicher, dass dieser Kristall all das verursacht hat. Warum hat er das elende Ding nur ausgegraben? Wieder packt ihn die Angst. Wenn Marga hier ist, mit diesem...Herbert, wo ist Adrian? Wird er seinen Sohn wiedersehen, so wie er ihn kennt? Lebt er überhaupt noch? Dass er ihn nicht zu schätzen wusste, genau so wie er ist, hat er über den Schrecken in dieser Welt hier ganz vergessen. Beklommen zieht er sich zurück und läuft dann so schnell es sein geschwächter Körper zu lässt in Richtung seines Zuhauses. Was wird er dort vor finden?
Charaktere: Marga, Chip
Geschichtsstrang: From dust to doom
„Wie kannst du sowas sagen, Adrian?“ Seine Mutter hat schon wieder wässrige Augen und sieht ihn vorwurfsvoll an. - “Ist doch wahr, er macht so viel schräges Zeug, bestimmt holt er irgendwo was ab, muss etwas in Auftrag geben im Ausland oder weiß der Geier was und verschwendet keinen Gedanken an dich oder uns. mir auch sch...egal!
„Und wenn ihn die Aliens mitgenommen haben, kann's dir doch auch nur Recht sein, als ob's dir nicht besser geht, ohne ihn.“ Chips Ton ist ärgerlich, aber als er sieht wie verletzt Marga aussieht, wird sein Blick weicher. „ Sorry, ich..“ Er geht auf sie zu und legt ihr die Hand auf die Schulter. „Mama, er kommt sicher wieder.“ .. wenn' s ganz blöd läuft. „Ich bin ja auch noch da und kann dir unter die Arme greifen!“ Hat er das gerade wirklich gesagt? Es ist einfach immer das gleiche. Wenn sie weint ist 's aus und er redet sich um Kopf und Kragen.
Marga schnieft ein wenig, dann sagt sie mit zittriger Stimme: “Ich glaube ich sollte die Polizei informieren, vielleicht ist ihm wirklich etwas zugestoßen.“ Sie kommt etwas näher mit ihrem Kopf und senkt die Stimme. „Weißt du, er ist glaub ich nochmal zurück gekommen und hat den Kristall mitgenommen, den vom Kamin. Womöglich wollte er ihn verkaufen und ist unterwegs überfallen worden oder...der war fälschlicherweise in seinem Besitz und die Leute, denen er gehört, haben ihn sich gewaltsam wieder geholt.“
Beinahe hätte Chip über diese typische Formulierung seiner Mutter geschmunzelt. Ob sie bei ihm auch so nett formuliert hätte, wenn er Dinge 'fälschlicherweise' von ihrem rechtmäßigen Platz entfernt und für sich verwendet? Der Kristall. Kurz verfällt Chip in nachdenkliches Schweigen.
Dann nimmt er Margas Arm und sie setzen sich an den Küchentisch. Die Bullen im Haus, soweit kommt's noch. „Ich versteh dich ja, aber lass uns noch zwei, drei Tage warten.“
Fieberhaft sucht er nach einem guten Argument und findet keins. „Wenn er geschäftlich unterwegs ist, meldet er sich sicher. Vielleicht will er dich mit irgendwas überraschen.“ Er merkt selbst wie dünn das klingt.
„Wenn er sich bis zum Wochenende nicht Bescheid gesagt hat, geh ich mit dir zur Polizeistation, okay?“ Das wird ihm noch etwas Zeit verschaffen. Im Moment ist die Suche nach dem vierten Kristall wichtiger.
Marga putzt sich abschließend die Nase und steckt das Taschentuch in die Schürzentasche. Einen Moment starrt sie auf die Tischplatte vor sich, dann richtet sie sich auf, streckt den Rücken durch und nickt. „Gut, du hast Recht. Wir warten und dann gehen wir gemeinsam.“
Sie steht auf. „Ich räum jetzt im Garten ein bisschen auf. Ist mal notwendig.“ Sie drückt nochmal seine Hand und lächelt ihn an. „Danke.“ Chip nickt nur überrascht und blickt ihr leicht ratlos hinterher. Dann sieht er auf die Küchenuhr. Zeit für Führerscheintheorie.
Ort: Irgendwo in Oasis Springs ?
Charakter: Bertl
Geschichtstrang: From dust to doom
Mittlerweile ist der Durst wirklich unerträglich geworden. Während Bertl die Straße entlang hastet, hält er verzweifelt nach einer Flüssigkeitsquelle Ausschau. Da, eine Regentonne. Es ist ihm ganz egal woher, nur trinken! Die Tonne wirkt halbwegs sauber und Bertl hat immer noch zu viel Angst einen der Sims anzusprechen, die hier leben. Was auch immer dieses 'Hier' ist. Er taucht den Kopf ins Nass und trinkt anschließend gierig davon. Sein leerer Magen krampft sich zusammen, er ignoriert es und trinkt weiter. Mit halb durchnässter Kleidung rennt er weiter auf der Straße, die zu ihrem Haus führt. Hofft er zumindest. Plötzlich hört er von einem Grundstück jemanden sprechen. Es klingt wie vorlesen.
„..und das kleine Schweinchen fragte den Igel. „Was willst du denn mal werden wenn du groß bist?“ -“Ich will ganz viele bunte Luftballonfiguren zusammenknoten im Zirkus, da mach ich allen Kindern Freude damit.“ Der Igel lacht glücklich und fragt nun seinerseits das Schweinchen: “Und du?“ Sie schlendern zusammen weiter und schauen sich die Bäume und Wiesenblumen an. „Ich werde Seiltänzerin.“ meint das Schweinchen nach einer Weile und trippelt vergnügt neben dem Igel her. „Und dann gehen wir zusammen mit dem Zirkus auf Reisen.“..
Marga? Ist das Margas Stimme? Bertl geht in Deckung, schleicht in der Hocke weiter und späht angestrengt durch einen Zaunspalt. Ja, da ist sie! Vor Aufregung stößt er sich den Kopf am Zaun.
Was macht sie da? Und wie sieht sie aus?? Neue Frisur, andere Kleidung. Und eine ganze Schar Kinder um sie herum. Bertl kneift die Augen zusammen. Ist das in der Mitte..? Es ist ein junger Alien, genau wie aus seinen Büchern! Eine Welle der Panik überrollt ihn. Er will aufspringen, aber in dem Moment beendet Marga ihre Vorlesestunde, steht auf und verabschiedet sich von den Kindern, die alle im Kreis um sie herum gesessen haben. Sie umarmt das Alienkind besonders innig, dann laufen die Kids in alle Richtungen davon nach Hause.
Was passiert hier? Bertl geht geduckt ein paar Schritte am Zaun entlang, bereit zu ihr zu stürmen. Mit wild pochendem Herzen zögert er noch. Diese Umgebung flößt ihm einfach Angst ein. Was, wenn er angegriffen wird, wenn er die Deckung verlässt. Nervös zupft er an seinem Hosenbein herum. Soll er auf sie zu gehen jetzt? Sein Blick huscht unruhig zwischen ihr und dem Haus hin und her, vor dem sie mit den Kindern am Boden gesessen hat. Ist da noch jemand drin, womöglich bewaffnet, weil man hier alles beschützen muss in dieser rauen, zerstörten Umgebung? Marga sammelt die Kissen ein, klopft sie aus und stapelt sie in ein schäbiges Regal, dass an der Hauswand lehnt. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Bertl steht auf und will gerade über den Zaun klettern, als aus dem Haus ein Mann in den Vorgarten tritt.
Bertl reißt die Augen auf. Das ist doch..! Der Mann geht auf Marga zu und umarmt sie von hinten, um ihr etwas ins Ohr zu flüstern. Bertl atmet hörbar aus, sein Puls klettert auf hundertachtzig. Das ist Herbert! Herbert Zwiesel!! Sein Nachbar, der ständig seine Mülltonne nachts um 2 raus stellt und die halbe Nachbarschaft damit aufweckt! Dieser Hund!! Was fällt ihm.. Marga legt den Arm um ihn und gemeinsam gehen sie Richtung Haus. „Du machst die Kinder so glücklich mit deinen Geschichten, ich wusste immer dass du ein goldenes Herz hast, schon damals als du uns immer deinen leckeren Kirschschnaps verkauft hast.“
Herbert gibt ihr einen Kuss auf die Wange und Marga lächelt ihn glücklich an. Sie ist älter, deutlich...aber sie wirkt so unbeschwert und jung, wie in der Zeit als er sie kennen gelernt hat. Jedenfalls kommt sie Bertl so vor, der in seinem Versteck fast wahnsinnig wird. Das muss die Zukunft sein. Auch Herbert ist faltiger. Das ist die nächste Horrorvision nach dem jungen Blaisdell. Was passiert hier nur?! Wo hat er, Bertram, seinen Platz in diesem Universum? Mittlerweile ist er sich sicher, dass dieser Kristall all das verursacht hat. Warum hat er das elende Ding nur ausgegraben? Wieder packt ihn die Angst. Wenn Marga hier ist, mit diesem...Herbert, wo ist Adrian? Wird er seinen Sohn wiedersehen, so wie er ihn kennt? Lebt er überhaupt noch? Dass er ihn nicht zu schätzen wusste, genau so wie er ist, hat er über den Schrecken in dieser Welt hier ganz vergessen. Beklommen zieht er sich zurück und läuft dann so schnell es sein geschwächter Körper zu lässt in Richtung seines Zuhauses. Was wird er dort vor finden?