Forum Discussion
3 years ago
Ort: Britechester, Doras WG
Charaktere: Dora Rorfeld, Kai
Titel: Ein typischer WG-Tag
Dora zupft ein welkes Blatt von der Zimmerpflanze, die von den WG-Bewohnern irgendwann „Bob“ getauft wurde. „Da wurde wohl schon wieder dein Wasser vergessen, Bob!“, sagt die Studentin seufzend. Dabei steht die Pflanze in der WG-Küche, zu der jeder Bewohner Zugang hat, und nicht in einem der Privaträume. Wessen Idee war es bloß, Bob anzuschaffen? Von den Studenten der WG hat niemand einen grünen Daumen.
Dora seufzt und übernimmt diesmal das Gießen. Als sie sich jedoch weiter in der Küche umsieht, ...
... verliert sie die Motivation, noch mehr zu tun: Flecken auf der Theke, dreckiges Geschirr, das sich im und um das Waschbecken stapelt.. sogar eine Pfütze vor selbigen, die niemand weggewischt hat. Dabei wurde das Putzzeug doch bereits aus dem Besenschrank geholt. Jetzt muss es nur noch benutzt werden...
Doch nicht von ihr. Sie war letzte Woche an der Reihe. Genervt klopft sie an die Tür ihres Mitbewohners: „Kai! Mach mal die Tür auf!“ Sie hört den Schlüssel klicken und kurz darauf öffnet tatsächlich ein junger Mann. „Was willst du denn?“ - „Dich an deinen Küchendienst erinnern! Die Küche hat es nötig!“
Kai ist nicht gerade begeistert. „Jaja, das mach ich doch noch.“ Doch Dora lässt sich nicht so schnell abwimmeln. „Dein Küchendienst ging schon gestern los. Ich räum dir jedenfalls nicht hinterher! Wie es in deinem Zimmer aussieht, ist deine Sache. Aber die Küche muss jeder säubern!“ Es ist nicht das erste Mal, das Kai seinen Küchendienst schleifen ließ und Dora hat keine Geduld mehr mit ihm.
„Schon gut, ich mach es ja.“, sagt Kai schließlich, mit genervter Stimme. Doch er macht sich endlich an die Arbeit. Währenddessen trinkt Dora erst mal Kaffee. Sie denkt nach.
Wird Zeit, dass sie hier auszieht. Die Jungs sind zwar ganz nett, aber wenn sie ihnen immer wieder hinterher laufen muss, bis sie ihren Teil des Küchendienstes erfüllen, macht das auch keinen Spaß. Dora vermisst außerdem auch ihre zwei Katzen, die leider nicht in der WG wohnen dürfen, denn der Vermieter erlaubt keine Tiere. Die Miezen wohnen immer noch bei Doras Eltern. Eine eigene Wohnung, die auch Katzen erlaubt, das wäre super. Leider kann sie sich im Moment nichts anderes leisten.
Kai holt sie aus ihren Gedanken, als er sich ebenfalls einen Kaffee macht und sich zu ihr setzt. Die Küchenarbeit ist mittlerweile erledigt.
„Und, was macht die Kunst?“, fragt er grinsend. Dora grinst zurück. „Keine Ahnung. Das solltest du als Kunststudent besser wissen als ich. Mathe ist eher mein Metier.“ Sie lacht. Kai lässt nicht lange auf seine Antwort warten: „Ja, wie sich jemand für so etwas interessieren kann, werde ich nie verstehen. Viel zu viele Zahlen!“
Die beiden unterhalten sich eine Weile über dieses und jenes, bis Kai los muss und sich verabschiedet. Dora bleibt alleine zurück und ihre Gedanken drehen sich nun um Ben. Wie schön, dass die Beziehung immer intensiver wird. Sie hatten mittlerweile öfters mal Techtelmechtel, wenn auch immer mit Verhütung. Ein ungeplantes Baby wäre jetzt im Moment einfach nicht mit ihrem Studium vereinbar. Sie ist gespannt, wie das Gartengeschäft entwickeln wird, dass Ben mit Maryama aufbauen will. Dora macht sich um diese Beziehung aber keine Sorge. Maryama ist eine Freundin von Ben, jedoch läuft da nichts romantisches zwischen den beiden. Bei ihr selbst und Ben sieht das anders aus. Vielleicht könnten sie ja irgendwann auch mal zusammen ziehen... sobald das Studium fertig ist und sie ihr eigenes Geld verdient.
Charaktere: Dora Rorfeld, Kai
Titel: Ein typischer WG-Tag
Dora zupft ein welkes Blatt von der Zimmerpflanze, die von den WG-Bewohnern irgendwann „Bob“ getauft wurde. „Da wurde wohl schon wieder dein Wasser vergessen, Bob!“, sagt die Studentin seufzend. Dabei steht die Pflanze in der WG-Küche, zu der jeder Bewohner Zugang hat, und nicht in einem der Privaträume. Wessen Idee war es bloß, Bob anzuschaffen? Von den Studenten der WG hat niemand einen grünen Daumen.
Dora seufzt und übernimmt diesmal das Gießen. Als sie sich jedoch weiter in der Küche umsieht, ...
... verliert sie die Motivation, noch mehr zu tun: Flecken auf der Theke, dreckiges Geschirr, das sich im und um das Waschbecken stapelt.. sogar eine Pfütze vor selbigen, die niemand weggewischt hat. Dabei wurde das Putzzeug doch bereits aus dem Besenschrank geholt. Jetzt muss es nur noch benutzt werden...
Doch nicht von ihr. Sie war letzte Woche an der Reihe. Genervt klopft sie an die Tür ihres Mitbewohners: „Kai! Mach mal die Tür auf!“ Sie hört den Schlüssel klicken und kurz darauf öffnet tatsächlich ein junger Mann. „Was willst du denn?“ - „Dich an deinen Küchendienst erinnern! Die Küche hat es nötig!“
Kai ist nicht gerade begeistert. „Jaja, das mach ich doch noch.“ Doch Dora lässt sich nicht so schnell abwimmeln. „Dein Küchendienst ging schon gestern los. Ich räum dir jedenfalls nicht hinterher! Wie es in deinem Zimmer aussieht, ist deine Sache. Aber die Küche muss jeder säubern!“ Es ist nicht das erste Mal, das Kai seinen Küchendienst schleifen ließ und Dora hat keine Geduld mehr mit ihm.
„Schon gut, ich mach es ja.“, sagt Kai schließlich, mit genervter Stimme. Doch er macht sich endlich an die Arbeit. Währenddessen trinkt Dora erst mal Kaffee. Sie denkt nach.
Wird Zeit, dass sie hier auszieht. Die Jungs sind zwar ganz nett, aber wenn sie ihnen immer wieder hinterher laufen muss, bis sie ihren Teil des Küchendienstes erfüllen, macht das auch keinen Spaß. Dora vermisst außerdem auch ihre zwei Katzen, die leider nicht in der WG wohnen dürfen, denn der Vermieter erlaubt keine Tiere. Die Miezen wohnen immer noch bei Doras Eltern. Eine eigene Wohnung, die auch Katzen erlaubt, das wäre super. Leider kann sie sich im Moment nichts anderes leisten.
Kai holt sie aus ihren Gedanken, als er sich ebenfalls einen Kaffee macht und sich zu ihr setzt. Die Küchenarbeit ist mittlerweile erledigt.
„Und, was macht die Kunst?“, fragt er grinsend. Dora grinst zurück. „Keine Ahnung. Das solltest du als Kunststudent besser wissen als ich. Mathe ist eher mein Metier.“ Sie lacht. Kai lässt nicht lange auf seine Antwort warten: „Ja, wie sich jemand für so etwas interessieren kann, werde ich nie verstehen. Viel zu viele Zahlen!“
Die beiden unterhalten sich eine Weile über dieses und jenes, bis Kai los muss und sich verabschiedet. Dora bleibt alleine zurück und ihre Gedanken drehen sich nun um Ben. Wie schön, dass die Beziehung immer intensiver wird. Sie hatten mittlerweile öfters mal Techtelmechtel, wenn auch immer mit Verhütung. Ein ungeplantes Baby wäre jetzt im Moment einfach nicht mit ihrem Studium vereinbar. Sie ist gespannt, wie das Gartengeschäft entwickeln wird, dass Ben mit Maryama aufbauen will. Dora macht sich um diese Beziehung aber keine Sorge. Maryama ist eine Freundin von Ben, jedoch läuft da nichts romantisches zwischen den beiden. Bei ihr selbst und Ben sieht das anders aus. Vielleicht könnten sie ja irgendwann auch mal zusammen ziehen... sobald das Studium fertig ist und sie ihr eigenes Geld verdient.