Forum Discussion
3 years ago
Ort: Brindleton Bay - Brindleton High
Charaktere: Nouki /Bea /Lashawn / Leyla / Denize / Artjom /Tania
Geschichtsstrang: Besprechung mit gewissen Vorzügen
Artjom sitzt bereits im Zimmer an einem Tisch und kippelt mit dem Stuhl nach hinten während er auf sein Handy schaut. Er hat sich mit Nouki verabredet, kam aber nicht drum rum das der Rest der Theatergruppe auch Wind von der Besprechung bekommen hat. Er will mit ihr den Text schreiben und den Ablauf durchgehen. Dafür sind die Sozialkundestunden da. Aber die Lehrer lassen die Schüler selbst einteilen. Wenn noch andere dazu kommen, dann wird er sich eben arrangieren. Er weiss das dieser Nathan bestimmt nicht auftauchen wird, da er den Eindruck gemacht hat als würde er ohnehin nicht am Fest teilnehmen. Aber das macht nichts. Hauptsache Artjom kommt rüber als würde er sich engagieren. Mehrarbeit in der Schule macht ihm nie was aus. In der Regel hat er immer etwas davon. Aus Langeweile, bis jemand kommt, schickt er Tani eine Nachricht. Seit der gemeinsamen Nacht, hat er sie nicht mehr angesprochen. Warum auch. Muss auch keiner wissen was da lief und wenn sie plötzlich öfter in der Schule rumhängen beginnen Sims in diesem Alter alles mögliche hineinzuinterpretieren. Artjom will nicht das es kompliziert wird und so wie er Tania einschätzt, sie auch nicht. Sie war an dem Abend nicht sonderlich gesprächig. Was nicht negativ ist. Sie hat gewusst wo es endet und darauf hingearbeitet. Deswegen schreibt er ihr, tippt zwei Emojis und ein Fragezeichen ein und schickt es ab.
"???"
Denize betritt den Raum und Artjom schaut auf. Sie lächelt und begrüsst den Jungen. Chips Freundin. Uninteressant. Eine der Einser-Schülerinnen, war klar das die auftaucht. Zu seiner Überraschung sagt sie, "Ich kann nicht so lange heute. Nadine hat keine Zeit und ich soll von Nathan ausrichten dass..." sie denkt kurz nach, "Er kommt nicht." - "Wundert mich nicht." entgegnet Artjom und steckt das Handy weg. "Wenigstens interessiert es dich." er lächelt und sie macht es ihm nach. Denize setzt sich auf einen Stuhl am Tisch und nimmt einen Notizblock hervor. "Ich habe noch nicht ganz verstanden wie das abläuft. Können wir das zu erst besprechen?" fragt sie und nimmt einen Stift hervor. "Klar." antwortet er warm.
Gelangweilt über den Schulflur schleichend sieht Tania auf ihr Handy. Eine Nachricht von Artjom. Sie grinst und antwortet: "Wo bist du? " Ein Techtelmechtel in der Schule wäre mal was Neues.
Bea betritt den Raum. Sie ist schon sehr gespannt, wie sich die Story entwickeln wird, vor allem, da sie für die Effekte sorgen wollte. "Hi Leute!", grüßt sie fröhlich in den Raum. Ansonsten setzt sie sich einfach dazu und wartet ab.
Durch die ganzen Vorbereitungen für den Halbmarathon, hat Nouki das Stück für Halloween eine Weile in den Hintergrund gedrängt. Sie ist ganz froh darüber, dass sie heute nochmal alles durch sprechen. Artjoms Ideen waren super und sie freut sich auf das gemeinsam kreativ sein. Als sie den Raum betritt, hört sie gerade Denize' Frage. "Ja, das fände ich auch gut, nur um wieder in die Spur zu kommen." wirft sie ein und legt ihren Rucksack ab. Sie nimmt den freien Stuhl neben Bea, dreht ihn herum, setzt sich rittlings darauf und lächelt Artjom unternehmungslustig an.
Artjom beobachtet die Sims die eintrudeln. In seiner Tasche vibriert es. Er nimmt das Telefon wieder hervor und liest. In seinem Gesicht passiert dabei nichts. „Ja können wir gleich machen.“ sagt er während er gleichzeitig eine Nachricht an Tani zurück schreibt:
„203…“
Sie ist in der Essens-Gruppe wenn er sich recht erinnert. Es ist noch diese Doppelstunde Sozialkunde, die einmal mit einer kurzen Pause unterbrochen wird. Allerdings sind in den Pausen alle in der Pause.. unvermeidlicherweise. Er schaut auf zu den Sims die darauf warten dass er was sagt. Ohne sich was anmerken zu lassen steht er auf. Aus dem Rucksack nimmt er ein Papier heraus und legt es vor Denize hin. „Das ist der Ablauf. Ich hab was im Spind vergessen, komm gleich wieder.“ beim rausgehen grinst er Nouki kurz zwinkernd an. Dann tritt er auf den Flur.
Denize betrachtet das Papier und zieht es zu sich heran. Es ist mit einer ordentlichen Handschrift beschrieben. „Soll ich vorlesen?“ fragt sie und tut es anschließend. „Bühne mit Séance Zimmer - Tisch und zwei Stühle in der Mitte - Nouki die Wahrsagerin sitzt dort - Artjom erzählt eine Geschichte über sie und holt anschließend eine Person aus dem Publikum auf den zweiten Stuhl - Nouki sagt ihren Text / erzählt etwas über einen verstorbenen / tut als wäre es ein Bekannter des Zuschauers vor ihr - Effekteteam rüttelt an Büchern hinter der Bühne, machen Geräusche / Nouki erzählt dass der Geist wütend ist / / Nouki fordert Gast auf zu fliehen.“ Denize macht eine Pause, setzt sich grade hin und liest den Schluss, „Beliebig wiederholen / wütende Geister, traurige Geister, beschämte Geister ect / Tussi…“ Denize stockt und schaut auf. Meint er damit Leyla? Sie räuspert sich, „spielt Hauptgeist und tötet die Wahrsagerin am Ende.“ Wieder schaut Denize auf. Sie ist nicht sicher ob die Klasse jetzt schlauer ist.
Artjom geht den Flur hinunter. Er ist leer. Alle sind in ihren Klassenzimmern. Auf der Treppe hört er jemanden und schaut über das Geländer. Der rote Haarschopf sagt ihm, dass es Tania ist. Grinsend lehnt er sich darüber und schaut ihr beim hochkommen zu.
Auf der Etage angekommen, geht Tania in Richtung Zimmer 203 und sieht am Geländer Artjom stehen. Sie erwidert sein Grinsen und geht auf ihn zu. "Wie gehts?", fragt sie aus reiner Höflichkeit. Wären sie nicht in der Schule, hätte sie ihn direkt geküsst und die ersten Klamotten abgelegt.
Er richtet sich auf. „Ich hatte eigentlich an nach der Schule gedacht, aber…“ links von ihnen geht eine Tür auf. Er reagiert sofort und zieht Tania die Treppe runter. Im EG bleibt er bei den Mädchentoiletten stehen und lehnt sich mit dem Arm an die Wand. „Also, machen wir noch etwas Smalltalk, oder..?“ er grinst.
"Smalltalk mache ich immer gerne." Tania sieht sich um. Niemand ist zu sehen. Sie öffnet die Toilettentüre und zieht Artjom mit. Ihren linken Zeigefinger auf seine Lippen legend, schaut sie zu den Kabinen. Alle leer.
Die Sonne scheint grell. Viola ist daher ein paar Minuten länger in der Schule geblieben. Den Sonnenwende-Trank hebt sie sich lieber für besondere Gelegenheiten auf und macht sich auf den Heimweg, sobald sich genug Wolken vor die Sonne geschoben haben. Um die Zeit bis dahin zu vertreiben, flattert sie über den Schulflur... bis sie aus dem Augenwinkeln Tani und Artjom sieht. Sie sieht, wie die beiden in einem Raum verschwinden und denkt sich vorerst nichts dabei... bis ihr auffällt, dass es die Mädchentoilette ist. Das könnte jetzt interessant werden...
Noch bevor die Toilettentür ins Schloss fällt, hebt Artjom Tania auf die Ablage neben dem Waschbecken und küsst sie. "Dann... kombinieren wir... das doch..." sagt er zwischen den Küssen grinsend. Er hat keinen Zeitdruck, die kommen schon klar, aber er kann dennoch nicht die ganze Stunde hier verbringen.
Tania hingegen würde am liebsten nur für das Vergnügen leben und genießt daher die Zweisamkeit mit Artjom.
Viola kann nichts sehen, immerhin ist die Kabinentür zwischen ihr und den beiden. Sie kann nur hören. Und was sie hört, reicht ihr. Sie wartet gar nicht ab, ob da vielleicht noch mehr passieren wird oder nicht, sondern macht kehrt, ohne dass sie bemerkt wird.
Lashawn betritt das Zimmer, in dem die Besprechung stattfinden soll. Noch immer weiß sie nicht wirklich, wie sie sich in dem Thema einbringen kann. Wenig später erscheint auch Leyla. Ihr merkt man an, dass sie nur da ist, damit es eine gute Sozial-Projekt Note gibt. Gelangweilt setzt sie sich auf einen freien Platz. Artjom kann sie genauso wenig leiden, wie so einige andere Mitschüler*innen. Ach wären doch wenigstens nicht immer so modische Katastrophen unterwegs. Dann könnte sie sich vielleicht von ihrem hohen Ross herunter wagen und erste freundschaftliche Bande knüpfen. Aber bei diesem ganzen Desaster, was ihr geboten wird, bekommt sie nur eins: Augenkrebs.
Nachdem Denize fertig vorgelesen hat, überlegt Nouki ein Weilchen. Im Großen und Ganzen nachvollziehbar. Wo Artjom bleibt? Heute morgen, als sie sich an der Wiese wieder getroffen haben, war er ziemlich motiviert gewesen und meinte er hätte noch neue Ideen für den Text. Vielleicht findet er nicht, was er da im Spind holen wollte. "Dass Leyla mich umbringt wusste ich gar nicht mehr, gut dass wir nochmal drüber reden."
Allein für diese Zumutung, die Anouk mit ihrem Äußeren Leyla antut, wäre es für die Mitschülerin nicht abwegig diese "Mordszene" im Gedanken durchzuspielen. Nur in dem Fall eine Falltür ins Nirwana, wo die Sportlerin reinfällt und das Problem somit aus der Welt geschaffen ist. Immerhin darf sich eine Frau von Welt doch nicht die Nägel an sowas ruinieren. "Ich habe übrigens das Buch über die Grusel-Geschichten aus meiner Kultur mitgebracht", schneidet Leyla ein neues Thema an und legt den Band auf den Tisch. "Bei Interesse einfach lesen. Sind sicher paar gute Sachen dabei."
Lashawn legt ihren Kopf in die Handfläche des angewinkelten Arms. Am liebsten würde sie die Gruppe wechseln. Sie fühlt sich so fehl am Platz wie nie zuvor. Sicherlich hätte sie viel mehr Spaß beim dekorieren oder beim backen. Sie schweigt und hört nur zu.
"Danke!", sagt Bea nun und stöbert tatsächlich ein wenig in dem Buch.
Denize schaut mit Bea in das Buch und überfliegt ein paar Sätze. "Hast du eine Lieblingsgeschichte daraus?" fragt sie neugierig da sie auf dem Sprung ist und keine Zeit hat ein ganzes Buch zu lesen.
Leyla überlegt kurz ... "Da gibt es so eine Abwandlung von Ali Baba und die vierzig Räuber ... wo alle außer der wunderschönen Prinzessin sterben. ... Oder so eine türkische Variante von dem Wolf und den Lämmern."
Bea schaut sich das Märchen von den Lämmern im Buch an. Es ist ein kurzes Märchen, das sich innerhalb von paar Minuten erzählen lässt, und somit reicht die Zeit dazu. Doch Bea weiß nicht so recht, was sie von der Story halten soll. Für ein Stück während der Halloween-Nacht eignet es sich ihrer Meinung nach jetzt nicht unbedingt, aber trotzdem hat Leyla natürlich das Recht, die Geschichte zu mögen. Bea selbst kann damit jedoch wenig anfangen, vielleicht weil sie in einer ganz anderen Kultur aufgewachsen ist.
Anstatt zu heucheln, dass ihr die Geschichte ebenfalls gefällt, sagt Bea nur: "Bei der Geschichte, die Artjom und Nouki überlegt haben, stirbt ja auch jemand am Ende."
Letztlich ist es Leyla egal, was gemacht wird. Hauptsache sie kann glänzen.
"Also ich finde ja, es sollte alles so gruselig wie möglich werden, weniger märchenhaft, mehr so Gänsehaut und Schauder." Noukis Stimme wird bedrohlich, ehe sie grinst. "Die Hexe, also ich, werde am Schluss die schlimmste Geschichte erzählen, damit Leyla auch allen Grund hat meinem Treiben ein Ende zu setzen." Sie überlegt. "Das sollte sich steigern, bis es dann eskaliert. Was ich noch nicht ganz verstehe.." Sie blickt nochmal auf das Blatt Papier. "Nur ein Teil der Geister ist sichtbar, also wird gespielt? Von dir Lashawn und am Schluss von dir Leyla, über die anderen dazwischen erzähle ich nur und es gibt Geräusche dazu? Dann schicke ich den Fragesteller mit einer Warnung weg?" Es wäre gut, wenn Artjom bald mal wieder auftauchen würde, sie wollten ja eigentlich auch noch Texte zusammen schreiben.
Bea bereitet sich vor, indem sie ein paar alte Papierschnipsel in einem Karton sammelt, für ein paar Geräusche. Außerdem hat sie einen Vorschlag: "Sollen wir Gegenstände schweben lassen? Also dass z.B. ein Buch zur Wahrsagerin schwebt, aus dem sie ihre Geschichten und Sprüche hat? Das vielleicht sogar die ganze Zeit vor ihr schweben bleibt? Dann könnten wir ja unsichtbare Fäden dran binden oder so. Und wir sollten ein altes Buch nehmen, das niemand in der Schulbibliothek vermisst."
"Ja, vor ihr schweben ist super.. und von unten noch farbig beleuchten, damit es unheimlicher aussieht, gute Idee." begeistert sich Nouki.
Bea freut sich, dass ihre Idee gut ankommt. Sie geht ins Sekretariat, um nach einem Buch zu fragen, das sie nutzen könnte. Tatsächlich kommt sie mit einem alten Telefonbuch zurück. "Das braucht natürlich noch einen tollen Umschlag, der nach magischem Wälzer aussieht.", sagt sie, "und beim Auftritt verstecke ich mich hinter dem Bühnenbild und nutze eine Angel oder sowas um es zum Schweben zu bringen." Während die anderen auf Artjom warten, holt Bea ein Lineal aus ihrer Schultasche und misst schon einmal die Maße des Telefonbuches, um später tatsächlich einen Umschlag basteln zu können.
Viel blieb vom Smalltalk nicht übrig. Dafür waren ihre Lippen zu beschäftigt. Nach vielleicht zwanzig Minuten betritt Artjom das Klassenzimmer wieder. Tania und sein Weg haben sich so schnell getrennt, wie er sich heute gekreuzt hat, aber mit zufriedenen Gesichter. "Sorry." meint er und setzt sich wieder hin. "Habs wohl zu Hause vergessen." sagt er in normaler Tonlage, "Worüber redet ihr grade?" Man sieht ihm nichts von den letzten Minuten an und er blickt neugierig lächelnd in die Runde.
"Über Spezialeffekte und fliegende Bücher.", sagt Bea, "Wir wollen das Buch schweben lassen. Und über türkische Märchen haben wir auch geredet." Sie sieht zu Artjom. "Was hast du denn gesucht?" So lange dauert es doch nicht, zum Spind zu laufen, reinzuschauen, und wieder zurück zu kommen.
Artjom zuckt beiläufig die Schultern, „Ich hab Notizen zu möglichen Geschichten gemacht, aber nich so schlimm. Gute Idee mit dem Buch.“ er ist sich nicht ganz sicher was es mit den türkischen Mädchen auf sich hat aber sein Blick fällt auf das Märchenbuch welches vorhin noch nicht da lag. Er zieht es einfach zu sich heran und blättert darin. Dann hebt er den Kopf für sich verstehend. „Irgendwelche Fragen zu dieser Liste hier?“ er greift nach dem Zettel vor Denize und hebt ihn hoch.
Bea hat keine Frage zu der Liste. Sie wirft auch ihre Frage ab, warum Artjom so lange beim Spind war. Wahrscheinlich hat er einfach alles durchsucht nach seinen Notizen anstatt dass die einfach oben drauf lagen. Und erst damit aufgegeben, als er sie überhaupt nicht finden konnte. Klar, dass das dann länger dauert. Sie spricht dieses Thema nicht weiter an.
Lashawn sieht zu Nouki. "Kannst du mir das genauer erklären? Was ich tun soll? I have no idea", gibt sie offen zu.
Nach kurzer Überlegung meint Nouki: "Erinnerst du dich an die Probe mit Denize? Angenommen der Gast aus dem Publikum erzählt mir was über einen Angehörigen oder möchte etwas wissen über denjenigen oder auch über seine eigene Zukunft, dann wird überraschend etwas von mir, der Hexe, kommen was die Geschichte spannend, gruselig oder anders als von der Person erwartet macht. Ich sag dann was über den Geist und je nachdem was ich sage, spielst du diesen Geist..zornig, traurig, und so weiter.."
Leyla hingegen bekommt einen Einfall. Während sie ihre Fingernägel feilt: "Ist nicht diese Chemie Lehrerin eine Hexe? ... Vielleicht sollte man sich paar Tipps von der holen."
„Wäre auch ne Idee.“ bejaht Nouki den Vorschlag.“Ich kann sie ja mal nach dem Unterricht fragen.“ Dann schlägt sie den Bogen wieder zum aktuellen Thema.
"Und am Schluss muss es eben eine Geschichte sein, die Leyla als Geist dazu veranlasst die böse Hexe zu killen." Nouki lehnt sich zurück und verschränkt die Arme. "Bietet ja auch Freiraum zum improvisieren." fügt sie nachdenklich an. "Richtig, Artjom?"
"Genau." sagt Artjom und lehnt sich zufrieden zurück. „Und mehr gibts da nicht. Das ist Rollenspiel, wir sind in der Theater Gruppe, ihr erzählt die Geschichte mit eurer Rolle weiter und wie Nouki schon sagt, wenns nicht im Drehbuch steht machen wir ne Impro draus.“
Die Afroamerikanerin hat dies nun besser verstanden. Leyla winkt ab, während sie sich ihre Nägel betrachtet. "Ja ja, bekomme ich schon hin."
"Jo, passt doch." Artjom legt die Handflächen auf die Tischkante. Das universelle Zeichen für; Zeit zu gehen. "Wenn allen alles klar is, können wir ja Schluss machen für heute."
"Habe zumindest nichts, was ich noch ansprechen müsste.", stimmt Bea zu.
" Ich weiß grad auch nichts mehr." bemerkt Nouki abschließend. Einiges wird sich im Verlauf der Aufführung ergeben, auf die sie sich schon riesig freut. "Jeder kann noch Requisiten mitbringen oder sich noch etwas ausdenken, womit man gruselige Geräusche fabrizieren kann. Ist ja noch ein Weilchen bis dahin."
Denize nickt und schaut auf die Uhr. "Ich muss los. Lasst uns einen Gruppenchat aufmachen, und meldet euch wenn jemand bei irgendwas Hilfe braucht oder ihr Ideen habt." sie lächelt. Artjom zeigt auf sie und schnippst. "Gute Idee." Denize Lächeln wird noch etwas breiter, dann verabschiedet sie sich und verlässt den Raum.
Bea packt ihre Sachen zusammen. Sie verlässt ebenfalls den Raum, allerdings ohne das Lineal, das sie zum Ausmessen des Telefonbuchs genutzt hat. Das vergisst sie und es bleibt auf dem Tisch liegen. Aber das wird am nächsten Schultag ja noch immer dort liegen.
Nachdem alle weg sind, Artjom den Rucksack gepackt hat und Nouki sich ebenfalls dem Gehen widmet, setzt er sich wieder hin, "Hast nen Moment?" Heute morgen in der Früh war das Gespräch gut gelaufen. Er spricht gern mit ihr.
Nouki zieht den Reißverschluss ihres Rucksacks zu und richtet sich auf. Dann schiebt sie ihn mit dem Fuß zur Seite, setzt sich wieder rittlings auf einen der Stühle und lächelt Artjom an. "Klar, was gibt's?"
Artjom muss immer lächeln wenn sie ihn so interessiert und mit wachen Augen anschaut. Er nimmt das Lineal in die Hand und dreht es auf auf dem Tisch zwischen den Fingern. "Hab gar nicht erwartet dass so viele heute auftauchen. Auf meiner alten Schule hatte keiner so richtig Bock was für die Schule zu tun."
"Ja, es ist super wie engagiert alle sind.." Nouki schmunzelt. "Ist halt auch was angenehmes hier, nicht wie Mathe oder so." Ihre Miene ist anerkennend, als sie fort fährt. "Du verstehst es auch ganz gut die Leute zu motivieren und deine Idee für das Stück ist cool."
Artjom lacht beinahe verlegen und schaut wieder auf. "Jedenfalls war mein Plan etwas tiefer in die Geschichte zu gehen. Mit dir, so wie mal ausgemacht." Da will er nicht das ihm X Sims reinquatschen. "Weil wir zwei ja größtenteils die Geschichte erzählen." er zeigt mit dem Lineal auf sie und sich und lächelt.
"Das können wir gern machen, sicher. Nur.." Nouki schaut ihn offen an. "Heute ist es nicht so günstig bei mir, ich werd gleich noch mit Leon laufen gehen, aber wir können uns diese Woche irgendwann treffen und was ausbrüten."
Fast automatisch rollt er innerlich mit den Augen. "Okay cool, ja." Wäre Tania nicht gewesen wäre er mehr als genervt darüber das Nouki keine Zeit hat jetzt. Davon merkt sie ihm nichts an, er sagt, "Dann machen wir das so. Wir texten einfach wann und wo." Artjom steht auf und schiebt das Lineal in seinen Rucksack ohne zu merken, dass es gar nicht seins ist. "Achja, vielleicht hast du die Plakate gesehen im Flur. Ich tret am Wochenende im KOJ auf, mit meiner Band. Bock auf Rock'n'Roll? Wir können danach ja noch was trinken. Was sagst du?"
"Ja, so machen wir's." bestätigt Nouki . Als er weiter spricht ist sie überrascht. Deffekt? Hat nicht Blaze die Plakate aufgehängt? Chip hatte mal was erwähnt von einem Auftritt im KOJ, aber das ist schon eine Weile her, sie haben nicht viel geredet in letzter Zeit. Als Artjom sie so ansieht, mit dem selbstbewussten Lächeln..dem Piercing.. der Strubbelfrisur... Sie lächelt zurück. "Dann bist du also der neue Schlagzeuger? Cool. Ja, hört sich gut an. Ich bin schon gespannt auf euch." Nouki steht auf und schultert schmunzelnd ihren Rucksack. "Rock'n Roll und ein Drink zum abkühlen, ich sag ja, du hast gute Ideen."
Artjom fühlt sich bestätigt. "Die hab nich nur ich." er grinst. "Dann bis... hoffentlich morgen früh." Er hebt die Hand zum Gruss, hebt den Rucksack auf und sie gehen pünktlich mit der Schulglocke nach Hause.
(in Zusammenarbeit mit @KFutagoh89 , @Ripzha , @Murloc und @Spatz )