Forum Discussion
3 years ago
Ort: Narwhale, Windenburg
Charktere: Jim, Valentin, Tom
Geschichtsstrang: Geldsorgen
Jim ist noch nie hier gewesen und er sieht sich neugierig um. Valentin geht direkt an die Bar und bestellt für die Drei eine Runde Kurze. "Na los!", ermuntert er seine Jungs. Tom nimmt einen kurzen in die Hand und hebt das Glas an. "Auf uns!" und leert das Getränk in einem Zug. Eine Brünette läuft an ihnen vorbei. Irgendwie kommt sie Tom bekannt vor, aber er weiß nicht woher. Auch Jim bekommt ein "Auf uns!", aus seinem Mund.
Nach der ersten Runde bestellt Valentin noch eine zweite und dritte Runde. Anschließend sieht er sich um. "Welche Mädels gibt's hier denn?" Jim lässt seinen Blick schweifen... Eine Tanzfläche, mit DJ, ist auch vorhanden. Die Musik gefällt ihm, aber Tanzen ist nicht so sein Ding. Also sieht er sich stattdessen nach Mädels um, wie Valentin vorschlägt.
Tom lehnt sich am Tresen an und sieht sich um. Die Brünette fällt ihm wieder auf. Wohin muss er sie einordnen? Sie setzt sich an den Rand der Tanzfläche an einen Tisch und wirkt nachdenklich.
Der Mann löst seinen Blick von ihr und antwortet den Jungs. "Hatten wir es schon drüber, auf welchen Typ Frau ihr so steht?" Bei der Gelegenheit bestellt er sich einen Wodka Shot. Jim fällt Toms Blick auf die Brünette auf, was er jedoch unkommentiert lässt. Er zuckt nur die Schultern. "Keine Ahnung.", sagt er nur, "Bin nicht so der Mädchenschwarm, fürchte ich." Tom sieht zu Jim. "Das war nicht die Frage." Er schmunzelt.
Während Valentin nebenbei Toms Frage mitbekommt, erblickt er einen Rotschopf. Tania?! Er kann's kaum glauben und zückt heimlich sein Handy, als ein ihm unbekannter Mann seine Nichte küsst. Es wird ja immer besser. Nach ein paar Beweisfotos steckt er das Handy wieder weg. Seine Nichte erpressen würde er nicht, dafür mag er sie zu sehr, doch sicherlich könnte er eines Tages mal ihre Hilfe gebrauchen und einen Gefallen einfordern müssen. Auf Toms Frage antwortet er: "Ich bin da nicht festgelegt, aber sie sollte hübsch, jung, nette Kurven, aber nicht zu üppig, brünette oder blond, obwohl von blond habe ich genug." Er denkt kurz an Joachim. Die Blondinen überlasse ich lieber meinem reizenden Schwager. Dann denkt er an Tania. "Rote Haare sind auch nicht meins."
"Warum hast du die Kleine dann grad fotografiert, wenn rote Haare nicht so deins sind?", hakt Jim nach, der bemerkt hat, dass Valentin ein Foto schoss. Er selbst findet die Rothaarige etwas zu jung, um sie interessant zu finden. Jetzt sieht Tom zu Valentin. "Nette Kurven sind immer gut." Er nippt an seinen Wodka Shot. "Vor allem sollen die nicht anstrengend sein." Mit einem kurzen Blick auf die Brünette gibt er es auf, sie einzuordnen. Die Worte von Jim machen ihn hellhörig. "Ach, die war rot? Hm..", versucht Valentin geschickt abzulenken. "Jungs, dann lasst uns doch mal ein paar Mädels ansprechen."
So leicht lässt sich Jim nicht beirren. Im Gegenteil. Dass Valentin nun plötzlich das Thema wechseln will, ist erst recht verdächtig. "Verarschen kann ich mich selber. Die war eindeutig rothaarig." Zugegeben, ob die Haare auch natürlich rot sind oder nur gefärbt, lässt sich jetzt nicht sagen. Aber sie sind eindeutig rot. "Warum also das Foto?" Valentin räuspert sich. "Na gut.. ich kenne sie. Daher das Foto.. Jetzt aber Mädels anquatschen." - "Wer ist sie denn?", fragt Jim nun neugierig. Er geht nicht auf den Vorschlag ein, Mädels anzuquatschen. Quatschen ist eh nicht so sein Ding.
Da er scheinbar nicht drumherum kommt, spricht Valentin nun Klartext. "Sie ist meine Nichte. Ich muss mit ihr sprechen, was sie hier macht. Aber nicht heute." Er sieht sich weiter um. Eine Gruppe von Frauen fällt ihm auf. "Schaut mal da."
Tom fasst an Jims Schulter und sagt: "Lass es gut sein ... Wir sind hier, um unseren Held zu feiern und nicht bei nem Kreuzverhör." Der Mann leert seinen Wodka Shot. "Ja, das zieht rein", grinst er. "Also los, auf zur Pirsch!" Tom läuft los. Jim fragt nun nicht weiter nach. Er schaut sich nun auch nach Mädels um, findet im Moment aber niemanden von Interesse.
Bei der Frauengruppe versucht Valentin mit Witzchen und Komplimenten zu landen. Scheinbar stimmt das die Frauen nicht allzu glücklich. "Sorry, aber das ist ein Mädelsabend und du siehst nicht sehr weiblich aus." Kichernd sagt er: "Wer weiß das schon, finde es heraus."
Amüsiert sieht Tom zu Valentin und pfeift. "Go, Bro!" Jim grinst, doch er schweigt ansonsten und schaut erst mal nur zu.
Enttäuschend muss sich Valentin der Wahrheit stellen: Diese Mädels wollen wirklich nichts von ihm. Also sieht er sich um und sieht eine einsame Frau an der Bar sitzen. Er setzt sich zu ihr. "Hallo, schöne Frau." - "Kein Interesse." Sie steht auf und geht. Jetzt schaut der Gekorbte zu seinen Jungs. "Was ist denn nur los mit den Frauen?"
Tom hebt die Arme und deutet an: Sry Bro. Er selbst schaut sich noch um, aber nichts spricht ihn an. Jim, der sich grad ein Bier bestellt hat, nippt daran, bevor er antwortet: "Wenn du es bei Männern versuchen würdest, wäre deine Chance aber vermutlich noch geringer.", kommentiert er nur. Daraufhin muss Tom laut lachen. Er stand in Jims Nähe, um seinen Kommentar gut vernehmen zu können.
Roman aka Flex, hat den Rucksack gepackt und marschiert ins Narval Arms. Letzte Station für heute. Er freut sich auf sein Bett. Die Füsse tun ihm schon weh von der Rumlauferei. Die Aktion mit dem Mercedes hat ihn doch noch den Führerschein gekostet aber seis drum. Noch zwei Monate, dann hat er ihn wieder. Sein Baby ist auch schon wieder auf Hochglanz poliert, er kanns kaum erwarten wieder hinter dem Steuer zu sitzen. Er steuert ohne sich gross umzuschauen das Reisbrett am Eingang an, wo für verschiedene Bands und DJs geworben wird. Es soll eine Halloween Night hier stattfinden, liesst er vom grössten der Plakate ab. Er legt den Rucksack ab und zieht ein Plakat hervor. Mit Reisnadeln pinnt er es gut sichtbar an die Wand. Er wirbt damit für das nächste Tuningtreffen welche nicht illegal sind, aber die Teilnehmer kommen manchmal mit illegal getunten Fahrzeugen. Das ist aber nicht sein Problem. Auf dem Plakat wirbt er mit einer Band die sich Deffekt nennt. Bevor er geht, will er dem Barkeeper kurz sagen, dass er was angepinnt hat und geht auf die Bar zu. Auf halbem Weg bemerkt er ein bekanntes Gesicht. „Wen man nicht alles trifft.“ grinst er zu Tom.
Die bekannte Stimme lässt Tom aufhorchen. Jetzt sieht er den Bekannten. "Flex", begrüßt er den Jüngeren freundlich. Valentin beobachtet die beiden. Wer ist das denn? Auch Jim ist sprachlos. Den Typen kennt er ebenfalls nicht.
„Wie gehts Schrauber?“ fragt Flex und bemerkt dann wie er von zwei Typen die ihn flankieren wortlos angestarrt wird. Okay? „Seid ihr auf Sauftour?“ fragt er vorsichtig die anderen mit einbeziehend und lächelt schief. "Ich ja.", grinst Jim, dann schielt er zu Valentin: "Er hingegen sucht lieber die Weiber." Er sieht zu dem Neuankömmling. "Bin übrigens Jim. WG-Mitbewohner von Tom." - "Valentin. Oder auch Casanova. Ebenfalls WG-Mitbewohner." Er grinst und trinkt einen Schluck.
Bei 'Casanova' bekommt Tom einen Lachflash. "Der war gut Valentin. ... Hahaha ... Ich krieg mich nicht mehr ein." Er wischt sich die Lachtränen aus den Augen. "Boar, ich kann nicht mehr. Ist ewig her, dass ich so lachen musste." Dann sieht Schrauber zu Flex. "Jo, das sind meine WG-Mitbewohner. Wollten uns einen coolen Abend hier machen." Dann legt Tom einen Arm um Roman und zeigt mit der freien Hand auf ihn. "Und das Jungs ist 'der Klene" oder auch 'Flex' genannt. Wir kennen uns schon ewig." Der Alk scheint seine Wirkung zu entfalten. Tom ist entspannt und redselig.
Etwas beleidigt schaut Valentin zu Tom. Er hält sich mit Kommentaren allerdings zurück und beobachtet seinen Mitbewohner mit Flex.
Roman grinst ein bisschen, "Und dich hab ich schon ewig nich mehr so feiern sehn. Was ist? Vertragt ihr noch einen?" Er ist eh zu Fuss und nen Belohnungsdrink hat er sich heute verdient. "Sicher!", grinst Jim, "ist schließlich erst mein zweites Bier hier." - "Definitiv!", erwidert Valentin und stellt sein leeres Glas auf den Tresen. "Eine Runde Wodka für alle", grinst Tom über beide Wangen.
Der Barkeeper stellt die Gläser vor den Jungs ab. Roman nimmt eins und sie halten jeder ihres in die Runde und stoßen an. Roman schüttet sich den Drink in den Hals und schüttelt den Kopf nach dem er runter ist. "Oh yeah." Er zieht einen der Flyer aus dem Rucksack ohne diesen vom Rücken zu nehmen, dreht sich dabei einmal im Kreis und hält das Blatt dann in die Runde. "Hier. Letztes Treffen vor der Winterpause. Seit dabei." Dabei schaut Flex vor allem Schrauber an.
Jim überfliegt den Flyer. Jetzt erst dämmert es ihm, woher sein WG-Bewohner Flex kennt. Er sagt jedoch nichts, sondern nimmt einen erneuten Schluck. "Nicht schlecht.", sagt Valentin, als er sich den Flyer ansieht.
„Es gibt ne Band diesmal. Ich hoffe die Bullen tauchen nicht wieder auf…“ Erfahrungsgemäss tun sie das nicht zwei Mal hintereinander, aber man weiss nie. „Die Wettrennkosten sind ausserdem gestiegen.“ Flex zuckt die Schultern, „das Event wird immer ‚legaler‘.“ er hebt die Finger zu Gänsefüsschen. „Aber auch grösser. Ich fands cool als es noch maximal 20 Leute wahren, auf einem Parkplatz ohne Bewilligung. Andererseits ist es auch fett so was riesiges auf die Beine gestellt zu haben. Hab lang dafür gearbeitet.“ er nickt stolz, „Keine sorge, es sind nur die Rennen nicht legal aber das ist mein Markenzeichen. Ich werd sie nicht aus dem Programm nehmen. Ausserdem finanzieren die den Platz und…“ Roman bemerkt dass er schon wieder ungebremst schnattert. „Wie auch immer, kommt einfach vorbei.“ er grinst.
"Ist die denn gut, deine Band?", fragt Jim. Er war schon lange nicht mehr auf einem guten Konzert. Die Autorennen interessieren ihn hingegen weniger. Damit kann er nichts anfangen.
„Warum sollte sie nicht gut sein?“ grinst Roman, „Weiss ja nicht auf was du so stehst. Die sind noch frisch und unverbraucht. Sie machen Rock und so und ich hab mit dem Sänger gesprochen, die haben richtig Bock.“ Flex hebt das Teufelszeichen. „Dank denen muss ich noch keinen Eintritt verlangen, sie wollen einfach Reichweite gewinnen.“
"Gibt es auch Single Ladies dort?", fragt hingegen Valentin, weder interessiert an Autorennen noch an Musik.
"Na klar. Jede Menge. Stells dir vor, die Chicks, schönere Kurven als die Rennstrecke, posierend vor den schönsten Autos...." antwortet Flex verträumt und grinst. "Aber Finger weg wenn sie Nora heisst, okey?" mahnt er gespielt ernst. "Achja und es gibt wieder nen Geldpreis für den der das Rennen gewinnt." erinnert er.
Wenn Frauen im Spiel sind, ist Valentin auf jeden Fall dabei. "Dann werden wir da sein.", sichert er zu. Jim nuschelt etwas unverständliches, aber er würde es sich zumindest ebenfalls mal anschauen. Allerdings nicht wegen der Weiber, sondern eher wegen der Musik.
Tom schaut sich den Flyer an. Flex hat sich kaum verändert. "Vielleicht bekomme ich bis dahin mein Baby wieder flott." Er zieht sein Wodka Glas in einem Zug runter und knallt das Glas auf den Tisch. "Ah ja ... zieht gut rein das Zeuch ..." Dann an die Jungs gewandt: "Bei so Rennen sind noch immer die Maschinen das Geilste. Die Weiber sind nur Deko. Die Musik nebensächlich. ... Irgendwer bekanntest, der auch mitmacht, Flex?"
Bekanntes schon, aber die werden Tom nicht bekannt sein da er letztes mal zum ersten Mal wieder dabei war. "Norton wird wieder versuchen den ersten Platz auf dem Motorrad zu kriegen. Er hat ne Glückssträhne aktuell." missmutig zuckt er mit den Schultern. "Diesmal schlägst du ihn. und Fox......" Roman knirrscht mit den Zähnen. "Ich darf nicht mal gegen ihn antreten, der Blödmann. Ich häts ihm so gern noch gezeigt vor der Pause..."
"So so", grinst Tom. Jim hört nur mit halben Ohr zu. Er kennt die Typen eh nicht, von denen Flex spricht. Er bestellt sich ein weiteres Bier.
Valentin sieht sich inzwischen erneut nach Frauen um. Da hat er auch schon das nächste Grüppchen entdeckt und entfernt sich von den Jungs. Jim verdreht die Augen. Valentin und seine Weiber... Tom bleibt auf Roman fokussiert. "Wie stark ist Fox?" Flex zuckt die Schultern und rollt mit den Augen, "Fox fährt nen blöden Nissan was dazu auch noch n blöder Skyline ist.... die Karre is nicht so schnell aber alle stehen drauf. Ich würd ihn so abziehen diesmal mit dem Golf aber... " Roman kickt angefressen in den Boden.
"Skyline also ... hm ... harter Brocken ... zumindest was die Prahlerei betrifft", ergänzt Tom. Der Golf ist deutlich leichter und beschleunigt besser. Daher besteht tatsächlich eine Chance ein Rennen gegen einen Nissan zu gewinnen. Aber ohne Teilnahme ist das nur Theorie. "Was hält dich davon ab ihn herauszufordern? Irgendwelche Regeln?" Die es doch eh nicht gibt, denkt sich der Motorradfahrer.
"Du hast meine Karre gesehn." antwortet Flex. "Mein Führerschein ist..." er pfeift und macht ein Wegwerfbewegung. "Die Bullen haben meine Events sowieso schon auf dem Kieker. Ich will nicht riskieren, dass er für immer weg ist..." Flex schaut Tom ernst an, "Ich schwöre wenn das passiert, sterb ich auf der stelle."
Bei dem Wort Bullen denkt Jim an seine Vergangenheit im Knast nach. Er würde nicht behaupten, dass er jetzt grundehrlich geworden ist, aber zumindest möchte er nichts mehr anstellen, was ihn dorthin zurück bringt. Seine Gedanken schweifen weit ab vom Thema Autorennen, und nun hört er dem Gespräch auch nicht weiter zu, von seinen eigenen Gedanken abgelenkt.
"Naja, sterben muss ja nicht gerade sein, oder Flex?", grinst Tom zurück. "Aber kann es verstehen." Auch er denkt an seine Zeit in der Geschlossenen zurück. Es war damals kein Spaß und die Polizei sollte man tatsächlich nicht unterschätzen. Allein die Sache mit Yngwie war schon unangenehm genug. Flex schaut sich um und entdeckt Valentin wieder. „Seid ihr auf der Jagd oder nur er?“ fragt er. Tom schmunzelt. "Hauptsächlich er ... aber wenn sich was ergibt, why not."
Roman horcht auf. "Brauchst du nen Wingman?" Den anderen beiden kann er nicht helfen die kennt er nicht aber Tom. Er hat ja doch noch Züge von damals. Jetzt muss der Ältere lachen. "Mach eher den Wingman für Valentin. Der hat es nötiger als ich." Flex blickt wieder zu dem anderen Typen. "Keine Ahnung wie er drauf ist?"
"Vielleicht kannst ihm ja Tipps geben", dabei boxt Tom Roman kumpelhaft mit der Faust an die Schulter. Jim grinst, mischt sich ansonsten aber nicht in das Gespräch ein, dem er nun zumindest wieder halb zuhört.
"Ja genau ich." Roman reibt sich die Schulter, "Weisst doch wies früher lief, ich bin nur da damit ihr alle besser da steht." er grinst ein bisschen aber es wirkt etwas wie ein trauriger Hundeblick.
Lächelnd kommt Valentin von seiner Eroberungstour zurück. "Ich hab eine Handynummer bekommen." Ganz stolz zeigt er den gefalteten Zettel hoch. Diesen hat er sich bislang nicht angesehen und öffnet ihn vor seinen Jungs. "So, dann schauen wir doch mal, was sie mir noch dazu geschrieben hat. Bestimmt eine persönliche Widmung." Als er auf den Zettel schaut, verändert sich seine Miene. Er legt den Zettel offen auf den Tresen und bestellt sich einen Wodka. Denn dort steht: 0101010101 - nie im Leben werde ich dir meine Nummer geben!!
Jim lacht laut. "Der Casanova hat wohl nicht so viel Erfolg bei den Weibern." Knurrend trinkt der Abservierte seinen Wodka aus und bestellt sich noch einen. "An deinen Anmachsprüchen musst du jedenfalls noch üben.", stellt Jim fest. Auch er nimmt einen Schluck von seinem Bier. "Pff.", gibt er verächtlich von sich und verschwindet mit seinem nächsten vollen Glas in eine Ecke.
Flex blickt Valentin nach dann zu den zwei anderen. Weil er ihn nicht kennt, lacht Flex nicht. Mit Tipps kann er dem Kerl zwar nicht dienen aber dafür kann er viel und schnell reden. Er mustert nochmal Tom und Jim die sich über den gescheiterten Casanova amüsieren. Valentin wirkt wahrscheinlich einfach zu runtergekommen aber… „10 Mäuse wenn ich eine überrede zu ihm rüber zu gehen.“ sagt Flex in die Runde und zeigt auf Valentin.
Jim überlegt einen Moment. Kennt dieser Flex hier etwa jemanden, den er schnell überreden könnte, einfach nur für eine Weile mitzuspielen? Dann wäre das nicht fair.. aber andererseits wirkte er nicht so, als hätte er eines der Mädels erkannt. Und selbst wenn Jim die Wette verlieren sollte, ist es das wert, um Valentins Gesicht zu sehen. "Ist gebongt!", sagt er daher. Dem schließt sich Tom an. Die Runde ist sehr amüsant und es ist die richtige Entscheidung gewesen auszugehen.
Flex blickt sich in der Bar um. Die meisten Mädels stehen in Gruppen oder reden bereits mit einem Mann.
Bis auf…. Dort steht an einem Stehtisch eine Frau mit langen roten Haaren. Es wirkt als würde sie schon längere Zeit auf jemanden warten. Sie nimmt von ihrem Drink und schaut sich um. Flex weiss zwar nicht worauf Valentin steht aber ihm gefällt sie weil sie ihn an Nora erinnert. Aber ob er sie am ende rumkriegt war auch nicht der Deal. Sie soll nur zu ihm rüber gehen und hallo sagen. Flex steuert sie an, beginnt gewinnend zu lächeln, richtet das Cap und stellt sich vor sie an den Tisch. „Einen Wunderschönen.“ sagt er freundlich, „Ich bin Roman, wie ist dein Name?“
Es gibt doch nichts traurigeres als schmelzende Eiswürfel in einem eigentlich freshen Drink. Mittlerweile der dritte und jetzt lauwarm, wie Laura gerade feststellt. Passend zu ihren Gefühlen, die vor einer Stunde noch ziemlich 'hot' waren für ihr Date. Wie kann er sie so sitzen lassen hier? Sie rümpft die Nase, lässt seufzend den Strohhalm in das Glas zurück gleiten und schaut sich im Raum um. Das beste ist es wohl zu zahlen und zuhause auf der Couch einen Serienmarathon mit einer Maxitafel Schokolade zu starten.
Laura richtet sich auf und hält nach der Bedienung Ausschau, als sie unverhofft angesprochen wird. Sie wendet sich um und mustert den Fremden. Er strahlt eine quirlige Energie aus und blickt recht selbstbewusst unter seiner cap hervor. Laura muss schmunzeln. Womöglich wird der Abend doch noch interessant. Warum dem Leben nicht noch eine Chance geben? Kann nur besser werden. Sie streicht ihre Haare hinters Ohr und lächelt ihn charmant an. "Roman, so, so." Kurz schweift ihr Blick umher, aber sie kann keine Kumpels sehen, die herüberstarren oder sowas. "Ich heiße Laura und wollte mir grade nochmal einen Drink bestellen. Wie steht's mit dir?" Ab in die Offensive. Der Kerl gefällt ihr irgendwie.
Überracht grinsend legt Roman den Kopf leicht schief. Die gelangweilte, wartende Haltung von vorhin ist wie weggeblasen. Das heisst immerhin dass sie heute offen ist. "Woah Laura... ich... Ich glaub ich hatte genug heute, was denkst du wieviel ich mir reinschütten musste um den Mut zu haben rüber zu kommen." er grinst damit sie den Scherz versteht. "Wartest du auf jemanden? Sah irgendwie so aus." fragt er und lehnt sich interessiert an den Tisch.
Sie zwinkert ihm zu. "Jetzt nicht mehr." Dann winkt sie die Kellnerin herbei und bestellt zwei Tequila. "Ein shot geht immer." scherzt sie, nicht gewillt Roman so leicht davon kommen zu lassen. "Bist du öfter hier?"
Ach verdammt. Eine mit Selbstbewusstsein. Das ja nicht so gut. Flex lächelt und fährt sich über die Kappe die er ein bisschen zurück schiebt. "Ne eigentlich nicht. Ich bin heute zufällig hier wegen..." Flex mustert Laura eine Sekunde dann funkeln seine Augen als er gespannt fragt: "Stehst du auf Autos? Schnelle? Autos?"
"Kommt wohl drauf an wer sie fährt." entgegnet Laura und schaut ihn vielsagend an. Die Drinks von vorhin tun ihre Wirkung und das Gespräch nimmt eine interessante Wendung. "Gehst du zu Autorennen oder .." sie legt verspielt einen Finger an die Lippen.".. oder bist du ein Spieler...der gern sein Glück mit Wetten versucht?" Sie hat keine Ahnung vom Motorsport, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
"Sowohl als auch." antwortet Flex mit einem hauch stolz. "Ich geh nicht nur zu Rennen ich veranstalte sie." In dem quirligen Kerlchen steckt ein grosser Organisator sagt sein Blick als er sich vorn an der Lederjacke zieht. "Und wir wetten auch." Die Kellnerin bringt die Tequilas und stellt sie auf dem Tisch ab. Flex umfasst das kleine Shotglas und sieht die Frau an. "Was ist Laura? Wenn ich dir eine Wette vorschlage, machst du dann mit?" er grinst sie herausfordernd an. Na schön dann eben auf die Tour.
"Aber sicher." Laura hebt ihr Glas und stößt mit Roman an. "Auf die Abenteuerlust." Sie leert ihr Glas in einem Zug, stellt es schwungvoll ab und sagt neugierig:" Lass hören."
Na endlich. "auf die Abenteuerlust." Roman kippt den Shot und stellt das Glas ab. Mit ein paar Seitenschritten kommt er um den Tisch rum, legt Laura den Arm um die Schulter und zeigt in die Richtung vor ihnen. "Siehst du den Typen da in der Ecke. Braune Haare, schmollt...?" Das Licht von der Tischlampe wirft ungünstige Schatten auf Valentins Gesicht, was Roman auffällt und ihn veranlasst, schnell weiter zu reden; "Ich kann ihn dir jetzt etwas attraktiver reden wenn du willst, oder dir noch nen Drink ausgeben oder dir erzählen was du gewinnst, wenn du es schaffst meinen Kumpel ein bisschen aufzumuntern."
What? Hat der Typ sie doch nur angequatscht weil... Lauras Blick folgt Romans Fingerzeig. Der Tequila macht angenehm warm im Inneren und ihr Kopf will gar nicht mehr soo klar denken. Sein Kumpel sitzt da? Sie strengt sich an, um ihn bei der schummrigen Beleuchtung in der Ecke richtig erkennen zu können. So ein softer Jüngling, hm..nicht unbedingt ihr Fall, aber was soll's..Moment. Sie dreht sich wieder zu Roman. "Also aufmuntern kann ich gut." Sie wirft ihm unter gesenkten Lidern einen Blick zu der Bände spricht. "Wenn du der Hauptgewinn bist, werd ich mich nicht vollständig verausgaben." Sie lächelt verschmitzt. "Gewinnen werd ich die Wette auf jeden Fall."
Nach dem Blick der ihn einen Moment in den Bann zog, folgen Worte die ihn überrascht kurz auflachen lassen. Hauptgewinn. Da war es Jahrelang seine Superkraft seine Freunde attraktiver wirken zu lassen, in dem er blöden Stuss redet und dann klappt das nicht wenn es soll. Naja, ist ja auch schon 8 Jahre her. Er freut sich trotzdem, obwohl er noch gar nicht mit seiner Karre angeben konnte. "Okay, wenns das ist was die Lady will." Er tritt zurück. "Viel Glück." er weißt ihr den Weg zu Valentin mit der Hand und grinst.
Laura grinst zurück. Die Sache beginnt ihr Spaß zu machen und die Aussicht auf den 'Gewinn' beflügelt sie. Ausserdem..wer weiß, vielleicht entpuppt sich der Kumpel bei näherer Betrachtung ja als attraktiver als gedacht. Mit leicht wiegendem Gang begibt sie sich in Richtung der Nische, in der ihr 'Opfer' mehr liegt, als sitzt. Er sieht wirklich nicht sehr glücklich aus. Womöglich ist es ihm ähnlich ergangen wie ihr selbst heute Abend. Na, dann wird sie ihn mal aufmuntern. Zielstrebig tut sie so, als würde sie die Toilette ansteuern, wobei sie 'zufällig' an seinen ausgestreckten Füßen hängen bleibt und ins stolpern gerät. Sie täuscht vor das Gleichgewicht zu verlieren und balanciert gerade so viel aus, dass es ganz natürlich wirkt, wie sie sich in einer Drehbewegung an der Lehne seines Sitzes abstützen muss, um nicht auf seinem Schoß zu landen. "Oh, das tut mir so leid." entschuldigt sie sich mit großen Augen, während sie sich wieder zum Stehen hoch rappelt. "Das wollte ich nicht...ich bin schon wieder weg." Sie wirft ihre rote Mähne, nach hinten und lächelt den jungen Mann gespielt verlegen an.
Roman sieht ihr nach und geht bevor sie Valentin erreicht zurück zu Tom und Jim. Er streckt die Hand aus. "Das macht dann 10 Kröten." grinst er.
Jim bezweifelt, dass die Dame tatsächlich Interesse an Valentin hat, aber darum ging es in der Wette ja auch gar nicht. Flex hat es also tatsächlich geschafft, eine zu überreden. Jim kramt zwei Fünfer-Scheine hervor um seine Wettschulden zu begleichen. "Die hast du dir verdient.", sagt er grinsend. Jetzt ist er aber auch auf Valentins Gesichtsausdruck gespannt.
"Nichts passiert.", erwidert Valentin. So überhaupt nicht.. Seufzend leert er sein Getränk. Dann zieht er seine Beine ein. "Jetzt solltest Du nicht mehr ins Stolpern geraten."
Okay, der Typ ist wohl wirklich am schmollen. Bestimmt auch versetzt worden. Sie lächelt ihn freundlich an. "Vielleicht war's ja Schicksal, dass ich grade hier gestrauchelt bin." Aufmerksam mustert sie ihn nochmal. "Du siehst komplett desinteressiert ein bisschen traurig aus..hast du Lust auf Gesellschaft? Ich hab auch nicht meinen besten Abend heute."
Nun sieht Valentin auf. "Ja, ja sehr gerne. Sollen wir uns setzen?" Er richtet sich auf und fängt wieder an zu Lächeln.
"Na, du sitzt ja schon ." scherzt Laura. Wenn er lächelt sieht er gleich viel besser aus "Aber wir könnten zusammen an der Bar noch einen Drink nehmen." Ihr Blick schweift zur Theke. "Außerdem dürfte in Kürze die Karaokestunde los gehen, das machen sie hier einmal die Woche. Kommst du mit?" Wieder wirft sie die Haare zurück und weist in Richtung der Bar. Valentin nickt begeistert und geht ihr nach. Karaoke hat er früher mit seinen Nichten und Neffen gespielt, aber das ist schon einige Zeit her. Ob er das noch hinbekommt? Doch einer schönen Frau will er nichts abschlagen.
Tom verschränkt die Arme und schmunzelt Roman an. "Du hast es nicht verlernt, Kleiner."
Nach einem gemeinsamen Drink ist Laura in Fahrt. Sie liebt Karaoke. Gerade wurde angesagt, dass es los geht und die Anlage bereit ist. Die beste Darbietung werde per Abstimmung gewählt und prämiert. "Ich hab das mal in einem Asienurlaub kennen gelernt und war begeistert." erzählt sie Valentin, während sie ihn hinter sich her zu den Mikrofonen zieht. Mittlerweile hat sie dank angeheitertem Zustand und der Aussicht auf das singen, richtig Spaß. "Als ob jemand anderes als wir die Stars des Abends werden." sagt sie grinsend zu Valentin und nimmt sich ein Mikro. "Such dir einen song aus."
Der Duettpartner schaut konzentriert auf den Monitor, kann aber nicht mehr ganz klar sehen. Er findet ein Lied mit dem Namen Baby Girl. Er denkt, es könnte das Lied schlecht hin sein für eine schöne Frau an seiner Seite. Als er drauf drückt beginnt allerdings ein anderes Lied: Barbie Girl von Aqua.
Jim hat die beiden beobachtet, und somit auch mitbekommen, dass es Valentin ist, der am Monitor herumtippt. Jim muss bei dieser Musikwahl einfach nur lachen. Valentin hat einen seltsamen Musikgeschmack. Aber er hat einen gewissen Mut, ausgerechnet diesen Song zu wählen. Diese pussy Musik ist für Tom der abdolute Abtörner. Valentin ist in seinem Ansehen gesunken. Lange kann sich der Metaler nicht antun. Er geht raus und raucht eine Zigarette.
Oookeey?! Los geht's. Laura ist verblüfft über die Auswahl, steigt aber voll mit ein. "...You can brush my hair, undress me everywhere Imagination, life is your creation." trällert sie unbekümmert und shakert ein wenig mit Valentin, in dem sie um ihn herum tanzt und ein bisschen durch seine Haare wuschelt.
Der Song trifft Flex Humorzentrum hart. Er lacht laut. Zugleich ist er überrascht das Laura das mitmacht. Nach der Unterhaltung hat er sich ihren Charakter irgendwie anders ausgemalt. Findet es aber gut wie es sich grade entwickelt hat, und entscheidet sich kurzerhand dafür noch einen Drink zu bestellen.
Obwohl das Lied nicht ganz seinen Geschmack trifft, macht Valentin begeistert mit und genießt es mit Laura auf der Bühne zu stehen. Umso enttäuschter ist er, als das Lied zu Ende geht.
Come on, Barbie, let's go party (ah ah ah yeah)
Come on, Barbie, let's go party (ooh oh, ooh oh)
Come on, Barbie, let's go party (ah ah ah yeah)
Come on, Barbie, let's go party (ooh oh, ooh oh)
wechseln sich die beiden am Ende des songs ab und verbeugen sich grinsend und Händchen haltend am Schluss. Als sie auf dem Rückweg zur Bar sind stößt Laura einen überraschten Laut aus, lässt Valentins Hand los und zieht ihr Handy aus der Tasche. "Ach neee, das ist mein Babysitter, es gibt Schwierigkeiten zuhause." Sie schaut Valentin traurig an. "Es tut mir leid, ich muss leider los. Hat total Spaß gemacht mit dir, du bist ein guter Sänger mit einer rassigen Stimme. Aber leider eilt es jetzt." Innerhalb weniger Sekunden ist sie Richtung Treppe nach unten verschwunden, wirft Valentin noch eine Kusshand zu , steuert beim gehen noch schnell den Tisch an, an dem Roman mit Kumpels steht, wie sie jetzt registriert. Sie schiebt ihm im vorbei gehen eine Visitenkarte in die Jackentasche und raunt: "Der Gewinn will eingelöst werden." Dann eilt sie durch die Türe nach draußen, überquert hastig den Parkplatz und steuert die Bahnstation an. Sie will vermeiden dass Valentin sie womöglich noch einholen kann. In der Bahn lässt sie den Abend nochmal Revue passieren und grinst in sich hinein. War wirklich amüsant und hat Spaß gemacht, wer hätte das gedacht.
"Warte.", sagt Valentin leise und da ist sie schon weg. Ein bisschen traurig, aber dennoch stolz tritt er zu den Jungs zurück. "Habt ihr gesehen? Ich bin halt ein Casanova." - "Tja, Barbie Girl!", grinst Jim, "dann mal Glückwunsch!"
Roman ist kurz überrascht als sie ihn und die Jungs ansteuert, ihm ins Ohr flüstert und etwas in seine Handfläche legt. Ach da war ja noch was. Er verbirgt die Karte in der Faust, schaut einen Moment über die Schulter ihr nach und dann sofort zu Valentin der direkt angibt. "Karaoke Singen kann ich auch mit meiner Schwester." scherzt er deswegen ein bisschen provokant.
Darauf geht Valentin gar nicht ein, sondern bestellt sich einen neuen Drink. Sein Ego ist wieder gepushed. So sollte es auch sein. Oh yeah, du hast es drauf., sagt er zu sich selbst in Gedanken. Jim sagt nichts, aber er verdreht die Augen. Dabei war die Dame nur deshalb an Valentin interessiert, wegen einer Wette. Er hat bemerkt, dass sie Flex ihre Karte zugesteckt hat.
Roman mustert Valentin von der Seite. Er hat kurz darüber nachgedacht ihm die Nummer zu überlassen, aber er entscheidet sich jetzt dagegen. Dann wandert sie eben in den Müll. Roman trinkt den lezten Schluck seines Drinks und blick freundlich in die Runde. "Jo Freunde. Ich verzieh mich glaub. War nett euch kennenzulernen. Schrauber?" Roman schaut sich um, doch der steht gar nicht mehr hier. Er hebt die Hand zu den anderen und geht raus. "Hier steckst du."
Roman hat gute Laune und will mit dem Freund einschlagen. "Ich hau ab. War gut dich zu sehn. Wir sehn uns, ok?" Roman tritt grinsend zurück, dreht sich um und vergisst die Karte in seiner Tasche einfach. "Jo, man sieht sich", erwidert Tom. Die Jungs der 3er-WG machen sich bald darauf ebenfalls auf den Heimweg.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz, @Ripzha und @KFutagoh89 , sowie @simscat2 in der Gastrolle als Laura)
Charktere: Jim, Valentin, Tom
Geschichtsstrang: Geldsorgen
Jim ist noch nie hier gewesen und er sieht sich neugierig um. Valentin geht direkt an die Bar und bestellt für die Drei eine Runde Kurze. "Na los!", ermuntert er seine Jungs. Tom nimmt einen kurzen in die Hand und hebt das Glas an. "Auf uns!" und leert das Getränk in einem Zug. Eine Brünette läuft an ihnen vorbei. Irgendwie kommt sie Tom bekannt vor, aber er weiß nicht woher. Auch Jim bekommt ein "Auf uns!", aus seinem Mund.
Nach der ersten Runde bestellt Valentin noch eine zweite und dritte Runde. Anschließend sieht er sich um. "Welche Mädels gibt's hier denn?" Jim lässt seinen Blick schweifen... Eine Tanzfläche, mit DJ, ist auch vorhanden. Die Musik gefällt ihm, aber Tanzen ist nicht so sein Ding. Also sieht er sich stattdessen nach Mädels um, wie Valentin vorschlägt.
Tom lehnt sich am Tresen an und sieht sich um. Die Brünette fällt ihm wieder auf. Wohin muss er sie einordnen? Sie setzt sich an den Rand der Tanzfläche an einen Tisch und wirkt nachdenklich.
Der Mann löst seinen Blick von ihr und antwortet den Jungs. "Hatten wir es schon drüber, auf welchen Typ Frau ihr so steht?" Bei der Gelegenheit bestellt er sich einen Wodka Shot. Jim fällt Toms Blick auf die Brünette auf, was er jedoch unkommentiert lässt. Er zuckt nur die Schultern. "Keine Ahnung.", sagt er nur, "Bin nicht so der Mädchenschwarm, fürchte ich." Tom sieht zu Jim. "Das war nicht die Frage." Er schmunzelt.
Während Valentin nebenbei Toms Frage mitbekommt, erblickt er einen Rotschopf. Tania?! Er kann's kaum glauben und zückt heimlich sein Handy, als ein ihm unbekannter Mann seine Nichte küsst. Es wird ja immer besser. Nach ein paar Beweisfotos steckt er das Handy wieder weg. Seine Nichte erpressen würde er nicht, dafür mag er sie zu sehr, doch sicherlich könnte er eines Tages mal ihre Hilfe gebrauchen und einen Gefallen einfordern müssen. Auf Toms Frage antwortet er: "Ich bin da nicht festgelegt, aber sie sollte hübsch, jung, nette Kurven, aber nicht zu üppig, brünette oder blond, obwohl von blond habe ich genug." Er denkt kurz an Joachim. Die Blondinen überlasse ich lieber meinem reizenden Schwager. Dann denkt er an Tania. "Rote Haare sind auch nicht meins."
"Warum hast du die Kleine dann grad fotografiert, wenn rote Haare nicht so deins sind?", hakt Jim nach, der bemerkt hat, dass Valentin ein Foto schoss. Er selbst findet die Rothaarige etwas zu jung, um sie interessant zu finden. Jetzt sieht Tom zu Valentin. "Nette Kurven sind immer gut." Er nippt an seinen Wodka Shot. "Vor allem sollen die nicht anstrengend sein." Mit einem kurzen Blick auf die Brünette gibt er es auf, sie einzuordnen. Die Worte von Jim machen ihn hellhörig. "Ach, die war rot? Hm..", versucht Valentin geschickt abzulenken. "Jungs, dann lasst uns doch mal ein paar Mädels ansprechen."
So leicht lässt sich Jim nicht beirren. Im Gegenteil. Dass Valentin nun plötzlich das Thema wechseln will, ist erst recht verdächtig. "Verarschen kann ich mich selber. Die war eindeutig rothaarig." Zugegeben, ob die Haare auch natürlich rot sind oder nur gefärbt, lässt sich jetzt nicht sagen. Aber sie sind eindeutig rot. "Warum also das Foto?" Valentin räuspert sich. "Na gut.. ich kenne sie. Daher das Foto.. Jetzt aber Mädels anquatschen." - "Wer ist sie denn?", fragt Jim nun neugierig. Er geht nicht auf den Vorschlag ein, Mädels anzuquatschen. Quatschen ist eh nicht so sein Ding.
Da er scheinbar nicht drumherum kommt, spricht Valentin nun Klartext. "Sie ist meine Nichte. Ich muss mit ihr sprechen, was sie hier macht. Aber nicht heute." Er sieht sich weiter um. Eine Gruppe von Frauen fällt ihm auf. "Schaut mal da."
Tom fasst an Jims Schulter und sagt: "Lass es gut sein ... Wir sind hier, um unseren Held zu feiern und nicht bei nem Kreuzverhör." Der Mann leert seinen Wodka Shot. "Ja, das zieht rein", grinst er. "Also los, auf zur Pirsch!" Tom läuft los. Jim fragt nun nicht weiter nach. Er schaut sich nun auch nach Mädels um, findet im Moment aber niemanden von Interesse.
Bei der Frauengruppe versucht Valentin mit Witzchen und Komplimenten zu landen. Scheinbar stimmt das die Frauen nicht allzu glücklich. "Sorry, aber das ist ein Mädelsabend und du siehst nicht sehr weiblich aus." Kichernd sagt er: "Wer weiß das schon, finde es heraus."
Amüsiert sieht Tom zu Valentin und pfeift. "Go, Bro!" Jim grinst, doch er schweigt ansonsten und schaut erst mal nur zu.
Enttäuschend muss sich Valentin der Wahrheit stellen: Diese Mädels wollen wirklich nichts von ihm. Also sieht er sich um und sieht eine einsame Frau an der Bar sitzen. Er setzt sich zu ihr. "Hallo, schöne Frau." - "Kein Interesse." Sie steht auf und geht. Jetzt schaut der Gekorbte zu seinen Jungs. "Was ist denn nur los mit den Frauen?"
Tom hebt die Arme und deutet an: Sry Bro. Er selbst schaut sich noch um, aber nichts spricht ihn an. Jim, der sich grad ein Bier bestellt hat, nippt daran, bevor er antwortet: "Wenn du es bei Männern versuchen würdest, wäre deine Chance aber vermutlich noch geringer.", kommentiert er nur. Daraufhin muss Tom laut lachen. Er stand in Jims Nähe, um seinen Kommentar gut vernehmen zu können.
Roman aka Flex, hat den Rucksack gepackt und marschiert ins Narval Arms. Letzte Station für heute. Er freut sich auf sein Bett. Die Füsse tun ihm schon weh von der Rumlauferei. Die Aktion mit dem Mercedes hat ihn doch noch den Führerschein gekostet aber seis drum. Noch zwei Monate, dann hat er ihn wieder. Sein Baby ist auch schon wieder auf Hochglanz poliert, er kanns kaum erwarten wieder hinter dem Steuer zu sitzen. Er steuert ohne sich gross umzuschauen das Reisbrett am Eingang an, wo für verschiedene Bands und DJs geworben wird. Es soll eine Halloween Night hier stattfinden, liesst er vom grössten der Plakate ab. Er legt den Rucksack ab und zieht ein Plakat hervor. Mit Reisnadeln pinnt er es gut sichtbar an die Wand. Er wirbt damit für das nächste Tuningtreffen welche nicht illegal sind, aber die Teilnehmer kommen manchmal mit illegal getunten Fahrzeugen. Das ist aber nicht sein Problem. Auf dem Plakat wirbt er mit einer Band die sich Deffekt nennt. Bevor er geht, will er dem Barkeeper kurz sagen, dass er was angepinnt hat und geht auf die Bar zu. Auf halbem Weg bemerkt er ein bekanntes Gesicht. „Wen man nicht alles trifft.“ grinst er zu Tom.
Die bekannte Stimme lässt Tom aufhorchen. Jetzt sieht er den Bekannten. "Flex", begrüßt er den Jüngeren freundlich. Valentin beobachtet die beiden. Wer ist das denn? Auch Jim ist sprachlos. Den Typen kennt er ebenfalls nicht.
„Wie gehts Schrauber?“ fragt Flex und bemerkt dann wie er von zwei Typen die ihn flankieren wortlos angestarrt wird. Okay? „Seid ihr auf Sauftour?“ fragt er vorsichtig die anderen mit einbeziehend und lächelt schief. "Ich ja.", grinst Jim, dann schielt er zu Valentin: "Er hingegen sucht lieber die Weiber." Er sieht zu dem Neuankömmling. "Bin übrigens Jim. WG-Mitbewohner von Tom." - "Valentin. Oder auch Casanova. Ebenfalls WG-Mitbewohner." Er grinst und trinkt einen Schluck.
Bei 'Casanova' bekommt Tom einen Lachflash. "Der war gut Valentin. ... Hahaha ... Ich krieg mich nicht mehr ein." Er wischt sich die Lachtränen aus den Augen. "Boar, ich kann nicht mehr. Ist ewig her, dass ich so lachen musste." Dann sieht Schrauber zu Flex. "Jo, das sind meine WG-Mitbewohner. Wollten uns einen coolen Abend hier machen." Dann legt Tom einen Arm um Roman und zeigt mit der freien Hand auf ihn. "Und das Jungs ist 'der Klene" oder auch 'Flex' genannt. Wir kennen uns schon ewig." Der Alk scheint seine Wirkung zu entfalten. Tom ist entspannt und redselig.
Etwas beleidigt schaut Valentin zu Tom. Er hält sich mit Kommentaren allerdings zurück und beobachtet seinen Mitbewohner mit Flex.
Roman grinst ein bisschen, "Und dich hab ich schon ewig nich mehr so feiern sehn. Was ist? Vertragt ihr noch einen?" Er ist eh zu Fuss und nen Belohnungsdrink hat er sich heute verdient. "Sicher!", grinst Jim, "ist schließlich erst mein zweites Bier hier." - "Definitiv!", erwidert Valentin und stellt sein leeres Glas auf den Tresen. "Eine Runde Wodka für alle", grinst Tom über beide Wangen.
Der Barkeeper stellt die Gläser vor den Jungs ab. Roman nimmt eins und sie halten jeder ihres in die Runde und stoßen an. Roman schüttet sich den Drink in den Hals und schüttelt den Kopf nach dem er runter ist. "Oh yeah." Er zieht einen der Flyer aus dem Rucksack ohne diesen vom Rücken zu nehmen, dreht sich dabei einmal im Kreis und hält das Blatt dann in die Runde. "Hier. Letztes Treffen vor der Winterpause. Seit dabei." Dabei schaut Flex vor allem Schrauber an.
Jim überfliegt den Flyer. Jetzt erst dämmert es ihm, woher sein WG-Bewohner Flex kennt. Er sagt jedoch nichts, sondern nimmt einen erneuten Schluck. "Nicht schlecht.", sagt Valentin, als er sich den Flyer ansieht.
„Es gibt ne Band diesmal. Ich hoffe die Bullen tauchen nicht wieder auf…“ Erfahrungsgemäss tun sie das nicht zwei Mal hintereinander, aber man weiss nie. „Die Wettrennkosten sind ausserdem gestiegen.“ Flex zuckt die Schultern, „das Event wird immer ‚legaler‘.“ er hebt die Finger zu Gänsefüsschen. „Aber auch grösser. Ich fands cool als es noch maximal 20 Leute wahren, auf einem Parkplatz ohne Bewilligung. Andererseits ist es auch fett so was riesiges auf die Beine gestellt zu haben. Hab lang dafür gearbeitet.“ er nickt stolz, „Keine sorge, es sind nur die Rennen nicht legal aber das ist mein Markenzeichen. Ich werd sie nicht aus dem Programm nehmen. Ausserdem finanzieren die den Platz und…“ Roman bemerkt dass er schon wieder ungebremst schnattert. „Wie auch immer, kommt einfach vorbei.“ er grinst.
"Ist die denn gut, deine Band?", fragt Jim. Er war schon lange nicht mehr auf einem guten Konzert. Die Autorennen interessieren ihn hingegen weniger. Damit kann er nichts anfangen.
„Warum sollte sie nicht gut sein?“ grinst Roman, „Weiss ja nicht auf was du so stehst. Die sind noch frisch und unverbraucht. Sie machen Rock und so und ich hab mit dem Sänger gesprochen, die haben richtig Bock.“ Flex hebt das Teufelszeichen. „Dank denen muss ich noch keinen Eintritt verlangen, sie wollen einfach Reichweite gewinnen.“
"Gibt es auch Single Ladies dort?", fragt hingegen Valentin, weder interessiert an Autorennen noch an Musik.
"Na klar. Jede Menge. Stells dir vor, die Chicks, schönere Kurven als die Rennstrecke, posierend vor den schönsten Autos...." antwortet Flex verträumt und grinst. "Aber Finger weg wenn sie Nora heisst, okey?" mahnt er gespielt ernst. "Achja und es gibt wieder nen Geldpreis für den der das Rennen gewinnt." erinnert er.
Wenn Frauen im Spiel sind, ist Valentin auf jeden Fall dabei. "Dann werden wir da sein.", sichert er zu. Jim nuschelt etwas unverständliches, aber er würde es sich zumindest ebenfalls mal anschauen. Allerdings nicht wegen der Weiber, sondern eher wegen der Musik.
Tom schaut sich den Flyer an. Flex hat sich kaum verändert. "Vielleicht bekomme ich bis dahin mein Baby wieder flott." Er zieht sein Wodka Glas in einem Zug runter und knallt das Glas auf den Tisch. "Ah ja ... zieht gut rein das Zeuch ..." Dann an die Jungs gewandt: "Bei so Rennen sind noch immer die Maschinen das Geilste. Die Weiber sind nur Deko. Die Musik nebensächlich. ... Irgendwer bekanntest, der auch mitmacht, Flex?"
Bekanntes schon, aber die werden Tom nicht bekannt sein da er letztes mal zum ersten Mal wieder dabei war. "Norton wird wieder versuchen den ersten Platz auf dem Motorrad zu kriegen. Er hat ne Glückssträhne aktuell." missmutig zuckt er mit den Schultern. "Diesmal schlägst du ihn. und Fox......" Roman knirrscht mit den Zähnen. "Ich darf nicht mal gegen ihn antreten, der Blödmann. Ich häts ihm so gern noch gezeigt vor der Pause..."
"So so", grinst Tom. Jim hört nur mit halben Ohr zu. Er kennt die Typen eh nicht, von denen Flex spricht. Er bestellt sich ein weiteres Bier.
Valentin sieht sich inzwischen erneut nach Frauen um. Da hat er auch schon das nächste Grüppchen entdeckt und entfernt sich von den Jungs. Jim verdreht die Augen. Valentin und seine Weiber... Tom bleibt auf Roman fokussiert. "Wie stark ist Fox?" Flex zuckt die Schultern und rollt mit den Augen, "Fox fährt nen blöden Nissan was dazu auch noch n blöder Skyline ist.... die Karre is nicht so schnell aber alle stehen drauf. Ich würd ihn so abziehen diesmal mit dem Golf aber... " Roman kickt angefressen in den Boden.
"Skyline also ... hm ... harter Brocken ... zumindest was die Prahlerei betrifft", ergänzt Tom. Der Golf ist deutlich leichter und beschleunigt besser. Daher besteht tatsächlich eine Chance ein Rennen gegen einen Nissan zu gewinnen. Aber ohne Teilnahme ist das nur Theorie. "Was hält dich davon ab ihn herauszufordern? Irgendwelche Regeln?" Die es doch eh nicht gibt, denkt sich der Motorradfahrer.
"Du hast meine Karre gesehn." antwortet Flex. "Mein Führerschein ist..." er pfeift und macht ein Wegwerfbewegung. "Die Bullen haben meine Events sowieso schon auf dem Kieker. Ich will nicht riskieren, dass er für immer weg ist..." Flex schaut Tom ernst an, "Ich schwöre wenn das passiert, sterb ich auf der stelle."
Bei dem Wort Bullen denkt Jim an seine Vergangenheit im Knast nach. Er würde nicht behaupten, dass er jetzt grundehrlich geworden ist, aber zumindest möchte er nichts mehr anstellen, was ihn dorthin zurück bringt. Seine Gedanken schweifen weit ab vom Thema Autorennen, und nun hört er dem Gespräch auch nicht weiter zu, von seinen eigenen Gedanken abgelenkt.
"Naja, sterben muss ja nicht gerade sein, oder Flex?", grinst Tom zurück. "Aber kann es verstehen." Auch er denkt an seine Zeit in der Geschlossenen zurück. Es war damals kein Spaß und die Polizei sollte man tatsächlich nicht unterschätzen. Allein die Sache mit Yngwie war schon unangenehm genug. Flex schaut sich um und entdeckt Valentin wieder. „Seid ihr auf der Jagd oder nur er?“ fragt er. Tom schmunzelt. "Hauptsächlich er ... aber wenn sich was ergibt, why not."
Roman horcht auf. "Brauchst du nen Wingman?" Den anderen beiden kann er nicht helfen die kennt er nicht aber Tom. Er hat ja doch noch Züge von damals. Jetzt muss der Ältere lachen. "Mach eher den Wingman für Valentin. Der hat es nötiger als ich." Flex blickt wieder zu dem anderen Typen. "Keine Ahnung wie er drauf ist?"
"Vielleicht kannst ihm ja Tipps geben", dabei boxt Tom Roman kumpelhaft mit der Faust an die Schulter. Jim grinst, mischt sich ansonsten aber nicht in das Gespräch ein, dem er nun zumindest wieder halb zuhört.
"Ja genau ich." Roman reibt sich die Schulter, "Weisst doch wies früher lief, ich bin nur da damit ihr alle besser da steht." er grinst ein bisschen aber es wirkt etwas wie ein trauriger Hundeblick.
Lächelnd kommt Valentin von seiner Eroberungstour zurück. "Ich hab eine Handynummer bekommen." Ganz stolz zeigt er den gefalteten Zettel hoch. Diesen hat er sich bislang nicht angesehen und öffnet ihn vor seinen Jungs. "So, dann schauen wir doch mal, was sie mir noch dazu geschrieben hat. Bestimmt eine persönliche Widmung." Als er auf den Zettel schaut, verändert sich seine Miene. Er legt den Zettel offen auf den Tresen und bestellt sich einen Wodka. Denn dort steht: 0101010101 - nie im Leben werde ich dir meine Nummer geben!!
Jim lacht laut. "Der Casanova hat wohl nicht so viel Erfolg bei den Weibern." Knurrend trinkt der Abservierte seinen Wodka aus und bestellt sich noch einen. "An deinen Anmachsprüchen musst du jedenfalls noch üben.", stellt Jim fest. Auch er nimmt einen Schluck von seinem Bier. "Pff.", gibt er verächtlich von sich und verschwindet mit seinem nächsten vollen Glas in eine Ecke.
Flex blickt Valentin nach dann zu den zwei anderen. Weil er ihn nicht kennt, lacht Flex nicht. Mit Tipps kann er dem Kerl zwar nicht dienen aber dafür kann er viel und schnell reden. Er mustert nochmal Tom und Jim die sich über den gescheiterten Casanova amüsieren. Valentin wirkt wahrscheinlich einfach zu runtergekommen aber… „10 Mäuse wenn ich eine überrede zu ihm rüber zu gehen.“ sagt Flex in die Runde und zeigt auf Valentin.
Jim überlegt einen Moment. Kennt dieser Flex hier etwa jemanden, den er schnell überreden könnte, einfach nur für eine Weile mitzuspielen? Dann wäre das nicht fair.. aber andererseits wirkte er nicht so, als hätte er eines der Mädels erkannt. Und selbst wenn Jim die Wette verlieren sollte, ist es das wert, um Valentins Gesicht zu sehen. "Ist gebongt!", sagt er daher. Dem schließt sich Tom an. Die Runde ist sehr amüsant und es ist die richtige Entscheidung gewesen auszugehen.
Flex blickt sich in der Bar um. Die meisten Mädels stehen in Gruppen oder reden bereits mit einem Mann.
Bis auf…. Dort steht an einem Stehtisch eine Frau mit langen roten Haaren. Es wirkt als würde sie schon längere Zeit auf jemanden warten. Sie nimmt von ihrem Drink und schaut sich um. Flex weiss zwar nicht worauf Valentin steht aber ihm gefällt sie weil sie ihn an Nora erinnert. Aber ob er sie am ende rumkriegt war auch nicht der Deal. Sie soll nur zu ihm rüber gehen und hallo sagen. Flex steuert sie an, beginnt gewinnend zu lächeln, richtet das Cap und stellt sich vor sie an den Tisch. „Einen Wunderschönen.“ sagt er freundlich, „Ich bin Roman, wie ist dein Name?“
Es gibt doch nichts traurigeres als schmelzende Eiswürfel in einem eigentlich freshen Drink. Mittlerweile der dritte und jetzt lauwarm, wie Laura gerade feststellt. Passend zu ihren Gefühlen, die vor einer Stunde noch ziemlich 'hot' waren für ihr Date. Wie kann er sie so sitzen lassen hier? Sie rümpft die Nase, lässt seufzend den Strohhalm in das Glas zurück gleiten und schaut sich im Raum um. Das beste ist es wohl zu zahlen und zuhause auf der Couch einen Serienmarathon mit einer Maxitafel Schokolade zu starten.
Laura richtet sich auf und hält nach der Bedienung Ausschau, als sie unverhofft angesprochen wird. Sie wendet sich um und mustert den Fremden. Er strahlt eine quirlige Energie aus und blickt recht selbstbewusst unter seiner cap hervor. Laura muss schmunzeln. Womöglich wird der Abend doch noch interessant. Warum dem Leben nicht noch eine Chance geben? Kann nur besser werden. Sie streicht ihre Haare hinters Ohr und lächelt ihn charmant an. "Roman, so, so." Kurz schweift ihr Blick umher, aber sie kann keine Kumpels sehen, die herüberstarren oder sowas. "Ich heiße Laura und wollte mir grade nochmal einen Drink bestellen. Wie steht's mit dir?" Ab in die Offensive. Der Kerl gefällt ihr irgendwie.
Überracht grinsend legt Roman den Kopf leicht schief. Die gelangweilte, wartende Haltung von vorhin ist wie weggeblasen. Das heisst immerhin dass sie heute offen ist. "Woah Laura... ich... Ich glaub ich hatte genug heute, was denkst du wieviel ich mir reinschütten musste um den Mut zu haben rüber zu kommen." er grinst damit sie den Scherz versteht. "Wartest du auf jemanden? Sah irgendwie so aus." fragt er und lehnt sich interessiert an den Tisch.
Sie zwinkert ihm zu. "Jetzt nicht mehr." Dann winkt sie die Kellnerin herbei und bestellt zwei Tequila. "Ein shot geht immer." scherzt sie, nicht gewillt Roman so leicht davon kommen zu lassen. "Bist du öfter hier?"
Ach verdammt. Eine mit Selbstbewusstsein. Das ja nicht so gut. Flex lächelt und fährt sich über die Kappe die er ein bisschen zurück schiebt. "Ne eigentlich nicht. Ich bin heute zufällig hier wegen..." Flex mustert Laura eine Sekunde dann funkeln seine Augen als er gespannt fragt: "Stehst du auf Autos? Schnelle? Autos?"
"Kommt wohl drauf an wer sie fährt." entgegnet Laura und schaut ihn vielsagend an. Die Drinks von vorhin tun ihre Wirkung und das Gespräch nimmt eine interessante Wendung. "Gehst du zu Autorennen oder .." sie legt verspielt einen Finger an die Lippen.".. oder bist du ein Spieler...der gern sein Glück mit Wetten versucht?" Sie hat keine Ahnung vom Motorsport, aber was nicht ist, kann ja noch werden.
"Sowohl als auch." antwortet Flex mit einem hauch stolz. "Ich geh nicht nur zu Rennen ich veranstalte sie." In dem quirligen Kerlchen steckt ein grosser Organisator sagt sein Blick als er sich vorn an der Lederjacke zieht. "Und wir wetten auch." Die Kellnerin bringt die Tequilas und stellt sie auf dem Tisch ab. Flex umfasst das kleine Shotglas und sieht die Frau an. "Was ist Laura? Wenn ich dir eine Wette vorschlage, machst du dann mit?" er grinst sie herausfordernd an. Na schön dann eben auf die Tour.
"Aber sicher." Laura hebt ihr Glas und stößt mit Roman an. "Auf die Abenteuerlust." Sie leert ihr Glas in einem Zug, stellt es schwungvoll ab und sagt neugierig:" Lass hören."
Na endlich. "auf die Abenteuerlust." Roman kippt den Shot und stellt das Glas ab. Mit ein paar Seitenschritten kommt er um den Tisch rum, legt Laura den Arm um die Schulter und zeigt in die Richtung vor ihnen. "Siehst du den Typen da in der Ecke. Braune Haare, schmollt...?" Das Licht von der Tischlampe wirft ungünstige Schatten auf Valentins Gesicht, was Roman auffällt und ihn veranlasst, schnell weiter zu reden; "Ich kann ihn dir jetzt etwas attraktiver reden wenn du willst, oder dir noch nen Drink ausgeben oder dir erzählen was du gewinnst, wenn du es schaffst meinen Kumpel ein bisschen aufzumuntern."
What? Hat der Typ sie doch nur angequatscht weil... Lauras Blick folgt Romans Fingerzeig. Der Tequila macht angenehm warm im Inneren und ihr Kopf will gar nicht mehr soo klar denken. Sein Kumpel sitzt da? Sie strengt sich an, um ihn bei der schummrigen Beleuchtung in der Ecke richtig erkennen zu können. So ein softer Jüngling, hm..nicht unbedingt ihr Fall, aber was soll's..Moment. Sie dreht sich wieder zu Roman. "Also aufmuntern kann ich gut." Sie wirft ihm unter gesenkten Lidern einen Blick zu der Bände spricht. "Wenn du der Hauptgewinn bist, werd ich mich nicht vollständig verausgaben." Sie lächelt verschmitzt. "Gewinnen werd ich die Wette auf jeden Fall."
Nach dem Blick der ihn einen Moment in den Bann zog, folgen Worte die ihn überrascht kurz auflachen lassen. Hauptgewinn. Da war es Jahrelang seine Superkraft seine Freunde attraktiver wirken zu lassen, in dem er blöden Stuss redet und dann klappt das nicht wenn es soll. Naja, ist ja auch schon 8 Jahre her. Er freut sich trotzdem, obwohl er noch gar nicht mit seiner Karre angeben konnte. "Okay, wenns das ist was die Lady will." Er tritt zurück. "Viel Glück." er weißt ihr den Weg zu Valentin mit der Hand und grinst.
Laura grinst zurück. Die Sache beginnt ihr Spaß zu machen und die Aussicht auf den 'Gewinn' beflügelt sie. Ausserdem..wer weiß, vielleicht entpuppt sich der Kumpel bei näherer Betrachtung ja als attraktiver als gedacht. Mit leicht wiegendem Gang begibt sie sich in Richtung der Nische, in der ihr 'Opfer' mehr liegt, als sitzt. Er sieht wirklich nicht sehr glücklich aus. Womöglich ist es ihm ähnlich ergangen wie ihr selbst heute Abend. Na, dann wird sie ihn mal aufmuntern. Zielstrebig tut sie so, als würde sie die Toilette ansteuern, wobei sie 'zufällig' an seinen ausgestreckten Füßen hängen bleibt und ins stolpern gerät. Sie täuscht vor das Gleichgewicht zu verlieren und balanciert gerade so viel aus, dass es ganz natürlich wirkt, wie sie sich in einer Drehbewegung an der Lehne seines Sitzes abstützen muss, um nicht auf seinem Schoß zu landen. "Oh, das tut mir so leid." entschuldigt sie sich mit großen Augen, während sie sich wieder zum Stehen hoch rappelt. "Das wollte ich nicht...ich bin schon wieder weg." Sie wirft ihre rote Mähne, nach hinten und lächelt den jungen Mann gespielt verlegen an.
Roman sieht ihr nach und geht bevor sie Valentin erreicht zurück zu Tom und Jim. Er streckt die Hand aus. "Das macht dann 10 Kröten." grinst er.
Jim bezweifelt, dass die Dame tatsächlich Interesse an Valentin hat, aber darum ging es in der Wette ja auch gar nicht. Flex hat es also tatsächlich geschafft, eine zu überreden. Jim kramt zwei Fünfer-Scheine hervor um seine Wettschulden zu begleichen. "Die hast du dir verdient.", sagt er grinsend. Jetzt ist er aber auch auf Valentins Gesichtsausdruck gespannt.
"Nichts passiert.", erwidert Valentin. So überhaupt nicht.. Seufzend leert er sein Getränk. Dann zieht er seine Beine ein. "Jetzt solltest Du nicht mehr ins Stolpern geraten."
Okay, der Typ ist wohl wirklich am schmollen. Bestimmt auch versetzt worden. Sie lächelt ihn freundlich an. "Vielleicht war's ja Schicksal, dass ich grade hier gestrauchelt bin." Aufmerksam mustert sie ihn nochmal. "Du siehst komplett desinteressiert ein bisschen traurig aus..hast du Lust auf Gesellschaft? Ich hab auch nicht meinen besten Abend heute."
Nun sieht Valentin auf. "Ja, ja sehr gerne. Sollen wir uns setzen?" Er richtet sich auf und fängt wieder an zu Lächeln.
"Na, du sitzt ja schon ." scherzt Laura. Wenn er lächelt sieht er gleich viel besser aus "Aber wir könnten zusammen an der Bar noch einen Drink nehmen." Ihr Blick schweift zur Theke. "Außerdem dürfte in Kürze die Karaokestunde los gehen, das machen sie hier einmal die Woche. Kommst du mit?" Wieder wirft sie die Haare zurück und weist in Richtung der Bar. Valentin nickt begeistert und geht ihr nach. Karaoke hat er früher mit seinen Nichten und Neffen gespielt, aber das ist schon einige Zeit her. Ob er das noch hinbekommt? Doch einer schönen Frau will er nichts abschlagen.
Tom verschränkt die Arme und schmunzelt Roman an. "Du hast es nicht verlernt, Kleiner."
Nach einem gemeinsamen Drink ist Laura in Fahrt. Sie liebt Karaoke. Gerade wurde angesagt, dass es los geht und die Anlage bereit ist. Die beste Darbietung werde per Abstimmung gewählt und prämiert. "Ich hab das mal in einem Asienurlaub kennen gelernt und war begeistert." erzählt sie Valentin, während sie ihn hinter sich her zu den Mikrofonen zieht. Mittlerweile hat sie dank angeheitertem Zustand und der Aussicht auf das singen, richtig Spaß. "Als ob jemand anderes als wir die Stars des Abends werden." sagt sie grinsend zu Valentin und nimmt sich ein Mikro. "Such dir einen song aus."
Der Duettpartner schaut konzentriert auf den Monitor, kann aber nicht mehr ganz klar sehen. Er findet ein Lied mit dem Namen Baby Girl. Er denkt, es könnte das Lied schlecht hin sein für eine schöne Frau an seiner Seite. Als er drauf drückt beginnt allerdings ein anderes Lied: Barbie Girl von Aqua.
Jim hat die beiden beobachtet, und somit auch mitbekommen, dass es Valentin ist, der am Monitor herumtippt. Jim muss bei dieser Musikwahl einfach nur lachen. Valentin hat einen seltsamen Musikgeschmack. Aber er hat einen gewissen Mut, ausgerechnet diesen Song zu wählen. Diese pussy Musik ist für Tom der abdolute Abtörner. Valentin ist in seinem Ansehen gesunken. Lange kann sich der Metaler nicht antun. Er geht raus und raucht eine Zigarette.
Oookeey?! Los geht's. Laura ist verblüfft über die Auswahl, steigt aber voll mit ein. "...You can brush my hair, undress me everywhere Imagination, life is your creation." trällert sie unbekümmert und shakert ein wenig mit Valentin, in dem sie um ihn herum tanzt und ein bisschen durch seine Haare wuschelt.
Der Song trifft Flex Humorzentrum hart. Er lacht laut. Zugleich ist er überrascht das Laura das mitmacht. Nach der Unterhaltung hat er sich ihren Charakter irgendwie anders ausgemalt. Findet es aber gut wie es sich grade entwickelt hat, und entscheidet sich kurzerhand dafür noch einen Drink zu bestellen.
Obwohl das Lied nicht ganz seinen Geschmack trifft, macht Valentin begeistert mit und genießt es mit Laura auf der Bühne zu stehen. Umso enttäuschter ist er, als das Lied zu Ende geht.
Come on, Barbie, let's go party (ah ah ah yeah)
Come on, Barbie, let's go party (ooh oh, ooh oh)
Come on, Barbie, let's go party (ah ah ah yeah)
Come on, Barbie, let's go party (ooh oh, ooh oh)
wechseln sich die beiden am Ende des songs ab und verbeugen sich grinsend und Händchen haltend am Schluss. Als sie auf dem Rückweg zur Bar sind stößt Laura einen überraschten Laut aus, lässt Valentins Hand los und zieht ihr Handy aus der Tasche. "Ach neee, das ist mein Babysitter, es gibt Schwierigkeiten zuhause." Sie schaut Valentin traurig an. "Es tut mir leid, ich muss leider los. Hat total Spaß gemacht mit dir, du bist ein guter Sänger mit einer rassigen Stimme. Aber leider eilt es jetzt." Innerhalb weniger Sekunden ist sie Richtung Treppe nach unten verschwunden, wirft Valentin noch eine Kusshand zu , steuert beim gehen noch schnell den Tisch an, an dem Roman mit Kumpels steht, wie sie jetzt registriert. Sie schiebt ihm im vorbei gehen eine Visitenkarte in die Jackentasche und raunt: "Der Gewinn will eingelöst werden." Dann eilt sie durch die Türe nach draußen, überquert hastig den Parkplatz und steuert die Bahnstation an. Sie will vermeiden dass Valentin sie womöglich noch einholen kann. In der Bahn lässt sie den Abend nochmal Revue passieren und grinst in sich hinein. War wirklich amüsant und hat Spaß gemacht, wer hätte das gedacht.
"Warte.", sagt Valentin leise und da ist sie schon weg. Ein bisschen traurig, aber dennoch stolz tritt er zu den Jungs zurück. "Habt ihr gesehen? Ich bin halt ein Casanova." - "Tja, Barbie Girl!", grinst Jim, "dann mal Glückwunsch!"
Roman ist kurz überrascht als sie ihn und die Jungs ansteuert, ihm ins Ohr flüstert und etwas in seine Handfläche legt. Ach da war ja noch was. Er verbirgt die Karte in der Faust, schaut einen Moment über die Schulter ihr nach und dann sofort zu Valentin der direkt angibt. "Karaoke Singen kann ich auch mit meiner Schwester." scherzt er deswegen ein bisschen provokant.
Darauf geht Valentin gar nicht ein, sondern bestellt sich einen neuen Drink. Sein Ego ist wieder gepushed. So sollte es auch sein. Oh yeah, du hast es drauf., sagt er zu sich selbst in Gedanken. Jim sagt nichts, aber er verdreht die Augen. Dabei war die Dame nur deshalb an Valentin interessiert, wegen einer Wette. Er hat bemerkt, dass sie Flex ihre Karte zugesteckt hat.
Roman mustert Valentin von der Seite. Er hat kurz darüber nachgedacht ihm die Nummer zu überlassen, aber er entscheidet sich jetzt dagegen. Dann wandert sie eben in den Müll. Roman trinkt den lezten Schluck seines Drinks und blick freundlich in die Runde. "Jo Freunde. Ich verzieh mich glaub. War nett euch kennenzulernen. Schrauber?" Roman schaut sich um, doch der steht gar nicht mehr hier. Er hebt die Hand zu den anderen und geht raus. "Hier steckst du."
Roman hat gute Laune und will mit dem Freund einschlagen. "Ich hau ab. War gut dich zu sehn. Wir sehn uns, ok?" Roman tritt grinsend zurück, dreht sich um und vergisst die Karte in seiner Tasche einfach. "Jo, man sieht sich", erwidert Tom. Die Jungs der 3er-WG machen sich bald darauf ebenfalls auf den Heimweg.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz, @Ripzha und @KFutagoh89 , sowie @simscat2 in der Gastrolle als Laura)