Forum Discussion
Ripzha
3 years agoSeasoned Ace
Ort: Newcrest - Blaze zu Hause / Forgotten Hollow - Violas zu Hause
Charaktere: Viola / Blaze
Geschichtsstrang: Geständnis
Seit Viola ihn ‚verlassen‘ hat, ist Blaze wie betäubt. Kein Hunger, keine Lust sich zu bewegen, gesteht sich nichts zu. Er sitzt in seinem Zimmer und macht… nichts. Es ist ähnlich wie als er ihr auf die falsche Weise und vollkommen blind gesagt hat, dass er sie mag, aber jetzt ist es schlimmer. Er weiss was er gesagt hat und er könnte sich dafür aufhängen. Wie bescheuert kann man sein?
Jahre lang darauf trainiert nur überlegt zu reden, Jahre lang das Pokerface gewahrt, den Leuten kontrolliert entgegengetreten und plötzlich ist es wie nie gelernt. Er hat sich so daran gewöhnt, sich bei Viola in Sicherheit zu wiegen, so daran gewöhnt, bei ihr frei zu sprechen, freier als bei Chip, dass er das denken ganz eingestellt hat. Nicht zu vergessen, die Wut, die er sonst bis zu einem stillen Moment niederzukämpfen vermag. Doch da ist ja auch noch Del, der ihn jeden Tag quält, statt die restliche Zeit zu geniessen, kann er nur daran denken dass er bald fort ist, was ihn mental total überfordert. Er hat schon seine Mutter zu früh verloren, auch wenn ers nicht greifen kann, sitzt der Schmerz darüber tief.
Es klopft an der Tür und Eve streckt den Kopf herein. Blaze regt sich nicht. Sie hat am Tag an dem Chip mit Denize‘ Jacke gegangen war, die Küche aufgeräumt. Trotz Kater, damit Blaze keinen Ärger bekommt. Er hätte es darauf ankommen lassen. Wenn Irving so tut als gäbe es ihn nicht, dann hat auch niemand den Saustall verbrochen. Irgendwie hätte er gern gesehen wie er darauf reagiert, auch wenn er die Antwort schon kennt. „Willst etwas essen?“ fragt Eve die das schon das dritte Mal heute fragt. Blaze bewegt sich nicht. Langsam öffnet sie die Tür und kommt näher. Sie setzt sich vorsichtig neben ihn aufs Bett ohne ihn aus den Augen zu lassen.
Sie spürt das etwas grosses auf ihm lastet, spricht aber nicht darüber. Sein Gesicht ist fast starr und absolut emotionslos. Eve weiss nicht was sie sagen kann, deswegen umarmt sie ihn einfach von der Seite und wartet. Blaze bleibt regungslos.
Eve bleibt so. Eine ganze Weile, bis erneut die Tür aufgeht und Beth hereinschaut. Sie sieht Eve, Blaze umklammern und ist so verwirrt wie froh, dass die beiden miteinander auskommen. Sie blickt verstohlen hinter sich, dann schlüpft sie ins Zimmer und schliesst die Tür.
Eve lässt Blaze los, als Beth sich neben ihn setzt und ihm eine kleine Schachtel hinhält. „Hier.“ sie lächelt, „dafür dass du immer auf Eve aufpasst. Sags deinem Vater nicht.“ In Blaze Sichtfeld, schiebt sich eine Hülle für ein neues Handy. Seine pessimistischen Gedanken verhindern jede Gesichtsregung. „Nimm.“ fordert Beth freundlich auf. Blaze öffnet eine Hand auf den Beinen und sie legt die Schachtel hinein. Blaze legt es hinter sich aufs Bett und schweigt. Beth und Eve sehen sich an und die kleine Schwester hebt ratlos die Schultern.
Nach vergebenem Nachfragen was los ist, verlässt Beth geknickt den Raum. Es ist so schade das er nicht mit ihr spricht. Sie würde so gern verstehen was in dem Jungen vor geht.
Eve weiss auch nicht weiter. Sie bleibt noch eine Weile sitzen bevor er überraschend aufsteht, die Mütze aufsetzt, eine Jacke von der Kommode schnappt und wortlos das Zimmer verlässt. Eve sieht ihm überrascht und mit einem Fragezeichen im Gesicht nach.
—————————————————
In Forgotten Hollow angekommen, fährt Blaze am Gitter was die Villa Blutrose umgibt entlang und schaut auf das Gebäude. Er war zuvor in einem Laden gewesen und hat von seinen wenigen Kröten ein Geschenk besorgt was ihm jetzt in die Hand sticht. Vor dem Tor hält er an und schiebt es laut quietschend auf. Erst im Innenhof steigt er vom BMX ab und bleibt stehen. Das Haus wirkt so düster wie seine Herz. Doch unter der Aschekruste pocht es. Er hat letztes Mal so lange gewartet bis er das Schwert wieder aufgehoben hat, um um Viola zu kämpfen. Er ist nicht vollkommen unbelehrbar. Diesmal muss er es besser machen. Er weiss zwar nicht was er noch sagen soll, aber vielleicht hilft es, einfach nur zu zeigen, dass es ihm wirklich Leid tut. Er nimmt die Mütze ab und knetet sie zwischen den Fingern.
Es klingelt an der Tür der Nebeljägers. Die Rose in seiner Hand erinnert Blaze an Viola. Dornen für ihr Temperament, die rote Farbe für ihre feurigen Haare und die samtig weichen Blätter, die ihn an ihre weiche Haut und die sanfte Berührung ihrer Lippen erinnert. Er weiss nicht ob sie drauf steht, aber in Filmen funktioniert es doch auch. Ausserdem gehts jetzt um den Willen.
Viola läuft in ihrem Zimmer auf und ab, in ein Zwiegespräch mit sich selbst verwickelt.
"Du hast Mel doch gehört.", sagt die eine Stimme, "er wollte den Kuss nicht. Er ist danach abgehauen."
"Sagt Mel.", sagt die andere Stimme, "traust du ihr etwa? Was, wenn sie mit Blaze gemeinsame Sache macht?"
"Dann hätte er mich überhaupt nicht informieren müssen.", antwortet die erste Stimme, "Und ..."
Ihr Zwiegespräch wird unterbrochen als die Haustür klingelt. Viola öffnet.
Blaze stockt das Herz als sie vor ihm steht. Er blickt sie an und sagt vollkommen ernsthaft und mit zurecht gelegten Worten: „Viola es tut mir Leid. Ich hab was dummes gesagt und das wollte ich nicht. Ich war wütend und es ist mir rausgerutscht. Dabei ist mir das völlig egal, so lang du bei mir bist und wenn wir nur rumsitzen und schweigen. Ich will einfach nur dich, bei mir......... Kannst du diesem dummen Vollidioten verzeihen?“
Viola sagt anfangs nichts. Sie fällt Blaze einfach nur in die Arme. "Ich hätte dir glauben sollen, dass du das nicht wolltest.", sagt sie schließlich doch noch.
Überrascht aber unendlich erleichtert hält Blaze sie fest und drückt sie an sich. Er weiss nicht warum, aber er wills gar nicht wissen. Hauptsache ist, sie vergibt ihm. Erst nach einer Weile sieht er sie wieder an. „Ich möchte mit dir zusammen sein. So, richtig. Das nichts mehr zwischen uns steht. Ich will jedem sagen können; seht, das wunderschöne Mädchen hier, das ist meine Freundin.“ Die letzten beiden Worte fühlen sich beim laut aussprechen so ungewohnt wie schön an. Er sieht sie treuherzig und offen an und hält die Rose zwischen ihnen höher, während er im Innern zum zerreißen gespannt auf eine Antwort wartet.
Viola lächelt einfach nur. Den Satz, der sie so verletzte, hat sie längst vergessen. Sie hat längst verstanden, dass der Satz im Streit gefallen ist und nicht wirklich ernst gemeint war. Sie nimmt Blaze' Rose zwischen ihre Finger. Ungewohnt, den wilden Blaze als Rosenkavalier zu sehen. Viola ist klar, wie viel sie ihm bedeutet. Sie nickt langsam auf seine Frage.
Wie automatisch breitet sich ein breites, glückliches Grinsen auf Blaze' Gesicht aus. Sein Herz pocht jetzt nicht mehr vor angespannter Aufregung so schnell, sondern vor Glück. Er hebt ihr Kinn und küsst sie sanft bevor er sie wieder in die Arme nimmt und gar nicht mehr aufhören will sie zu küssen.
Lilly ist gerade bei Irina und nicht hier, aber Viktor könnte jeden Moment von der Arbeit kommen. Viola ist bewusst, dass Blaze es sicher nicht Recht wäre, wenn Mister N jetzt einfach so hier reinplatzt. "Komm mit zum Wasserturm.", sagt sie daher, "da sind wir ungestört.." Hat sie das grad wirklich gesagt? Was ist nur los mit ihr?
Kurz verwirrt weil aus dem schönsten Gefühl der Welt gerissen, sieht Blaze Viola an und ein leicht verblüfftes Lächeln schleicht sich auf seine Lippen als er ihr nach sieht wie sie vorgeht und sich schließlich als Fledermaus in die Luft erhebt. Er beisst sich auf die Unterlippe, habt das BMX auf und fährt ihr so schnell er kann hinterher.
(In Zusammenarbeit mit @murloc)
Charaktere: Viola / Blaze
Geschichtsstrang: Geständnis
Seit Viola ihn ‚verlassen‘ hat, ist Blaze wie betäubt. Kein Hunger, keine Lust sich zu bewegen, gesteht sich nichts zu. Er sitzt in seinem Zimmer und macht… nichts. Es ist ähnlich wie als er ihr auf die falsche Weise und vollkommen blind gesagt hat, dass er sie mag, aber jetzt ist es schlimmer. Er weiss was er gesagt hat und er könnte sich dafür aufhängen. Wie bescheuert kann man sein?
Jahre lang darauf trainiert nur überlegt zu reden, Jahre lang das Pokerface gewahrt, den Leuten kontrolliert entgegengetreten und plötzlich ist es wie nie gelernt. Er hat sich so daran gewöhnt, sich bei Viola in Sicherheit zu wiegen, so daran gewöhnt, bei ihr frei zu sprechen, freier als bei Chip, dass er das denken ganz eingestellt hat. Nicht zu vergessen, die Wut, die er sonst bis zu einem stillen Moment niederzukämpfen vermag. Doch da ist ja auch noch Del, der ihn jeden Tag quält, statt die restliche Zeit zu geniessen, kann er nur daran denken dass er bald fort ist, was ihn mental total überfordert. Er hat schon seine Mutter zu früh verloren, auch wenn ers nicht greifen kann, sitzt der Schmerz darüber tief.
Es klopft an der Tür und Eve streckt den Kopf herein. Blaze regt sich nicht. Sie hat am Tag an dem Chip mit Denize‘ Jacke gegangen war, die Küche aufgeräumt. Trotz Kater, damit Blaze keinen Ärger bekommt. Er hätte es darauf ankommen lassen. Wenn Irving so tut als gäbe es ihn nicht, dann hat auch niemand den Saustall verbrochen. Irgendwie hätte er gern gesehen wie er darauf reagiert, auch wenn er die Antwort schon kennt. „Willst etwas essen?“ fragt Eve die das schon das dritte Mal heute fragt. Blaze bewegt sich nicht. Langsam öffnet sie die Tür und kommt näher. Sie setzt sich vorsichtig neben ihn aufs Bett ohne ihn aus den Augen zu lassen.
Sie spürt das etwas grosses auf ihm lastet, spricht aber nicht darüber. Sein Gesicht ist fast starr und absolut emotionslos. Eve weiss nicht was sie sagen kann, deswegen umarmt sie ihn einfach von der Seite und wartet. Blaze bleibt regungslos.
Eve bleibt so. Eine ganze Weile, bis erneut die Tür aufgeht und Beth hereinschaut. Sie sieht Eve, Blaze umklammern und ist so verwirrt wie froh, dass die beiden miteinander auskommen. Sie blickt verstohlen hinter sich, dann schlüpft sie ins Zimmer und schliesst die Tür.
Eve lässt Blaze los, als Beth sich neben ihn setzt und ihm eine kleine Schachtel hinhält. „Hier.“ sie lächelt, „dafür dass du immer auf Eve aufpasst. Sags deinem Vater nicht.“ In Blaze Sichtfeld, schiebt sich eine Hülle für ein neues Handy. Seine pessimistischen Gedanken verhindern jede Gesichtsregung. „Nimm.“ fordert Beth freundlich auf. Blaze öffnet eine Hand auf den Beinen und sie legt die Schachtel hinein. Blaze legt es hinter sich aufs Bett und schweigt. Beth und Eve sehen sich an und die kleine Schwester hebt ratlos die Schultern.
Nach vergebenem Nachfragen was los ist, verlässt Beth geknickt den Raum. Es ist so schade das er nicht mit ihr spricht. Sie würde so gern verstehen was in dem Jungen vor geht.
Eve weiss auch nicht weiter. Sie bleibt noch eine Weile sitzen bevor er überraschend aufsteht, die Mütze aufsetzt, eine Jacke von der Kommode schnappt und wortlos das Zimmer verlässt. Eve sieht ihm überrascht und mit einem Fragezeichen im Gesicht nach.
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In Forgotten Hollow angekommen, fährt Blaze am Gitter was die Villa Blutrose umgibt entlang und schaut auf das Gebäude. Er war zuvor in einem Laden gewesen und hat von seinen wenigen Kröten ein Geschenk besorgt was ihm jetzt in die Hand sticht. Vor dem Tor hält er an und schiebt es laut quietschend auf. Erst im Innenhof steigt er vom BMX ab und bleibt stehen. Das Haus wirkt so düster wie seine Herz. Doch unter der Aschekruste pocht es. Er hat letztes Mal so lange gewartet bis er das Schwert wieder aufgehoben hat, um um Viola zu kämpfen. Er ist nicht vollkommen unbelehrbar. Diesmal muss er es besser machen. Er weiss zwar nicht was er noch sagen soll, aber vielleicht hilft es, einfach nur zu zeigen, dass es ihm wirklich Leid tut. Er nimmt die Mütze ab und knetet sie zwischen den Fingern.
Es klingelt an der Tür der Nebeljägers. Die Rose in seiner Hand erinnert Blaze an Viola. Dornen für ihr Temperament, die rote Farbe für ihre feurigen Haare und die samtig weichen Blätter, die ihn an ihre weiche Haut und die sanfte Berührung ihrer Lippen erinnert. Er weiss nicht ob sie drauf steht, aber in Filmen funktioniert es doch auch. Ausserdem gehts jetzt um den Willen.
Viola läuft in ihrem Zimmer auf und ab, in ein Zwiegespräch mit sich selbst verwickelt.
"Du hast Mel doch gehört.", sagt die eine Stimme, "er wollte den Kuss nicht. Er ist danach abgehauen."
"Sagt Mel.", sagt die andere Stimme, "traust du ihr etwa? Was, wenn sie mit Blaze gemeinsame Sache macht?"
"Dann hätte er mich überhaupt nicht informieren müssen.", antwortet die erste Stimme, "Und ..."
Ihr Zwiegespräch wird unterbrochen als die Haustür klingelt. Viola öffnet.
Blaze stockt das Herz als sie vor ihm steht. Er blickt sie an und sagt vollkommen ernsthaft und mit zurecht gelegten Worten: „Viola es tut mir Leid. Ich hab was dummes gesagt und das wollte ich nicht. Ich war wütend und es ist mir rausgerutscht. Dabei ist mir das völlig egal, so lang du bei mir bist und wenn wir nur rumsitzen und schweigen. Ich will einfach nur dich, bei mir......... Kannst du diesem dummen Vollidioten verzeihen?“
Viola sagt anfangs nichts. Sie fällt Blaze einfach nur in die Arme. "Ich hätte dir glauben sollen, dass du das nicht wolltest.", sagt sie schließlich doch noch.
Überrascht aber unendlich erleichtert hält Blaze sie fest und drückt sie an sich. Er weiss nicht warum, aber er wills gar nicht wissen. Hauptsache ist, sie vergibt ihm. Erst nach einer Weile sieht er sie wieder an. „Ich möchte mit dir zusammen sein. So, richtig. Das nichts mehr zwischen uns steht. Ich will jedem sagen können; seht, das wunderschöne Mädchen hier, das ist meine Freundin.“ Die letzten beiden Worte fühlen sich beim laut aussprechen so ungewohnt wie schön an. Er sieht sie treuherzig und offen an und hält die Rose zwischen ihnen höher, während er im Innern zum zerreißen gespannt auf eine Antwort wartet.
Viola lächelt einfach nur. Den Satz, der sie so verletzte, hat sie längst vergessen. Sie hat längst verstanden, dass der Satz im Streit gefallen ist und nicht wirklich ernst gemeint war. Sie nimmt Blaze' Rose zwischen ihre Finger. Ungewohnt, den wilden Blaze als Rosenkavalier zu sehen. Viola ist klar, wie viel sie ihm bedeutet. Sie nickt langsam auf seine Frage.
Wie automatisch breitet sich ein breites, glückliches Grinsen auf Blaze' Gesicht aus. Sein Herz pocht jetzt nicht mehr vor angespannter Aufregung so schnell, sondern vor Glück. Er hebt ihr Kinn und küsst sie sanft bevor er sie wieder in die Arme nimmt und gar nicht mehr aufhören will sie zu küssen.
Lilly ist gerade bei Irina und nicht hier, aber Viktor könnte jeden Moment von der Arbeit kommen. Viola ist bewusst, dass Blaze es sicher nicht Recht wäre, wenn Mister N jetzt einfach so hier reinplatzt. "Komm mit zum Wasserturm.", sagt sie daher, "da sind wir ungestört.." Hat sie das grad wirklich gesagt? Was ist nur los mit ihr?
Kurz verwirrt weil aus dem schönsten Gefühl der Welt gerissen, sieht Blaze Viola an und ein leicht verblüfftes Lächeln schleicht sich auf seine Lippen als er ihr nach sieht wie sie vorgeht und sich schließlich als Fledermaus in die Luft erhebt. Er beisst sich auf die Unterlippe, habt das BMX auf und fährt ihr so schnell er kann hinterher.
(In Zusammenarbeit mit @murloc)