Forum Discussion
3 years ago
Ort: Brindleton Bay Nr.7, Yvonnes Erbe
Charaktere: Maryama, Delsyn, Marga
Geschichtsstrang: Ein bunter Geburtstagsreigen (Ausklang)
Del und Marga räumen zusammen den Tisch ab bis Maryama zu ihnen stößt. Ihm ist mittlerweile das Gepäck aufgefallen was Marga bei ihrer Ankunft deponiert hatte. Es sieht aus als mache sie einen Ausflug. Ist ihr Ziel hier? Er klebt einen Müllsack an den Tisch um all die Reste und Servietten leichter wegzuwerfen. „Ich war lange nicht bei euch.“ sagt er, die Schuld auf sich nehmend. Wenn er eine Phase hat, macht er sich oft rar. Heute ist auch nicht der beste Tag, aber er hat gelernt die Schmerzen zu überspielen. „Gibts was neues?“ fragt er neugierig lächelnd.
Margas Bewegungen werden bei Delsyns Frage schusseliger. Sie hebt eine Serviette vom Boden auf um ihre Verlegenheit zu überspielen und schaut dann aber geknickt auf. "Ach Del, wenn du wüsstest." Ihre Augen werden wässrig und die Sorgen sind mit einem Schlag alle wieder da. Sie schiebt die Gläser zur Seite und setzt sich wieder, um sich den Rest aus einer der Sektflaschen in ihr eigenes zu gießen. Wo soll sie nur anfangen? Marga klopft auffordernd neben sich.
Das Lächeln aus Dels Gesicht verschwindet und er setzt sich ohne sie aus den Augen zu lassen, neben sie. Ein wenig besorgt schaut er dem Sekt zu wie er in das Glas fließt. Es ist also doch mehr im Busch. Hätte es ihm auffallen sollen was bei den Nachbarn los war? Abgesehen von den Ausmaßen die Bertrams Alienabwehr angenommen hatten. Ist es das? „Schieß los. Ich hör zu.“
Nach einem kräftigen Schluck geht es etwas besser. Marga sieht Del an und schafft ein kleines, schiefes Lächeln. "Du weißt ja, dass Bertl schon einige Zeit sehr aktiv ist in dieser Alienbekämpfungsorganisation..das ist sein ganzer Lebensinhalt geworden, er brennt dafür von morgens bis Abends." Sie seufzt. "Vor kurzem hat er unser Haus mit einer Hypothek belastet und wollte den Garten umgraben um einen riesigen Bunker zu bauen, zum Schutz für seine Familie sagte er." Hier braucht sie definitiv noch einen Schluck.
Maryama kommt um die Ecke, setzt sich zu den beiden und schenkt sich ebenfalls ein Glas Sekt ein. Den letzten Satz hat sie erstaunt noch mitbekommen. Schweigend wirft sie Del einen Blick zu und hört weiter zu was Marga erzählt.
"Das ist das Haus meiner Eltern und Großeltern.." Ihre Stimme wird weinerlich. "Ich hab keine Ahnung wie wir diese Schulden zahlen sollen. Solange Bertl wenigstens die Einkünfte aus dem Verkauf hatte ging's ja noch, aber er ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden, hat mich einfach sitzen lassen mit Adrian. Den Schulden. Dem Verkauf, der jetzt geschlossen ist und die Kunden verärgert." Sie schaut Maryama groß an. "Ohne ein Wort verschwunden. Ich brauch etwas Bedenkzeit nur für mich um zu entscheiden wie ich weiter machen werde."
Ernst erwidert Maryama den Blick. Das klingt ziemlich beunruhigend was Marga da erzählt. Jetzt versteht sie auch den Koffer und warum sie da ist. "Marga, du kannst natürlich bei mir bleiben, wenn du zur Ruhe kommen willst. Es ist bescheiden, aber gemütlich und da ich mit Ben an unserem Gartengrundstück arbeite, bin ich auch gar nicht so viel zuhause. Du kannst also in Ruhe überlegen." Sie schaut zu Delsyn. "Was hältst du von dem Ganzen?"
Del nimmt mitfühlend Margas Hand. „Du machst das richtig.“ bestärkt er sie und zu Maryama sagt er, „Ich hab schon mitbekommen dass er ein wenig… obsessiv wirkt was die Aliensache angeht. Falls er wegen dem Stress des Geldes weggegangen ist dann… ich weiss auch nicht.“ er wendet sich wieder Marga zu, „Du bist nicht allein, okay?“ Er hielt den Mann schon immer für schwierig. Schon seit dem ersten Tag als er für Sullivan gehalten wurde. Aber sie ist schon sehr lang verheiratet und darüber nachzudenken ist bestimmt nicht die schlechteste Idee…
"Ja, ich weiß ehrlich gesagt grade auch nicht was ich davon halten soll. Vielleicht hat er ja auch irgendwie eine Krise, braucht Abstand zu allem und steht dann wieder vor der Tür und entschuldigt sich." Maryama ist selbst nicht überzeugt von dem was sie gerade sagt, hofft aber dass man das nicht heraushört.
"Jedenfalls ist meine Couch auch deine Couch, Marga. Ein großes Bett kann ich dir nicht bieten, aber du hast die Wahl zwischen einem Zelt mit Isomatte und Schlafsack, der selbst in der Antarktis noch warm halten würde und einem gemütlichen Sofa, dass du dir eventuell mit einem kuschelbedürftigen Browneye teilen müsstest." Sie schmunzelt, als sie sieht wie Marga ins Überlegen kommt. - "Also..ich glaube dann nehm ich lieber das Kuschelsofa." Marga lächelt etwas getröstet und drückt dankbar Delsyns Hand zurück. "Mein Sohn ist zwar kein Engel, aber ich vertraue ihm soweit, dass er nichts gröberes anstellt, solange ich weg bin." Sie schaut Del an. "Könntest du vielleicht einmal in der Zeit schauen wie alles läuft daheim? So, dass er nicht denkt man kontrolliert ihn, sondern ..na ja, wie ein Besuch?"
„Kein Problem, das mach ich doch gern.“ antwortet Delsyn lächelnd. „Du willst wahrscheinlich nicht das er erfährt wo du bist.“ fragt er sicherheitshalber.
"Doch, doch ich sag ihm das schon, er muss ja wissen wo er mich im Notfall finden könnte." Marga nickt mehrmals bestätigend. "Ich wusste ja nicht, ob das hier mit Maryama klappen würde..ich schreibe ihm später eine Nachricht." Die Kehle wird ihr eng und wieder drücken die Tränen durch. Marga schluckt den Kloß herunter und lächelt beiden dankbar zu. "Danke..danke euch beiden dass ihr für mich da seid."- „Dafür hat man Freunde.“ Maryama lächelt zurück und steht auf. „Und jetzt sagen wir gemeinsam dem Kuddelmuddel hier den Kampf an.“ Sie schiebt die Ärmel ihres Oberteils zurück und zwinkert Marga zu. „Das wär doch gelacht, wenn wir das nicht in den Griff bekommen.“
(in Zusammenarbeit mit @Ripzha )
Charaktere: Maryama, Delsyn, Marga
Geschichtsstrang: Ein bunter Geburtstagsreigen (Ausklang)
Del und Marga räumen zusammen den Tisch ab bis Maryama zu ihnen stößt. Ihm ist mittlerweile das Gepäck aufgefallen was Marga bei ihrer Ankunft deponiert hatte. Es sieht aus als mache sie einen Ausflug. Ist ihr Ziel hier? Er klebt einen Müllsack an den Tisch um all die Reste und Servietten leichter wegzuwerfen. „Ich war lange nicht bei euch.“ sagt er, die Schuld auf sich nehmend. Wenn er eine Phase hat, macht er sich oft rar. Heute ist auch nicht der beste Tag, aber er hat gelernt die Schmerzen zu überspielen. „Gibts was neues?“ fragt er neugierig lächelnd.
Margas Bewegungen werden bei Delsyns Frage schusseliger. Sie hebt eine Serviette vom Boden auf um ihre Verlegenheit zu überspielen und schaut dann aber geknickt auf. "Ach Del, wenn du wüsstest." Ihre Augen werden wässrig und die Sorgen sind mit einem Schlag alle wieder da. Sie schiebt die Gläser zur Seite und setzt sich wieder, um sich den Rest aus einer der Sektflaschen in ihr eigenes zu gießen. Wo soll sie nur anfangen? Marga klopft auffordernd neben sich.
Das Lächeln aus Dels Gesicht verschwindet und er setzt sich ohne sie aus den Augen zu lassen, neben sie. Ein wenig besorgt schaut er dem Sekt zu wie er in das Glas fließt. Es ist also doch mehr im Busch. Hätte es ihm auffallen sollen was bei den Nachbarn los war? Abgesehen von den Ausmaßen die Bertrams Alienabwehr angenommen hatten. Ist es das? „Schieß los. Ich hör zu.“
Nach einem kräftigen Schluck geht es etwas besser. Marga sieht Del an und schafft ein kleines, schiefes Lächeln. "Du weißt ja, dass Bertl schon einige Zeit sehr aktiv ist in dieser Alienbekämpfungsorganisation..das ist sein ganzer Lebensinhalt geworden, er brennt dafür von morgens bis Abends." Sie seufzt. "Vor kurzem hat er unser Haus mit einer Hypothek belastet und wollte den Garten umgraben um einen riesigen Bunker zu bauen, zum Schutz für seine Familie sagte er." Hier braucht sie definitiv noch einen Schluck.
Maryama kommt um die Ecke, setzt sich zu den beiden und schenkt sich ebenfalls ein Glas Sekt ein. Den letzten Satz hat sie erstaunt noch mitbekommen. Schweigend wirft sie Del einen Blick zu und hört weiter zu was Marga erzählt.
"Das ist das Haus meiner Eltern und Großeltern.." Ihre Stimme wird weinerlich. "Ich hab keine Ahnung wie wir diese Schulden zahlen sollen. Solange Bertl wenigstens die Einkünfte aus dem Verkauf hatte ging's ja noch, aber er ist seit einigen Tagen spurlos verschwunden, hat mich einfach sitzen lassen mit Adrian. Den Schulden. Dem Verkauf, der jetzt geschlossen ist und die Kunden verärgert." Sie schaut Maryama groß an. "Ohne ein Wort verschwunden. Ich brauch etwas Bedenkzeit nur für mich um zu entscheiden wie ich weiter machen werde."
Ernst erwidert Maryama den Blick. Das klingt ziemlich beunruhigend was Marga da erzählt. Jetzt versteht sie auch den Koffer und warum sie da ist. "Marga, du kannst natürlich bei mir bleiben, wenn du zur Ruhe kommen willst. Es ist bescheiden, aber gemütlich und da ich mit Ben an unserem Gartengrundstück arbeite, bin ich auch gar nicht so viel zuhause. Du kannst also in Ruhe überlegen." Sie schaut zu Delsyn. "Was hältst du von dem Ganzen?"
Del nimmt mitfühlend Margas Hand. „Du machst das richtig.“ bestärkt er sie und zu Maryama sagt er, „Ich hab schon mitbekommen dass er ein wenig… obsessiv wirkt was die Aliensache angeht. Falls er wegen dem Stress des Geldes weggegangen ist dann… ich weiss auch nicht.“ er wendet sich wieder Marga zu, „Du bist nicht allein, okay?“ Er hielt den Mann schon immer für schwierig. Schon seit dem ersten Tag als er für Sullivan gehalten wurde. Aber sie ist schon sehr lang verheiratet und darüber nachzudenken ist bestimmt nicht die schlechteste Idee…
"Ja, ich weiß ehrlich gesagt grade auch nicht was ich davon halten soll. Vielleicht hat er ja auch irgendwie eine Krise, braucht Abstand zu allem und steht dann wieder vor der Tür und entschuldigt sich." Maryama ist selbst nicht überzeugt von dem was sie gerade sagt, hofft aber dass man das nicht heraushört.
"Jedenfalls ist meine Couch auch deine Couch, Marga. Ein großes Bett kann ich dir nicht bieten, aber du hast die Wahl zwischen einem Zelt mit Isomatte und Schlafsack, der selbst in der Antarktis noch warm halten würde und einem gemütlichen Sofa, dass du dir eventuell mit einem kuschelbedürftigen Browneye teilen müsstest." Sie schmunzelt, als sie sieht wie Marga ins Überlegen kommt. - "Also..ich glaube dann nehm ich lieber das Kuschelsofa." Marga lächelt etwas getröstet und drückt dankbar Delsyns Hand zurück. "Mein Sohn ist zwar kein Engel, aber ich vertraue ihm soweit, dass er nichts gröberes anstellt, solange ich weg bin." Sie schaut Del an. "Könntest du vielleicht einmal in der Zeit schauen wie alles läuft daheim? So, dass er nicht denkt man kontrolliert ihn, sondern ..na ja, wie ein Besuch?"
„Kein Problem, das mach ich doch gern.“ antwortet Delsyn lächelnd. „Du willst wahrscheinlich nicht das er erfährt wo du bist.“ fragt er sicherheitshalber.
"Doch, doch ich sag ihm das schon, er muss ja wissen wo er mich im Notfall finden könnte." Marga nickt mehrmals bestätigend. "Ich wusste ja nicht, ob das hier mit Maryama klappen würde..ich schreibe ihm später eine Nachricht." Die Kehle wird ihr eng und wieder drücken die Tränen durch. Marga schluckt den Kloß herunter und lächelt beiden dankbar zu. "Danke..danke euch beiden dass ihr für mich da seid."- „Dafür hat man Freunde.“ Maryama lächelt zurück und steht auf. „Und jetzt sagen wir gemeinsam dem Kuddelmuddel hier den Kampf an.“ Sie schiebt die Ärmel ihres Oberteils zurück und zwinkert Marga zu. „Das wär doch gelacht, wenn wir das nicht in den Griff bekommen.“
(in Zusammenarbeit mit @Ripzha )