Forum Discussion
3 years ago
Ort: Evergreen Harbor
Charaktere:Logan
Geschichtsstrang: Evergreen Harbor
Völlig übermüdet schlurft Logan in die Küche, um sich einen Kaffee zu machen. Er hat so gut wie nicht geschlafen. Die neue Umgebung macht ihm zu schaffen. Nachdem er sich nachts hin und her gewälzt hat - nicht nur von den üblichen Gedanken geplagt, sondern auch von all den fremden Geräuschen um ihn herum - ist er schließlich wieder aufgestanden. Wie so oft hat die Musik ihn vor einer Katastrophe bewahrt und so hat er bis in die frühen Morgenstunden auf der Akustikgitarre gespielt.
Die Kaffeemaschine gibt einen schrillen Pfeifton von sich, so dass Logan das Gesicht verzieht. Schnell schaltet er das Gerät aus, füllt sich einen Becher voll ein und riecht genüsslich an der frisch gebrühten dunklen Flüssigkeit.
Während er noch dort steht, zückt er sein Handy und öffnet eine Internetseite mit Gesuchen und Angeboten. Vor einigen Stunden hatte er nichts Passendes gefunden. Also entscheidet er, ein Gesuch zu eröffnen.
'Suche Stellplatz und Spielmöglichkeit für Schlagzeug. Garage, Proberaum oder ähnliches. Möglichst in Evergreen Harbor oder Nähe.'
Größe, Preisvorstellung und Kontaktdaten hinterlässt er im vorgefertigten Formular und sendet ab.
Der erste Schluck Kaffee des Tages ist wie eine wohltuende Berührung - nicht, dass er davon viel Ahnung hätte. Aber der Bohnensaft ist gut. Mit dem Becher in der Hand geht er zurück in sein Zimmer, um sich anzuziehen. In Gang kommen und die Gegend kennenlernen ist der Plan. Später kann er sich dann noch an den Laptop setzen und etwas arbeiten.
Einige Minuten später, als er bereits vor der Tür steht, vibriert Logans Handy in der Tasche. Der Blick auf das Display zeigt eine eingehende Nachricht von Billie:
'Wo bist du? Ich mach mir sorgen, Arschloch.'
Von irgendwo kommt wieder dieses Verlangen auf. Berauschen. Betäuben. Ablenken. Logan spürt, wie es sich durch seine Eingeweide wühlt. Ein zittriges Gefühl fährt durch seine Glieder bis in die Fingerspitzen. Nur einen kurzen Moment, dann verläuft es sich und legt sich als Unruhe in seine Knochen.
'Not this time, pal.', denkt er. 'Gonna make it 'n kick you in the arse!'
Er steckt das Handy zurück und zieht die Zigarettenschachtel hervor. Gierig zündet er sich eine an, inhaliert das Nikotin, hält kurz den Atem an und lässt dann den Rauch durch geöffnetem Mund ab.
Die Wohnung liegt am hinteren Ende des kleinen Städtchens und so empfindet der Neuankömmling es als logisch, dem Weg ins Stadtinnere zu folgen.
In aller Ruhe spaziert er an Wohnhäusern vorbei, hier und da zeigt sich ein kleines Geschäft und die wenigen Sims, denen er begegnet mustern ihn neugierig. Er weiß, dass er an manchen Orten die Blicke anderer auf sich zieht - er ist nun mal keine durschnittliche Gestalt. Es gab Zeiten, da wollte er um jeden Preis auffallen. Dann, als er sich dem Einfluss der Pflegefamilie entzog, hatte er genau den gegenteiligen Drang. Er schnitt sich die Haare ab und kleidete sich unauffällig. Doch irgendwann bemerkte er, dass es im Grunde keinen Unterschied macht. Die paranoiden Gedanken kommen so oder so. Dann kann er dabei wenigstens cool aussehen.
Nach einer Weile erreicht Logan den Hafen. Obwohl an diesem Ort schon lange kein reger Betrieb mehr zu herrschen scheint, gibt es noch immer Anzeichen für eine einst brummende Wirtschaft. Eine stolze Fischfabrik streckt sich mehrere Stockwerke in die Höhe. Dass hiernoch jemand arbeitet, ist allerdings unwahrscheinlich. Der Hafen wirkt verlassen. Vernachlässigt und vergessen. Als Jugendlicher hätte Logan so Einiges an einem Ort wie diesem treiben können. Seiner damals provokanten Kreativität wären kaum Grenzen gesetzt gewesen.
Ohne es zu merken, verbringt er Stunden draußen - sieht sich wissbegierig um, hängt Gedanken nach und brütet Ideen über seinen Neustart aus. Er genießt es, hier draußen und völlig ungestört zu sein. Doch irgendwann lässt ihn sein Körper spüren, dass er mal wieder zu wenig zu sich genommen hat.
So tritt er den Rückweg an. Auf dem Weg hierher kam er an einigen Cafés und Bars vorbei. Wenn er dort irgendwo eine Pause macht, kann er sich etwas stärken, bevor er zurück zur Wohnung geht.
Charaktere:Logan
Geschichtsstrang: Evergreen Harbor
Völlig übermüdet schlurft Logan in die Küche, um sich einen Kaffee zu machen. Er hat so gut wie nicht geschlafen. Die neue Umgebung macht ihm zu schaffen. Nachdem er sich nachts hin und her gewälzt hat - nicht nur von den üblichen Gedanken geplagt, sondern auch von all den fremden Geräuschen um ihn herum - ist er schließlich wieder aufgestanden. Wie so oft hat die Musik ihn vor einer Katastrophe bewahrt und so hat er bis in die frühen Morgenstunden auf der Akustikgitarre gespielt.
Die Kaffeemaschine gibt einen schrillen Pfeifton von sich, so dass Logan das Gesicht verzieht. Schnell schaltet er das Gerät aus, füllt sich einen Becher voll ein und riecht genüsslich an der frisch gebrühten dunklen Flüssigkeit.
Während er noch dort steht, zückt er sein Handy und öffnet eine Internetseite mit Gesuchen und Angeboten. Vor einigen Stunden hatte er nichts Passendes gefunden. Also entscheidet er, ein Gesuch zu eröffnen.
'Suche Stellplatz und Spielmöglichkeit für Schlagzeug. Garage, Proberaum oder ähnliches. Möglichst in Evergreen Harbor oder Nähe.'
Größe, Preisvorstellung und Kontaktdaten hinterlässt er im vorgefertigten Formular und sendet ab.
Der erste Schluck Kaffee des Tages ist wie eine wohltuende Berührung - nicht, dass er davon viel Ahnung hätte. Aber der Bohnensaft ist gut. Mit dem Becher in der Hand geht er zurück in sein Zimmer, um sich anzuziehen. In Gang kommen und die Gegend kennenlernen ist der Plan. Später kann er sich dann noch an den Laptop setzen und etwas arbeiten.
Einige Minuten später, als er bereits vor der Tür steht, vibriert Logans Handy in der Tasche. Der Blick auf das Display zeigt eine eingehende Nachricht von Billie:
'Wo bist du? Ich mach mir sorgen, Arschloch.'
Von irgendwo kommt wieder dieses Verlangen auf. Berauschen. Betäuben. Ablenken. Logan spürt, wie es sich durch seine Eingeweide wühlt. Ein zittriges Gefühl fährt durch seine Glieder bis in die Fingerspitzen. Nur einen kurzen Moment, dann verläuft es sich und legt sich als Unruhe in seine Knochen.
'Not this time, pal.', denkt er. 'Gonna make it 'n kick you in the arse!'
Er steckt das Handy zurück und zieht die Zigarettenschachtel hervor. Gierig zündet er sich eine an, inhaliert das Nikotin, hält kurz den Atem an und lässt dann den Rauch durch geöffnetem Mund ab.
Die Wohnung liegt am hinteren Ende des kleinen Städtchens und so empfindet der Neuankömmling es als logisch, dem Weg ins Stadtinnere zu folgen.
In aller Ruhe spaziert er an Wohnhäusern vorbei, hier und da zeigt sich ein kleines Geschäft und die wenigen Sims, denen er begegnet mustern ihn neugierig. Er weiß, dass er an manchen Orten die Blicke anderer auf sich zieht - er ist nun mal keine durschnittliche Gestalt. Es gab Zeiten, da wollte er um jeden Preis auffallen. Dann, als er sich dem Einfluss der Pflegefamilie entzog, hatte er genau den gegenteiligen Drang. Er schnitt sich die Haare ab und kleidete sich unauffällig. Doch irgendwann bemerkte er, dass es im Grunde keinen Unterschied macht. Die paranoiden Gedanken kommen so oder so. Dann kann er dabei wenigstens cool aussehen.
Nach einer Weile erreicht Logan den Hafen. Obwohl an diesem Ort schon lange kein reger Betrieb mehr zu herrschen scheint, gibt es noch immer Anzeichen für eine einst brummende Wirtschaft. Eine stolze Fischfabrik streckt sich mehrere Stockwerke in die Höhe. Dass hiernoch jemand arbeitet, ist allerdings unwahrscheinlich. Der Hafen wirkt verlassen. Vernachlässigt und vergessen. Als Jugendlicher hätte Logan so Einiges an einem Ort wie diesem treiben können. Seiner damals provokanten Kreativität wären kaum Grenzen gesetzt gewesen.
Ohne es zu merken, verbringt er Stunden draußen - sieht sich wissbegierig um, hängt Gedanken nach und brütet Ideen über seinen Neustart aus. Er genießt es, hier draußen und völlig ungestört zu sein. Doch irgendwann lässt ihn sein Körper spüren, dass er mal wieder zu wenig zu sich genommen hat.
So tritt er den Rückweg an. Auf dem Weg hierher kam er an einigen Cafés und Bars vorbei. Wenn er dort irgendwo eine Pause macht, kann er sich etwas stärken, bevor er zurück zur Wohnung geht.