Forum Discussion
3 years ago
Ort: Spiderman Jazz Club, San MyShuno
Charaktere: Logan, Lilly
Geschichtsstrang: Treffen unter Musikern
Die Jazzbar ist nicht so voll wie damals, während der Rocknacht. Doch Lilly ist das nur recht. Die Vampirin genießt einen freien Abend. Viola ist mit Blaze unterwegs, Viktor muss heute etwas länger arbeiten... und ganz alleine wollte sie nicht zu Hause rumsitzen. Sie war schon länger nicht mehr hier. Das Klavier stand damals nicht da. Damals wurde es zur Seite geräumt damit die Band Platz finden konnte... die Stoned Tigers. Aber jetzt steht es an seinem angestammten Platz und zieht sie magisch an. Wie eigentlich immer juckt es ihr in den Fingern.
Als die Musik aus dem Radio gerade pausiert, kann sie nicht weiter wiederstehen. Sie setzt sich hin und fängt einfach an... Die Zuschauer, die ihr nun den Blick zuwenden, stören sie nicht weiter.
Die Tür zum Club öffnet sich und Logan tritt ein. Er spürt sofort, dass seine Seele hier einen Platz findet. Er sieht sich um und atmet die Musik ein. Am Klavier sitzt eine junge Frau. Interessiert macht er einige Schritte weiter in den Raum und beobachtet die Pianistin. Sie ist gut. Sehr gut sogar. Logan bemerkt nicht, dass sich ein berührtes Lächeln auf sein Gesicht legt, während er den Klängen lauscht. Fasziniert tritt er noch näher und bleibt unmittelbar am Bühnenrand stehen. Er schaut zu. Er lauscht. Und er spürt jede einzelne Note in seinem Körper.
Lilly spielt und spielt. Sie merkt nicht, dass der Barkeeper das Radio nun komplett ausschaltet, um dem Klavierspiel besser lauschen zu können. Sie merkt nichts... außer ihrem Spiel. Es sind ganz verschiedene Lieder, die sie spielt, darunter auch einige selbst komponierte. Aber auch bekannte Rocksongs sind dadrunter. Doch Lilly bekommt nicht einmal mit, dass ein paar Leute diese mitsingen. Im Moment gibt es für sie nur sie selbst.. und das Klavier.
Mit geschlossenen Augen steht Logan da, bewegt sich nicht von der Stelle und saugt jeden Ton, jeden Akkord und jede Nuance auf. Einige Stücke erkennt er und bewundert die ganz eigene Interpretation.
Selten war sein Wesen so ruhig wie in diesem Moment. Sein Geist gehört ganz der Musik. In der Brust macht sich dieses Gefühl breit, von dem er nie weiß, ob es ein gutes oder ein schlechtes ist. Er weiß nur, dass es diese Momente sind, in denen er fühlt, dass er lebt. Dass er kein totes Stück Holz ist, das irgendwo am Boden verrottet und nach und nach zu Staub zerfällt. Nein. irgendwo in ihm ist dieses kleine Licht, das nur in ganz seltenen Momenten schwach glüht. Und dieser Moment ist einer davon.
Die Noten sitzen perfekt. Die Pausen zwischen ihnen ebenfalls. Lilly spielt fehlerfrei, ganz so, als würde es ihr so leicht fallen wie das Atmen. Doch schließlich lässt die Vampirin die letzte Note ausklingen. Eine Pause, um an der Bar etwas zu trinken, sollte ja auch mal drin sein.
Erst jetzt bemerkt Lilly, wieviel Aufmerksamkeit ihr kleines Konzert bekommen hatte. Einige klatschen... andere bleiben verwirrt stehen, jetzt da ihnen Lillys rötlich leuchtende Augen auffallen und die Musik sie nicht mehr von der Tatsache ablenkt, dass da kein Mensch vor ihnen steht, sondern ein Vampir.
Logan stört das nicht. Es könnte auch ein Waschbär sein, der dort spielte - was zählt, ist einzig und allein dieser vollkommene Klang. Die Trance, in die die junge Frau verfallen war. Logan kennt dieses Gefühl, das sie beim Spielen gehabt haben muss. Er weiß genau, in welche Sphären die Energie des Instrumentes sie entführt hat. Als Lilly ihr Spiel beendet, ist er beinah enttäuscht, dass es vorbei ist.
Erst jetzt registriert er, dass er sich nicht einmal ein Getränk bestellt hat. So folgt sein Blick der Vampirin bis zur Bar und er beschließt, seinen ursprünglichen Plan leicht abzuändern.
"Bier. Stark.", bestellt er knapp, als er am Tresen steht, dreht sich gleich darauf zu der Pianistin um und mit ehrlicher Bewunderung sagt er:
"Das war wunderbar. Vielen Dank."
Lilly lächelt. Sie freut sich jedes Mal, wenn Menschen hinter ihre vampirische Fassade sehen und sich nicht an ihrem Okkult stören.
"Danke für das Lob.", sagt sie, nachdem sie sich beim Barkeeper einen Cocktail bestellt hat. Sie lächelt und mustert nun den jungen Mann mit den langen schwarzen Haaren.
Unwillkürlich lächelt er zurück. Nur ganz kurz. Aber seine dunklen, fast schwarzen Augen leuchten dabei vor Begeisterung. Es geschieht äußerst selten, dass er so berührt ist. So wird der Zauber in seinen Gedanken schnell von einer gewohnten Unsicherheit abgelöst. Seine Augen lösen den Blickkontakt und auch sein Körper nimmt die gwohnt angespannte Haltung wieder ein - ohne all das zu merken, verfällt er in seine typischen Muster zurück. Ist die Musik erloschen, verfliegt auch die Freiheit, die sie ihm schenkt.
"Machste das beruflich?", fragt er in lässigem Tonfall.
Lilly stört sich nicht daran, von einem Fremden geduzt zu werden. Sie merkt, dass der Mann genauso in der Musik versinken kann wie sie selber. Ob er wohl selber Musiker ist? Doch zuerst beantwortet Lilly die Frage:
"Eigentlich bin ich Autorin. Ich schreib Krimis. Aber ab und an bezahlt mich auch jemand für einen Auftritt." Sie schielt zum Klavier zurück und lächelt. "Der eben war allerdings spontan und völlig kostenlos."
"Dafür voller Leidenschaft und Ehrlichkeit.", antwortet er mit ernstem Blick.
Der Barkeeper stellt ein Glas mit Starkbier auf den Tresen und unterbricht damit Logans Gedankengänge. Etwas genervt springt seine Aufmerksamkeit für eine Sekunde zum Getränk, dann wieder zurück zur Vampirin.
"Es is' immer wieder erstaunlich, wenn eine solche Gabe sich in der alltäglichen Welt versteckt.", murmelt er beiläufig.
Er greift nach dem Bier, nimmt einen kleinen Schluck und achtet dabei darauf, dass sich der Schaum nicht zu sehr im Bart verfängt.
"Könntest du dir vorstellen, mir Unterricht zu geben?" ,fragt er dann zielstrebig - dieses Mal bohrt sich sein starrer Blick förmlich in das Wesen der Pianistin und macht nicht den Anschein, weichen zu wollen.
"Ist nicht immer einfach mit Aufträgen. Nicht viele vertrauen meinesgleichen.", fängt Lilly an, "Und ..." Sie unterbricht sich, als der Mann sie nach Unterricht fragt. Weiß er, was sie ist? Doch sie beschließt zu antworten:
"Unterricht? Lässt sich sicherlich einrichten." Der Schwarzhaarige wäre ja nicht der erste, dem sie Musikunterricht gibt, auch wenn es bei Blaze ein anderes Instrument war. "Wie ist denn dein Name?", fragt Lilly schließlich.
Der junge Mann schüttelt kaum merklich den Kopf. Wie so oft hat er es verpasst, sich vorzustellen.
"Logan."
Auch Lilly nennt nun ihren Namen. Logan muss erkannt haben, dass sie kein Mensch ist, also erwähnt sie dies nicht weiter.
"Unterricht lässt sich bestimmt irgendwie einrichten.", sagt sie nun, "Aber völlig kostenlos kann es leider nicht sein." Für Blaze macht sie den Unterricht kostenlos, aber das ist etwas anderes. Blaze ist ein Freund ihrer Tochter und Violas Bitte, ihm auch kostenlos zu helfen, konnte sie einfach nicht ausschlagen. Aber diesen Logan sieht sie heute zum ersten Mal.
"Natürlich.", antwortet er mit fester Stimme, die beinahe leicht entrüstet klingt. "Für deine Zeit sollst du angemessen bezahlt werden. Sag' mir nur, was du kriegst."
"Ich gehe nicht davon aus, dass du ein blutiger Anfänger bist, der noch keine Noten lesen kann.", sagt sie während sie Logan mustert, "Du wirkst auf mich zumindest wie jemand, der mit Musik auch schon Erfahrungen gemacht hat, was es für mich und den Unterricht ebenfalls einfacher macht." Sie nennt ihm einen fairen Preis, fügt dann aber noch hinzu: "Oder war das eine Falscheinschätzung von mir? Wenn ich ganz von vorne anfangen müsste, wäre ein anderer Musiklehrer vielleicht sinnvoller, der dir erst mal die Grundlagen beibringt."
"Nein." Der junge Mann dreht sich zum Tresen herum und stützt sich mit einem Ellenbogen ab, während er das Glas zur Hälfte leert und dann abstellt, es aber in der Hand behält.
"Spiel schon lange Instrumente.", erklärt er, ohne sie anzusehen. "Normalerweise bring' ich mir das selbst bei. Aber mit Tasten schein ich's nich' so zu haben.", fügt er hinzu.
Lilly lächelt. Dann hat sie Logan nicht völlig falsch eingeschätzt. Als Musiker erkennt man andere Musiker.
"Was spielst du denn sonst so?", fragt sie nun neugierig. Die Details nach dem Wann und Wo der Unterricht stattfinden soll, lassen sich immer noch später klären.
Ein leises Seufzen entfährt ihm. "Gitarre, Bass, Banjo, Schlagzeug, Saxophon, Violine, Mundharmonika.", zählt er auf. "Wieso?" Er legt den Kopf schief und schaut über die Schulter zu ihr herüber.
"Stolze Auswahl.", lobt Lilly, "Dann kommt auch bald Klavier dazu. Frage ist nur: Wann und wo soll der Unterricht stattfinden?" Sie selbst spielt außer Klavier ebenfalls andere Instrumente, doch mit sowas wie Saxophon oder Schlagzeug hat sie selber keine Erfahrung. Leider, wie sie findet.
Logan richtet den Blick wieder nach vorn über den Tresen und zuckt mit einer Schulter.
"Keine Ahnung, bin zeitlich flexibel. Vermutlich flexibler als du. Zumindest kann ich auch bei Sonnenlicht raus gehen." Er hebt das Glas und setzt zum nächsten Schluck an.
Nun hat Lilly keinen Zweifel mehr, dass er nicht einfach deshalb so freundlich ist, weil er sie nicht als Vampir erkannt hat. Sie seufzt. Wie gerne würde sie auch tagsüber unterwegs sein. Vor ihrer Verwandlung war das ja noch kein Problem.
"Vermutlich.", stimmt sie zu. "Mit einem anderen Musikschüler habe ich abgemacht, dass er bei mir zu Hause vorbei kommt. Dann kann ich auch tagsüber unterrichten. Das Klavier steht schließlich nicht im Garten. Ob du dir da sicher bist oder es doch lieber woanders stattfinden lassen willst, ist aber natürlich eine andere Frage."
"Wenn ich Schiss vor dir hätte, würden wir nich' diese Unterhaltung führen.", erklärt er trocken. "Wann soll ich da sein. Und wo is' da?"
Lilly hat keine Visitenkarte dabei, doch sie bittet den Barkeeper um Stift und Zettel, um ihre Adresse in Forgotten Hollow aufzuschreiben. Auch die Handynummer schreibt sie dazu.
"Tagsüber bin ich gezwungenermaßen so gut wie immer daheim.", sagt sie, während sie ihm den Zettel reicht, "Da kann ich mich dir also anpassen. Und es wäre mir tagsüber auch lieber. Denn abends, wenn ich raus kann, will ich nicht noch unterrichten müssen. Hast du also eine Wunschzeit?"
'Ne Wunschzeit...', überlegt er. 'Morgens geht gar nich'. Mit dem Knie und der miesen Laune kann ich mich der Welt nich' antun.' Logan hebt die Augenbrauen in die Stirn. "Wie wär's mit frühen Nachmittag ...14 Uhr?"
Die Zeit passt Lilly gut. "Klingt gut.", sagt sie. "Passt dir der Montag als Tag dann? Oder eher Wochenende?" Oder soll es sogar mehrmals die Woche stattfinden?"
"Dienstags.", nickt er und mit einem schiefen Schmunzeln fügt er hinzu: "Montags bin ich nich' zu ertragen."
Er faltet den Zettel und steckt ihn in die Zigarettenschachtel.
"Dann ist das also geklärt.", stimmt Lilly zu und wechselt das Thema: "Wie gut bist du denn mit dem Schlagzeug? Das Instrument habe ich selber jedenfalls leider nie gelernt."
Logan seufzt laut aus. "Sowas kann ich nich' beantworten. Was heißt gut? Was heißt schlecht? Das müssen andere entscheiden." Gedankenverloren schüttelt er den Kopf und leert sein Glas.
Nur einen Augenblick nachdem er es auf dem Tresen abgestellt hat, räumt der Barkeeper es weg. "Whisky. Doppelt. Ohne Eis.", bestellt Logan und schaut Lilly fragend an. "Auch noch was?"
Lilly schaut auf ihr Glas. Ein letzter Schluck ist noch drin, den sie nun jedoch nimmt. Das nun leere Glas stellt sie ebenfalls auf den Tresen.
"Ja, noch ein Drink klingt doch gut.", sagt sie und bestellt das selbe wie vorher.
"Bin grad auf der Suche nach 'nem Platz, wo ich die Drums aufstellen und Krach machen kann.", beginnt Logan zu erzählen, nimmt sein Getränk entgegen und fährt fort: "Wenn du was kennst, kannst mal mitkommen und dir 'ne Meinung bilden."
"Gute Idee.", freut sich Lilly. "Ich müsste meine Tochter mal fragen, wo sie ihren Bandraum hat, wenn sie probt. Vielleicht weiß sie, wo es auch für dich einen Raum zum Lärmen gibt. Ich selber kenne so spontan aber leider keinen. Ich selbst kann in der Villa proben, daher musste ich sowas nie selber suchen."
"Du lebst in 'ner Scheiß Villa?"
"Öhm, ja!", sagt Lilly knapp. "Die wirst du ja noch kennen lernen, wenn du zum Unterricht kommst."
"Well, muss man vielleicht auch ma gemacht haben - Klavierunterricht in 'ner Villa." Er hebt das Glas, schwenkt es kurz und prostet ihr zu. "Darauf trink ich."
Lilly grinst. Sie hebt ihr eigenes Glas. "Na dann Prost!"
Logan stellt das Glas auf dem Tresen ab und schaut die goldene Flüssigkeit an.
"Sag ma ...", beginnt er nachdenklich, "stimmt es, dass ihr Erinnerungen beeinflussen könnt?"
"Nicht dass ich wüsste. Es gibt aber Vampire, die in dem Blut die Erinnerungen lesen können. Aber nichts davon lässt sich beeinflussen oder ändern." Lilly denkt an die Szene zurück, als sie in Veros Erinnerungen den Werwolf gesehen hat. "Aber nicht jeder Vampir hat die selben Fähigkeiten. Vielleicht gibt es sowas auch, aber ich zumindest kann da nichts beeinflussen. Und kenne auch keinen mit dieser Fähigkeit."
Der Schwarzhaarige nickt stumm und kippt den Rest des Getränkes herunter.
"Wie kommst du jetzt da rauf?", wundert sich Lilly über den Themenwechsel.
"Nich' wichtig." Er schüttelt den Kopf und bestellt das nächste Glas.
"Wie alt bist du?"
"Noch nicht ganz so alt, wie man das von einer Vampirin vielleicht vermutet.", grinst Lilly. "Ich weiß nicht, ob das für dich jetzt eine Enttäuschung ist, aber ich bin auch erst 40."
Mit faltiger Stirn betrachtet er sie. "Darfst du denn überhaupt schon Alkohol trinken, wenn du so'n Küken bist?"
Jetzt muss Lilly dann doch laut lachen. "Offenbar schon. Immerhin steht ja ein Glas direkt vor mir."
"Wenn's danach geht..." Er dreht sich wieder weg von ihr "hab' auch nich' erst mit 16 angefangen."
Lilly mustert Logan, ohne ihn dafür zu verurteilen. Sie weiß jedoch nicht, was sie darauf antworten soll und nimmt schweigend einen Schluck aus ihrem Glas.
Einen Augenblick sitzen sie schweigend nebeneinander. Logan hängt seinen Gedanken nach, doch schließlich bricht er das Schweigen:
"Wie isses so, unsterblich zu sein?" Seine Worte sind leise - beinahe so, als würde er mit sich selbst reden und gerade laut genug, dass Lilly ihn verstehen kann.
"Es gibt einem die Freiheit, sich Zeit zu lassen und auch mal zu entspannen.", antwortet Lilly nachdenklich, "Man kann trotzdem noch vieles erleben und viele Orte erkunden. Ohne, dass dies eilig sein muss. Zumindest, wenn man sich nicht von der Sonne umbringen lässt."
"Entspannen...", wiederholt er und schnaubt - dabei ist nicht klar, ob es abfällig oder amüsiert gemeint ist.
Mit einem tiefen Atemzug setzt er sich auf, nimmt den letzten Schluck aus seinem Glas und streckt den Rücken durch.
"Okay, young girl, ...", er steht vom Barhocker auf und schiebt ihn ein Stück unter den Tresen. "Ich werd' ma los machen. Sonst versack' ich hier noch und das wollte ich mir abgewöhnen."
"Wir seh'n uns am Dienstag ... um ...", er schließt konzentriert die Augen und überlegt fieberhaft. "Dammit.", flüstert er dann. "Um wann?"
"14 Uhr.", erinnert ihn Lilly. Sie weiß noch nicht genau, was sie von Logan halten soll. Doch er ist zumindest nicht unsympathisch.
Mit mürrischer Mine nickt er. "Das müsste ich mir doch merken können. Friggin' fourteen." Er zückt sein Handy und notiert sich etwas. "Das Alter, you know?!" zwinkert er schief und steckt das Handy zurück.
"Bis dann, alter Mann.", neckt ihn Lilly.
Amüsiert wedelt er mit dem Zeigefinger in der Luft und grinst breit. Dabei zeigt sich eine kleine Lücke zwischen den Schneidezähnen.
"See ya. T'was a pleasure." Er verneigt sich leicht, zieht sich eine Mütze über das volle Haar und verschwindet aus der Tür.
Lilly grinst. Auch sie macht sich kurz darauf auf dem Heimweg. Mittlerweile müsste Viktor auch schon Feierabend haben.
(in Zusammenarbeit mit @murloc)
Charaktere: Logan, Lilly
Geschichtsstrang: Treffen unter Musikern
Die Jazzbar ist nicht so voll wie damals, während der Rocknacht. Doch Lilly ist das nur recht. Die Vampirin genießt einen freien Abend. Viola ist mit Blaze unterwegs, Viktor muss heute etwas länger arbeiten... und ganz alleine wollte sie nicht zu Hause rumsitzen. Sie war schon länger nicht mehr hier. Das Klavier stand damals nicht da. Damals wurde es zur Seite geräumt damit die Band Platz finden konnte... die Stoned Tigers. Aber jetzt steht es an seinem angestammten Platz und zieht sie magisch an. Wie eigentlich immer juckt es ihr in den Fingern.
Als die Musik aus dem Radio gerade pausiert, kann sie nicht weiter wiederstehen. Sie setzt sich hin und fängt einfach an... Die Zuschauer, die ihr nun den Blick zuwenden, stören sie nicht weiter.
Die Tür zum Club öffnet sich und Logan tritt ein. Er spürt sofort, dass seine Seele hier einen Platz findet. Er sieht sich um und atmet die Musik ein. Am Klavier sitzt eine junge Frau. Interessiert macht er einige Schritte weiter in den Raum und beobachtet die Pianistin. Sie ist gut. Sehr gut sogar. Logan bemerkt nicht, dass sich ein berührtes Lächeln auf sein Gesicht legt, während er den Klängen lauscht. Fasziniert tritt er noch näher und bleibt unmittelbar am Bühnenrand stehen. Er schaut zu. Er lauscht. Und er spürt jede einzelne Note in seinem Körper.
Lilly spielt und spielt. Sie merkt nicht, dass der Barkeeper das Radio nun komplett ausschaltet, um dem Klavierspiel besser lauschen zu können. Sie merkt nichts... außer ihrem Spiel. Es sind ganz verschiedene Lieder, die sie spielt, darunter auch einige selbst komponierte. Aber auch bekannte Rocksongs sind dadrunter. Doch Lilly bekommt nicht einmal mit, dass ein paar Leute diese mitsingen. Im Moment gibt es für sie nur sie selbst.. und das Klavier.
Mit geschlossenen Augen steht Logan da, bewegt sich nicht von der Stelle und saugt jeden Ton, jeden Akkord und jede Nuance auf. Einige Stücke erkennt er und bewundert die ganz eigene Interpretation.
Selten war sein Wesen so ruhig wie in diesem Moment. Sein Geist gehört ganz der Musik. In der Brust macht sich dieses Gefühl breit, von dem er nie weiß, ob es ein gutes oder ein schlechtes ist. Er weiß nur, dass es diese Momente sind, in denen er fühlt, dass er lebt. Dass er kein totes Stück Holz ist, das irgendwo am Boden verrottet und nach und nach zu Staub zerfällt. Nein. irgendwo in ihm ist dieses kleine Licht, das nur in ganz seltenen Momenten schwach glüht. Und dieser Moment ist einer davon.
Die Noten sitzen perfekt. Die Pausen zwischen ihnen ebenfalls. Lilly spielt fehlerfrei, ganz so, als würde es ihr so leicht fallen wie das Atmen. Doch schließlich lässt die Vampirin die letzte Note ausklingen. Eine Pause, um an der Bar etwas zu trinken, sollte ja auch mal drin sein.
Erst jetzt bemerkt Lilly, wieviel Aufmerksamkeit ihr kleines Konzert bekommen hatte. Einige klatschen... andere bleiben verwirrt stehen, jetzt da ihnen Lillys rötlich leuchtende Augen auffallen und die Musik sie nicht mehr von der Tatsache ablenkt, dass da kein Mensch vor ihnen steht, sondern ein Vampir.
Logan stört das nicht. Es könnte auch ein Waschbär sein, der dort spielte - was zählt, ist einzig und allein dieser vollkommene Klang. Die Trance, in die die junge Frau verfallen war. Logan kennt dieses Gefühl, das sie beim Spielen gehabt haben muss. Er weiß genau, in welche Sphären die Energie des Instrumentes sie entführt hat. Als Lilly ihr Spiel beendet, ist er beinah enttäuscht, dass es vorbei ist.
Erst jetzt registriert er, dass er sich nicht einmal ein Getränk bestellt hat. So folgt sein Blick der Vampirin bis zur Bar und er beschließt, seinen ursprünglichen Plan leicht abzuändern.
"Bier. Stark.", bestellt er knapp, als er am Tresen steht, dreht sich gleich darauf zu der Pianistin um und mit ehrlicher Bewunderung sagt er:
"Das war wunderbar. Vielen Dank."
Lilly lächelt. Sie freut sich jedes Mal, wenn Menschen hinter ihre vampirische Fassade sehen und sich nicht an ihrem Okkult stören.
"Danke für das Lob.", sagt sie, nachdem sie sich beim Barkeeper einen Cocktail bestellt hat. Sie lächelt und mustert nun den jungen Mann mit den langen schwarzen Haaren.
Unwillkürlich lächelt er zurück. Nur ganz kurz. Aber seine dunklen, fast schwarzen Augen leuchten dabei vor Begeisterung. Es geschieht äußerst selten, dass er so berührt ist. So wird der Zauber in seinen Gedanken schnell von einer gewohnten Unsicherheit abgelöst. Seine Augen lösen den Blickkontakt und auch sein Körper nimmt die gwohnt angespannte Haltung wieder ein - ohne all das zu merken, verfällt er in seine typischen Muster zurück. Ist die Musik erloschen, verfliegt auch die Freiheit, die sie ihm schenkt.
"Machste das beruflich?", fragt er in lässigem Tonfall.
Lilly stört sich nicht daran, von einem Fremden geduzt zu werden. Sie merkt, dass der Mann genauso in der Musik versinken kann wie sie selber. Ob er wohl selber Musiker ist? Doch zuerst beantwortet Lilly die Frage:
"Eigentlich bin ich Autorin. Ich schreib Krimis. Aber ab und an bezahlt mich auch jemand für einen Auftritt." Sie schielt zum Klavier zurück und lächelt. "Der eben war allerdings spontan und völlig kostenlos."
"Dafür voller Leidenschaft und Ehrlichkeit.", antwortet er mit ernstem Blick.
Der Barkeeper stellt ein Glas mit Starkbier auf den Tresen und unterbricht damit Logans Gedankengänge. Etwas genervt springt seine Aufmerksamkeit für eine Sekunde zum Getränk, dann wieder zurück zur Vampirin.
"Es is' immer wieder erstaunlich, wenn eine solche Gabe sich in der alltäglichen Welt versteckt.", murmelt er beiläufig.
Er greift nach dem Bier, nimmt einen kleinen Schluck und achtet dabei darauf, dass sich der Schaum nicht zu sehr im Bart verfängt.
"Könntest du dir vorstellen, mir Unterricht zu geben?" ,fragt er dann zielstrebig - dieses Mal bohrt sich sein starrer Blick förmlich in das Wesen der Pianistin und macht nicht den Anschein, weichen zu wollen.
"Ist nicht immer einfach mit Aufträgen. Nicht viele vertrauen meinesgleichen.", fängt Lilly an, "Und ..." Sie unterbricht sich, als der Mann sie nach Unterricht fragt. Weiß er, was sie ist? Doch sie beschließt zu antworten:
"Unterricht? Lässt sich sicherlich einrichten." Der Schwarzhaarige wäre ja nicht der erste, dem sie Musikunterricht gibt, auch wenn es bei Blaze ein anderes Instrument war. "Wie ist denn dein Name?", fragt Lilly schließlich.
Der junge Mann schüttelt kaum merklich den Kopf. Wie so oft hat er es verpasst, sich vorzustellen.
"Logan."
Auch Lilly nennt nun ihren Namen. Logan muss erkannt haben, dass sie kein Mensch ist, also erwähnt sie dies nicht weiter.
"Unterricht lässt sich bestimmt irgendwie einrichten.", sagt sie nun, "Aber völlig kostenlos kann es leider nicht sein." Für Blaze macht sie den Unterricht kostenlos, aber das ist etwas anderes. Blaze ist ein Freund ihrer Tochter und Violas Bitte, ihm auch kostenlos zu helfen, konnte sie einfach nicht ausschlagen. Aber diesen Logan sieht sie heute zum ersten Mal.
"Natürlich.", antwortet er mit fester Stimme, die beinahe leicht entrüstet klingt. "Für deine Zeit sollst du angemessen bezahlt werden. Sag' mir nur, was du kriegst."
"Ich gehe nicht davon aus, dass du ein blutiger Anfänger bist, der noch keine Noten lesen kann.", sagt sie während sie Logan mustert, "Du wirkst auf mich zumindest wie jemand, der mit Musik auch schon Erfahrungen gemacht hat, was es für mich und den Unterricht ebenfalls einfacher macht." Sie nennt ihm einen fairen Preis, fügt dann aber noch hinzu: "Oder war das eine Falscheinschätzung von mir? Wenn ich ganz von vorne anfangen müsste, wäre ein anderer Musiklehrer vielleicht sinnvoller, der dir erst mal die Grundlagen beibringt."
"Nein." Der junge Mann dreht sich zum Tresen herum und stützt sich mit einem Ellenbogen ab, während er das Glas zur Hälfte leert und dann abstellt, es aber in der Hand behält.
"Spiel schon lange Instrumente.", erklärt er, ohne sie anzusehen. "Normalerweise bring' ich mir das selbst bei. Aber mit Tasten schein ich's nich' so zu haben.", fügt er hinzu.
Lilly lächelt. Dann hat sie Logan nicht völlig falsch eingeschätzt. Als Musiker erkennt man andere Musiker.
"Was spielst du denn sonst so?", fragt sie nun neugierig. Die Details nach dem Wann und Wo der Unterricht stattfinden soll, lassen sich immer noch später klären.
Ein leises Seufzen entfährt ihm. "Gitarre, Bass, Banjo, Schlagzeug, Saxophon, Violine, Mundharmonika.", zählt er auf. "Wieso?" Er legt den Kopf schief und schaut über die Schulter zu ihr herüber.
"Stolze Auswahl.", lobt Lilly, "Dann kommt auch bald Klavier dazu. Frage ist nur: Wann und wo soll der Unterricht stattfinden?" Sie selbst spielt außer Klavier ebenfalls andere Instrumente, doch mit sowas wie Saxophon oder Schlagzeug hat sie selber keine Erfahrung. Leider, wie sie findet.
Logan richtet den Blick wieder nach vorn über den Tresen und zuckt mit einer Schulter.
"Keine Ahnung, bin zeitlich flexibel. Vermutlich flexibler als du. Zumindest kann ich auch bei Sonnenlicht raus gehen." Er hebt das Glas und setzt zum nächsten Schluck an.
Nun hat Lilly keinen Zweifel mehr, dass er nicht einfach deshalb so freundlich ist, weil er sie nicht als Vampir erkannt hat. Sie seufzt. Wie gerne würde sie auch tagsüber unterwegs sein. Vor ihrer Verwandlung war das ja noch kein Problem.
"Vermutlich.", stimmt sie zu. "Mit einem anderen Musikschüler habe ich abgemacht, dass er bei mir zu Hause vorbei kommt. Dann kann ich auch tagsüber unterrichten. Das Klavier steht schließlich nicht im Garten. Ob du dir da sicher bist oder es doch lieber woanders stattfinden lassen willst, ist aber natürlich eine andere Frage."
"Wenn ich Schiss vor dir hätte, würden wir nich' diese Unterhaltung führen.", erklärt er trocken. "Wann soll ich da sein. Und wo is' da?"
Lilly hat keine Visitenkarte dabei, doch sie bittet den Barkeeper um Stift und Zettel, um ihre Adresse in Forgotten Hollow aufzuschreiben. Auch die Handynummer schreibt sie dazu.
"Tagsüber bin ich gezwungenermaßen so gut wie immer daheim.", sagt sie, während sie ihm den Zettel reicht, "Da kann ich mich dir also anpassen. Und es wäre mir tagsüber auch lieber. Denn abends, wenn ich raus kann, will ich nicht noch unterrichten müssen. Hast du also eine Wunschzeit?"
'Ne Wunschzeit...', überlegt er. 'Morgens geht gar nich'. Mit dem Knie und der miesen Laune kann ich mich der Welt nich' antun.' Logan hebt die Augenbrauen in die Stirn. "Wie wär's mit frühen Nachmittag ...14 Uhr?"
Die Zeit passt Lilly gut. "Klingt gut.", sagt sie. "Passt dir der Montag als Tag dann? Oder eher Wochenende?" Oder soll es sogar mehrmals die Woche stattfinden?"
"Dienstags.", nickt er und mit einem schiefen Schmunzeln fügt er hinzu: "Montags bin ich nich' zu ertragen."
Er faltet den Zettel und steckt ihn in die Zigarettenschachtel.
"Dann ist das also geklärt.", stimmt Lilly zu und wechselt das Thema: "Wie gut bist du denn mit dem Schlagzeug? Das Instrument habe ich selber jedenfalls leider nie gelernt."
Logan seufzt laut aus. "Sowas kann ich nich' beantworten. Was heißt gut? Was heißt schlecht? Das müssen andere entscheiden." Gedankenverloren schüttelt er den Kopf und leert sein Glas.
Nur einen Augenblick nachdem er es auf dem Tresen abgestellt hat, räumt der Barkeeper es weg. "Whisky. Doppelt. Ohne Eis.", bestellt Logan und schaut Lilly fragend an. "Auch noch was?"
Lilly schaut auf ihr Glas. Ein letzter Schluck ist noch drin, den sie nun jedoch nimmt. Das nun leere Glas stellt sie ebenfalls auf den Tresen.
"Ja, noch ein Drink klingt doch gut.", sagt sie und bestellt das selbe wie vorher.
"Bin grad auf der Suche nach 'nem Platz, wo ich die Drums aufstellen und Krach machen kann.", beginnt Logan zu erzählen, nimmt sein Getränk entgegen und fährt fort: "Wenn du was kennst, kannst mal mitkommen und dir 'ne Meinung bilden."
"Gute Idee.", freut sich Lilly. "Ich müsste meine Tochter mal fragen, wo sie ihren Bandraum hat, wenn sie probt. Vielleicht weiß sie, wo es auch für dich einen Raum zum Lärmen gibt. Ich selber kenne so spontan aber leider keinen. Ich selbst kann in der Villa proben, daher musste ich sowas nie selber suchen."
"Du lebst in 'ner Scheiß Villa?"
"Öhm, ja!", sagt Lilly knapp. "Die wirst du ja noch kennen lernen, wenn du zum Unterricht kommst."
"Well, muss man vielleicht auch ma gemacht haben - Klavierunterricht in 'ner Villa." Er hebt das Glas, schwenkt es kurz und prostet ihr zu. "Darauf trink ich."
Lilly grinst. Sie hebt ihr eigenes Glas. "Na dann Prost!"
Logan stellt das Glas auf dem Tresen ab und schaut die goldene Flüssigkeit an.
"Sag ma ...", beginnt er nachdenklich, "stimmt es, dass ihr Erinnerungen beeinflussen könnt?"
"Nicht dass ich wüsste. Es gibt aber Vampire, die in dem Blut die Erinnerungen lesen können. Aber nichts davon lässt sich beeinflussen oder ändern." Lilly denkt an die Szene zurück, als sie in Veros Erinnerungen den Werwolf gesehen hat. "Aber nicht jeder Vampir hat die selben Fähigkeiten. Vielleicht gibt es sowas auch, aber ich zumindest kann da nichts beeinflussen. Und kenne auch keinen mit dieser Fähigkeit."
Der Schwarzhaarige nickt stumm und kippt den Rest des Getränkes herunter.
"Wie kommst du jetzt da rauf?", wundert sich Lilly über den Themenwechsel.
"Nich' wichtig." Er schüttelt den Kopf und bestellt das nächste Glas.
"Wie alt bist du?"
"Noch nicht ganz so alt, wie man das von einer Vampirin vielleicht vermutet.", grinst Lilly. "Ich weiß nicht, ob das für dich jetzt eine Enttäuschung ist, aber ich bin auch erst 40."
Mit faltiger Stirn betrachtet er sie. "Darfst du denn überhaupt schon Alkohol trinken, wenn du so'n Küken bist?"
Jetzt muss Lilly dann doch laut lachen. "Offenbar schon. Immerhin steht ja ein Glas direkt vor mir."
"Wenn's danach geht..." Er dreht sich wieder weg von ihr "hab' auch nich' erst mit 16 angefangen."
Lilly mustert Logan, ohne ihn dafür zu verurteilen. Sie weiß jedoch nicht, was sie darauf antworten soll und nimmt schweigend einen Schluck aus ihrem Glas.
Einen Augenblick sitzen sie schweigend nebeneinander. Logan hängt seinen Gedanken nach, doch schließlich bricht er das Schweigen:
"Wie isses so, unsterblich zu sein?" Seine Worte sind leise - beinahe so, als würde er mit sich selbst reden und gerade laut genug, dass Lilly ihn verstehen kann.
"Es gibt einem die Freiheit, sich Zeit zu lassen und auch mal zu entspannen.", antwortet Lilly nachdenklich, "Man kann trotzdem noch vieles erleben und viele Orte erkunden. Ohne, dass dies eilig sein muss. Zumindest, wenn man sich nicht von der Sonne umbringen lässt."
"Entspannen...", wiederholt er und schnaubt - dabei ist nicht klar, ob es abfällig oder amüsiert gemeint ist.
Mit einem tiefen Atemzug setzt er sich auf, nimmt den letzten Schluck aus seinem Glas und streckt den Rücken durch.
"Okay, young girl, ...", er steht vom Barhocker auf und schiebt ihn ein Stück unter den Tresen. "Ich werd' ma los machen. Sonst versack' ich hier noch und das wollte ich mir abgewöhnen."
"Wir seh'n uns am Dienstag ... um ...", er schließt konzentriert die Augen und überlegt fieberhaft. "Dammit.", flüstert er dann. "Um wann?"
"14 Uhr.", erinnert ihn Lilly. Sie weiß noch nicht genau, was sie von Logan halten soll. Doch er ist zumindest nicht unsympathisch.
Mit mürrischer Mine nickt er. "Das müsste ich mir doch merken können. Friggin' fourteen." Er zückt sein Handy und notiert sich etwas. "Das Alter, you know?!" zwinkert er schief und steckt das Handy zurück.
"Bis dann, alter Mann.", neckt ihn Lilly.
Amüsiert wedelt er mit dem Zeigefinger in der Luft und grinst breit. Dabei zeigt sich eine kleine Lücke zwischen den Schneidezähnen.
"See ya. T'was a pleasure." Er verneigt sich leicht, zieht sich eine Mütze über das volle Haar und verschwindet aus der Tür.
Lilly grinst. Auch sie macht sich kurz darauf auf dem Heimweg. Mittlerweile müsste Viktor auch schon Feierabend haben.
(in Zusammenarbeit mit @murloc)