Forum Discussion
3 years ago
Ort: Forgotten Hollow
Charaktere: Irina, Lucía, Babette, Pablo
Geschichtsstrang: Konsequenzen
Irina hat in der Zwischenzeit ihr Gästezimmer hergerichtet, das sich im Keller befindet. Dort, wo während ihres Geburtstags der DJ-Tisch stand, der nun aber längst nicht mehr da ist. Der gehörte dem DJ selber, der ihn wieder mitgenommen hat. Nun steht dort wieder ein Bett, und sie hat auch einen Kleiderschrank auftreiben können, samt Schreibtisch. Auch das Essen ist schon vorbereitet, natürlich mit der Geheimzutat. Das hat sie mittlerweile von Pablo gelernt.
Als Lucía an der Tür klingelt, ist Irina schnell zur Stelle. "Hi. Und wie hat er es aufgefasst, dass du gehst?"
"Hm, weiß nicht. Hab es ihm nicht gesagt." Sie sieht auf ihr Handy. "Ah, er hat mir auch schon geschrieben und mich versucht anzurufen. Ich antworte ihm gleich."
"Ja, mach das." Irina wartet ab, wie sich das Gespräch mit Lucías Vater entwickeln würde.
Nachdem Lucía ihre Klamotten in das Zimmer geräumt hat, kommt sie nach oben zu Irina. "Ich rufe ihn jetzt an." Mit einem Seufzer wählt sie seine Nummer.
P: "Lucía endlich! Wo bist Du? Mama sagte, du hast einen Koffer bei Dir? Bist du bei einer Freundin?" Hoffentlich nicht bei einem Freund, meine kleine Tochter.
L: "Ja, das kann man so sagen. Ich bin da, wo du eigentlich sein solltest."
P: "Das verstehe ich nicht. Was meinst du?" Ich bin doch zuhause, aber sie nicht?!
L: "Ich finde es echt blöd, dass Du Babette bei uns ein Zimmer gegeben hast. Sie ist deine Ex. Merkst Du noch was?" Scheinbar ja nicht!
P: "Lucía, bitte. Das hatten wir doch schon." Das ist also ihr Problem.
L: "Da Du ja offensichtlich nichts ändern willst, bin ich ausgezogen."
P: "Was? Ausgezogen? .. Wo bist du?" Das darf doch nicht wahrsein!
L: "Ich wohne jetzt bei Irina. Akzeptier das einfach. Ich komme wieder, wenn Babette weg ist. Machs gut."
Ohne eine Reaktion abzuwarten, legt Lucía auf. Sie schaltet ihr Handy aus. "So, jetzt weiß er Bescheid." Plötzlich gelangt ein leckerer Geruch in ihre Nase. "Oh, hast du schon das Essen fertig?"
"Aber ja.", grinst Irina, "Ich hoffe, du hast Hunger mitgebracht."
Nachdem Lucía ihren Teller gefüllt hat, fängt sie an zu essen. "Die gebratenen Plasmafrüchte sind echt lecker." Bevor Irina antworten kann, klingelt ihr Handy.
"Von Pablo.", murmelt Irina, als sie ihr Handy klingeln hört. Sie macht allerdings keine Anstalten, den Anruf entgegenzunehmen. Nicht, während sie am Essen sind. Aber es freut sie, dass es der Teenagerin schmeckt. "Ich ruf ihn zurück, wenn wir mit Essen fertig sind.", sagt sie.
Lucía nickt zustimmend. Wenn es nach ihr ginge, würde sie auch Irinas Handy ausschalten, aber sie hält sich lieber zurück. Sie möchte nicht die Beziehung der Beiden gefährden, besonders da sie jetzt weiß, dass sie erneut Schwester wird. Als sie mit dem Essen fertig sind, fragt sie Irina: "Weißt du schon, was es wird?"
"Nein, bisher nur dass ich schwanger bin.", sagt Irina. "Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird ist alles noch nicht klar." Nach dem Abräumen ruft Irina nun bei Pablo an. Trotz allem findet sie das einfach nur fair ihm gegenüber.
Indes wollte sich Pablo gerade auf den Weg zu Irina machen, als sein Handy klingelt. Beinahe fällt es ihm vor Schreck aus der Hand, doch im letzten Moment kann er es noch packen und geht dran. "Irina! Ach, gut, dass Du dran gehst. Ist Lucía bei Dir?"
"Ja, ist sie.", bestätigt Irina. "Sie wird erst mal bei mir übernachten." So muss er sich keine Sorgen um seine Tochter machen.
"Eh, ok, aber was ist plötzlich los mit ihr? Ich weiß ja, dass es kompliziert ist mit Babette, aber sie möchte doch wieder ein Verhältnis zu Lucía aufbauen. Ich versteh das nicht.." Pablo ist verzweifelt. Einerseits ist er erleichtert, dass Lucía nicht bei irgendeinem Kerl untergekommen ist, auf der anderen Seite beunruhigt es ihn, nicht zu wissen, wie lange Lucía nun bei seiner Freundin bleibt.
"Naja, Lucía ist der selben Meinung wie ich. Dass Babette wieder bei dir wohnt, ist nicht gerade gesund für unsere eigene Beziehung. Sie wird da früher oder später nur dazwischenfunken.", sagt Irina ernst. "Da wollte sie wohl erst einmal Abstand."
Unsere eigene Beziehung? Pablo durchfährt ein Schauer. Er kann sich nicht vorstellen, dass irgendwas oder irgendwer ihre Beziehung zerstören könnte, aber scheinbar ist Irina da anderer Meinung. Oder hat Lucía ihr die Flausen ins Ohr gesetzt? "Und du? Willst du etwa auch Abstand von mir?" Ein Kloß steckt in seinem Hals und er hat Angst vor der Antwort.
"Solange Babette bei dir wohnt, muss ich mir selber erst mal über darüber klar werden.", sagt Irina deutlich, "Wir möchten halt nicht, dass sie dich ausnutzt, doch du scheinst auf diesem Auge blind zu sein. Tut mir leid, wenn ich das so direkt sagen muss."
Seine Befürchtung ist wahr geworden. Was hat er nur getan? Auf der einen Seite wollte er nur Hilfsbereit sein, doch scheinbar verletzt er damit mehr Sims, als er hilft. "Ehm.. okay.." Er schluckt und weiß gar nicht, was er sagen soll. Da es schon etwas spät ist, fragt er nun: "Können wir uns morgen sehen?"
Vielleicht ist das nicht verkehrt, um noch mal alles abzuklären. Andererseits... Hoffentlich gibt sie nicht zu früh nach, wenn sie jetzt zustimmt. Sie blickt Lucía an, was sie antworten soll. Sie hatte ja einen Plan, der nicht durch eine falsche Antwort ruiniert werden soll.
Lucía fuchtelt mit den Händen und schüttelt den Kopf. Ihrer Ansicht nach muss Irina hart bleiben, sonst lernt ihr Vater es nie.
"Ich brauche erst mal Ruhe, tut mir leid.", sagt Irina daher. Sie hofft immer noch, dass es nicht die falsche Entscheidung ist. Aber Lucía kennt ihren Vater länger als sie selbst und so hört sie mal auf deren Rat.
"Oh..Okay.." Pablos Augen werden feucht. "Aber.. Irina?", fragt er sie und zieht die Nase hoch.
"Ja?" Pablo wirkt wirklich traurig. Eigentlich hätte sie ihn am liebsten in die Arme geschlossen.
"Pass auf dich auf, ja?" Seine Angst, es könnte ihr oder dem Baby was passieren und er ist nicht bei ihr, macht ihm zu schaffen. Doch da muss er jetzt durch.
"Natürlich, Pablo. Und ich möchte dich nicht komplett aus meinem Leben haben. In dem Punkt musst du dir auch keine Sorgen machen. Nur für den Moment brauche ich etwas Abstand.", antwortet Irina darauf.
"Okay.. dann.. wir hören uns, ja?.. Bis bald." Traurig legt er auf. Babette hat das Telefonat mit angehört. Oh, Ärger im Paradies? Hach, das war ja klar. Lucía zeigt Irina einen Daumen hoch. "Sehr gut. Wie hat er es aufgefasst?"
"Nicht so gut, glaube ich. Er klang traurig.", seufzt Irina. "Ich hoffe nur, Babette nutzt das nicht aus." Das hofft Lucía auch.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz )
(Screenshots von @Spatz )
Charaktere: Irina, Lucía, Babette, Pablo
Geschichtsstrang: Konsequenzen
Irina hat in der Zwischenzeit ihr Gästezimmer hergerichtet, das sich im Keller befindet. Dort, wo während ihres Geburtstags der DJ-Tisch stand, der nun aber längst nicht mehr da ist. Der gehörte dem DJ selber, der ihn wieder mitgenommen hat. Nun steht dort wieder ein Bett, und sie hat auch einen Kleiderschrank auftreiben können, samt Schreibtisch. Auch das Essen ist schon vorbereitet, natürlich mit der Geheimzutat. Das hat sie mittlerweile von Pablo gelernt.
Als Lucía an der Tür klingelt, ist Irina schnell zur Stelle. "Hi. Und wie hat er es aufgefasst, dass du gehst?"
"Hm, weiß nicht. Hab es ihm nicht gesagt." Sie sieht auf ihr Handy. "Ah, er hat mir auch schon geschrieben und mich versucht anzurufen. Ich antworte ihm gleich."
"Ja, mach das." Irina wartet ab, wie sich das Gespräch mit Lucías Vater entwickeln würde.
Nachdem Lucía ihre Klamotten in das Zimmer geräumt hat, kommt sie nach oben zu Irina. "Ich rufe ihn jetzt an." Mit einem Seufzer wählt sie seine Nummer.
P: "Lucía endlich! Wo bist Du? Mama sagte, du hast einen Koffer bei Dir? Bist du bei einer Freundin?" Hoffentlich nicht bei einem Freund, meine kleine Tochter.
L: "Ja, das kann man so sagen. Ich bin da, wo du eigentlich sein solltest."
P: "Das verstehe ich nicht. Was meinst du?" Ich bin doch zuhause, aber sie nicht?!
L: "Ich finde es echt blöd, dass Du Babette bei uns ein Zimmer gegeben hast. Sie ist deine Ex. Merkst Du noch was?" Scheinbar ja nicht!
P: "Lucía, bitte. Das hatten wir doch schon." Das ist also ihr Problem.
L: "Da Du ja offensichtlich nichts ändern willst, bin ich ausgezogen."
P: "Was? Ausgezogen? .. Wo bist du?" Das darf doch nicht wahrsein!
L: "Ich wohne jetzt bei Irina. Akzeptier das einfach. Ich komme wieder, wenn Babette weg ist. Machs gut."
Ohne eine Reaktion abzuwarten, legt Lucía auf. Sie schaltet ihr Handy aus. "So, jetzt weiß er Bescheid." Plötzlich gelangt ein leckerer Geruch in ihre Nase. "Oh, hast du schon das Essen fertig?"
"Aber ja.", grinst Irina, "Ich hoffe, du hast Hunger mitgebracht."
Nachdem Lucía ihren Teller gefüllt hat, fängt sie an zu essen. "Die gebratenen Plasmafrüchte sind echt lecker." Bevor Irina antworten kann, klingelt ihr Handy.
"Von Pablo.", murmelt Irina, als sie ihr Handy klingeln hört. Sie macht allerdings keine Anstalten, den Anruf entgegenzunehmen. Nicht, während sie am Essen sind. Aber es freut sie, dass es der Teenagerin schmeckt. "Ich ruf ihn zurück, wenn wir mit Essen fertig sind.", sagt sie.
Lucía nickt zustimmend. Wenn es nach ihr ginge, würde sie auch Irinas Handy ausschalten, aber sie hält sich lieber zurück. Sie möchte nicht die Beziehung der Beiden gefährden, besonders da sie jetzt weiß, dass sie erneut Schwester wird. Als sie mit dem Essen fertig sind, fragt sie Irina: "Weißt du schon, was es wird?"
"Nein, bisher nur dass ich schwanger bin.", sagt Irina. "Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird ist alles noch nicht klar." Nach dem Abräumen ruft Irina nun bei Pablo an. Trotz allem findet sie das einfach nur fair ihm gegenüber.
Indes wollte sich Pablo gerade auf den Weg zu Irina machen, als sein Handy klingelt. Beinahe fällt es ihm vor Schreck aus der Hand, doch im letzten Moment kann er es noch packen und geht dran. "Irina! Ach, gut, dass Du dran gehst. Ist Lucía bei Dir?"
"Ja, ist sie.", bestätigt Irina. "Sie wird erst mal bei mir übernachten." So muss er sich keine Sorgen um seine Tochter machen.
"Eh, ok, aber was ist plötzlich los mit ihr? Ich weiß ja, dass es kompliziert ist mit Babette, aber sie möchte doch wieder ein Verhältnis zu Lucía aufbauen. Ich versteh das nicht.." Pablo ist verzweifelt. Einerseits ist er erleichtert, dass Lucía nicht bei irgendeinem Kerl untergekommen ist, auf der anderen Seite beunruhigt es ihn, nicht zu wissen, wie lange Lucía nun bei seiner Freundin bleibt.
"Naja, Lucía ist der selben Meinung wie ich. Dass Babette wieder bei dir wohnt, ist nicht gerade gesund für unsere eigene Beziehung. Sie wird da früher oder später nur dazwischenfunken.", sagt Irina ernst. "Da wollte sie wohl erst einmal Abstand."
Unsere eigene Beziehung? Pablo durchfährt ein Schauer. Er kann sich nicht vorstellen, dass irgendwas oder irgendwer ihre Beziehung zerstören könnte, aber scheinbar ist Irina da anderer Meinung. Oder hat Lucía ihr die Flausen ins Ohr gesetzt? "Und du? Willst du etwa auch Abstand von mir?" Ein Kloß steckt in seinem Hals und er hat Angst vor der Antwort.
"Solange Babette bei dir wohnt, muss ich mir selber erst mal über darüber klar werden.", sagt Irina deutlich, "Wir möchten halt nicht, dass sie dich ausnutzt, doch du scheinst auf diesem Auge blind zu sein. Tut mir leid, wenn ich das so direkt sagen muss."
Seine Befürchtung ist wahr geworden. Was hat er nur getan? Auf der einen Seite wollte er nur Hilfsbereit sein, doch scheinbar verletzt er damit mehr Sims, als er hilft. "Ehm.. okay.." Er schluckt und weiß gar nicht, was er sagen soll. Da es schon etwas spät ist, fragt er nun: "Können wir uns morgen sehen?"
Vielleicht ist das nicht verkehrt, um noch mal alles abzuklären. Andererseits... Hoffentlich gibt sie nicht zu früh nach, wenn sie jetzt zustimmt. Sie blickt Lucía an, was sie antworten soll. Sie hatte ja einen Plan, der nicht durch eine falsche Antwort ruiniert werden soll.
Lucía fuchtelt mit den Händen und schüttelt den Kopf. Ihrer Ansicht nach muss Irina hart bleiben, sonst lernt ihr Vater es nie.
"Ich brauche erst mal Ruhe, tut mir leid.", sagt Irina daher. Sie hofft immer noch, dass es nicht die falsche Entscheidung ist. Aber Lucía kennt ihren Vater länger als sie selbst und so hört sie mal auf deren Rat.
"Oh..Okay.." Pablos Augen werden feucht. "Aber.. Irina?", fragt er sie und zieht die Nase hoch.
"Ja?" Pablo wirkt wirklich traurig. Eigentlich hätte sie ihn am liebsten in die Arme geschlossen.
"Pass auf dich auf, ja?" Seine Angst, es könnte ihr oder dem Baby was passieren und er ist nicht bei ihr, macht ihm zu schaffen. Doch da muss er jetzt durch.
"Natürlich, Pablo. Und ich möchte dich nicht komplett aus meinem Leben haben. In dem Punkt musst du dir auch keine Sorgen machen. Nur für den Moment brauche ich etwas Abstand.", antwortet Irina darauf.
"Okay.. dann.. wir hören uns, ja?.. Bis bald." Traurig legt er auf. Babette hat das Telefonat mit angehört. Oh, Ärger im Paradies? Hach, das war ja klar. Lucía zeigt Irina einen Daumen hoch. "Sehr gut. Wie hat er es aufgefasst?"
"Nicht so gut, glaube ich. Er klang traurig.", seufzt Irina. "Ich hoffe nur, Babette nutzt das nicht aus." Das hofft Lucía auch.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz )
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