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3 years ago
Ort: Haus der Garcias, Brindelton Bay
Charaktere: Logan, Alma
Geschichtsstrang: Zehntausend Nächte allein Teil 2
**TRIGGERWARNUNG**
Spoiler
*Nacktheit
*Drogenkonsum
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*https://www.drugcom.de/newsuebersicht/topthemen/kokain-der-schnelle-kick-mit-folgen/
*Drogenkonsum
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Es ist kalt. Logan liegt auf hartem Boden und kommt langsam zu sich. Sein Kopf ist schwer, der Körper schmerzt. Um ihn herum das reinste Chaos. Überall liegen Flaschen und Scherben. Neben ihm liegt eine nackte Frau. Er setzt sich auf und reibt sich das Gesicht. Erst dann stellt er fest, dass auch er unbekleidet ist. Was zur Hölle ist hier geschehen. Schwer blinzelnd sieht er sich weiter um. Hinter ihm steht ein zerbrochenes Bett.
Schemenhaft kommen Bilder der letzten Stunden in sein Gedächtnis zurück. Er war in einer Bar etwas trinken.
Logan seufzt. Der Anfang dieser Geschichte, und das, was er hier sieht, ... das wird kein gutes Ende nehmen. Er schaut zu der Frau herüber. Ihr Gesicht ist von ihrem dunklen Haar bedeckt. Vorsichtig hebt er es an und betrachtet ihr friedlich schlafendes Gesicht. Eine dünne Speichespur rinnt aus ihrem Mundwinkel. Sie hat ihn in der Bar angesprochen, daran erinnert er sich. Wie hieß sie noch gleich? Andrea? Anke? Irgendwas mit A.
Logan steht auf und nimmt - in Ermangelung an Kleidung - die Decke vom Bett und wirft sie sich über. Dann geht er zu der Dunkelhaarigen herüber und stupst sie vorsichtig an. Sie schmatzt und brummelt irgendwelche Worte vor sich her. Er stupst noch einmal.
"Wake up, pretty girl.", sagt er leise. Er geht herüber zum Bett und setzt sich auf die Kante, kratzt sich einmal über den gesamten Kopf und beobachtet, wie sie sich langsam in die Realität hinein wälzt.
Ahhhh. Als Alma zu sich kommt, verspürt sie einen starken Kopfschmerz. Sie öffnet ihre Augen und seufzt. Nachdem sie sich aufrichtet, sieht sie sich mit verkniffenen Augen um und erblickt Logan. Zunächst stockt sie. Achja, der Kerl aus der Bar.
"Morgen.", murmelt sie. "Wo sind die Kopfschmerztabletten?", fragt Alma sich selbst und steht auf. Ihr ist schlecht und sie hält sich am nächst gelegenen Objekt fest. Unter einer hochgezogenen Augenbraue beobachtet Logan das Drama. Er hat unzählige Fragen und keine Lust, auch nur eine davon auszusprechen. Stattdessen versucht er, in Gedanken die letzte Nacht zu rekonstruieren. Aber je mehr er darüber nachdenkt, desto sicherer beschleicht ihn ein schlechtes Gefühl.
Nachdem Alma sämtliche Schubladen in Naels Wohnung durchwühlt hat, findet sie die Tabletten und nimmt direkt zwei Schmerztabletten. Erschöpft setzt sie sich auf den Stuhl. Dieses Mal hat sie es wirklich übertrieben. Aber so schlecht ging es ihr noch nie. Woran das nur liegt? Logan wirft ihr die andere Decke vom Bett zu. Sie muss ebenso frieren, wie er. Grummelnd nimmt sie die Decke und sieht sich erneut um. Oh mein... Was ein Chaos!
"Was haben wir..?", kriegt sie notgedrungen heraus und schaut Logan mit großen Augen an.
"Party with Lucifer.", grummelt er und will aufstehen. Sein Knie gibt nach und er landet wieder auf dem Bett. Genervt raunt er und beginnt, sein Knie zu massieren.
Ein Kopfkino breitet sich in Alma aus. Nael wird ganz schön böse werden, wenn er seine Wohnung in diesem Zustand vor findet.
"Wir müssen aufräumen!"
Besorgt steht sie auf. Obwohl sie nicht weiß, wo sie anfangen soll, geht sie in eine Ecke und nimmt etwas vom Boden. Ächzend stemmt der Langhaarige sich auf und humpelt zur Tür. Er wird nicht einen Finger rühren, bevor er nicht seine Klamotten am Leib trägt. Vermutlich hat diese Frau jeden Millimeter seines Körpers nicht nur gesehen, sondern auch angefasst. Trotzdem will er nicht nackt hier herum laufen und all seine einschneidenden Erinnerungen mit jemandem teilen, an dessen Namen er sich nicht einmal erinnern kann.
Verzweifelt sammelt die Chaosstifterin alles mögliche zusammen, doch die Kopfschmerzen und die Übelkeit machen ihr einen Strich durch die Rechnung. Sie legt sich auf Naels Bett, das allerdings knackt und ein Stück mehr zu Boden gleitet. Mist, jetzt ist das auch noch kaputt! Wie soll ich das denn bitte hinbekommen?! Die Urlauber kommen morgen wieder, also hat sie noch den ganzen Tag ordentlich aufzuräumen. Das Bett wird sie am besten so präparieren, dass Nael denkt, er hätte das Bett kaputt gemacht.
Plötzlich ertönt ein lauter Schrei von nebenan. "FUK!"
Aufgeschreckt streckt Alma ihren Kopf in die Höhe. Was ist jetzt los? Sie steht auf und wirft sich ein Hemd von Nael über. Sodann geht sie in ihre Wohnung.
"Logan?"
Zusammengekauert sitzt er auf dem Bett, den Kopf in den Händen vergraben. Besorgt geht Alma auf Logan zu.
"Hey, was ist passiert?" Mit verzweifelter Mine schaut er zu ihr auf.
"Wir haben gekokst?" Seine Hand fährt durchs Haar. Das erklärt Einiges. "Wieviel hattest du da?", fragt er energisch.
"Eh.." Alma kratzt sich am Kopf. "Keine Ahnung, ne Tüte voll." Sie zeigt mit ihren Fingern die ungefähre Größe.
"Oh, "FUK!"!", brüllt er noch einmnal. Der Kopf sackt auf den Brustkorb. "I'll never make it.", flüstert er zu sich selbst. Seine Hände ballen sich zu Fäusten und sein ganzer Körper wirkt angespannt.
"Was ist denn?" Verwundert sieht Alma ihn an. Sie versteht nicht, was los ist. Oder braucht er auch eine Kopfschmerztablette?
Er steht auf, die Decke, die er noch immer über die Schultern trägt, rutscht herunter und mit der Faust schlägt er mehrere Male kräftig gegen die Wand, bis ein Blutfleck dort zu sehen ist. Er dreht sich zu ihr herum, fährt sich durchs Haar und sammelt schmerzerfüllt seine Klamotten zusammen. Ohne sie anzusehen, fragt er beherrscht, ob er ihre Dusche nutzen kann.
Alma nickt nur verwundert und zeigt in Richtung ihres Badezimmers. Was war denn das bitte...? Hoffentlich kann ich den Blutfleck an der Tapete abwischen. Doch dann bemerkt sie erneut einen Stich in ihrem Kopf. Ach Sims noch mal! Sie geht wieder zurück in Naels Wohnung und nimmt noch eine weitere Tablette.
Unterdessen hinkt der Gast zum Bad und bleibt lange verschwunden. Unter heißem Wasser versucht er, wie so oft, die schlechten Gedanken aus sich heraus zu brennen. Gelingen will es ihm allerdings nicht.
In Naels Wohnung tut sich mittlerweile etwas. Alma wirft alle kaputten Gegenstände in einen stabilen Müllsack. Das Bett hat sie so aufgebaut, dass von außen nichts zu erkennen ist. Die Bettdecke verdeckt den großen Riss am Bettgestell. Doch sollte sich Nael morgen aufs Bett setze, wird das Bett wieder zusammenkrachen. Bei der Vorstellung muss die Schuldige grinsen.
"Puh." Nach einer Weile sieht Alma auf die Uhr. Logan duscht aber lang, wie eine Frau. Da Naels Wohnung soweit ordentlich ist, stellt sie den Müllsack in den Flur und geht zurück in ihre Wohnung. Hier schaut es nicht ganz so chaotisch aus, ein wenig aufräumen sollte sie gleich allerdings schon. Vorerst legt sie sich aufs Bett und sieht an die Decke.
Die Badezimmertür öffnet sich und eine gewaltige Dampfwolke zieht ins Zimmer. Logan tritt aus dem Nebel heraus. Als würde er es nicht wagen, sie anzusehen, schaut er mürrisch auf den Boden. Er scheint etwas sagen zu wollen, doch es dauert einen Moment, bis er leise spricht:
"Hab deinen Namen vergessen."
"Alma." Sie zuckt nur mit den Schultern. Hat ihn das Zeug etwa so weggeballert? Nun, sie weiß auch nicht mehr alles. Lediglich vom Alkohol, von mehrmaligen Vergnügen und dass beide von Almas Wohnung irgendwann in Naels Wohnung gegangen sind. Er nickt kurz und zieht seine Zigarettenschachtel aus der Hosentasche, um sich eine anzustecken.
"Sieht so aus, als hätten wir's ganz schön krachen lassen.", nuschelt er mit Kippe zwischen den schmalen Lippen, bevor er schließlich einen tiefen Zug nimmt. "Geht's dir gut?", fragt er dann und schaut sie ernst unter den Augenbrauen hindurch an.
Seufzend sieht sie zu ihm. "Joar, naja, mein Kopf explodiert.." Kopfschüttelnd richtet sie sich auf. "Ist das immer so nachdem man das Zeug nimmt?"
Er schüttelt den Kopf. "Is' eher die Kombi mit Alk. Und überschätzter Sportlichkeit."
Sein Blick fällt auf den Blutfleck an der Tapete. "Ich besorg' dir Spiritus, damit geht das weg." Erneut lässt sie sich aufs Bett fallen. Ein paar Erinnerungen von der letzten Nacht kommen ihr in den Sinn. Sportlichkeit.. Bei diesen Erinnerungen muss sie grinsen. "Naja, es hat auf jeden Fall echt Fun gemacht!" Logans Mine wird ernster. Er sieht zutiefst unglücklich aus. "Brauchst noch Hilfe bei irgendwas?", fragt er kaum hörbar. "Hm, ich glaube nicht." Nun richtet sie sich wieder auf. "Lass uns das bald mal wiederholen! Gib mir dein Handy, dann speicher ich Dir meine Nummer ein." Sie streckt die rechte Hand in seine Richtung aus. Er zögert. Mit der freien Hand reibt er sich die faltige Stirn.
"Nummer ja. Für den Fall, dass irgendwas is'." Er macht eine vage Geste in die Umgebung. "Bei der anderen Sache ...", er schluckt schwer. "... bin ich raus." Er zieht sein Handy und wirft es ihr aufs Bett herüber.
Almas Arm sinkt etwas hinab. "Wie?.. Hattest du etwa keinen Spaß mit mir?.. War ich.. schlecht?" Geschockt sieht sie ihn mit großen Augen an und nimmt mit ihrer linken Hand das Handy an sich.
"Darum gehts nich', girl. Wenn du schlecht gewesen wärst, wär' ich in der Hose nich aufgescheuert."
Während Alma ihre Nummer einspeichert, schüttelt sie den Kopf.
"Dann versteh ich dich nicht. Wieso sollten wir uns denn nicht wieder treffen?"
Logan humpelt zu ihr herüber und lässt sich ächzend neben sie fallen.
"Okay, ich erklär's dir, weil ... ach, who cares... Ich darf ... sollte ... das Zeug nich' nehmen." Unglücklich knabbert er an der Nagelhaut des Daumen. "Ich versuch' ... clean zu werden. Läuft nich' besonders gut." Während er spricht, wendet sie ihren Kopf zu ihm.
"Hm.. das tut mir Leid." Mit ihrem Finger spielt sie mit einer seiner Haarsträhnen. "Und wenn wir uns einfach treffen ohne das Zeug? Oder darfst du auch kein Alk und naja.. mit mir..?"
Seine schwarzen Augen beobachten ihre Finger, nahe bei seinem Gesicht. Er weiß nicht, was er sagen soll. Er versteht nicht, was hier gerade geschieht. Er fühlt sich elend und wertlos. Wieder einmal hat er versagt. ER hatte Recht. Dieser Mann ist zu nichts zu gebrauchen und er wird sein verdammtes Leben niemals in den Griff kriegen. Warum will eine Frau wie diese ihn dennoch wieder sehen? Das ergibt gar keinen Sinn. Was hat er denn schon zu bieten, außer Selbstmileid und Panikattacken? Aber das kann sie natürlich nicht wissen. Er seufzt schwer und nimmt einen langen Zug.
Da er nichts sagt, stützt sie sich mit ihrem Ellbogen ab und sieht ihm in die Augen. Sie hat das ungute Gefühl, ihn nie wieder zu sehen. Warum muss sie nur immer so ein Pech haben und nur für kurze Zeit auf andere interessant wirken? Sicherlich ist es bei ihm jetzt nicht anders. Dennoch klingelt sie mit seinem Handy auf ihrem Handy durch, so dass sie nun auch seine Nummer hat.
"Also.. ich fänds cool, wenn wir uns doch wieder sehen." Nun zuckt sie mit den Schultern und legt das Handy auf seinem Brustkorb ab.
"Du hast keine Ahnung, was du dir da wünschst." Sein Blick durchdringt sie plötzlich. "Ich bin kein guter Umgang. Mach alles und jeden kaputt. Ich bin ...", nach Worten suchend, schweift sein Blick ab, "eine fucking Katastrophe. Sowas will niemand in seinem Leben haben. Du ... bist wild und schön und aufregend und sinnlich."
Geschmeichelt von seinen Worten, vergisst sie für einen Augenblick ihre Selbstzweifel. Denn scheinbar hat nicht nur sie mit sich zu kämpfen. "Ich möchte mir gerne selbst ein Bild von Dir machen. Bislang hast du einiges zu bieten." Mit einem Grinsen denkt sie an einige Szenerien der letzten Nacht zurück. Ungelenk steht er auf und biegt sich in verschiedene Richtungen, so dass seine Knochen an mehreren Stellen knacken.
"Dann haste selber Schuld.", murmelt er und schleicht zur Tür. Das rechte Knie zieht steif hinterher.
Als er die Tür öffnet, fällt sein Blick auf die lange Treppe und ein gnervtes Seufzend entfährt ihm. Natürlich muss er die Stufen herab kommen, wenn er abhauen will. Mit einem weiteren Seufzen bereitet er sich auf einen langen, schmerzhaften und unsicheren Abstieg vor. Alma steht auf. "Wie, gehst du etwa schon?"
"Wird sich zeigen. Vielleicht fall ich auch."
Fragend sieht sie ihn an. "Brauchst du Hilfe?"
Er bleibt stehen und dreht den Kopf einige Zentimeter zu ihr - so wie er es in der Bar getan hat. "Die kommt zwanzig Jahre zu spät."
Sie weiß nicht, was er damit sagen will. Doch will sie jetzt nicht alleine sein, das ist sie schon oft genug. "Sollen wir noch irgendwo frühstücken gehen?", fragt sie ihn daher.
Der Übernachtungsgast steht noch immer an der Treppe und starrt herunter. Langsam weicht er einige Schritte zurück und lehnt sich ans Fenster. Stumm verharrt er dort. Er hasst diese Momente zutiefst. Schwäche, Hilflosigkeit. Er weiß, dass er diese Stufen nicht heil herunter kommen wird. Es würde ihn nicht sonderlich stören, bei einem Sturz umzukommen. Aber wenn er nur im Rollstuhl landen würde, wäre das durchaus ein Problem. Körperlich und geistig erschöpft lässt er den Kopf auf die Brust sinken und versucht bewusst, gleichmäßig zu atmen.
Etwas überfordert sieht Alma ihn an.
"Was hast Du?"
"Cannot...", brummt er knapp. "Mein Knie is' schrott."
Nachdenklich sieht sie auf sein Knie. "Hm.. Was hältst du davon.." Ja, sie könnte zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. "Bleib doch noch hier, leg dich hin. Ruh Dich aus. Dann bin ich auch wieder fitter.." Hoffentlich. ".. und helfe dir nach unten. Was sagst?" Erwartungsvoll sieht sie ihn an, in der Hoffnung, den Tag nicht allein verbringen zu müssen.
Kaum merklich knabbert er auf der Unterlippe herum. Es sieht nicht so aus, als hätte er keine Wahl. Dabei will er einfach nur seine verdammte Ruhe haben. Alleine sein. Trinken. Sich und sein mieses Leben bemitleiden. Er spürt deutlich, wie in ihm dieses Ding erwacht. Es reckt sich unter seiner Haut. Tief im Brustkorb macht sich die Taubheit breit, die ihn schon bald verschlingen wird. Vorsichtig stemmt er sich vom Fensterbrett ab und wie ein geprügelter Hund schleicht er zurück in Almas Wohnung.
Mit Kopfschmerzen geplagt schleicht sich über Almas Lippen ein breites Lächeln. Juhu, ich bin nicht alleine! Ihre verzweifelte Angst vor der Einsamkeit macht es ihr recht schwer, Anzeichen zu erkennen.
"Willst Du was trinken oder essen?", fragt sie ihn. "Ich kann uns was bestellen?" Da ihr Kühlschrank leer ist und sie sich von ihren Eltern nicht anhören möchte, sie hätte wieder mal den Kühlschrank geplündert, hält sie diese Option für die Beste.
"Whiskey.", brummt er geschlagen, als er langsam aufs Bett sinkt.
Eine Flasche hatte sie doch heute beim Aufräumen in Naels Wohnung entdeckt. Er wird diese sicher nicht vermissen und so geht sie kurz in die Wohnung ihres Bruders und holt sich diese. Als sie gerade ein Glas einschütten will, stoppt sie und schaut zu Logan.
"Aber Alkohol darfst du doch trinken oder?"
Er nickt stumm. Was macht das jetzt noch für einen Unterschied? Körper und Geist schreien bereits nach der nächsten Line, aber diese Blöße wird er sich nicht geben. Sie überreicht ihm das Glas und legt sich neben ihm aufs Bett. Die Augen geschlossen hofft sie endlich auf die Wirkung der Schmerztabletten. Statt nach dem Glas zu greifen, nimmt er ihr die Flasche aus der Hand. Müde stößt er mit dem Glas an und trinkt mehrere Schluck aus der Flasche. Gähnend sieht sie zu Logan.
"Guten Durst.", sagt sie mit einem Grinsen und schließt wieder die Augen.
Wenigstens isse still., denkt er und meidet es, sie anzusehen. Hätte er doch seine Gitarre dabei. Dann könnte er irgendetwas spielen, um die Stille um ihn herum zu vertreiben. Er darf nicht zulassen, dass seine Gedanken ihn überwältigen. Aber es ist so anstrengend, immer nur zu kämpfen. Wie gern würde er einfach nur mal loslassen ... Nach einer Weile ist Alma eingeschlafen.
(in Zusammenarbeit mit @Spatz)