Forum Discussion
3 years ago
Ort: Oasis Springs, Haushalt Töpfer
Charakter: Chip
Geschichtsstrang: Wer hofft, der handelt oder so ähnlich
Den ganzen Tag hat Chip im Haus herumgewerkelt. Vergammeltes Zeug zusammengesammelt und entsorgt, gekehrt, sein Zimmer aufgeräumt, vorsorglich das Bett frisch bezogen, die Bong im Schrank verschwinden lassen und schließlich in einer Truhe im Schlafzimmer, die merkwürdigerweise mit Handtüchern und Bettwäsche vollgestopft war, noch eine Tischdecke gefunden, die für seine Zwecke ganz brauchbar aussieht.
Nach dem Abwasch und -Aufräummarathon fühlt er sich so platt, dass er am liebsten aufs Sofa liegen würde und wegpennen, aber erstens ist gleich die Halloweenfeier in der Schule, die er am liebsten auch skippen würde, und zweitens hat er Pläne für danach. Während er hier die Tage allein war, gab es genug Zeit um nachzudenken. Es muss einen Weg geben wieder zueinander zu finden und deshalb müssen sie reden, Denize und er. Es wird nicht mehr lange dauern, bis seine Mutter zurück kommt, daher heißt es die Freiheit jetzt nutzen. Der Plan ist es, heute fertig zu bringen, dass sie später mit ihm hierher kommt und endlich ein klärendes Gespräch statt finden kann. Wenn alles gut geht, wird sie vielleicht sogar hier übernachten. Der Gedanke daran lässt Chips Herz schneller schlagen.
Aber echt jetzt? Ne weiße Tischdecke? Mit dem sorgfältig, von seiner Mutter, gebügelten Stück Stoff in der Hand steht Chip in der endlich aufgeräumten Küche und betrachtet den Tisch, den er schön herrichten will.
Das Ding fühlt sich an, als könne man es eher aufstellen, als auseinander falten und auf einer Tischplatte platzieren. Was macht seine Mutter bloß damit? Bertls Hemden fühlen sich teilweise geanuso an. Ungelenk schüttelt er das Tischtuch, dass dadurch nicht viel geschmeidiger wird und schiebt es auf dem Küchentisch. Es liegt zwar, aber mitten drin steht eine Beule hoch, oh Mann. Chip klopft ein paar Mal mit der flachen Hand darauf, aber es widersetzt sich den Bemühungen. Gut, dann kommen eben genau hier die Kerzen drauf. Energisch stellt er die drei Leuchten hin und die Decke gibt klein bei. Okay, jetzt noch Geschirr, Gläser, Servietten, und eine Vase mit dem Ast, den er draußen an einem Busch mitgenommen hat, plus die Halloween Teigtaschen, gestern nach einem Internetrezept schon zubereitet und mit verantwortlich dafür, dass er heute ewig in der Küche gebraucht hat. Wie kocht Marga ohne alles zu verwüsten? Ein Mysterium..
Als das Arrangement steht, greift Chip in die Hosentasche und zieht die Mundharmonika heraus. Lange hat er nicht mehr für sie gespielt, obwohl Denize das liebt. Hin legen oder mit nehmen? Er entscheidet sich für letzteres, womöglich kann er sie schon in der Schule brauchen um für gute Stimmung zu sorgen. Die Melancholie der letzten Tage hat ihn zu einer Melodie inspiriert, die er seiner Freundin gewidmet hat, hoffentlich gefällt sie ihr. Ein letzter prüfender Blick. Ja, dürfte passen so. Zeit sich umzuziehen für die Schule. Halloween 's calling.
Charakter: Chip
Geschichtsstrang: Wer hofft, der handelt oder so ähnlich
Den ganzen Tag hat Chip im Haus herumgewerkelt. Vergammeltes Zeug zusammengesammelt und entsorgt, gekehrt, sein Zimmer aufgeräumt, vorsorglich das Bett frisch bezogen, die Bong im Schrank verschwinden lassen und schließlich in einer Truhe im Schlafzimmer, die merkwürdigerweise mit Handtüchern und Bettwäsche vollgestopft war, noch eine Tischdecke gefunden, die für seine Zwecke ganz brauchbar aussieht.
Nach dem Abwasch und -Aufräummarathon fühlt er sich so platt, dass er am liebsten aufs Sofa liegen würde und wegpennen, aber erstens ist gleich die Halloweenfeier in der Schule, die er am liebsten auch skippen würde, und zweitens hat er Pläne für danach. Während er hier die Tage allein war, gab es genug Zeit um nachzudenken. Es muss einen Weg geben wieder zueinander zu finden und deshalb müssen sie reden, Denize und er. Es wird nicht mehr lange dauern, bis seine Mutter zurück kommt, daher heißt es die Freiheit jetzt nutzen. Der Plan ist es, heute fertig zu bringen, dass sie später mit ihm hierher kommt und endlich ein klärendes Gespräch statt finden kann. Wenn alles gut geht, wird sie vielleicht sogar hier übernachten. Der Gedanke daran lässt Chips Herz schneller schlagen.
Aber echt jetzt? Ne weiße Tischdecke? Mit dem sorgfältig, von seiner Mutter, gebügelten Stück Stoff in der Hand steht Chip in der endlich aufgeräumten Küche und betrachtet den Tisch, den er schön herrichten will.
Das Ding fühlt sich an, als könne man es eher aufstellen, als auseinander falten und auf einer Tischplatte platzieren. Was macht seine Mutter bloß damit? Bertls Hemden fühlen sich teilweise geanuso an. Ungelenk schüttelt er das Tischtuch, dass dadurch nicht viel geschmeidiger wird und schiebt es auf dem Küchentisch. Es liegt zwar, aber mitten drin steht eine Beule hoch, oh Mann. Chip klopft ein paar Mal mit der flachen Hand darauf, aber es widersetzt sich den Bemühungen. Gut, dann kommen eben genau hier die Kerzen drauf. Energisch stellt er die drei Leuchten hin und die Decke gibt klein bei. Okay, jetzt noch Geschirr, Gläser, Servietten, und eine Vase mit dem Ast, den er draußen an einem Busch mitgenommen hat, plus die Halloween Teigtaschen, gestern nach einem Internetrezept schon zubereitet und mit verantwortlich dafür, dass er heute ewig in der Küche gebraucht hat. Wie kocht Marga ohne alles zu verwüsten? Ein Mysterium..
Als das Arrangement steht, greift Chip in die Hosentasche und zieht die Mundharmonika heraus. Lange hat er nicht mehr für sie gespielt, obwohl Denize das liebt. Hin legen oder mit nehmen? Er entscheidet sich für letzteres, womöglich kann er sie schon in der Schule brauchen um für gute Stimmung zu sorgen. Die Melancholie der letzten Tage hat ihn zu einer Melodie inspiriert, die er seiner Freundin gewidmet hat, hoffentlich gefällt sie ihr. Ein letzter prüfender Blick. Ja, dürfte passen so. Zeit sich umzuziehen für die Schule. Halloween 's calling.