Forum Discussion
Ripzha
3 years agoSeasoned Ace
Ort: Evergreen Harbor - Wohnung der Engels
Charaktere: Shane / Vero / Hans / Ellie
Geschichtsstrang: Halloween bei Vero
Shane flattert nach Evergreen Harbor. Er hat genug von der Schule und den Schülern und sein Kopf tut weh. Er weiss nicht ob es immernoch blutet oder ob sich schon eine blutige Kruste in seinem Haar gebildet hat. Er will nicht nochmal hin fassen und es womöglich wieder aufkratzen auch wenn es bereits juckt. Vampire heilen sehr viel schneller als normale Sims er will aber gar nicht so genau wissen woran es liegt. Er war von Veros Nachricht so abgelenkt und zwiegespalten gewesen, dass ihm gar nicht in den Sinn kam sich zu verwandeln. Er ist immernoch unsicher was es bedeutet dass sie ihn zurück gelassen hat und einfach nach Hause gegangen ist. Genau so was es heisst, wenn sie beginnt ohne was zu sagen seine Probleme zu lösen. Als könne er das nicht selbst? Ist es das? So hat er das eigentlich nicht gemeint als er sagte er sei nicht so stark wie sie... Er seufz und klingelt an der Tür.
Hans wundert sich über das Klingeln und geht an die Tür. Vero sitzt im Zimmer und füttert ihre Farbratten. Als ihr Vater Shane erblickt, entgleitet ihm die Mimik. "Junge ... was ist passiert?" Er schaut sich den Teenager genauer an. "Um Himmelswillen ... du blutest ja. Komm rein. Wir müssen das versorgen."
Perplex geht Shane einfach mit und wird am Küchentisch auf den Stuhl gesetzt. "Ist nicht so Schlimm Herr Engel..." versucht zu sagen. "Ist.. Vero...?"
Hans begutachtet die Wunde. "Was ist den passiert Shane? ... Vero ist in ihrem Zimmer. Sie kommt sicher gleich." Er macht einen Eimer Wasser bereit und tupft den Bereich sauber. "Hast du Schwindel, Übelkeit?", fragt der Vater weiter. Vero kommt nun tatsächlich aus ihrem Zimmer. Als sie Shane erblickt wird sie blass. "Nein ... was haben die ... Shane ... oh Shane!", sie fängt an zu weinen. "Was ist passiert?", dabei kniet sie vor ihm. Die Tränen laufen ihre Wange herab. Sie kann nicht fassen, in welchem Zustand ihr Freund sich befindet.
Überfordert sieht Shane Vero an. "Nich..." weinen. sagt er leise und hält ihre Hände. Es ist nur eine Platzwunde am Hinterkopf. Blut macht alles Schlimmer als es ist. "Mir gehts gut." Wenigstens körperlich. "Ich... bin gefallen. Das ist alles.." Es behagt ihm grade nicht zu erzählen warum das passiert ist. Er wär viel lieber allein mit ihr.
Hans versorgt die Wunde. Um die Situation aufzulockern erzählt er: "Weißt du, Shane, Vero ist auch häufig mit Prellungen heimgekommen. Ein kleines Energiebündel, was nicht zu bändigen war." Der Erwachsene schmunzelt. "Platzwunden waren bei ihr auch üblich." Seine Tochter hört zu und wischt sich übers Gesicht. "Tut mir Leid. Mich macht das nur alles fertig ...", es schmerzt sie, wie Shane gemobbt wird. Hans hat schließlich die Blutflecken abgewischt, sich die Wunde angesehen und versorgt. "Wenn das nicht hält, müssen wir dich ins Krankenhaus bringen, wenn es genäht werden muss." Er erhebt sich. "Möchtest dich solange in Veros Zimmer ausruhen?"
Krankenhaus? Shane schweigt und schüttelt den Kopf. Sein Schädel pocht und schmerzt, aber das wird er aushalten. Also nickt er nur auf die letzte Frage. "Danke." sagt er zu Hans ehe er mit Vero uns Zimmer geht wo er sich aufs Bett setzt. Schon das dritte Mal in seinem Leben. Seine Augenringe sind tiefer als sonst und er wirkt erschöpfter den je. Als er Vero ansieht denkt er wieder an die Nachricht und etwas von diesem unkontrollierbaren Missmut steigt in ihm auf. "Du wolltest das ich komme..?"
Das Mädchen setzt sich neben ihn und nickt. "Ja." Es bemerkt, dass Shane blass wirkt. "Soll ich dir was zu trinken oder essen holen?", bietet sie ihm an. Vero macht sich Sorgen um ihn.
Er schüttelt den Kopf. "Nein... danke.." Simlisches essen hilft seinem Organismus nicht. Es sei denn er wagt diesen schritt und löst den Vampirismus auf. Aber wenn er das tut, wird es ihm erst recht schlecht gehn. So oft schon hat es ihn gerettet nicht essen zu müssen und schneller zu heilen. Er sieht sie an, sagt aber nichts. Shane wartet immernoch auf die Antwort auf die unausgesprochene Frage.
Nickend bleibt Vero neben ihm sitzen. "Ich wollte ...", fängt sie an "... das dieses Halloween nicht völlig scheiße endet ... Ich wollte den restlichen Abend ... mit dir verbringen ... weit weg vom Ort ... der weder dir ... noch mir ... gut tut ..." Sie wirkt melancholisch. "Es besteht vielleicht Hoffnung, dass dieser Mobbing Albtraum enden kann ... das gibt mir etwas Mut."
Shanes Mundwinkel zucken humorlos nach oben. "Denkst du wirklich..." sein Tonfall macht deutlich, dass er dem nicht so Hoffnungsvoll entgegen blickt.
Vero sieht zu ihren Ratten, die gerade an Keksen knabbern. "Wenn die Hoffnung stirbt ... stirbt alles ...", sagt sie nur knapp.
"Das stimmt." entgegnet er resigniert, als wäre bereits alles gestorben. Vielleicht sollte er einfach weiter ziehen. Was hält ihn hier überhaupt? Er war hergekommen weil er nicht mehr fliegen konnte. Weil er weg wollte von seinem zerstörten zu Hause. Eigentlich muss er nicht hier bleiben.
Das Mädchen lehnt sich an ihm an. "Ich bin dankbar, dass es dich gibt."
"Aber ich mach doch gar nichts." Eben macht er nichts. Er lässt sich und sie piesacken. Das ist nicht gut. Er wär gern der Held, wie in seinen Filmen. Aber es ist nicht so einfach, wenn alle gegen einen sind.
"Doch ... du bist hier ... Das bedeutet mir sehr viel", entgegnet sie. Sie fühlt sich wohl bei ihm.
Shane hat nicht das Gefühl das verdient zu haben. Eine tiefe innere Stimme sehnt sich nach Rache. Rache für sie, Rache für ihn. Aber da ist noch dieser andere Unsichere Teil auch wenn er grade dabei ist leiser zu werden. Es gibt ihn noch. "Warum laufen wir nicht weg...?" sagt er schliesslich und sein Herz beginnt schneller zu schlagen.
Der Bus hält in Evergreen Harbor und Ellie steigt aus. Sie läuft die paar Meter zu Veros Haus und klingelt.
"Weg?", sie sieht zu ihm auf. "Warum? ... Wohin? ..." Sie schaut zur Tür ... "Was ist mit Papa?"
In dem Moment klingelt die Haustür erneut. Verwunderung macht sich bei allen breit. Hans, der gerade einen Mitternachtssnack vorbereitet, geht erneut an die Tür. "Huch. Hallo Ellie. Warum bist du noch so spät unterwegs? Ist was passiert?"
"Ich wollte nach Vero sehen, weil sie vorzeitig von der Halloweenparty abgehauen ist.", sagt Ellie in ihrem Krankenschwesterkostüm.
"Ich verstehe. Komm doch rein." Er lässt sie eintreten. Bei dem Outfit, atmet Hans auf. Zum Glück ist der Teenagerin bei der Herfahrt nichts passiert. Zu dieser Uhrzeit, in dieser Nacht ... da weiß man nie welcher Abschaum unterwegs ist und schlimme Dinge anstellt. "Vero ist in ihrem Zimmer. Klopf einfach. Shane ist auch zu Besuch. Ich bringe euch gleich etwas vorbei." Dann kehrt Hans in die Küche zurück.
"Egal. Einfach weg." nimmt Shane den Faden wieder auf. "Wir könnten..." Es klopft an der Tür und er verstummt.
Ellie nickt. "Danke, Herr Engel!", sagt sie. Dann erst hört sie den zweiten Satz, den Hans gesagt hat. Shane ist auch hier? Damit hat sie nun nicht gerechnet. Doch sie klopft an Veros Zimmertür.
"Herein", ruft Vero deutlich. Interessiert schauen Nicodemus und Justin ebenfalls zur Tür.
"Hallo ihr zwei.", grüßt Ellie die Mitschüler, "Ich hoffe, ich störe euch nicht." Mittlerweile hat sie ihre Nervosität was Shane betrifft überwunden. "Ich wollte mal schauen, wie es Vero geht, weil..." Sie unterbricht sich, als ihr auffällt, dass Shane verletzt ist. Was ist da bloß passiert?
Shane schweigt und senkt den Kopf. Ellie. Die Angst vor ihm hat. Dazu hat er nichts zu sagen.
"Mir geht es gut. Lieb, dass du nach mir schaust", bedankt sich Vero freundlich bei Ellie. "Bist du allein gekommen?", fragt sie nach. Auf einen riesigen Simauflauf hätte sie jetzt null Bock. Die Blondine bemerkt, dass Shane sich zurückzieht. Sie legt ihre Hand auf dessen ausgestrecktes Bein, als Zeichen für: Alles ist ok. Ich bin da.
"Ja, wegen deiner Nachricht. Hab mich halt gewundert, warum du so plötzlich weg bist.", erzählt Ellie, ohne auf Shane zu achten.
"Ja ... ich ... ich ... wollte ... ich wollte Viola aus dem Weg gehen ... Sie hat mich wieder angefasst und mir reicht eine kaputte Hand. ... Die Feier hat mir leider insgesamt auch nicht gefallen, weshalb ich dann früher weg bin. ... Sorry, dass du dir Sorgen gemacht hast. War nicht meine böse Absicht oder so." Erzählt Vero.
Irgendwas an Ellies Tonfall gefällt dem Vampir nicht. Er zwingt sich weiterhin den Mund zu halten. Als Vero sagt, Viola habe sie erneut angefasst hebt er ruckartig den Kopf. "Sie hat was?"
"Oha, hat sie dir wehgetan?", fragt Ellie besorgt.
Daraufhin schüttelt Vero den Kopf. "Nein, sie hat mir nicht weh getan. Ich eher ihr, als ich ihr beim Versuch mich zu befreien gegen ihr Schienbein getreten habe. ... Ich hab sie auf das Mobbing angesprochen und ihr meine Meinung gesagt. Da ist es eskaliert ... Blaze und sie halten wie Pech und Schwefel zusammen ... wie ich die beiden verabscheue ..." Hass baut sich in ihr auf. "Manchmal ... aber das sage ich nur euch ... würde ich am liebsten den Zwei den gleichen Schmerz spüren lassen, den ich fühle ..."
Sie schaut zu Ellie. "Die haben mir meine Zukunft kaputt gemacht und lachen noch drüber." Mit Sarkasmus in der Wortwahl: "Es ist ja auch fantastisch anderen das Leben kaputt zu machen ... das nimmt, was man gerne gemacht hat ..." Ihre Emotionen wühlen sie auf. "Ich kann nicht mehr richtig greifen ... das Schrauben an meinem Auto geht kaum noch. ... Mir wurde mein Hobby genommen ..." Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. "Es wär genauso, wenn man dir Ellie das Malen nehmen würde oder Bea nicht mehr schwimmen könnte ... oder Lashawn keine Stimme mehr hätte ... oder Nouki keinen Sport mehr machen kann oder Chip nie wieder Skatboard fahren ... Etwas was du liebst nicht mehr möglich ist ..."
Wieder wischt sie sich die Tränen weg. "Und dann soll man Frieden mit dem schließen, der dir all das angetan hat und keine Reue, kein Mitleid ... nichts zeigt ... außer ... die eigene Arroganz und Überheblichkeit ..."
Ellie umarmt Vero tröstend. Sie hat eher das Gefühl, dass Viola ein schlechtes Gewissen hat, doch sie ist klug genug, sich jetzt nicht auf die Seite der Vampirin zu stellen... zumal die ja auch wirklich zu weit gegangen ist mit der Sache mit dem Handgelenk. "Du Arme." Das meint Ellie wirklich ernst. "Ich wünschte, wir könnten die Zeit zurück drehen, damit das nicht passiert mit dieser Verletzung."
Shane ist überrascht über den Hass den Vero bisher wirklich gut unterdrückt hatte in seiner Nähe. Er fühlt die Wut und sie vereint sich mit seiner. Er wird rausfinden was er den beiden wegnehmen kann und dann werden sie.... er blinzelt und fährt sich über das Gesicht. Streicht die Adern der dunklen Form weg die schon wieder beginnen will überhand zu gewinnen. Er stimmt ihr in allen Punkten vollkommen zu und nickt. Alles was er sagen will behält er für sich. Es gibt nur noch ihn und Vero. Keinem auf dieser Schule ist zu trauen. Und er wird sie beide beschützen.
Vero ist über Ellies Geste dankbar. "Danke ... das wäre sicher toll ... aber das können wir nicht ..." Immerhin besitzt keiner der Anwesenden solche magische Kräfte. In Filmen sieht man auch häufig, dass Veränderungen in der Vergangenheit nie gut für die Gegenwart sind. Auch wenn alles Fiktion ist, ist dies für Vero nicht abwegig bezüglich Realismus. Sie sieht zu Shane. Seine Aura ändert sich. Wieder legt sie ihre Hand auf sein Bein. Bitte beruhig dich, hofft sie. Es reicht, dass sie fürs Leben gezeichnet ist. Daher trifft das Mobbing gegenüber Shane sie sehr hart. Niemand hat das Recht diesen sympathischen, hilfsbereiten und tollen Jungen derart fertig zu machen. In Vero keimt etwas auf ... was sie zuvor nie gespürt hat.
Ellie spürt die Veränderung in Shane ebenfalls... Der Vampir wirkt... viel gefährlicher als bevor Blaze gebissen wurde. Er scheint ja Vero nichts tun zu wollen, aber wie sieht es mit ihr selber aus? Die Nervosität kehrt zurück, doch Ellie zwingt sich, stehen zu bleiben. Sie sagt nichts.
Die Hand auf seinem Bein, holt Shane wieder zurück. Er schaut Ellie an - etwas zu lange - und dann Vero: "Was hat Violas Mutter gesagt...?"
Ellie wird hellhörig. War Vero etwa bei Lilly zu Besuch?
Die Gefragte dreht sich zum Vampir um. "Sie hat gesagt, dass sie mit Viola und Blaze reden wird. Das sie uns hilft. Sie hat auch angeboten, so wie ich es verstanden habe, dass du mit ihr über dieses Mobbing auch reden kannst. Ihr gegenüber habe ich Vertrauen. Sie ist freundlich und hilfsbereit. Viola hat gar nichts davon, wenn man die beiden miteinander vergleicht. Ihr Vater wirkt sehr gruselig dagegen auf mich.
Shane erinnert sich daran, wie er ganz am Anfang als er Viola kennen lernte, gerne ihre Eltern getroffen hätte. Einfach nur weil er dachte sie könnten ihm mit dem Vampirdasein helfen. Er traut dem Braten nicht. Vielleicht ist Violas Mutter super manipulativ und hat Vero den Kopf verdreht. Von irgendwem muss Viola ja diese fiese Ader haben. "Hm." gibt er trocken zurück. Er weiss nicht genau woher Vero diese Hoffnung nimmt, dass es Besserung geben könnte. Er wird nicht drauf rein fallen und auf alles gefasst sein, damit er reagieren kann wenn etwas auf sie zu kommt.
Ellie kennt Violas Eltern kaum, doch sie vertraut Veros Urteil und merkt nichts von Shanes Zweifeln. Sie hört erst mal weiter zu, ohne etwas zu sagen.
"Letztlich", fügt Vero hinzu, "muss eine Lösung gefunden werden. Für alle. So wie jetzt kann es nicht weiter gehen."
"Bleibt nur abwarten." schließt Shane ein wenig mürrisch und hebt den Kopf zu Ellie. Will die eigentlich hier übernachten, oder was? In seiner Vorstellung sieht er sich knurren und wie einen Köter einmal wütend kläffen und sie rennt panisch davon. Er blinzelt und sie steht immernoch da.
Nickend stimmt Vero dem zu. Sie lehnt sich an die Zimmerwand an. In dem Moment klopft es wieder. Hans bringt Halloween Snacks herein, sowie Wasser, Tee und Cola.
"Lasst es euch schmecken", lächelnd verlässt er die Jugendlichen wieder.
Seine Tochter sieht zu Shane. "Davon kannst du nichts nehmen, oder? Hast du eigentlich Hunger oder Durst?", sagt sie direkt zu ihm.
Ellie spielt tatsächlich mit dem Gedanken, hier zu übernachten. Nachts ist es gefährlich draußen, und den letzten Bus des Tages hat sie schon verpasst. Ben weiß zwar Bescheid wo sie ist, dank einer Nachricht, die sie ihm schrieb, aber er besitzt halt noch kein Auto, um sie abzuholen und hat ihr sogar selbst vorgeschlagen, bei Vero zu übernachten.
Hans kommt rein und unterbricht Ellies Gedanken. Doch sie bedankt sich bei ihm für die Snacks und Getränke und nimmt sich gleich ein Sandwich.
In Shane bricht allmählich ernsthafte Ungeduld aus. Vielleicht hätte er heute Vero gesagt was er letztes mal versäumt hatte zu sagen weil er zu feige war. Aber heute. Ja heute hätte er s gemacht, garantiert und jetz kann er nicht weil Ellie auf Krankenschwester macht und sich um Vero sorgt. Keiner sorgt sich so sehr um Vero wie er, also könnte sie auch verschwinden. Er wendet Vero den Kopf zu als sie ihn anspricht. "Ich kann schon. Aber das ist nur..." er lächelt ein wenig, "für den Genuss." Ansonsten zieht er nichts aus dem Essen. Weder Energie noch sonst was. Es endet nur damit das er aufs Klo muss. Er möchte nichts essen aktuell und sein Blick fällt wieder auf Ellie die unbeschwert ihr Sandwich kaut.
"Ok. Notfalls ... könntest du ... Das wäre für mich ok", mehr sagt sie nicht dazu. Seit sie öfters von Vampiren gebissen wurde, hat Vero davor keine Angst mehr. Sie nimmt sich ein Sandwich und eine Cola. Dabei fällt ihr Verband auf. "Du Ellie, ist irgendwas nennenswertes passiert auf der Party?" Die Freundin soll sich nicht ausgeschlossen fühlen.
Ellie bemerkt nun Shanes Blick. Der sieht nicht so aus, als wäre er über ihre Anwesenheit glücklich. Oder schaut er sie so an, weil er sie als Snack sieht? Ist es das, warum Vero sich selber anbietet, damit ihrer Freundin nichts passiert? Das ist wirklich lieb von Vero.
"Das Theaterstück war wirklich nice.", erzählt Ellie, während sie versucht, sich nichts von ihren Gedanken anmerken zu lassen, "Lashawn ist für Leyla als Geist eingesprungen, und ich habe das Opfer gespielt!" Sie erzählt noch von Nouki: "Die hat die Hexe toll gespielt. Sogar ein fliegendes Buch hatten sie eingebaut! Natürlich wurde es mit Hilfe von Fäden zum Schweben gebracht und nicht mit echter Magie, aber es sah trotzdem toll aus." Ellie fährt fort: "Und nach dem Theaterstück bin ich nach draußen, um dich zu suchen. In dem Moment kam dann auch deine Nachricht an. Ich hab kurz noch mit Tani und Nouki geredet und bin dann direkt zu dir gefahren. Falls also sonst noch was passiert ist, habe ich es nicht mitbekomnen."
"Ok. Find es cool, dass Lashawn eingesprungen ist. Hat Leyla etwa keinen Bock gehabt? Wobei, bei der Zicke ist ja alles möglich. Freu mich, dass das Stück geklappt hat. Wars aufgeregt, als du aufgerufen wurdest?", führt Vero das Gespräch fort.
"Ja, Artjom hat mich angesprochen, ohne dass ich damit gerechnet hätte. Aber ich hab mitgemacht.", erzählt Ellie weiter, die selber darüber stolz ist. "Leyla ist ausgefallen, weil sie vorher abgehauen ist. Weiß nicht warum. Hab allerdings gesehen, wie sie ging, begleitet von ihren Freundinnen."
"Ok", antwortet Vero. Vielleicht ist es auch gut gewesen, dass der Fashion Club abgezogen ist. Leyla und ihr Gefolge nerven eh nur. Die Zuhörerin beißt in ihr Sandwich. "Ich weiß nicht ob ich das breit rumerzählen darf ... aber die Heimreise aus Forgotten Hollow war so cool. Da kann ich nicht schweigen. Bin heimgeritten. Auf nen Zentauren", erzählt sie nun stolz.
"What? Wie kommt ein Zentaur nach Forgotten Hollow?", wundert sich Ellie. Sie weiß natürlich, was ein Zentaur ist. Soviel Mythologie kennt sie dann auch schon.
"Er hilft den Nebeljägern bei der Werwolfjagd. Mehr weiß ich nicht. Aber der Zentaure war sehr nett", erwidert Vero.
"Wow!" Ellie staunt. Sie kennt Vero gut genug um zu erkennen, dass das kein Scherz gewesen ist.
Shane sieht Vero Hellhörig an. Noch mehr mystische Wesen um sie herum? Er hilft den Nebeljägern bei der Werwolfjagdt. Werwolf. Vielleicht muss er doch mal mit Lilly reden. "Ich glaub ich werd Lillys Hilfe annehmen." sagt Shane auch wenn es ihm dabei weniger um Viola geht.
"Klar. Willst gemeinsam oder alleine zu ihr gehen?", harkt Vero nach.
Das ist so nett von ihr das zu fragen. Shane lächelt, "Ich schaff das schon." Er wird sie nicht in noch mehr Werwolfgeschichten reinziehen. Die eine Begegnung war genug für ein Leben.
Vero akzeptiert Shanes Entscheidung. "Dann zeig ich dir via Maps wo sie wohnen. Mit Adresse usw."
"Sag mal... es ist schon spät..." beginnt er zögernd und wendet den Blick Ellie zu. "Brauchst du Vampirschutz für den Heimweg?" er klingt nicht als würde er sich sorgen um sie machen. "Es sei denn du hast immernoch Angst..." er kanns nicht lassen. Ihre Zweifel an Bea haben echt weh getan.
Ellie sieht zu Shane. Will er sie loswerden? Doch vor Vero will sie nicht zugeben, dass sie immer noch nervös ist. Sie scheint von seiner Unschuld ja überzeugt sein, und bestimmt hat sie da auch recht. Das Gefühl der Nervosität bleibt trotzdem. "Also alleine will ich jedenfalls nicht mitten in der Nacht nach Hause.", sagt sie, "Aber vielleicht kann mich auch Hans heimfahren."
"Gute Idee!" Shane begeistert sich mehr als er sollte. Veros Dad kann der Tochter doch eh nichts ausschlagen. Er grinst ein bisschen.
Um sich nicht noch mehr Vorfreude auf die Aussicht mit Vero allein anmerken zu lassen steht er auf und geht zur Tür. Dann merkt er wie forsch das ist. Er dreht sich um und sagt: "Ich äh, geh kurz an die frische Luft."
Shane verlässt das Zimmer und wandert durch den Gang an der Küche mit Hans vorbei zur Eingangstür und stellt sich in die kühle nach Winter riechende Herbstluft.
Verwundert sieht Vero Shane nach und zuckt dann mit der Schulter. Dann spricht sie mit Ellie weiter. "Papa macht das sicherlich. Er ist immer hilfsbereit. Aber bis dahin, freue ich mich, dass du da bist. Wie läuft es generell bei Ben?"
Ellie, die noch nicht jetzt losgehen will, grinst. "Läuft gut, denk ich. Der Garten ist so gut wie fertig jetzt, und ein Freund von Maryama macht sogar Fotos."
"Das ist schön", sagt Vero lächelnd. "Dann startet er richtig durch."
"Richtig!", sagt Ellie grinsend. "Ich hoffe, der Laden wirft auch viel ab. Das kann man ja leider nie im Vorraus sagen."
"Das stimmt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oder?", sagt Vero grinsend. Sie fragt sich aber, wo Shane bleibt. Hoffentlich ist er nicht gegangen. Das würde sie traurig machen. Dieses Gefühl lässt sich das Mädchen nicht anmerken. "Darf ich dich was fragen Ellie?"
"Klar, schieß los." Ellie setzt sich auf das Bett.
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Shane steht am Geländer und atmet die kühle Luft ein. Wann hat er diese Ruhe verloren die er in jeder Stresssituation beibehalten konnte? Früher hatte sich alles in ihm nach innen gekehrt und er wurde verlegen. Ahnungslos und verlegen. Es hat wirklich geholfen unwissend zu sein. Es half Dinge zu vergessen und abzutun aber je mehr er weiss, desto mehr regt er sich auf. Shane beugt sich runter und legt die Stirn auf das eiskalte Geländer. Mit geschlossenen Augen verharrt er da als würde er im stehen gebeugt schlafen. Die Wut die ihn im kocht. Mal mehr mal weniger hat viel verändert. Er versucht das zu reflektieren aber er versteht nicht wie das passiert ist. Seine El...tern sind verbrannt, er musste fliehen, er wird gezwungen Blut von Unschuldigen zu trinken um zu überleben, er wird beklaut und ist immer zur falschen Zeit am falschen Ort. aber jetzt...? Jetzt nachdem er von der Schule als Beisser hingestellt wird, unberechtigt, jetzt verändert sich erst etwas. Liegt es am Alter? Ist das Fass voll? Er richtet sich auf, dann steigt er auf das Geländer. In der Hocke, wie ein Wasserspeier sitzt er da, und schaut nach unten. Etwas was kein normaler Sim je tun würde, der nicht einen Adrenalinkick sucht. Shane steht auf. Es ist merkwürdig wenn man keine Angst vor dem Fallen hat. Leute die keine Angst haben, fallen seltener. entspannt steht er aufrecht auf dem Geländer und blickt in die Gegend.
Der Wind weht ihm ins Gesicht und er geht ein paar Schritte balancierend. Es lenkt ihn ab sich auf seine Füsse konzentrieren zu müssen und es tut gut einmal an nichts zu denken was mit der Schule oder den Schülern zu tun hat. Ein paar Meter weiter geht er wieder in die hocke und verharrt dort. Es ist anstrengend immer diese Wut unterdrücken zu müssen. Diese Dunkelheit die sonst nur kommt wenn er Durst hat. Vero hat ihm wirklich angeboten von ihr zu trinken aber... es ist immernoch nicht richtig. Das Blut gehört ihr. Keiner sollte es trinken. Niemals. Seltsamerweise wäre ihm jetzt ein Opfer, jemand Fremdes, oder jemand der nicht ganz so unschuldig ist wie er tut, ganz recht. Er könnte das gewissenlos tun. Es gibt Sims die verdienen es....
Hans kann vom Küchenfenster aus sehen, wie Shane am Geländer auf und ab geht. Seufzend steht er von seinem Stuhl auf und geht raus. "Was ist los?", fragt er den Jungen freundlich. "Magst drüber reden?"
Shane regt sich nicht. Er hockt da wie eine Katze auf dem Zaun und schaut mit auf den Knieen verschränkten Armen grade aus. "Nein." antwortet er ungerührt dann schielt er kurz zur Seite ohne den Kopf zu bewegen, bekommt Hans aber nicht ins Blickfeld. Er schliesst die Augen. Bevor er wieder im Haus verschwindet - er kann die Schritte hören - sagt Shane: "Warum trifft es immer die gleichen Sims?"
"Was meinst du?", harkt der Erwachsene nach. Er stellt sich neben Shane ans Geländer.
Shane bleibt weiterhin reglos und wiederholt die Frage anders formuliert: "Wieso müssen immer die selben Sims leiden? Wieso trifft es nicht mal jemand anderes?"
Der Gefragte schaut in den Himmel, wo der Mond scheint. "Das ist keine einfache Frage ... Die eine sagen: Es ist Karma ... andere: Pech ... wieder andere Schicksal ... Weißt du Shane ... Manchmal scheinen die Dinge gegen einem zu sein ... Es erdrückt einen ... belastet ... Aber ...", der Erwachsene sieht ihn freundlich an, "... das Leben besteht nun mal aus Facetten ... guten wie schlechten ... Das wir alle Leben wollen zeigt allein, dass wir atmen ... dass wir essen oder trinken wollen ... uns nach Geborgenheit und Anerkennung sehnen ..." Seufzend lehnt sich Hans mit dem Rücken ans Geländer. "Ich erzähle dir was ... Vero hat schon sehr früh ihre Mutter verloren. ... Noch heute vermissen wir beide sie sehr. ... Jetzt kann Vero ihre eine Hand kaum noch bewegen. ... Wieder ein Schlag ins Gesicht ... Wieder Schmerz ... Aber ... bringt es was aufzugeben? ... Nein ... weil wir am Leben hängen ... an unseren Träumen ... an etwas, was uns Kraft gibt ... Kämpfen wir jeden Tag weiter. ... Das Leben bürdet den einen mehr auf als anderen. Das ist der Lauf der Dinge. ... Was ich damit sagen will: Entweder wächst du daran ... oder du zerbrichst daran. Verstehst du?"
Entweder wächst du daran oder zerbrichst. Widerholt Shane in Gedanken. Er nickt leicht. "Ich denke schon...." antwortet er neutral. Er hat recht. Das bestärkt ihn in einer Entscheidung vor der er bisher noch zwiegespalten gezögert hatte. Aber es ist ganz einfach: entweder du wächst, oder du zerbrichst.
"Und Shane", sagt Hans direkt, "wenn dich etwas bedrückt, kannst du dich jederzeit mir anvertrauen. ... Ich bin zwar nicht dein Vater ... aber du tust meiner Tochter gut. Und ich bin darüber froh. Was ich damit sagen will: Du bist immer willkommen und ich habe ein offenes Ohr für dich."
Shane hält die Luft an. Ist das Karma? Muss er so viel Mist ertragen, aber dafür bekommt er Sims die ehrlich hinter ihm stehen und ihm zuhören und helfen wollen? Ist das Gerecht? "Danke.." murmelt er in die Jasonjacke die er immernoch trägt und senkt die Stirn auf die Arme.
Hans klopft ihm kumpelhaft auf die Schulter. "Magst wieder rein kommen? Oder ist dir nicht kalt?", er schmunzelt dabei.
Shane schüttelt den Kopf. "Mir ist nicht kalt." Er ist magisch, quasi untot. Er friert nicht. Aber das sagt er nicht zu Hans. Dem Mann dem er erst beweisen musste das Vampire existieren obwohl er direkt vor ihm sass. "Ich bleib noch ein wenig." ergänzt der Vampir mit müdem Unterton.
"Ok. Kommst einfach wieder ins Haus, wenn dir danach ist. Ich, Vero so wieso, sind noch eine Weile wach", antwortet Hans nickend. Er hat Verständnis und möchte dem Jungen seinen Freiraum lassen. Dann kehrt der Vater in die Vierwände zurück und kocht sich einen Tee.
Shane nickt und lauscht Hans' Schritten. Als die Tür zufällt setzt er sich normal auf das Geländer und lässt die Beine baumeln. Er atmet einmal tief ein und aus.
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Unterdessen antwortet Vero Ellie: "Ich kann ja mein Auto nicht mehr fertig stellen ... aber ... könntest du vielleicht ein Bild malen, wie es vielleicht mal ausgesehen haben könnte?"
Ellie legt einen Arm um Veros Schulter. "Natürlich mache ich das für dich." Ihr tut die Freundin leid, die ihr Handgelenk nie mehr so nutzen kann wie vorher. Schade, dass Miss Vanya nicht auch Heilungsmagie kennt, die das wieder richten kann.
Vero lehnt sich an Ellie an. "Dann habe ich wenigstens etwas ... woran ich mich erfreuen kann." Wieder läuft eine Träne ihre Wange herab.
Ellie umarmt ihre Freundin tröstend. Kein Wunder, dass sie immer noch nicht gut auf Viola zu sprechen ist. Ellie vermeidet es jedoch, den Namen der Vampirin jetzt laut auszusprechen.
Ellie mustert Vero. Shane ist immer noch nicht zurück gekommen. Gut. "Shane will mich wohl loswerden.", sagt Ellie schließlich, "Hatte eigentlich geplant, dich zu fragen, ob ich hier übernachten kann. Aber es wäre wohl etwas awkward, wenn er auch noch bleiben will."
Die Angesprochene bemerkt den Stimmungswechsel. Sie fühlt sich nicht gut dabei, wenn Ellie zurückgewiesen wird.
Allerdings hat sie nicht mit Ellies Besuch gerechnet, da sie mit Shane nach der Party in Ruhe allein reden wollte. Schweren Herzens antwortet sie: "Wärst du mir arg böse, wenn dich Papa heute heimbringt? Können gern eine Pyjamaparty nachholen. Wir zwei dann nur, als Entschädigung. Was meinst du?"
Ellie lächelt. "Das klingt nach einer Super-Idee." Da freut sie sich schon wirklich drauf. "Und nein, ich bin dir nicht böse." Dass Shane Vero nichts tun wird, weiß Ellie schließlich. "Ich kam ja auch recht spontan."
Vero ist froh so eine tolle Freundin zu haben und umarmt sie herzlich. Anschließend suchen die Zwei Papa Hans auf, der Ellie gern nach Hause bringt. Gemeinsam verlassen Hans und Ellie das Gelände im PKW.
Während der Heimfahrt macht sich Ellie bereits Gedanken darüber, wie sie Veros Bildauftrag am besten in Szene setzt. Das Auto muss wirklich toll werden und so fragt sie Hans nach Details, wie Veros Auto ausgesehen hätte. An Shane denkt sie nun gar nicht mehr.
Hans erzählt Ellie, dass Vero an einem alten Ford Mustang in der Werkstatt gearbeitet hat. Seiner Tochter gefällt das Design. Sie wollte die alte Rostlaube selbst wieder flott machen und den alten Glanz zurück bringen.
Als Hans und Ellie hinter ihm die Wohnung verlassen, bleibt Shane still. Er ist mit den Gedanken wo anders und erlebt ein seltsames Hochgefühl durch das Gespräch von Hans. So etwas wie Vorfreude auch wenn er noch nicht genau weiss was er tun wird. Aber das Gefühl DASS er was tun wird, reicht schon. Unter sich, beobachtet er Ellie und Hans, wie sie in den Pickup steigen und verfolgt sie mit den Augen. Erst als sie in die Strasse abbiegen und aus seinem Blickfeld verschwinden, dreht er sich fast Schwungvoll auf dem Geländer um und springt herab. Er zögert nur kurz, bevor er die Tür zu Veros Zimmer öffnet und sogar ein wenig lächelt als er eintritt. Seine Haut ist Eiskalt geworden. Vor allem Nase und Ohren doch er spürt es erst jetzt in der warmen Wohnung wie es ein wenig in den Fingerspitzen kribbelt. Damit hat er noch einen Vorteil gefunden. Als Sim würde es ihm wahrscheinlich erheblich schlechter gehen.
Ellie ist weg und Shane möchte sie nicht zur Sprache bringen. Ist sie von selbst gegangen oder hat Vero sie verschickt? „Gehts dir gut?“ fragt er Vero ohne Hintergedanken und setzt sich zu ihr. „Wie lange möchtest du, dass ich bleibe?“
"Mir geht es gut. Und dir? ... Du kannst so lange bleiben, wie du möchtest", antwortet das Mädchen ihm.
"Okay.." erwidert der Junge und es verstreicht einige Zeit bis er wie erschrocken aufsieht und sagt: "Vero ich hab dich wirklich sehr gern." Er sieht sie an und kanns nicht mehr rückgängig machen. Er wird nicht kneifen wie beim Filmabend.
Mit leichter Röte um die Wangen antwortet das Mädchen: "Ich mag dich auch sehr gerne, Shane." Sie sieht ihm direkt in die Augen.
Der Vampir kann nicht recht einschätzen ob sies auf die gleiche Art meint wie er. Deswegen gibt er, wie in letzter Zeit öfter, einfach einem Impuls nach, beugt sich zu Vero und küsst sie auf den Mund. Er ist so nervös dass er sich gar nicht auf das Gefühl konzentriert sondern nur darauf wie sie reagiert.
Vero errötet noch mehr. ... War das gerade ... ihr ... erster ... Kuss?!? ... Die Augen des Mädchen zittern erst, schließen sich dann langsam und geben sich dem Gefühl hin.
Schüchtern lächelt Shane sie an. Er hat bisher noch nie jemanden geküsst und er ist viel zu aufgeregt. Er hatte immer gedacht, es wird ganz anders, wie in den Filmen, lang und innig. Das war kurz und vielleicht ein kleines bisschen unbeholfen. Trotzdem ist er grad glücklich, weiss aber nicht was sagen.
Schweigen erfüllt den Raum. Vero öffnet wieder die Augen und lächelt Shane an. Schließlich lehnt sie sich an ihn an. Kuschelt sich an ihn heran. Sie ist glücklich.
(In Zusammenarbeit mit KFutago89 und murloc)
Charaktere: Shane / Vero / Hans / Ellie
Geschichtsstrang: Halloween bei Vero
Shane flattert nach Evergreen Harbor. Er hat genug von der Schule und den Schülern und sein Kopf tut weh. Er weiss nicht ob es immernoch blutet oder ob sich schon eine blutige Kruste in seinem Haar gebildet hat. Er will nicht nochmal hin fassen und es womöglich wieder aufkratzen auch wenn es bereits juckt. Vampire heilen sehr viel schneller als normale Sims er will aber gar nicht so genau wissen woran es liegt. Er war von Veros Nachricht so abgelenkt und zwiegespalten gewesen, dass ihm gar nicht in den Sinn kam sich zu verwandeln. Er ist immernoch unsicher was es bedeutet dass sie ihn zurück gelassen hat und einfach nach Hause gegangen ist. Genau so was es heisst, wenn sie beginnt ohne was zu sagen seine Probleme zu lösen. Als könne er das nicht selbst? Ist es das? So hat er das eigentlich nicht gemeint als er sagte er sei nicht so stark wie sie... Er seufz und klingelt an der Tür.
Hans wundert sich über das Klingeln und geht an die Tür. Vero sitzt im Zimmer und füttert ihre Farbratten. Als ihr Vater Shane erblickt, entgleitet ihm die Mimik. "Junge ... was ist passiert?" Er schaut sich den Teenager genauer an. "Um Himmelswillen ... du blutest ja. Komm rein. Wir müssen das versorgen."
Perplex geht Shane einfach mit und wird am Küchentisch auf den Stuhl gesetzt. "Ist nicht so Schlimm Herr Engel..." versucht zu sagen. "Ist.. Vero...?"
Hans begutachtet die Wunde. "Was ist den passiert Shane? ... Vero ist in ihrem Zimmer. Sie kommt sicher gleich." Er macht einen Eimer Wasser bereit und tupft den Bereich sauber. "Hast du Schwindel, Übelkeit?", fragt der Vater weiter. Vero kommt nun tatsächlich aus ihrem Zimmer. Als sie Shane erblickt wird sie blass. "Nein ... was haben die ... Shane ... oh Shane!", sie fängt an zu weinen. "Was ist passiert?", dabei kniet sie vor ihm. Die Tränen laufen ihre Wange herab. Sie kann nicht fassen, in welchem Zustand ihr Freund sich befindet.
Überfordert sieht Shane Vero an. "Nich..." weinen. sagt er leise und hält ihre Hände. Es ist nur eine Platzwunde am Hinterkopf. Blut macht alles Schlimmer als es ist. "Mir gehts gut." Wenigstens körperlich. "Ich... bin gefallen. Das ist alles.." Es behagt ihm grade nicht zu erzählen warum das passiert ist. Er wär viel lieber allein mit ihr.
Hans versorgt die Wunde. Um die Situation aufzulockern erzählt er: "Weißt du, Shane, Vero ist auch häufig mit Prellungen heimgekommen. Ein kleines Energiebündel, was nicht zu bändigen war." Der Erwachsene schmunzelt. "Platzwunden waren bei ihr auch üblich." Seine Tochter hört zu und wischt sich übers Gesicht. "Tut mir Leid. Mich macht das nur alles fertig ...", es schmerzt sie, wie Shane gemobbt wird. Hans hat schließlich die Blutflecken abgewischt, sich die Wunde angesehen und versorgt. "Wenn das nicht hält, müssen wir dich ins Krankenhaus bringen, wenn es genäht werden muss." Er erhebt sich. "Möchtest dich solange in Veros Zimmer ausruhen?"
Krankenhaus? Shane schweigt und schüttelt den Kopf. Sein Schädel pocht und schmerzt, aber das wird er aushalten. Also nickt er nur auf die letzte Frage. "Danke." sagt er zu Hans ehe er mit Vero uns Zimmer geht wo er sich aufs Bett setzt. Schon das dritte Mal in seinem Leben. Seine Augenringe sind tiefer als sonst und er wirkt erschöpfter den je. Als er Vero ansieht denkt er wieder an die Nachricht und etwas von diesem unkontrollierbaren Missmut steigt in ihm auf. "Du wolltest das ich komme..?"
Das Mädchen setzt sich neben ihn und nickt. "Ja." Es bemerkt, dass Shane blass wirkt. "Soll ich dir was zu trinken oder essen holen?", bietet sie ihm an. Vero macht sich Sorgen um ihn.
Er schüttelt den Kopf. "Nein... danke.." Simlisches essen hilft seinem Organismus nicht. Es sei denn er wagt diesen schritt und löst den Vampirismus auf. Aber wenn er das tut, wird es ihm erst recht schlecht gehn. So oft schon hat es ihn gerettet nicht essen zu müssen und schneller zu heilen. Er sieht sie an, sagt aber nichts. Shane wartet immernoch auf die Antwort auf die unausgesprochene Frage.
Nickend bleibt Vero neben ihm sitzen. "Ich wollte ...", fängt sie an "... das dieses Halloween nicht völlig scheiße endet ... Ich wollte den restlichen Abend ... mit dir verbringen ... weit weg vom Ort ... der weder dir ... noch mir ... gut tut ..." Sie wirkt melancholisch. "Es besteht vielleicht Hoffnung, dass dieser Mobbing Albtraum enden kann ... das gibt mir etwas Mut."
Shanes Mundwinkel zucken humorlos nach oben. "Denkst du wirklich..." sein Tonfall macht deutlich, dass er dem nicht so Hoffnungsvoll entgegen blickt.
Vero sieht zu ihren Ratten, die gerade an Keksen knabbern. "Wenn die Hoffnung stirbt ... stirbt alles ...", sagt sie nur knapp.
"Das stimmt." entgegnet er resigniert, als wäre bereits alles gestorben. Vielleicht sollte er einfach weiter ziehen. Was hält ihn hier überhaupt? Er war hergekommen weil er nicht mehr fliegen konnte. Weil er weg wollte von seinem zerstörten zu Hause. Eigentlich muss er nicht hier bleiben.
Das Mädchen lehnt sich an ihm an. "Ich bin dankbar, dass es dich gibt."
"Aber ich mach doch gar nichts." Eben macht er nichts. Er lässt sich und sie piesacken. Das ist nicht gut. Er wär gern der Held, wie in seinen Filmen. Aber es ist nicht so einfach, wenn alle gegen einen sind.
"Doch ... du bist hier ... Das bedeutet mir sehr viel", entgegnet sie. Sie fühlt sich wohl bei ihm.
Shane hat nicht das Gefühl das verdient zu haben. Eine tiefe innere Stimme sehnt sich nach Rache. Rache für sie, Rache für ihn. Aber da ist noch dieser andere Unsichere Teil auch wenn er grade dabei ist leiser zu werden. Es gibt ihn noch. "Warum laufen wir nicht weg...?" sagt er schliesslich und sein Herz beginnt schneller zu schlagen.
Der Bus hält in Evergreen Harbor und Ellie steigt aus. Sie läuft die paar Meter zu Veros Haus und klingelt.
"Weg?", sie sieht zu ihm auf. "Warum? ... Wohin? ..." Sie schaut zur Tür ... "Was ist mit Papa?"
In dem Moment klingelt die Haustür erneut. Verwunderung macht sich bei allen breit. Hans, der gerade einen Mitternachtssnack vorbereitet, geht erneut an die Tür. "Huch. Hallo Ellie. Warum bist du noch so spät unterwegs? Ist was passiert?"
"Ich wollte nach Vero sehen, weil sie vorzeitig von der Halloweenparty abgehauen ist.", sagt Ellie in ihrem Krankenschwesterkostüm.
"Ich verstehe. Komm doch rein." Er lässt sie eintreten. Bei dem Outfit, atmet Hans auf. Zum Glück ist der Teenagerin bei der Herfahrt nichts passiert. Zu dieser Uhrzeit, in dieser Nacht ... da weiß man nie welcher Abschaum unterwegs ist und schlimme Dinge anstellt. "Vero ist in ihrem Zimmer. Klopf einfach. Shane ist auch zu Besuch. Ich bringe euch gleich etwas vorbei." Dann kehrt Hans in die Küche zurück.
"Egal. Einfach weg." nimmt Shane den Faden wieder auf. "Wir könnten..." Es klopft an der Tür und er verstummt.
Ellie nickt. "Danke, Herr Engel!", sagt sie. Dann erst hört sie den zweiten Satz, den Hans gesagt hat. Shane ist auch hier? Damit hat sie nun nicht gerechnet. Doch sie klopft an Veros Zimmertür.
"Herein", ruft Vero deutlich. Interessiert schauen Nicodemus und Justin ebenfalls zur Tür.
"Hallo ihr zwei.", grüßt Ellie die Mitschüler, "Ich hoffe, ich störe euch nicht." Mittlerweile hat sie ihre Nervosität was Shane betrifft überwunden. "Ich wollte mal schauen, wie es Vero geht, weil..." Sie unterbricht sich, als ihr auffällt, dass Shane verletzt ist. Was ist da bloß passiert?
Shane schweigt und senkt den Kopf. Ellie. Die Angst vor ihm hat. Dazu hat er nichts zu sagen.
"Mir geht es gut. Lieb, dass du nach mir schaust", bedankt sich Vero freundlich bei Ellie. "Bist du allein gekommen?", fragt sie nach. Auf einen riesigen Simauflauf hätte sie jetzt null Bock. Die Blondine bemerkt, dass Shane sich zurückzieht. Sie legt ihre Hand auf dessen ausgestrecktes Bein, als Zeichen für: Alles ist ok. Ich bin da.
"Ja, wegen deiner Nachricht. Hab mich halt gewundert, warum du so plötzlich weg bist.", erzählt Ellie, ohne auf Shane zu achten.
"Ja ... ich ... ich ... wollte ... ich wollte Viola aus dem Weg gehen ... Sie hat mich wieder angefasst und mir reicht eine kaputte Hand. ... Die Feier hat mir leider insgesamt auch nicht gefallen, weshalb ich dann früher weg bin. ... Sorry, dass du dir Sorgen gemacht hast. War nicht meine böse Absicht oder so." Erzählt Vero.
Irgendwas an Ellies Tonfall gefällt dem Vampir nicht. Er zwingt sich weiterhin den Mund zu halten. Als Vero sagt, Viola habe sie erneut angefasst hebt er ruckartig den Kopf. "Sie hat was?"
"Oha, hat sie dir wehgetan?", fragt Ellie besorgt.
Daraufhin schüttelt Vero den Kopf. "Nein, sie hat mir nicht weh getan. Ich eher ihr, als ich ihr beim Versuch mich zu befreien gegen ihr Schienbein getreten habe. ... Ich hab sie auf das Mobbing angesprochen und ihr meine Meinung gesagt. Da ist es eskaliert ... Blaze und sie halten wie Pech und Schwefel zusammen ... wie ich die beiden verabscheue ..." Hass baut sich in ihr auf. "Manchmal ... aber das sage ich nur euch ... würde ich am liebsten den Zwei den gleichen Schmerz spüren lassen, den ich fühle ..."
Sie schaut zu Ellie. "Die haben mir meine Zukunft kaputt gemacht und lachen noch drüber." Mit Sarkasmus in der Wortwahl: "Es ist ja auch fantastisch anderen das Leben kaputt zu machen ... das nimmt, was man gerne gemacht hat ..." Ihre Emotionen wühlen sie auf. "Ich kann nicht mehr richtig greifen ... das Schrauben an meinem Auto geht kaum noch. ... Mir wurde mein Hobby genommen ..." Sie wischt sich die Tränen aus dem Gesicht. "Es wär genauso, wenn man dir Ellie das Malen nehmen würde oder Bea nicht mehr schwimmen könnte ... oder Lashawn keine Stimme mehr hätte ... oder Nouki keinen Sport mehr machen kann oder Chip nie wieder Skatboard fahren ... Etwas was du liebst nicht mehr möglich ist ..."
Wieder wischt sie sich die Tränen weg. "Und dann soll man Frieden mit dem schließen, der dir all das angetan hat und keine Reue, kein Mitleid ... nichts zeigt ... außer ... die eigene Arroganz und Überheblichkeit ..."
Ellie umarmt Vero tröstend. Sie hat eher das Gefühl, dass Viola ein schlechtes Gewissen hat, doch sie ist klug genug, sich jetzt nicht auf die Seite der Vampirin zu stellen... zumal die ja auch wirklich zu weit gegangen ist mit der Sache mit dem Handgelenk. "Du Arme." Das meint Ellie wirklich ernst. "Ich wünschte, wir könnten die Zeit zurück drehen, damit das nicht passiert mit dieser Verletzung."
Shane ist überrascht über den Hass den Vero bisher wirklich gut unterdrückt hatte in seiner Nähe. Er fühlt die Wut und sie vereint sich mit seiner. Er wird rausfinden was er den beiden wegnehmen kann und dann werden sie.... er blinzelt und fährt sich über das Gesicht. Streicht die Adern der dunklen Form weg die schon wieder beginnen will überhand zu gewinnen. Er stimmt ihr in allen Punkten vollkommen zu und nickt. Alles was er sagen will behält er für sich. Es gibt nur noch ihn und Vero. Keinem auf dieser Schule ist zu trauen. Und er wird sie beide beschützen.
Vero ist über Ellies Geste dankbar. "Danke ... das wäre sicher toll ... aber das können wir nicht ..." Immerhin besitzt keiner der Anwesenden solche magische Kräfte. In Filmen sieht man auch häufig, dass Veränderungen in der Vergangenheit nie gut für die Gegenwart sind. Auch wenn alles Fiktion ist, ist dies für Vero nicht abwegig bezüglich Realismus. Sie sieht zu Shane. Seine Aura ändert sich. Wieder legt sie ihre Hand auf sein Bein. Bitte beruhig dich, hofft sie. Es reicht, dass sie fürs Leben gezeichnet ist. Daher trifft das Mobbing gegenüber Shane sie sehr hart. Niemand hat das Recht diesen sympathischen, hilfsbereiten und tollen Jungen derart fertig zu machen. In Vero keimt etwas auf ... was sie zuvor nie gespürt hat.
Ellie spürt die Veränderung in Shane ebenfalls... Der Vampir wirkt... viel gefährlicher als bevor Blaze gebissen wurde. Er scheint ja Vero nichts tun zu wollen, aber wie sieht es mit ihr selber aus? Die Nervosität kehrt zurück, doch Ellie zwingt sich, stehen zu bleiben. Sie sagt nichts.
Die Hand auf seinem Bein, holt Shane wieder zurück. Er schaut Ellie an - etwas zu lange - und dann Vero: "Was hat Violas Mutter gesagt...?"
Ellie wird hellhörig. War Vero etwa bei Lilly zu Besuch?
Die Gefragte dreht sich zum Vampir um. "Sie hat gesagt, dass sie mit Viola und Blaze reden wird. Das sie uns hilft. Sie hat auch angeboten, so wie ich es verstanden habe, dass du mit ihr über dieses Mobbing auch reden kannst. Ihr gegenüber habe ich Vertrauen. Sie ist freundlich und hilfsbereit. Viola hat gar nichts davon, wenn man die beiden miteinander vergleicht. Ihr Vater wirkt sehr gruselig dagegen auf mich.
Shane erinnert sich daran, wie er ganz am Anfang als er Viola kennen lernte, gerne ihre Eltern getroffen hätte. Einfach nur weil er dachte sie könnten ihm mit dem Vampirdasein helfen. Er traut dem Braten nicht. Vielleicht ist Violas Mutter super manipulativ und hat Vero den Kopf verdreht. Von irgendwem muss Viola ja diese fiese Ader haben. "Hm." gibt er trocken zurück. Er weiss nicht genau woher Vero diese Hoffnung nimmt, dass es Besserung geben könnte. Er wird nicht drauf rein fallen und auf alles gefasst sein, damit er reagieren kann wenn etwas auf sie zu kommt.
Ellie kennt Violas Eltern kaum, doch sie vertraut Veros Urteil und merkt nichts von Shanes Zweifeln. Sie hört erst mal weiter zu, ohne etwas zu sagen.
"Letztlich", fügt Vero hinzu, "muss eine Lösung gefunden werden. Für alle. So wie jetzt kann es nicht weiter gehen."
"Bleibt nur abwarten." schließt Shane ein wenig mürrisch und hebt den Kopf zu Ellie. Will die eigentlich hier übernachten, oder was? In seiner Vorstellung sieht er sich knurren und wie einen Köter einmal wütend kläffen und sie rennt panisch davon. Er blinzelt und sie steht immernoch da.
Nickend stimmt Vero dem zu. Sie lehnt sich an die Zimmerwand an. In dem Moment klopft es wieder. Hans bringt Halloween Snacks herein, sowie Wasser, Tee und Cola.
"Lasst es euch schmecken", lächelnd verlässt er die Jugendlichen wieder.
Seine Tochter sieht zu Shane. "Davon kannst du nichts nehmen, oder? Hast du eigentlich Hunger oder Durst?", sagt sie direkt zu ihm.
Ellie spielt tatsächlich mit dem Gedanken, hier zu übernachten. Nachts ist es gefährlich draußen, und den letzten Bus des Tages hat sie schon verpasst. Ben weiß zwar Bescheid wo sie ist, dank einer Nachricht, die sie ihm schrieb, aber er besitzt halt noch kein Auto, um sie abzuholen und hat ihr sogar selbst vorgeschlagen, bei Vero zu übernachten.
Hans kommt rein und unterbricht Ellies Gedanken. Doch sie bedankt sich bei ihm für die Snacks und Getränke und nimmt sich gleich ein Sandwich.
In Shane bricht allmählich ernsthafte Ungeduld aus. Vielleicht hätte er heute Vero gesagt was er letztes mal versäumt hatte zu sagen weil er zu feige war. Aber heute. Ja heute hätte er s gemacht, garantiert und jetz kann er nicht weil Ellie auf Krankenschwester macht und sich um Vero sorgt. Keiner sorgt sich so sehr um Vero wie er, also könnte sie auch verschwinden. Er wendet Vero den Kopf zu als sie ihn anspricht. "Ich kann schon. Aber das ist nur..." er lächelt ein wenig, "für den Genuss." Ansonsten zieht er nichts aus dem Essen. Weder Energie noch sonst was. Es endet nur damit das er aufs Klo muss. Er möchte nichts essen aktuell und sein Blick fällt wieder auf Ellie die unbeschwert ihr Sandwich kaut.
"Ok. Notfalls ... könntest du ... Das wäre für mich ok", mehr sagt sie nicht dazu. Seit sie öfters von Vampiren gebissen wurde, hat Vero davor keine Angst mehr. Sie nimmt sich ein Sandwich und eine Cola. Dabei fällt ihr Verband auf. "Du Ellie, ist irgendwas nennenswertes passiert auf der Party?" Die Freundin soll sich nicht ausgeschlossen fühlen.
Ellie bemerkt nun Shanes Blick. Der sieht nicht so aus, als wäre er über ihre Anwesenheit glücklich. Oder schaut er sie so an, weil er sie als Snack sieht? Ist es das, warum Vero sich selber anbietet, damit ihrer Freundin nichts passiert? Das ist wirklich lieb von Vero.
"Das Theaterstück war wirklich nice.", erzählt Ellie, während sie versucht, sich nichts von ihren Gedanken anmerken zu lassen, "Lashawn ist für Leyla als Geist eingesprungen, und ich habe das Opfer gespielt!" Sie erzählt noch von Nouki: "Die hat die Hexe toll gespielt. Sogar ein fliegendes Buch hatten sie eingebaut! Natürlich wurde es mit Hilfe von Fäden zum Schweben gebracht und nicht mit echter Magie, aber es sah trotzdem toll aus." Ellie fährt fort: "Und nach dem Theaterstück bin ich nach draußen, um dich zu suchen. In dem Moment kam dann auch deine Nachricht an. Ich hab kurz noch mit Tani und Nouki geredet und bin dann direkt zu dir gefahren. Falls also sonst noch was passiert ist, habe ich es nicht mitbekomnen."
"Ok. Find es cool, dass Lashawn eingesprungen ist. Hat Leyla etwa keinen Bock gehabt? Wobei, bei der Zicke ist ja alles möglich. Freu mich, dass das Stück geklappt hat. Wars aufgeregt, als du aufgerufen wurdest?", führt Vero das Gespräch fort.
"Ja, Artjom hat mich angesprochen, ohne dass ich damit gerechnet hätte. Aber ich hab mitgemacht.", erzählt Ellie weiter, die selber darüber stolz ist. "Leyla ist ausgefallen, weil sie vorher abgehauen ist. Weiß nicht warum. Hab allerdings gesehen, wie sie ging, begleitet von ihren Freundinnen."
"Ok", antwortet Vero. Vielleicht ist es auch gut gewesen, dass der Fashion Club abgezogen ist. Leyla und ihr Gefolge nerven eh nur. Die Zuhörerin beißt in ihr Sandwich. "Ich weiß nicht ob ich das breit rumerzählen darf ... aber die Heimreise aus Forgotten Hollow war so cool. Da kann ich nicht schweigen. Bin heimgeritten. Auf nen Zentauren", erzählt sie nun stolz.
"What? Wie kommt ein Zentaur nach Forgotten Hollow?", wundert sich Ellie. Sie weiß natürlich, was ein Zentaur ist. Soviel Mythologie kennt sie dann auch schon.
"Er hilft den Nebeljägern bei der Werwolfjagd. Mehr weiß ich nicht. Aber der Zentaure war sehr nett", erwidert Vero.
"Wow!" Ellie staunt. Sie kennt Vero gut genug um zu erkennen, dass das kein Scherz gewesen ist.
Shane sieht Vero Hellhörig an. Noch mehr mystische Wesen um sie herum? Er hilft den Nebeljägern bei der Werwolfjagdt. Werwolf. Vielleicht muss er doch mal mit Lilly reden. "Ich glaub ich werd Lillys Hilfe annehmen." sagt Shane auch wenn es ihm dabei weniger um Viola geht.
"Klar. Willst gemeinsam oder alleine zu ihr gehen?", harkt Vero nach.
Das ist so nett von ihr das zu fragen. Shane lächelt, "Ich schaff das schon." Er wird sie nicht in noch mehr Werwolfgeschichten reinziehen. Die eine Begegnung war genug für ein Leben.
Vero akzeptiert Shanes Entscheidung. "Dann zeig ich dir via Maps wo sie wohnen. Mit Adresse usw."
"Sag mal... es ist schon spät..." beginnt er zögernd und wendet den Blick Ellie zu. "Brauchst du Vampirschutz für den Heimweg?" er klingt nicht als würde er sich sorgen um sie machen. "Es sei denn du hast immernoch Angst..." er kanns nicht lassen. Ihre Zweifel an Bea haben echt weh getan.
Ellie sieht zu Shane. Will er sie loswerden? Doch vor Vero will sie nicht zugeben, dass sie immer noch nervös ist. Sie scheint von seiner Unschuld ja überzeugt sein, und bestimmt hat sie da auch recht. Das Gefühl der Nervosität bleibt trotzdem. "Also alleine will ich jedenfalls nicht mitten in der Nacht nach Hause.", sagt sie, "Aber vielleicht kann mich auch Hans heimfahren."
"Gute Idee!" Shane begeistert sich mehr als er sollte. Veros Dad kann der Tochter doch eh nichts ausschlagen. Er grinst ein bisschen.
Um sich nicht noch mehr Vorfreude auf die Aussicht mit Vero allein anmerken zu lassen steht er auf und geht zur Tür. Dann merkt er wie forsch das ist. Er dreht sich um und sagt: "Ich äh, geh kurz an die frische Luft."
Shane verlässt das Zimmer und wandert durch den Gang an der Küche mit Hans vorbei zur Eingangstür und stellt sich in die kühle nach Winter riechende Herbstluft.
Verwundert sieht Vero Shane nach und zuckt dann mit der Schulter. Dann spricht sie mit Ellie weiter. "Papa macht das sicherlich. Er ist immer hilfsbereit. Aber bis dahin, freue ich mich, dass du da bist. Wie läuft es generell bei Ben?"
Ellie, die noch nicht jetzt losgehen will, grinst. "Läuft gut, denk ich. Der Garten ist so gut wie fertig jetzt, und ein Freund von Maryama macht sogar Fotos."
"Das ist schön", sagt Vero lächelnd. "Dann startet er richtig durch."
"Richtig!", sagt Ellie grinsend. "Ich hoffe, der Laden wirft auch viel ab. Das kann man ja leider nie im Vorraus sagen."
"Das stimmt. Aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Oder?", sagt Vero grinsend. Sie fragt sich aber, wo Shane bleibt. Hoffentlich ist er nicht gegangen. Das würde sie traurig machen. Dieses Gefühl lässt sich das Mädchen nicht anmerken. "Darf ich dich was fragen Ellie?"
"Klar, schieß los." Ellie setzt sich auf das Bett.
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Shane steht am Geländer und atmet die kühle Luft ein. Wann hat er diese Ruhe verloren die er in jeder Stresssituation beibehalten konnte? Früher hatte sich alles in ihm nach innen gekehrt und er wurde verlegen. Ahnungslos und verlegen. Es hat wirklich geholfen unwissend zu sein. Es half Dinge zu vergessen und abzutun aber je mehr er weiss, desto mehr regt er sich auf. Shane beugt sich runter und legt die Stirn auf das eiskalte Geländer. Mit geschlossenen Augen verharrt er da als würde er im stehen gebeugt schlafen. Die Wut die ihn im kocht. Mal mehr mal weniger hat viel verändert. Er versucht das zu reflektieren aber er versteht nicht wie das passiert ist. Seine El...tern sind verbrannt, er musste fliehen, er wird gezwungen Blut von Unschuldigen zu trinken um zu überleben, er wird beklaut und ist immer zur falschen Zeit am falschen Ort. aber jetzt...? Jetzt nachdem er von der Schule als Beisser hingestellt wird, unberechtigt, jetzt verändert sich erst etwas. Liegt es am Alter? Ist das Fass voll? Er richtet sich auf, dann steigt er auf das Geländer. In der Hocke, wie ein Wasserspeier sitzt er da, und schaut nach unten. Etwas was kein normaler Sim je tun würde, der nicht einen Adrenalinkick sucht. Shane steht auf. Es ist merkwürdig wenn man keine Angst vor dem Fallen hat. Leute die keine Angst haben, fallen seltener. entspannt steht er aufrecht auf dem Geländer und blickt in die Gegend.
Der Wind weht ihm ins Gesicht und er geht ein paar Schritte balancierend. Es lenkt ihn ab sich auf seine Füsse konzentrieren zu müssen und es tut gut einmal an nichts zu denken was mit der Schule oder den Schülern zu tun hat. Ein paar Meter weiter geht er wieder in die hocke und verharrt dort. Es ist anstrengend immer diese Wut unterdrücken zu müssen. Diese Dunkelheit die sonst nur kommt wenn er Durst hat. Vero hat ihm wirklich angeboten von ihr zu trinken aber... es ist immernoch nicht richtig. Das Blut gehört ihr. Keiner sollte es trinken. Niemals. Seltsamerweise wäre ihm jetzt ein Opfer, jemand Fremdes, oder jemand der nicht ganz so unschuldig ist wie er tut, ganz recht. Er könnte das gewissenlos tun. Es gibt Sims die verdienen es....
Hans kann vom Küchenfenster aus sehen, wie Shane am Geländer auf und ab geht. Seufzend steht er von seinem Stuhl auf und geht raus. "Was ist los?", fragt er den Jungen freundlich. "Magst drüber reden?"
Shane regt sich nicht. Er hockt da wie eine Katze auf dem Zaun und schaut mit auf den Knieen verschränkten Armen grade aus. "Nein." antwortet er ungerührt dann schielt er kurz zur Seite ohne den Kopf zu bewegen, bekommt Hans aber nicht ins Blickfeld. Er schliesst die Augen. Bevor er wieder im Haus verschwindet - er kann die Schritte hören - sagt Shane: "Warum trifft es immer die gleichen Sims?"
"Was meinst du?", harkt der Erwachsene nach. Er stellt sich neben Shane ans Geländer.
Shane bleibt weiterhin reglos und wiederholt die Frage anders formuliert: "Wieso müssen immer die selben Sims leiden? Wieso trifft es nicht mal jemand anderes?"
Der Gefragte schaut in den Himmel, wo der Mond scheint. "Das ist keine einfache Frage ... Die eine sagen: Es ist Karma ... andere: Pech ... wieder andere Schicksal ... Weißt du Shane ... Manchmal scheinen die Dinge gegen einem zu sein ... Es erdrückt einen ... belastet ... Aber ...", der Erwachsene sieht ihn freundlich an, "... das Leben besteht nun mal aus Facetten ... guten wie schlechten ... Das wir alle Leben wollen zeigt allein, dass wir atmen ... dass wir essen oder trinken wollen ... uns nach Geborgenheit und Anerkennung sehnen ..." Seufzend lehnt sich Hans mit dem Rücken ans Geländer. "Ich erzähle dir was ... Vero hat schon sehr früh ihre Mutter verloren. ... Noch heute vermissen wir beide sie sehr. ... Jetzt kann Vero ihre eine Hand kaum noch bewegen. ... Wieder ein Schlag ins Gesicht ... Wieder Schmerz ... Aber ... bringt es was aufzugeben? ... Nein ... weil wir am Leben hängen ... an unseren Träumen ... an etwas, was uns Kraft gibt ... Kämpfen wir jeden Tag weiter. ... Das Leben bürdet den einen mehr auf als anderen. Das ist der Lauf der Dinge. ... Was ich damit sagen will: Entweder wächst du daran ... oder du zerbrichst daran. Verstehst du?"
Entweder wächst du daran oder zerbrichst. Widerholt Shane in Gedanken. Er nickt leicht. "Ich denke schon...." antwortet er neutral. Er hat recht. Das bestärkt ihn in einer Entscheidung vor der er bisher noch zwiegespalten gezögert hatte. Aber es ist ganz einfach: entweder du wächst, oder du zerbrichst.
"Und Shane", sagt Hans direkt, "wenn dich etwas bedrückt, kannst du dich jederzeit mir anvertrauen. ... Ich bin zwar nicht dein Vater ... aber du tust meiner Tochter gut. Und ich bin darüber froh. Was ich damit sagen will: Du bist immer willkommen und ich habe ein offenes Ohr für dich."
Shane hält die Luft an. Ist das Karma? Muss er so viel Mist ertragen, aber dafür bekommt er Sims die ehrlich hinter ihm stehen und ihm zuhören und helfen wollen? Ist das Gerecht? "Danke.." murmelt er in die Jasonjacke die er immernoch trägt und senkt die Stirn auf die Arme.
Hans klopft ihm kumpelhaft auf die Schulter. "Magst wieder rein kommen? Oder ist dir nicht kalt?", er schmunzelt dabei.
Shane schüttelt den Kopf. "Mir ist nicht kalt." Er ist magisch, quasi untot. Er friert nicht. Aber das sagt er nicht zu Hans. Dem Mann dem er erst beweisen musste das Vampire existieren obwohl er direkt vor ihm sass. "Ich bleib noch ein wenig." ergänzt der Vampir mit müdem Unterton.
"Ok. Kommst einfach wieder ins Haus, wenn dir danach ist. Ich, Vero so wieso, sind noch eine Weile wach", antwortet Hans nickend. Er hat Verständnis und möchte dem Jungen seinen Freiraum lassen. Dann kehrt der Vater in die Vierwände zurück und kocht sich einen Tee.
Shane nickt und lauscht Hans' Schritten. Als die Tür zufällt setzt er sich normal auf das Geländer und lässt die Beine baumeln. Er atmet einmal tief ein und aus.
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Unterdessen antwortet Vero Ellie: "Ich kann ja mein Auto nicht mehr fertig stellen ... aber ... könntest du vielleicht ein Bild malen, wie es vielleicht mal ausgesehen haben könnte?"
Ellie legt einen Arm um Veros Schulter. "Natürlich mache ich das für dich." Ihr tut die Freundin leid, die ihr Handgelenk nie mehr so nutzen kann wie vorher. Schade, dass Miss Vanya nicht auch Heilungsmagie kennt, die das wieder richten kann.
Vero lehnt sich an Ellie an. "Dann habe ich wenigstens etwas ... woran ich mich erfreuen kann." Wieder läuft eine Träne ihre Wange herab.
Ellie umarmt ihre Freundin tröstend. Kein Wunder, dass sie immer noch nicht gut auf Viola zu sprechen ist. Ellie vermeidet es jedoch, den Namen der Vampirin jetzt laut auszusprechen.
Ellie mustert Vero. Shane ist immer noch nicht zurück gekommen. Gut. "Shane will mich wohl loswerden.", sagt Ellie schließlich, "Hatte eigentlich geplant, dich zu fragen, ob ich hier übernachten kann. Aber es wäre wohl etwas awkward, wenn er auch noch bleiben will."
Die Angesprochene bemerkt den Stimmungswechsel. Sie fühlt sich nicht gut dabei, wenn Ellie zurückgewiesen wird.
Allerdings hat sie nicht mit Ellies Besuch gerechnet, da sie mit Shane nach der Party in Ruhe allein reden wollte. Schweren Herzens antwortet sie: "Wärst du mir arg böse, wenn dich Papa heute heimbringt? Können gern eine Pyjamaparty nachholen. Wir zwei dann nur, als Entschädigung. Was meinst du?"
Ellie lächelt. "Das klingt nach einer Super-Idee." Da freut sie sich schon wirklich drauf. "Und nein, ich bin dir nicht böse." Dass Shane Vero nichts tun wird, weiß Ellie schließlich. "Ich kam ja auch recht spontan."
Vero ist froh so eine tolle Freundin zu haben und umarmt sie herzlich. Anschließend suchen die Zwei Papa Hans auf, der Ellie gern nach Hause bringt. Gemeinsam verlassen Hans und Ellie das Gelände im PKW.
Während der Heimfahrt macht sich Ellie bereits Gedanken darüber, wie sie Veros Bildauftrag am besten in Szene setzt. Das Auto muss wirklich toll werden und so fragt sie Hans nach Details, wie Veros Auto ausgesehen hätte. An Shane denkt sie nun gar nicht mehr.
Hans erzählt Ellie, dass Vero an einem alten Ford Mustang in der Werkstatt gearbeitet hat. Seiner Tochter gefällt das Design. Sie wollte die alte Rostlaube selbst wieder flott machen und den alten Glanz zurück bringen.
Als Hans und Ellie hinter ihm die Wohnung verlassen, bleibt Shane still. Er ist mit den Gedanken wo anders und erlebt ein seltsames Hochgefühl durch das Gespräch von Hans. So etwas wie Vorfreude auch wenn er noch nicht genau weiss was er tun wird. Aber das Gefühl DASS er was tun wird, reicht schon. Unter sich, beobachtet er Ellie und Hans, wie sie in den Pickup steigen und verfolgt sie mit den Augen. Erst als sie in die Strasse abbiegen und aus seinem Blickfeld verschwinden, dreht er sich fast Schwungvoll auf dem Geländer um und springt herab. Er zögert nur kurz, bevor er die Tür zu Veros Zimmer öffnet und sogar ein wenig lächelt als er eintritt. Seine Haut ist Eiskalt geworden. Vor allem Nase und Ohren doch er spürt es erst jetzt in der warmen Wohnung wie es ein wenig in den Fingerspitzen kribbelt. Damit hat er noch einen Vorteil gefunden. Als Sim würde es ihm wahrscheinlich erheblich schlechter gehen.
Ellie ist weg und Shane möchte sie nicht zur Sprache bringen. Ist sie von selbst gegangen oder hat Vero sie verschickt? „Gehts dir gut?“ fragt er Vero ohne Hintergedanken und setzt sich zu ihr. „Wie lange möchtest du, dass ich bleibe?“
"Mir geht es gut. Und dir? ... Du kannst so lange bleiben, wie du möchtest", antwortet das Mädchen ihm.
"Okay.." erwidert der Junge und es verstreicht einige Zeit bis er wie erschrocken aufsieht und sagt: "Vero ich hab dich wirklich sehr gern." Er sieht sie an und kanns nicht mehr rückgängig machen. Er wird nicht kneifen wie beim Filmabend.
Mit leichter Röte um die Wangen antwortet das Mädchen: "Ich mag dich auch sehr gerne, Shane." Sie sieht ihm direkt in die Augen.
Der Vampir kann nicht recht einschätzen ob sies auf die gleiche Art meint wie er. Deswegen gibt er, wie in letzter Zeit öfter, einfach einem Impuls nach, beugt sich zu Vero und küsst sie auf den Mund. Er ist so nervös dass er sich gar nicht auf das Gefühl konzentriert sondern nur darauf wie sie reagiert.
Vero errötet noch mehr. ... War das gerade ... ihr ... erster ... Kuss?!? ... Die Augen des Mädchen zittern erst, schließen sich dann langsam und geben sich dem Gefühl hin.
Schüchtern lächelt Shane sie an. Er hat bisher noch nie jemanden geküsst und er ist viel zu aufgeregt. Er hatte immer gedacht, es wird ganz anders, wie in den Filmen, lang und innig. Das war kurz und vielleicht ein kleines bisschen unbeholfen. Trotzdem ist er grad glücklich, weiss aber nicht was sagen.
Schweigen erfüllt den Raum. Vero öffnet wieder die Augen und lächelt Shane an. Schließlich lehnt sie sich an ihn an. Kuschelt sich an ihn heran. Sie ist glücklich.
(In Zusammenarbeit mit KFutago89 und murloc)