Forum Discussion
2 years ago
Ort: Britechester, 5er WG
Charaktere: Dora, Jean, Victor, Megan, Nicole
Geschichtsstrang: Das nächste Zimmer
"Das Studium ist nicht dazu da, wilde Parties zu feiern." Jean fröhnt ihrer Leidenschaft fröhnt und zaubert ein ausgiebiges Frühstück für die Wohngemeinschaft, während Megan auf dem Boden hockt und die graue Katze krault.
"Du solltest dich auf deinen Stoff konzentrieren.", wird sie von der Älteren belehrt. "Mein Stoff IST Party.", strahlt Megan, als wäre das eine wunderbare Botschaft an alle Skeptiker.
Victor schleicht gähnend die Treppe herunter. "Guten Morgen. Das riecht aber wieder köstlich.", bemerkt er lächelnd. "Guten Morgen.", grüßt Jean zurück. "Frühstück ist gleich fertig."
"Ich finde es jedenfalls cool. Je mehr wir sind, desto lustiger wird es."
"Ich fände es schön, wenn der nächste Mitbewohner ein Mann wird.", erklärt der Meermann und füllt sich einen Kaffee ein.
"Hast du Angst, wir könnten dich umpolen?", lacht seine beste Freundin und erntet einen strafenden Blick von der Köchin.
"Wenn mich eine umpolen darf, dann bist du es, Liebes.", zwinkert Victor seiner Freundin zu.
Mit einem Lächeln betritt Nicole den Raum. "Guten Morgen." Bevor sie herunter kam, hat sie sich frisch gemacht. Ihre erste Nacht in der WG war zwar ungewohnt, aber es fühlte sich gut an - endlich in den eigenen vier Wänden. Auf dem Boden noch immer sitzend, sieht die Neue Megan sitzen. Bisher konnte sie sich noch nicht vorstellen, aber das möchte sie nun ändern. Wie hieß sie noch gleich? Pim.. nee , Pix.. ? "Ich bin Nicole und du bist?"
"Hi, du." Megan steht auf und kommt Nicole freudestrahlend entgegen und drückt ihr stürmisch die Hand. "Megan. Oder Pixie. Wie du willst. Willkommen in unserer Verbindung. Wie war die erste Nacht?", fragt sie neugierig. "Hast du etwas geträumt?"
Erfreut über die freundliche Aufnahme, erwidert Nicole das Handgeben. "Geträumt habe ich zwar nichts, aber es ist ein Traum in Erfüllung gegangen." Lächelnd dreht sie sich zum Wasserkocher. Aus ihrer Hosentasche holt sie einen Teebeutel. "Wo stehen die Tassen?" Victor reicht ihr eine frische Tasse aus dem Schrank vor sich.
"Danke." Sie fühlt sich wirklich gut aufgehoben in der WG. Den Teebeutel legt sie in die Tasse und wartet bis das Wasser heiß ist. Anschließend schüttet sie das heiße Wasser in die Tasse. Erstmal ziehen lassen. Eine der Katzen räkelt sich am ihrem rechten Hosenbein. "Hey du, wer bist du denn?" Nicole bückt sich und krault die schnurrende Katze.
Victor nickt ihr zaghaft lächelnd zu und trinkt seinen Kaffee. "Das ist das Mädchen. Fleckchen oder Pünktchen oder so.", grinst Megan und setzt sich an den Küchentresen. "Du kannst deinen Tee gern zu den anderen Sorten stellen.", erklärt Jean und deutet auf das kleine Regal hinter der Kaffeemaschine und beginnt das Frühstück zu servieren.
"Danke, das mache ich." In Nicoles Zimmer befindet sich noch eine Kiste mit Küchensachen. Mal sehen, wo ich das unterbringe. Die Katze genießt die Streicheleinheiten.
Dora gähnt. Heute hat sie frei, doch sie ist ohnehin meistens eine Frühaufsteherin. Sie streckt sich. Einen schwarzen Tee könnte sie jetzt aber schon vertragen, findet sie. Als sie in die Küche tritt, sind die anderen bereits wach. "Morgen!", murmelt Dora. "Ich seh schon, Fleckchen hat euer Herz offenbar schon gewonnen." Sie lächelt, als sie die Katze sieht.
"Guten Morgen.", begrüßt Jean auch Dora. "Dann sind wir ja Vollzählig." - "Wir brauchen einen größeren Tisch.", stellt Megan fest, räumt ihren Platz und stellt sich neben Victor an die Seite.
"Da definitiv. Das wird dann doch etwas eng.", stimmt Dora zu.
Nicole begrüßt ebenfalls Dora und beobachtet die Szenerie, während sie ihren Tee trinkt.
"Wir könnten zusammen einkaufen gehen.", schlägt Jean vor und beginnt, die Pancakes zu verteilen.
"Oh Pancakes. Lecker!", freut sich Dora, als Jean diese verteilt. Sie gießt sich nun auch Tee ein.
"Das ist eine tolle Idee!" Begeistert klatscht Megan in die Hände. Und danach gehen wir zusammen frühstücken." - "Wir frühstücken doch gerade.", lacht Victor. "Na und? Ein zweites halt."
Dora mampft schweigend ihr Frühstück. "Also einkaufen.. meinst du damit ganz normales Supermarkt-Zeug oder ist die Rede von einem neuen Esstisch?" Immerhin sprachen sie vorher davon.
"Ich meine einen Esstisch. Groß genug für uns alle. Im Wohnzimmer ist noch Platz, ich bin sicher, wir können da etwas unterbringen."
"Klingt gut.", sagt Dora mampfend. Sie krault Mr Mustache, der gerade auf ihren Schoß hüpft.
"Ich esse noch eine Kleinigkeit und dann können wir gerne los.", schlägt Nicole vor.
Gemeinsam brechen die Jugendlichen zum Möbelhaus auf. Die Stimmung ist gut und als sie im oberen Stockwerk ankommen, erreichen sie zuerst die Schlafzimmer-Abteilung.
"Wow, seht euch mal dieses traumhafte Bett an." Megan läuft euphorisch zu einem edlen Gestell herüber, das sie sich die nächsten dreihundert Jahre kaum leisten könnte. Mit einem seligen Lächeln im Gesicht lässt sie sich auf die Matratze fallen. "So weich. So bequem."
Sie greift zu einem Kissen mit herrlich kuscheligem Bezug und drückt es sich freudestrahlend ins Gesicht. "Meine Güte, ist das toll." Noch bevor irgendwer reagieren kann, wirft sie es in die kleine Gruppe Mitstudenten, die sie beobachten. "KISSENSCHLAAAAACHT!", ruft sie und greift direkt zum nächsten.
"Ich finde..." Dora unterbricht ihren Satz, als sie plötzlich von einem Kissen mitten ins Gesicht getroffen wird.
"Es ist Zeit für Krieg!", ruft sie lachend. Sie schnappt sich das Kissen, nimmt Anlauf, und klatscht das Kissen auf Jean. Sie hatte schon ewig keine Kissenschlacht mehr gemacht. Umso schöner ist es, das jetzt zu erleben.
Jean reißt erschrocken die Hände hoch. "Also bitte, wir sind hier doch nicht auf dem Spielplatz.", flüstert sie streng und schaut sich nach allen Seiten um. "Megan, hör auf mit dem Kinderkram." Sie wirft ihr das Kissen zu, damit die Pinke es wieder zurück legt. Aber die Jüngere denkt nicht daran. "Ach, du bist viel zu vernünftig, Jeany.", lacht sie. "Hab doch mal ein bisschen Spaß." Mit einem kräftigen Wurfarm landet das Kissen nun bei Nicole.
Jean schüttelt den Kopf und augenrollend geht sie einige Meter weiter zum nächsten aufgebauten Zimmer und setzt sich dort beschämt aufs Bett.
Dora sieht Jean nach. Sie versteht wohl wirklich grad keinen Spaß. "Sorry!", sagt Dora nur, hört aber trotzdem nicht auf. Allerdings sucht sie sich diesmal ein anderes Ziel. Nämlich Megan, die sie ja auch zuerst beworfen hat.
Die Pinke quietscht vergnügt, als sie rücklings auf dem Bett landet. Unter ihrem Kopf zieht sie ein weiteres Kissen hervor und wirft es Dora zu, bevor sie von der Matratze hechtet und sich unter dem Bett versteckt. Nur ein Schuh schaut hervor und ihr glucksendes Kichern ist zu hören, wie das eines kleinen Mädchens, das den größten Spaß ihres jungen Lebens hat.
Nicole hat sich gut vor den Kissen verstecken können und geht zum Zimmer, wo auch Jean Platz genommen hat. "Alles ok?"
"Ach, wie lieb von dir.", lächelt Jean müde. "Ja, es geht schon. Ich bin nur ... ich kann nichts gegen meine Erziehung machen."
Verwundert sieht sie die Mitbewohnerin an. "Wie meinst du das?"
Dora bewirft Megan weiter mit Kissen, bis sie schließlich sieht, wie Nicole sich zu Jean setzt. Sie ist unschlüssig, ob sie ebenfalls zu Jean gehen soll. Sie will nicht, dass das Ganze einen negativen Effekt auf ihre Beziehung hat und kennt sie ja noch nicht gut genug, um das einschätzen zu können. "Ich schau auch mal, was ich machen kann.", sagt sie und schaut in das Zimmer. "He, sorry. War wirklich nicht böse gemeint. Da sind wohl die Pferde mit mir durchgegangen grad.", sagt sie, diesmal etwas ernster als beim ersten Mal.
Victor betrachtet das Theater aus sicherer Entfernung und schaut von einem Gesicht ins andere. Schließlich geht er zu Megan herüber, kniet sich auf den Boden und schaut unters Bett. "Es ist vorbei, Pix. Werd jetzt wieder erwachsen."
"Och, schon?"
"Ja, du weißt doch, dass Jean solche Sachen unangenehm sind. Tu ihr den Gefallen."
Währenddessen versucht die Rothaarige dem neuesten WG-Mitglied zu erklären, dass in ihrem Elternhaus strenge Sitten herrschten. "Es ist nicht so, dass sie gemein waren. Ganz und gar nicht. Meine Eltern waren wirklich liebevoll. Nur haben sie immer Wert darauf gelegt, dass wir uns außerhalb des Hauses anständig benehmen, verstehst du?" Sie zuckt nachdenklich mit den Schultern. "Ich weiß, dass ich manchmal etwas trocken und langweilig bin. Und ich bewundere Megan für ihre kindliche Art. Aber ganz ehrlich - ", wieder sieht sie sich um, ob niemand Unerwünschtes zuhört, "das ist mir peinlich. So benimmt man sich nich als Erwachsene."
Aus dem Augenwinkel sieht sie Dora näher kommen. Aufmerksam hört sie ihr zu und winkt dann freundlich lächelnd ab. "Ist schon okay. Du hast dich mitreißen lassen. Ich kenne diese Sachen von Megan schon."
Interessiert hört Nicole Jean zu und beobachtet dann Dora. Sie erwidert nichts dazu, doch macht sie sich ihre Gedanken.
Dora ist erleichtert. "Ja, Megan ist schon ... sehr verspielt.", sagt sie und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Jean muss lachen. "Ja, das hast du gut erkannt. Wenn Victor, der Engel, nicht dabei wäre, würde ich vermutlich so manches Mal durchdrehen."
"Kennt ihr euch alle vom Studium?", hakt Dora nach, "Oder kanntet ihr euch schon vorher?"
"Megan und Victor sind schon als Kleinkinder zusammen gewesen.", erklärt die Rothaarige. "Ich habe ihn dann in der Uni kennen gelernt. Ich bin in der Orga mit drin, die den Neuankömmlingen unter die Arme greift. Woher Nicole ihn kennt, weiß ich aber gar nicht." Fragend schaut sie zur Neuesten im Wohngespann.
"Wir kennen uns aus von der Uni. Er war auch derjenige, der mich auf das WG Zimmer aufmerksam gemacht." Lächelnd schaut sie zwischen Dora und Jean hin und her. Sie ist wirklich froh, angekommen zu sein und bislang versteht sie sich mit ihren Mitbewohnern gut.
"Dann ist es ja wirklich schön, dass das alles so gut geklappt hat.", freut sich Dora. "Ich fühle mich hier auch sehr wohl."
In Gedanken stimmt Jean ihr zu. Auch wenn Megan ihr manchmal etwas anstrengend erscheint, ist sie doch eine sehr liebe Freundin geworden. Insgesamt ist sie sehr zufrieden mit der Wohngemeinschaft. Nach den anderen beiden suchend, beugt sie sich herüber und stellt fest, dass Victor seine Freundin gerade unter dem Bett hervorgezogen hat. Jean schmunzelt in sich hinein. Die Freundschaft, die die zwei verbindet, ist schon beinahe beneidenswert.
"Ich denke, es kann weiter gehen.", verkündet Victor, als er und Megan zu dem Rest der Gruppe stoßen.
"Ja.", lächelt Dora. "Bisher sind wir ja noch nicht einmal in die Nähe von Tischen gekommen."
"Wer zuerst da ist, darf drauf tanzen.", lacht Megan und flitzt los, bleibt nach zwei Schritten stehen und dreht sich um. Genervte Gesichter schauen ihr entgegen und sie beginnt zu lachen. "Das war ein Witz. Ich bin jetzt erwachsen. Versprochen."
"Für wie lange?", hakt Dora grinsend nach. "Wollen wir Wetten abschließen, wie lange es dauert, bis du plötzlich nicht mehr erwachsen bist?" Sie zwinkert Megan zu.
"Hey!" Megan stemmt gespielt empört die Hände in die Hüften. "Okay. Ich sage, ich schaffe zwanzig Minuten."
"Da halte ich gegen.", schüttelt Victor trocken mit dem Kopf.
"Ich wette mit.", grinsend schaut Nicole zu Victor und Megan. "Ich sag zehn Minuten."
Dora lächelt. "Die zwanzig Minuten schafft Megan doch nicht. Ich sage fünfzehn."
"Na, euch zeig ich's!" Mit erhobenem Haupt wirft sie ihr langes Haar über die Schulter. Jean enthält sich der Wette, genießt aber diesen Spaß. Ohne genau zu wissen warum, fühlt sie sich in diesem Moment sehr angenommen und gerührt. "Na kommt, ihr Lieben. Besorgen wir uns einen Tisch." Sie geht voran und führt die Gruppe in die Abteilung der Esszimmer.
Dora betrachtet die unterschiedlichen Tische. Mansche sind schlicht gehalten, andere bunt... und es gibt auch Glastische. "Zuerst einmal.. welcher Stil wäre euch denn so am liebsten?"
"Ganz ehrlich?" Jean sieht zu dem Meermann herüber. "Ich würde es Victor überlassen. Er hat ein großartiges Gespür für solche Sachen."
Nun dreht sich auch Dora zu Victor, ganz so, als ob sie einen Kommentar von ihm erwarten würde.
Ebenso dreht sich Nicole zu ihm um. "Ich bin einverstanden."
Mit großen Augen schaut der Grünhäutige überrascht von einer Frau zur nächsten. "Sollten wir das nicht lieber zusammen ... " Er bricht im Satz ab und erkennt, dass er mit seiner Meinung allein da steht. Sofort spürt er, wie die Nervosität in ihm ansteigt. Er trifft äußerst ungern Entscheidungen für andere, fügt sich aber seinem Schicksal. Mit einem beklommenen Gefühl im Nacken geht er durch die Reihen und schaut sich die Waren an, klopft auf den einen oder anderen Tisch, ruckelt an anderen und bleibt schließlich bei seinem Favoriten stehen. "Der hat nicht die ideale Farbe, aber wenn wir ihn anstreichen, könnte er gut zu den Sofas passen. Er ist groß genug und wirkt stabil.", rechtfertigt er seine Meinung.
"Na, dann...", Jean zuckt freudig mit den Schultern. "Wenn niemand etwas dagegen hat, wird es dieser." Sie schaut fragend in die Runde und erhält bestätigendes Nicken von dern Mitbewohnerinnen.
In diesem Moment findet Dora einen ähnlichen Tisch. "Der da hinten könnte auch passen. Der ist ähnlich aufgebaut wie der, den Victor meint. Hat aber den Vorteil, dass die Farbe besser passt und wir nicht streichen müssen."
Nicole legt ihre Hand ans Kinn. "Hm.. dann lasst uns doch einfach abstimmen und der Tisch für die meisten Stimmen bekommt den Zuschlag."
Dora betrachtet den Tisch. "Moment... es ist nicht nur ähnlich.. es ist sogar der selbe Tisch, nur in einer anderen Farbe. Würde sagen, wir nehmen den, dessen Farbe besser passt, so dass wir nicht streichen müssen. Jemand Einwände?"
Da niemand etwas dagegen hat, wird sich nun für die Farbauswahl entschieden, die Dora gefunden hat. Da keiner mit einem Auto da ist, lassen sie sich den Tisch liefern, der in den nächsten Tagen ankommen sollte.
(In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon und @Spatz )
Charaktere: Dora, Jean, Victor, Megan, Nicole
Geschichtsstrang: Das nächste Zimmer
"Das Studium ist nicht dazu da, wilde Parties zu feiern." Jean fröhnt ihrer Leidenschaft fröhnt und zaubert ein ausgiebiges Frühstück für die Wohngemeinschaft, während Megan auf dem Boden hockt und die graue Katze krault.
"Du solltest dich auf deinen Stoff konzentrieren.", wird sie von der Älteren belehrt. "Mein Stoff IST Party.", strahlt Megan, als wäre das eine wunderbare Botschaft an alle Skeptiker.
Victor schleicht gähnend die Treppe herunter. "Guten Morgen. Das riecht aber wieder köstlich.", bemerkt er lächelnd. "Guten Morgen.", grüßt Jean zurück. "Frühstück ist gleich fertig."
"Ich finde es jedenfalls cool. Je mehr wir sind, desto lustiger wird es."
"Ich fände es schön, wenn der nächste Mitbewohner ein Mann wird.", erklärt der Meermann und füllt sich einen Kaffee ein.
"Hast du Angst, wir könnten dich umpolen?", lacht seine beste Freundin und erntet einen strafenden Blick von der Köchin.
"Wenn mich eine umpolen darf, dann bist du es, Liebes.", zwinkert Victor seiner Freundin zu.
Mit einem Lächeln betritt Nicole den Raum. "Guten Morgen." Bevor sie herunter kam, hat sie sich frisch gemacht. Ihre erste Nacht in der WG war zwar ungewohnt, aber es fühlte sich gut an - endlich in den eigenen vier Wänden. Auf dem Boden noch immer sitzend, sieht die Neue Megan sitzen. Bisher konnte sie sich noch nicht vorstellen, aber das möchte sie nun ändern. Wie hieß sie noch gleich? Pim.. nee , Pix.. ? "Ich bin Nicole und du bist?"
"Hi, du." Megan steht auf und kommt Nicole freudestrahlend entgegen und drückt ihr stürmisch die Hand. "Megan. Oder Pixie. Wie du willst. Willkommen in unserer Verbindung. Wie war die erste Nacht?", fragt sie neugierig. "Hast du etwas geträumt?"
Erfreut über die freundliche Aufnahme, erwidert Nicole das Handgeben. "Geträumt habe ich zwar nichts, aber es ist ein Traum in Erfüllung gegangen." Lächelnd dreht sie sich zum Wasserkocher. Aus ihrer Hosentasche holt sie einen Teebeutel. "Wo stehen die Tassen?" Victor reicht ihr eine frische Tasse aus dem Schrank vor sich.
"Danke." Sie fühlt sich wirklich gut aufgehoben in der WG. Den Teebeutel legt sie in die Tasse und wartet bis das Wasser heiß ist. Anschließend schüttet sie das heiße Wasser in die Tasse. Erstmal ziehen lassen. Eine der Katzen räkelt sich am ihrem rechten Hosenbein. "Hey du, wer bist du denn?" Nicole bückt sich und krault die schnurrende Katze.
Victor nickt ihr zaghaft lächelnd zu und trinkt seinen Kaffee. "Das ist das Mädchen. Fleckchen oder Pünktchen oder so.", grinst Megan und setzt sich an den Küchentresen. "Du kannst deinen Tee gern zu den anderen Sorten stellen.", erklärt Jean und deutet auf das kleine Regal hinter der Kaffeemaschine und beginnt das Frühstück zu servieren.
"Danke, das mache ich." In Nicoles Zimmer befindet sich noch eine Kiste mit Küchensachen. Mal sehen, wo ich das unterbringe. Die Katze genießt die Streicheleinheiten.
Dora gähnt. Heute hat sie frei, doch sie ist ohnehin meistens eine Frühaufsteherin. Sie streckt sich. Einen schwarzen Tee könnte sie jetzt aber schon vertragen, findet sie. Als sie in die Küche tritt, sind die anderen bereits wach. "Morgen!", murmelt Dora. "Ich seh schon, Fleckchen hat euer Herz offenbar schon gewonnen." Sie lächelt, als sie die Katze sieht.
"Guten Morgen.", begrüßt Jean auch Dora. "Dann sind wir ja Vollzählig." - "Wir brauchen einen größeren Tisch.", stellt Megan fest, räumt ihren Platz und stellt sich neben Victor an die Seite.
"Da definitiv. Das wird dann doch etwas eng.", stimmt Dora zu.
Nicole begrüßt ebenfalls Dora und beobachtet die Szenerie, während sie ihren Tee trinkt.
"Wir könnten zusammen einkaufen gehen.", schlägt Jean vor und beginnt, die Pancakes zu verteilen.
"Oh Pancakes. Lecker!", freut sich Dora, als Jean diese verteilt. Sie gießt sich nun auch Tee ein.
"Das ist eine tolle Idee!" Begeistert klatscht Megan in die Hände. Und danach gehen wir zusammen frühstücken." - "Wir frühstücken doch gerade.", lacht Victor. "Na und? Ein zweites halt."
Dora mampft schweigend ihr Frühstück. "Also einkaufen.. meinst du damit ganz normales Supermarkt-Zeug oder ist die Rede von einem neuen Esstisch?" Immerhin sprachen sie vorher davon.
"Ich meine einen Esstisch. Groß genug für uns alle. Im Wohnzimmer ist noch Platz, ich bin sicher, wir können da etwas unterbringen."
"Klingt gut.", sagt Dora mampfend. Sie krault Mr Mustache, der gerade auf ihren Schoß hüpft.
"Ich esse noch eine Kleinigkeit und dann können wir gerne los.", schlägt Nicole vor.
Gemeinsam brechen die Jugendlichen zum Möbelhaus auf. Die Stimmung ist gut und als sie im oberen Stockwerk ankommen, erreichen sie zuerst die Schlafzimmer-Abteilung.
"Wow, seht euch mal dieses traumhafte Bett an." Megan läuft euphorisch zu einem edlen Gestell herüber, das sie sich die nächsten dreihundert Jahre kaum leisten könnte. Mit einem seligen Lächeln im Gesicht lässt sie sich auf die Matratze fallen. "So weich. So bequem."
Sie greift zu einem Kissen mit herrlich kuscheligem Bezug und drückt es sich freudestrahlend ins Gesicht. "Meine Güte, ist das toll." Noch bevor irgendwer reagieren kann, wirft sie es in die kleine Gruppe Mitstudenten, die sie beobachten. "KISSENSCHLAAAAACHT!", ruft sie und greift direkt zum nächsten.
"Ich finde..." Dora unterbricht ihren Satz, als sie plötzlich von einem Kissen mitten ins Gesicht getroffen wird.
"Es ist Zeit für Krieg!", ruft sie lachend. Sie schnappt sich das Kissen, nimmt Anlauf, und klatscht das Kissen auf Jean. Sie hatte schon ewig keine Kissenschlacht mehr gemacht. Umso schöner ist es, das jetzt zu erleben.
Jean reißt erschrocken die Hände hoch. "Also bitte, wir sind hier doch nicht auf dem Spielplatz.", flüstert sie streng und schaut sich nach allen Seiten um. "Megan, hör auf mit dem Kinderkram." Sie wirft ihr das Kissen zu, damit die Pinke es wieder zurück legt. Aber die Jüngere denkt nicht daran. "Ach, du bist viel zu vernünftig, Jeany.", lacht sie. "Hab doch mal ein bisschen Spaß." Mit einem kräftigen Wurfarm landet das Kissen nun bei Nicole.
Jean schüttelt den Kopf und augenrollend geht sie einige Meter weiter zum nächsten aufgebauten Zimmer und setzt sich dort beschämt aufs Bett.
Dora sieht Jean nach. Sie versteht wohl wirklich grad keinen Spaß. "Sorry!", sagt Dora nur, hört aber trotzdem nicht auf. Allerdings sucht sie sich diesmal ein anderes Ziel. Nämlich Megan, die sie ja auch zuerst beworfen hat.
Die Pinke quietscht vergnügt, als sie rücklings auf dem Bett landet. Unter ihrem Kopf zieht sie ein weiteres Kissen hervor und wirft es Dora zu, bevor sie von der Matratze hechtet und sich unter dem Bett versteckt. Nur ein Schuh schaut hervor und ihr glucksendes Kichern ist zu hören, wie das eines kleinen Mädchens, das den größten Spaß ihres jungen Lebens hat.
Nicole hat sich gut vor den Kissen verstecken können und geht zum Zimmer, wo auch Jean Platz genommen hat. "Alles ok?"
"Ach, wie lieb von dir.", lächelt Jean müde. "Ja, es geht schon. Ich bin nur ... ich kann nichts gegen meine Erziehung machen."
Verwundert sieht sie die Mitbewohnerin an. "Wie meinst du das?"
Dora bewirft Megan weiter mit Kissen, bis sie schließlich sieht, wie Nicole sich zu Jean setzt. Sie ist unschlüssig, ob sie ebenfalls zu Jean gehen soll. Sie will nicht, dass das Ganze einen negativen Effekt auf ihre Beziehung hat und kennt sie ja noch nicht gut genug, um das einschätzen zu können. "Ich schau auch mal, was ich machen kann.", sagt sie und schaut in das Zimmer. "He, sorry. War wirklich nicht böse gemeint. Da sind wohl die Pferde mit mir durchgegangen grad.", sagt sie, diesmal etwas ernster als beim ersten Mal.
Victor betrachtet das Theater aus sicherer Entfernung und schaut von einem Gesicht ins andere. Schließlich geht er zu Megan herüber, kniet sich auf den Boden und schaut unters Bett. "Es ist vorbei, Pix. Werd jetzt wieder erwachsen."
"Och, schon?"
"Ja, du weißt doch, dass Jean solche Sachen unangenehm sind. Tu ihr den Gefallen."
Währenddessen versucht die Rothaarige dem neuesten WG-Mitglied zu erklären, dass in ihrem Elternhaus strenge Sitten herrschten. "Es ist nicht so, dass sie gemein waren. Ganz und gar nicht. Meine Eltern waren wirklich liebevoll. Nur haben sie immer Wert darauf gelegt, dass wir uns außerhalb des Hauses anständig benehmen, verstehst du?" Sie zuckt nachdenklich mit den Schultern. "Ich weiß, dass ich manchmal etwas trocken und langweilig bin. Und ich bewundere Megan für ihre kindliche Art. Aber ganz ehrlich - ", wieder sieht sie sich um, ob niemand Unerwünschtes zuhört, "das ist mir peinlich. So benimmt man sich nich als Erwachsene."
Aus dem Augenwinkel sieht sie Dora näher kommen. Aufmerksam hört sie ihr zu und winkt dann freundlich lächelnd ab. "Ist schon okay. Du hast dich mitreißen lassen. Ich kenne diese Sachen von Megan schon."
Interessiert hört Nicole Jean zu und beobachtet dann Dora. Sie erwidert nichts dazu, doch macht sie sich ihre Gedanken.
Dora ist erleichtert. "Ja, Megan ist schon ... sehr verspielt.", sagt sie und kann sich ein Grinsen nicht verkneifen.
Jean muss lachen. "Ja, das hast du gut erkannt. Wenn Victor, der Engel, nicht dabei wäre, würde ich vermutlich so manches Mal durchdrehen."
"Kennt ihr euch alle vom Studium?", hakt Dora nach, "Oder kanntet ihr euch schon vorher?"
"Megan und Victor sind schon als Kleinkinder zusammen gewesen.", erklärt die Rothaarige. "Ich habe ihn dann in der Uni kennen gelernt. Ich bin in der Orga mit drin, die den Neuankömmlingen unter die Arme greift. Woher Nicole ihn kennt, weiß ich aber gar nicht." Fragend schaut sie zur Neuesten im Wohngespann.
"Wir kennen uns aus von der Uni. Er war auch derjenige, der mich auf das WG Zimmer aufmerksam gemacht." Lächelnd schaut sie zwischen Dora und Jean hin und her. Sie ist wirklich froh, angekommen zu sein und bislang versteht sie sich mit ihren Mitbewohnern gut.
"Dann ist es ja wirklich schön, dass das alles so gut geklappt hat.", freut sich Dora. "Ich fühle mich hier auch sehr wohl."
In Gedanken stimmt Jean ihr zu. Auch wenn Megan ihr manchmal etwas anstrengend erscheint, ist sie doch eine sehr liebe Freundin geworden. Insgesamt ist sie sehr zufrieden mit der Wohngemeinschaft. Nach den anderen beiden suchend, beugt sie sich herüber und stellt fest, dass Victor seine Freundin gerade unter dem Bett hervorgezogen hat. Jean schmunzelt in sich hinein. Die Freundschaft, die die zwei verbindet, ist schon beinahe beneidenswert.
"Ich denke, es kann weiter gehen.", verkündet Victor, als er und Megan zu dem Rest der Gruppe stoßen.
"Ja.", lächelt Dora. "Bisher sind wir ja noch nicht einmal in die Nähe von Tischen gekommen."
"Wer zuerst da ist, darf drauf tanzen.", lacht Megan und flitzt los, bleibt nach zwei Schritten stehen und dreht sich um. Genervte Gesichter schauen ihr entgegen und sie beginnt zu lachen. "Das war ein Witz. Ich bin jetzt erwachsen. Versprochen."
"Für wie lange?", hakt Dora grinsend nach. "Wollen wir Wetten abschließen, wie lange es dauert, bis du plötzlich nicht mehr erwachsen bist?" Sie zwinkert Megan zu.
"Hey!" Megan stemmt gespielt empört die Hände in die Hüften. "Okay. Ich sage, ich schaffe zwanzig Minuten."
"Da halte ich gegen.", schüttelt Victor trocken mit dem Kopf.
"Ich wette mit.", grinsend schaut Nicole zu Victor und Megan. "Ich sag zehn Minuten."
Dora lächelt. "Die zwanzig Minuten schafft Megan doch nicht. Ich sage fünfzehn."
"Na, euch zeig ich's!" Mit erhobenem Haupt wirft sie ihr langes Haar über die Schulter. Jean enthält sich der Wette, genießt aber diesen Spaß. Ohne genau zu wissen warum, fühlt sie sich in diesem Moment sehr angenommen und gerührt. "Na kommt, ihr Lieben. Besorgen wir uns einen Tisch." Sie geht voran und führt die Gruppe in die Abteilung der Esszimmer.
Dora betrachtet die unterschiedlichen Tische. Mansche sind schlicht gehalten, andere bunt... und es gibt auch Glastische. "Zuerst einmal.. welcher Stil wäre euch denn so am liebsten?"
"Ganz ehrlich?" Jean sieht zu dem Meermann herüber. "Ich würde es Victor überlassen. Er hat ein großartiges Gespür für solche Sachen."
Nun dreht sich auch Dora zu Victor, ganz so, als ob sie einen Kommentar von ihm erwarten würde.
Ebenso dreht sich Nicole zu ihm um. "Ich bin einverstanden."
Mit großen Augen schaut der Grünhäutige überrascht von einer Frau zur nächsten. "Sollten wir das nicht lieber zusammen ... " Er bricht im Satz ab und erkennt, dass er mit seiner Meinung allein da steht. Sofort spürt er, wie die Nervosität in ihm ansteigt. Er trifft äußerst ungern Entscheidungen für andere, fügt sich aber seinem Schicksal. Mit einem beklommenen Gefühl im Nacken geht er durch die Reihen und schaut sich die Waren an, klopft auf den einen oder anderen Tisch, ruckelt an anderen und bleibt schließlich bei seinem Favoriten stehen. "Der hat nicht die ideale Farbe, aber wenn wir ihn anstreichen, könnte er gut zu den Sofas passen. Er ist groß genug und wirkt stabil.", rechtfertigt er seine Meinung.
"Na, dann...", Jean zuckt freudig mit den Schultern. "Wenn niemand etwas dagegen hat, wird es dieser." Sie schaut fragend in die Runde und erhält bestätigendes Nicken von dern Mitbewohnerinnen.
In diesem Moment findet Dora einen ähnlichen Tisch. "Der da hinten könnte auch passen. Der ist ähnlich aufgebaut wie der, den Victor meint. Hat aber den Vorteil, dass die Farbe besser passt und wir nicht streichen müssen."
Nicole legt ihre Hand ans Kinn. "Hm.. dann lasst uns doch einfach abstimmen und der Tisch für die meisten Stimmen bekommt den Zuschlag."
Dora betrachtet den Tisch. "Moment... es ist nicht nur ähnlich.. es ist sogar der selbe Tisch, nur in einer anderen Farbe. Würde sagen, wir nehmen den, dessen Farbe besser passt, so dass wir nicht streichen müssen. Jemand Einwände?"
Da niemand etwas dagegen hat, wird sich nun für die Farbauswahl entschieden, die Dora gefunden hat. Da keiner mit einem Auto da ist, lassen sie sich den Tisch liefern, der in den nächsten Tagen ankommen sollte.
(In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon und @Spatz )