Forum Discussion
2 years ago
Ort: Forgotten Hollow
Charaktere: Lucía, Irina, Pablo
Geschichtsstrang: Bedingungen
Halloween ist nun schon etwas her. Es hat angefangen zu schneien in Forgotten Hollow. Irina ist am Malen. Dabei lässt sie ihre Gedanken schweifen. Noch immer wohnt Lucía bei ihr und noch immer ist sie nicht dazu gekommen, sich wieder bei Pablo zu melden. Sie weiß immer noch nicht so genau, wie sie damit umgehen soll.
Irinas Schwangerschaft läuft bisher ohne Probleme. Aber spätestens dann, wenn der Nachwuchs dann da ist, muss eine Lösung her. Vielleicht sollte sie jetzt mal Pablo anrufen.
Doch bevor sie dazu kommt, das Handy hervorzuholen, kommt Lucía in das Haus. Mittlerweile hat Irina ihr den Ersatzschlüssel gegeben, so dass sie nicht klingeln muss.
"Hey du.", grüßt die Schülerin. "Was macht die Übelkeit?"
"Hi. Heute geht es bisher. Hoffe das bleibt noch so." Mit Schwung beendet sie ihren Pinselstrich und betrachtet ihr Werk. Die sonnige Landschaft ist ihr gut gelungen, da muss sie sich selber loben. Zumindest sieht es so aus, wie sie selber sich eine sonnige Landschaft vorstellt. Als Vampirin ist sie eher nachts unterwegs und nicht am sonnigen Tag.
"Ich wollte Pablo mal wieder anrufen.", sagt sie schließlich noch.
"Das klingt gut." Lucía betrachtet das Bild. Ein Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus. Doch als Irina den Namen ihres Vaters in den Mund nimmt, vergeht das Lächeln. "Wirklich?" Ein genervter Unterton schwingt in ihrer Stimme und sie runzelt mit der Stirn.
"Naja, es dauert zwar noch ein wenig bis zur Geburt, aber bis dahin sollte ich es geklärt haben. Irgendwie vermisse ich ihn ja schon." Sie sieht Lucía an. "Oder aber, ich muss mich mit einem Leben als alleinerziehende Mutter zurecht finden." Doch dann lächelt Irina wieder. "Ich bin jedenfalls froh, dass du hier eingezogen bist. Da bin ich zumindest nicht ganz so alleine."
Die Jugendliche geht auf Irina zu und legt ihre Arme um sie, sodass sie ihren Kopf auf dessen Schulter ablegt. "Du bist auf jeden Fall nicht alleine und ich bleibe solange, wie du möchtest.. Aber ja.." Lucía sieht Irina an. "Ich verstehe es. Ungewissheit ist blöd, das braucht niemand. Dann sprecht mal in Ruhe miteinander." Die Teenagerin gibt der Mutter ihres neuen Geschwisterchens einen Kuss auf die Wange und begibt sich in den Keller.
Irina sieht der Teenagerin lächelnd nach. Dann wählt sie Pablos Nummer.
Im Haus der Garcia-Lopez Familie putzt Pablo die Küche. Die letzte Zeit hatte er viel Gelegenheit zum Nachdenken und besonders zum Grübeln. Die Stille, insbesondere Irinas Schweigen machten ihn kirre und so begann er nach und nach das Haus zu putzen, Raum für Raum.
Während er die Schränke auswischt, klingelt plötzlich sein Handy. Da er nicht mit Irina rechnet, steht er langsam auf und schaut desinteressiert auf seinen Display. Irina.. Irina!!! Wie vom Blitz getroffen, lässt Pablo den Lappen fallen und greift panisch nach seinem Handy. Er drückt mehrmals auf den grünen Telefonbutton. Da seine Finger noch nass sind, dauert es eine Weile, bis das Telefonat endlich beginnt.
"Irina. Hi.", sagt er freudig. Dennoch spürt er ein leichtes Unwohlsein.
Irina will fast schon wieder auflegen, als sich Pablo doch noch meldet. Obwohl sie sich freut, seine Stimme zu hören, ist auch sie ein wenig beklemmt. "Wie geht es denn so?", fragt sie vorsichtig, um überhaupt erst mal in ein Gespräch zu kommen.
Am liebsten würde er sagen, wie es ihm wirklich geht. Doch er möchte stark wirken. "Ja, ganz ok. Ich habe gerade etwas geputzt. Und wie geht's dir.. euch?"
"Ja, uns geht gut. Ich hab gemeinsam mit Lucía ihr Halloweenkostüm rausgesucht. Sie sah toll aus als Fee. Hättest du mal sehen müssen." Irina lächelt bei der Erinnerung. "Wohnt Babette eigentlich noch immer bei dir?"
Pablo stellt sich seine Tochter in einem schönen Kostüm vor und lächelt. Doch die Frage nach Babette lässt ihn schlucken. "Eh.. noch ja.. Sie ist auf Jobsuche und zieht bald aus." Hoffentlich.
"Okay.", sagt Irina, die auf eine andere Antwort gehofft hat. "Was für Jobs sucht sie denn?"
Pablo denkt nach. "Sie hat sich wohl auf verschiedene Stellen beworben. Irgendwie in ihrer Kunstbranche, aber da ist wohl schwierig etwas zu finden. Daher hat sie sich auch als Bürofrau und als Reinigungskraft beworben. Gestern hatte sie wohl ein sehr vielversprechendes Gespräch. Ich denke, es dauert nicht mehr lang." Er lächelt, denn er ist sich sicher, dass bald alles wieder so werden würde wie zuvor.
"Ähm, willst du mal vorbei kommen? So dass wir persönlich reden können?", schlägt Irina vor.
"Gerne. Jetzt sofort?" Pablo schaut zum Putzeimer. Der kann warten.
"Ja." Sie hat noch nichts gekocht, fällt ihr da grad ein. "Oder vielleicht in einer Stunde, dann kann ich vorher noch was zu essen zubereiten."
"Ich bin dann da." Pablo verabschiedet sich und legt auf. Er rennt schnell ins Schlafzimmer und macht sich fertig, um vor Irina gut auszusehen. Seine Freude ist groß sie wieder zu sehen.
Inzwischen ist Lucía in die Küche gegangen, um sich eine Kleinigkeit zu Trinken zu holen. "Und schon mit Paps gesprochen?", fragt sie Irina neugierig.
"Ja, er kommt in ner Stunde etwa vorbei.", sagt Irina, "Ich koche was. Du kannst aber natürlich auch dabei sein wenn du willst."
Die Angesprochene hebt die Hand. "Nee, lass mal. Ich geh ins KOJ und ihr könnt in Ruhe reden."
Irina hat auch damit gerechnet, dass Lucía irgendwas anderes machen würde. Sie fängt an, für zwei zu kochen. "Dir dann viel Spaß.", sagt sie. Schade, dass es offensichtlich noch nicht geklappt hat, eine Freundschaft zu Viola aufzubauen. Davon hätte Lucía ihr erzählt. Aber zumindest hat sie ja auch so ihren Spaß, und wer weiß, ob sie jemanden beim KOJ kennenlernen kann.
Während Lucía das Haus von Irina verlässt und sich auf den Weg macht, verlässt just in dem Moment Pablo sein Haus und macht sich auf den Weg. Vater und Tochter begegnen sich dabei nicht.
Als Pablo bei Irina ankommt, hat er einen Blumenstrauß in der Hand, den er auf den Weg noch schnell gepflückt hat. Er klingelt.
Irina freut sich sichtlich, Pablo zu sehen. "Du kommst gerade richtig. Das Essen ist grad fertig geworden." Es gibt Fisch. Auch wenn Irina als Vampirin nicht darauf angewiesen ist, menschliches Essen zu essen, macht sie das dennoch gerne. Es schmeckt ihr halt, und die Geheimzutat kann sogar etwas gegen den Durst entgegenwirken.
"Der ist für dich." Lächelnd überreicht Pablo seiner Angebeteten die Blumen.
"Oh, der ist wirklich schön.", freut sich Irina und besorgt gleich eine Vase. Als das erledigt ist, stellt sie die Vase mit den Blumen auf den Tisch. "Ich hoffe, es wird dir schmecken."
Nickend setzt sich Pablo an den Tisch. Der leckere Duft des Mahls zieht in seine Nase. Herrlich. Er beobachtet Irina und ein warmes Gefühl umgibt sich in seinem Brustkorb. Doch auch die Ungewissheit, wie es nun weiter gehen soll, breitet sich in ihm aus.
Während die beiden am Essen sind, hält sich Irina noch zurück. Doch als die Teller abgeräumt werden, fängt sie an: "Verstehst du mittlerweile, warum es eine Lösung geben muss und Babette nicht bleiben kann?"
Ein Kloß setzt sich in Pablos Hals. Er nickt lediglich. Natürlich hat er sich Gedanken gemacht und wäre er an Irinas Stelle, würde er sicher gleich empfinden. "Sie wird bald ausziehen. Das habe ich mit ihr geklärt." Viel Hoffnung setzt er in ihr letztes Bewerbungsgespräch. Er würde ihr noch helfen, eine Wohnung zu finden. Schon jetzt schaut er regelmäßig nach Wohnungsanzeigen im Simsimmonet.
Irina überlegt, ob sie Pablo und Babette ein Ultimatum stellen soll, bis wann sie ausziehen soll. "Du fehlst mir wirklich", sagt sie schließlich, "aber bis Babette ausgezogen ist, muss ich erst mal auf Abstand bleiben."
"Was? Ich dachte.." Er verstummt. Eigentlich hat er auf eine Versöhnung gehofft, hier und heute. "Ich akzeptiere deine Entscheidung.", sagt er schließlich und sieht zu Boden.
Irina sieht ihm an, wie traurig er ist. Heute war eine Ausnahme, um alles besprechen zu können, aber sie muss wirklich hart bleiben. Sie schweigt eine Weile. "Melde dich auf jeden Fall, wie das Vorstellungsgespräch gelaufen ist.", sagt sie.
Noch immer schaut er zu Boden und nickt. Er weiß, dass er gleich wieder gehen muss, doch sein Herz will das nicht.
Etwas versöhnlich fragt Irina noch, ob sie bei der Wohnungssuche helfen soll.
"Ja gerne, vielleicht findet sie dann noch schneller eine Wohnung!" Die Hoffnung steigt in ihm auf.
"Ich werde mich umschauen.", sagt sie. Vielleicht könnte ihre Freundin Claudia ja helfen, die in ihrer Wohnung genug Platz für einen Untermieter hätte und vielleicht sogar jemanden sucht.
Etwas verunsichert weiß Pablo gar nichts zu erwidern. Er nickt nur und hofft, dass Irina ihre Meinung doch ändert und er bleiben kann. Doch es kommt keinerlei Zeichen von ihr. Irgendwann steht er auf. "Dann lass ich Dich wieder alleine."
Irina nickt. "Hoffentlich können wir bald wieder richtig zusammen sein.", sagt sie sich in Gedanken. Man sieht ihr das Bedauern an.
Als er sich von Irina verabschieden will, schaut er auf ihren Bauch. "Ehm.. darf ich?", fragend andeutend ihren Bauch zu berühren.
"Ja, es ist ja auch dein Kind.", sagt Irina lächelnd. "Und sobald Babette ausgezogen ist, können wir uns ja auch überlegen, ob wir zusammen ziehen."
Während Pablo seine Hände an ihren Bauch legt, überkommt ihn eine Gänsehaut, als Irina 'zusammen ziehen' in den Mund nimmt. Hoffnung. Er streichelt sein Ungeborenes und sagt: "Papa ist bald wieder da." Dann nimmt er seine Hände zurück und sieht Irina in die Augen. "Also dann.."
Irina umarmt ihn noch einmal zum Abschied. Hoffentlich ist das mit Babette wirklich schnell erledigt.
Mit einem guten, als auch besorgten Gefühl verlässt Pablo das Grundstück und geht nach Hause. Hoffentlich bald mit ihr zusammen.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz )
Charaktere: Lucía, Irina, Pablo
Geschichtsstrang: Bedingungen
Halloween ist nun schon etwas her. Es hat angefangen zu schneien in Forgotten Hollow. Irina ist am Malen. Dabei lässt sie ihre Gedanken schweifen. Noch immer wohnt Lucía bei ihr und noch immer ist sie nicht dazu gekommen, sich wieder bei Pablo zu melden. Sie weiß immer noch nicht so genau, wie sie damit umgehen soll.
Irinas Schwangerschaft läuft bisher ohne Probleme. Aber spätestens dann, wenn der Nachwuchs dann da ist, muss eine Lösung her. Vielleicht sollte sie jetzt mal Pablo anrufen.
Doch bevor sie dazu kommt, das Handy hervorzuholen, kommt Lucía in das Haus. Mittlerweile hat Irina ihr den Ersatzschlüssel gegeben, so dass sie nicht klingeln muss.
"Hey du.", grüßt die Schülerin. "Was macht die Übelkeit?"
"Hi. Heute geht es bisher. Hoffe das bleibt noch so." Mit Schwung beendet sie ihren Pinselstrich und betrachtet ihr Werk. Die sonnige Landschaft ist ihr gut gelungen, da muss sie sich selber loben. Zumindest sieht es so aus, wie sie selber sich eine sonnige Landschaft vorstellt. Als Vampirin ist sie eher nachts unterwegs und nicht am sonnigen Tag.
"Ich wollte Pablo mal wieder anrufen.", sagt sie schließlich noch.
"Das klingt gut." Lucía betrachtet das Bild. Ein Lächeln breitet sich auf ihrem Gesicht aus. Doch als Irina den Namen ihres Vaters in den Mund nimmt, vergeht das Lächeln. "Wirklich?" Ein genervter Unterton schwingt in ihrer Stimme und sie runzelt mit der Stirn.
"Naja, es dauert zwar noch ein wenig bis zur Geburt, aber bis dahin sollte ich es geklärt haben. Irgendwie vermisse ich ihn ja schon." Sie sieht Lucía an. "Oder aber, ich muss mich mit einem Leben als alleinerziehende Mutter zurecht finden." Doch dann lächelt Irina wieder. "Ich bin jedenfalls froh, dass du hier eingezogen bist. Da bin ich zumindest nicht ganz so alleine."
Die Jugendliche geht auf Irina zu und legt ihre Arme um sie, sodass sie ihren Kopf auf dessen Schulter ablegt. "Du bist auf jeden Fall nicht alleine und ich bleibe solange, wie du möchtest.. Aber ja.." Lucía sieht Irina an. "Ich verstehe es. Ungewissheit ist blöd, das braucht niemand. Dann sprecht mal in Ruhe miteinander." Die Teenagerin gibt der Mutter ihres neuen Geschwisterchens einen Kuss auf die Wange und begibt sich in den Keller.
Irina sieht der Teenagerin lächelnd nach. Dann wählt sie Pablos Nummer.
Im Haus der Garcia-Lopez Familie putzt Pablo die Küche. Die letzte Zeit hatte er viel Gelegenheit zum Nachdenken und besonders zum Grübeln. Die Stille, insbesondere Irinas Schweigen machten ihn kirre und so begann er nach und nach das Haus zu putzen, Raum für Raum.
Während er die Schränke auswischt, klingelt plötzlich sein Handy. Da er nicht mit Irina rechnet, steht er langsam auf und schaut desinteressiert auf seinen Display. Irina.. Irina!!! Wie vom Blitz getroffen, lässt Pablo den Lappen fallen und greift panisch nach seinem Handy. Er drückt mehrmals auf den grünen Telefonbutton. Da seine Finger noch nass sind, dauert es eine Weile, bis das Telefonat endlich beginnt.
"Irina. Hi.", sagt er freudig. Dennoch spürt er ein leichtes Unwohlsein.
Irina will fast schon wieder auflegen, als sich Pablo doch noch meldet. Obwohl sie sich freut, seine Stimme zu hören, ist auch sie ein wenig beklemmt. "Wie geht es denn so?", fragt sie vorsichtig, um überhaupt erst mal in ein Gespräch zu kommen.
Am liebsten würde er sagen, wie es ihm wirklich geht. Doch er möchte stark wirken. "Ja, ganz ok. Ich habe gerade etwas geputzt. Und wie geht's dir.. euch?"
"Ja, uns geht gut. Ich hab gemeinsam mit Lucía ihr Halloweenkostüm rausgesucht. Sie sah toll aus als Fee. Hättest du mal sehen müssen." Irina lächelt bei der Erinnerung. "Wohnt Babette eigentlich noch immer bei dir?"
Pablo stellt sich seine Tochter in einem schönen Kostüm vor und lächelt. Doch die Frage nach Babette lässt ihn schlucken. "Eh.. noch ja.. Sie ist auf Jobsuche und zieht bald aus." Hoffentlich.
"Okay.", sagt Irina, die auf eine andere Antwort gehofft hat. "Was für Jobs sucht sie denn?"
Pablo denkt nach. "Sie hat sich wohl auf verschiedene Stellen beworben. Irgendwie in ihrer Kunstbranche, aber da ist wohl schwierig etwas zu finden. Daher hat sie sich auch als Bürofrau und als Reinigungskraft beworben. Gestern hatte sie wohl ein sehr vielversprechendes Gespräch. Ich denke, es dauert nicht mehr lang." Er lächelt, denn er ist sich sicher, dass bald alles wieder so werden würde wie zuvor.
"Ähm, willst du mal vorbei kommen? So dass wir persönlich reden können?", schlägt Irina vor.
"Gerne. Jetzt sofort?" Pablo schaut zum Putzeimer. Der kann warten.
"Ja." Sie hat noch nichts gekocht, fällt ihr da grad ein. "Oder vielleicht in einer Stunde, dann kann ich vorher noch was zu essen zubereiten."
"Ich bin dann da." Pablo verabschiedet sich und legt auf. Er rennt schnell ins Schlafzimmer und macht sich fertig, um vor Irina gut auszusehen. Seine Freude ist groß sie wieder zu sehen.
Inzwischen ist Lucía in die Küche gegangen, um sich eine Kleinigkeit zu Trinken zu holen. "Und schon mit Paps gesprochen?", fragt sie Irina neugierig.
"Ja, er kommt in ner Stunde etwa vorbei.", sagt Irina, "Ich koche was. Du kannst aber natürlich auch dabei sein wenn du willst."
Die Angesprochene hebt die Hand. "Nee, lass mal. Ich geh ins KOJ und ihr könnt in Ruhe reden."
Irina hat auch damit gerechnet, dass Lucía irgendwas anderes machen würde. Sie fängt an, für zwei zu kochen. "Dir dann viel Spaß.", sagt sie. Schade, dass es offensichtlich noch nicht geklappt hat, eine Freundschaft zu Viola aufzubauen. Davon hätte Lucía ihr erzählt. Aber zumindest hat sie ja auch so ihren Spaß, und wer weiß, ob sie jemanden beim KOJ kennenlernen kann.
Während Lucía das Haus von Irina verlässt und sich auf den Weg macht, verlässt just in dem Moment Pablo sein Haus und macht sich auf den Weg. Vater und Tochter begegnen sich dabei nicht.
Als Pablo bei Irina ankommt, hat er einen Blumenstrauß in der Hand, den er auf den Weg noch schnell gepflückt hat. Er klingelt.
Irina freut sich sichtlich, Pablo zu sehen. "Du kommst gerade richtig. Das Essen ist grad fertig geworden." Es gibt Fisch. Auch wenn Irina als Vampirin nicht darauf angewiesen ist, menschliches Essen zu essen, macht sie das dennoch gerne. Es schmeckt ihr halt, und die Geheimzutat kann sogar etwas gegen den Durst entgegenwirken.
"Der ist für dich." Lächelnd überreicht Pablo seiner Angebeteten die Blumen.
"Oh, der ist wirklich schön.", freut sich Irina und besorgt gleich eine Vase. Als das erledigt ist, stellt sie die Vase mit den Blumen auf den Tisch. "Ich hoffe, es wird dir schmecken."
Nickend setzt sich Pablo an den Tisch. Der leckere Duft des Mahls zieht in seine Nase. Herrlich. Er beobachtet Irina und ein warmes Gefühl umgibt sich in seinem Brustkorb. Doch auch die Ungewissheit, wie es nun weiter gehen soll, breitet sich in ihm aus.
Während die beiden am Essen sind, hält sich Irina noch zurück. Doch als die Teller abgeräumt werden, fängt sie an: "Verstehst du mittlerweile, warum es eine Lösung geben muss und Babette nicht bleiben kann?"
Ein Kloß setzt sich in Pablos Hals. Er nickt lediglich. Natürlich hat er sich Gedanken gemacht und wäre er an Irinas Stelle, würde er sicher gleich empfinden. "Sie wird bald ausziehen. Das habe ich mit ihr geklärt." Viel Hoffnung setzt er in ihr letztes Bewerbungsgespräch. Er würde ihr noch helfen, eine Wohnung zu finden. Schon jetzt schaut er regelmäßig nach Wohnungsanzeigen im Simsimmonet.
Irina überlegt, ob sie Pablo und Babette ein Ultimatum stellen soll, bis wann sie ausziehen soll. "Du fehlst mir wirklich", sagt sie schließlich, "aber bis Babette ausgezogen ist, muss ich erst mal auf Abstand bleiben."
"Was? Ich dachte.." Er verstummt. Eigentlich hat er auf eine Versöhnung gehofft, hier und heute. "Ich akzeptiere deine Entscheidung.", sagt er schließlich und sieht zu Boden.
Irina sieht ihm an, wie traurig er ist. Heute war eine Ausnahme, um alles besprechen zu können, aber sie muss wirklich hart bleiben. Sie schweigt eine Weile. "Melde dich auf jeden Fall, wie das Vorstellungsgespräch gelaufen ist.", sagt sie.
Noch immer schaut er zu Boden und nickt. Er weiß, dass er gleich wieder gehen muss, doch sein Herz will das nicht.
Etwas versöhnlich fragt Irina noch, ob sie bei der Wohnungssuche helfen soll.
"Ja gerne, vielleicht findet sie dann noch schneller eine Wohnung!" Die Hoffnung steigt in ihm auf.
"Ich werde mich umschauen.", sagt sie. Vielleicht könnte ihre Freundin Claudia ja helfen, die in ihrer Wohnung genug Platz für einen Untermieter hätte und vielleicht sogar jemanden sucht.
Etwas verunsichert weiß Pablo gar nichts zu erwidern. Er nickt nur und hofft, dass Irina ihre Meinung doch ändert und er bleiben kann. Doch es kommt keinerlei Zeichen von ihr. Irgendwann steht er auf. "Dann lass ich Dich wieder alleine."
Irina nickt. "Hoffentlich können wir bald wieder richtig zusammen sein.", sagt sie sich in Gedanken. Man sieht ihr das Bedauern an.
Als er sich von Irina verabschieden will, schaut er auf ihren Bauch. "Ehm.. darf ich?", fragend andeutend ihren Bauch zu berühren.
"Ja, es ist ja auch dein Kind.", sagt Irina lächelnd. "Und sobald Babette ausgezogen ist, können wir uns ja auch überlegen, ob wir zusammen ziehen."
Während Pablo seine Hände an ihren Bauch legt, überkommt ihn eine Gänsehaut, als Irina 'zusammen ziehen' in den Mund nimmt. Hoffnung. Er streichelt sein Ungeborenes und sagt: "Papa ist bald wieder da." Dann nimmt er seine Hände zurück und sieht Irina in die Augen. "Also dann.."
Irina umarmt ihn noch einmal zum Abschied. Hoffentlich ist das mit Babette wirklich schnell erledigt.
Mit einem guten, als auch besorgten Gefühl verlässt Pablo das Grundstück und geht nach Hause. Hoffentlich bald mit ihr zusammen.
(In Zusammenarbeit mit @Spatz )