Forum Discussion
2 years ago
Ort: Forgotten Hollow
Charakter, Viola, Liza Lamont
Geschichtsstrang: Erinnerungsstücke Teil 1
Als Viola von Solomon erfahren hat, ist sie in der selben Nacht noch zu dessen Kanzlei geflogen, doch ohne großen Erfolg. Natürlich war um diese Uhrzeit längst alles abgeschlossen. Und diesmal gab es kein gekipptes Fenster, durch das sie einfach hinein flattern könnte. Auf diese Weise wird sie wohl nicht an den Schlüssel kommen, zumal es ja durchaus sein kann, dass der gar nicht in der Kanzlei liegt sondern an irgendeinem Schlüsselbund hängt.
Schon zu dem Zeitpunkt wurde ihr klar, dass sie einen anderen Ansatz versuchen muss. Sie muss diesen Anwalt vielleicht irgendwie persönlich besuchen und so manipulieren, dass sie herausfindet, wo das Lager ist.. Zu diesem Zweck hat sie sich am Tag zuvor, als sie Drama-Unterricht bei Carolina Evans hatte, eine Perücke und ein Kleid aus dem Kostümfundus 'geliehen'. Wenn etwas schief geht, soll man es nicht auf sie zurückführen können.
Doch bisher steht ihr Plan noch nicht ganz. Alles, was sie weiß ist, dass sie wohl nicht drum rum kommt, Solomon persönlich zu treffen und ihn zu manipulieren.. Und das ihr, die eigentlich lieber immer direkt ist und nicht hinter dem Rücken anderer agiert. Dass das nicht 100%ig stimmt, wenn sie daran denkt, wie sie Vero in die Höhle gelockt hat, verdrängt Viola dabei. Sie hätte Vero auch auf anderen Wegen treffen könnten, doch sie wollte auch wissen, wie Blaze dabei vorgehen würde. Es war in erster Linie eine Steinchenaufgabe.
Trotz dieser Ausnahme ist Viola im Gegensatz zu Mel nun wirklich keine Expertin in Sachen Manipulation. Aber immer noch besser, als Blaze enttäuschen zu müssen. Irgendeinen Vorteil muss es ja haben, dass sie bei Carolina Evens den Schauspielunterricht hat.
Um den Plan zu verfestigen, besucht Viola Solomons Homepage. Vielleicht bekommt sie darüber mehr Ideen. Sie findet ein Foto von dem Typen. Ein biederer Kerl mit Anzug. Kein Wunder, dass er bei diesem Aussehen Anwalt geworden ist. Über ihn selbst gibt es nichts interessantes zu erfahren. Man erfährt, dass er eine Frau und zwei Kinder hat, wo er studiert hat... Nichts davon hilft Viola bei ihrem Problem weiter. Und so beendet sie den „Über Mich“ Text auf der Homepage nicht einmal. So langsam hat sie das Gefühl, sich zu viel vorgenommen zu haben. Aber Blaze die schlechte Nachricht zu überbringen, dass sie keine Chance hat, an die Erinnerungsstücke zu gelangen? Niemals! Sie muss es irgendwie versuchen.
Sie recherchiert weiter. Jetzt nicht mehr über Solomon, sondern über wohltätige Vereine. Sie findet den Verein „SimMarita s.V. “. Interessanter Name, findet Viola. Aber das muss sie ja nicht kümmern. Blaze hatte ihr erzählt, dass seine Sachen gespendet werden sollen. Ein Gedanke blitzt in ihr auf. Ein Plan! Es gibt keine Garantie, dass es klappt, aber es gibt keinen Grund, es nicht zumindest zu versuchen. Sie sollte diesen Verein mal aufsuchen. Natürlich nicht, um dort einen Tipp zu hinterlassen, wo es bald was zu holen geben könnte. Viola hat einen ganz anderen Plan.
Die Verkleidung muss jedoch passen und so zieht sie sich zuerst einmal um. Viola ärgert sich in diesem Moment über die Tatsache, dass sie kein Spiegelbild hat. Es ist ziemlich umständlich, immer extra ein Handyfoto zu machen - das sie zumindest zeigt - um zu schauen, wie es aussieht.
Doch schließlich ist sie zufrieden. Die schwarzhaarige Perücke ist gut gemacht und es fällt gar nicht auf, dass es nicht die echten Haare sind. Und sie verdeckt ihre spitzen Ohren. Für die Augen nutzt Viola eine Sonnenbrille. Am besten, man erkennt gar nicht erst, dass sie kein Mensch ist. Auch das Kleid ist nichts, was Viola normalerweise tragen würde. Je weniger man von ihr erkennt, desto besser. Die Teenagerin ist nicht so naiv um zu glauben, dass sie ihre Familie, oder Blaze, oder sonst jemanden täuschen könnte, der sie kennt. Spätestens an der Stimme würde man sie erkennen. Aber das macht nichts. Die Personen, die sie täuschen möchte, haben sie nie zuvor gesehen.
Es ist früher Nachmittag. Da sie ihren Eltern noch nichts von Mels Trank erzählt hat, lügt sie, sie sei bei Blaze zu Besuch - über dessen Hausarrest sie genauso wenig Bescheid wissen. So dass sie sich nicht wundern, warum sie tagsüber nicht da ist. In ihrer Verkleidung betritt sie nun das Büro von "SimMarita", das auch der Öffentlichkeit zugänglich ist. Am Schreibtisch sitzt eine Frau.
"Guten Tag.", sagt Viola freundlich.
Liza schaut von ihrer Arbeit auf. "Guten Tag. Wie darf ich Ihnen helfen?"
"Ich habe gehört, hier werden Spenden für die Armen verteilt. Und ich habe ein paar Fragen, bevor ich mich entscheide." Sie macht eine Pause, bevor sie fortfährt: "Wissen Sie, ich habe vor kurzem geerbt. Sie können sich sicherlich denken, dass der Platz bei mir nicht ausreicht, alles zu behalten. Und Oma hätte das sicherlich gefallen, wenn ich einen Teil von den Sachen spende. Es geht um verschiedene Möbel und anderes Zeugs." Sie kratzt sich am Kinn. "Sowas nehmen sie auch an, oder? Zum Weiter verteilen?"
"Aber ja.", nickt Liza erfreut. "Vielen Dank, dass Sie uns in betracht ziehen. Sie glauben gar nicht, wie dringend einige Sachen benötigt werden."
"Gut. Dann bin ich hier richtig.", sagt Viola zufrieden. "Wie läuft das denn ab mit der Verteilung der Güter? Nach welchen Kriterien gehen Sie dabei vor?"
"Nun, zuerst werden die Spenden natürlich begutachtet und kontrolliert. Auf Qualität und eventuelle Reparaturen geprüft. Dann kommen sie vorübergehend ins Lager und werden in die Bestandsliste aufgenommen. Diese Liste wird vom Computer automatisch mit den Einträgen der benötigten Dinge verglichen." Liza schließt den Ordner, der vor ihr liegt. "Wenn es mehrere Treffer gibt, werden die Spendenempfänger verglichen. Dabei geht es dann zum Beispiel um das verfügbare Einkommen, die Größe der Familie, die dadurch resultierenden Ausgaben, ... Sie können als Spenderin natürlich auch selbst einen oder mehrere Empfänger wählen."
"Das hört sich ja schon mal ganz gut an.", erwidert die Vampirin, "Müssen die gespendeten Möbel dann direkt zum Lager gebracht werden, oder geht es auch über den Umweg dieses Büros hier?"
"Die werden von unserer Spedition abgeholt, wenn Sie einen Termin vereinbaren."
"Sehr schön, das heißt also, ich müsste sie nicht einmal persönlich vorbeibringen. Eine Frage habe ich noch: Einfach aus Neugier: Wann wurde der Verein denn gegründet?" Besser, sie sammelt so viele Antworten wie möglich.
"Nächstes Jahr feiern wir Achtzigjähriges Jubiläum.", berichtet Liza stolz. Sie selbst ist bereits seit neunzehn Jahren dabei. Eine lange Zeit, in der sie viele tolle Sims kennenlernen durfte.
"Wow, das ist echt beeindruckend." Diesmal muss Viola nicht einmal lügen. Das findet sie tatsächlich beeindruckend. "Gut, das war dann alles. Ich werde dann noch mal einen Qualitätscheck machen und die Möbel aussortieren, die nicht mehr schön sind. Wenn Sie mir noch ihre Visitenkarte gebe, würde ich mich melden, sobald ich mich entschieden habe. Sie würden dann von einer gewissen Maria Freimann hören. Das ist mein Name."
"Aber sicher, Frau Freimann." Liza nimmt eine der Karten vom Ständer neben sich und reicht sie der jungen Frau herüber. "Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche, haben Sie vielen Dank."
Viola drückt dieser... Liza Lamont die Hand. "Die wünsche ich Ihnen ebenfalls." Dass sie nie vorhat, sich tatsächlich wieder zu melden, muss die Frau ja nicht wissen.
(In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon )
FORTSETZUNG FOLGT...
Charakter, Viola, Liza Lamont
Geschichtsstrang: Erinnerungsstücke Teil 1
Als Viola von Solomon erfahren hat, ist sie in der selben Nacht noch zu dessen Kanzlei geflogen, doch ohne großen Erfolg. Natürlich war um diese Uhrzeit längst alles abgeschlossen. Und diesmal gab es kein gekipptes Fenster, durch das sie einfach hinein flattern könnte. Auf diese Weise wird sie wohl nicht an den Schlüssel kommen, zumal es ja durchaus sein kann, dass der gar nicht in der Kanzlei liegt sondern an irgendeinem Schlüsselbund hängt.
Schon zu dem Zeitpunkt wurde ihr klar, dass sie einen anderen Ansatz versuchen muss. Sie muss diesen Anwalt vielleicht irgendwie persönlich besuchen und so manipulieren, dass sie herausfindet, wo das Lager ist.. Zu diesem Zweck hat sie sich am Tag zuvor, als sie Drama-Unterricht bei Carolina Evans hatte, eine Perücke und ein Kleid aus dem Kostümfundus 'geliehen'. Wenn etwas schief geht, soll man es nicht auf sie zurückführen können.
Doch bisher steht ihr Plan noch nicht ganz. Alles, was sie weiß ist, dass sie wohl nicht drum rum kommt, Solomon persönlich zu treffen und ihn zu manipulieren.. Und das ihr, die eigentlich lieber immer direkt ist und nicht hinter dem Rücken anderer agiert. Dass das nicht 100%ig stimmt, wenn sie daran denkt, wie sie Vero in die Höhle gelockt hat, verdrängt Viola dabei. Sie hätte Vero auch auf anderen Wegen treffen könnten, doch sie wollte auch wissen, wie Blaze dabei vorgehen würde. Es war in erster Linie eine Steinchenaufgabe.
Trotz dieser Ausnahme ist Viola im Gegensatz zu Mel nun wirklich keine Expertin in Sachen Manipulation. Aber immer noch besser, als Blaze enttäuschen zu müssen. Irgendeinen Vorteil muss es ja haben, dass sie bei Carolina Evens den Schauspielunterricht hat.
Um den Plan zu verfestigen, besucht Viola Solomons Homepage. Vielleicht bekommt sie darüber mehr Ideen. Sie findet ein Foto von dem Typen. Ein biederer Kerl mit Anzug. Kein Wunder, dass er bei diesem Aussehen Anwalt geworden ist. Über ihn selbst gibt es nichts interessantes zu erfahren. Man erfährt, dass er eine Frau und zwei Kinder hat, wo er studiert hat... Nichts davon hilft Viola bei ihrem Problem weiter. Und so beendet sie den „Über Mich“ Text auf der Homepage nicht einmal. So langsam hat sie das Gefühl, sich zu viel vorgenommen zu haben. Aber Blaze die schlechte Nachricht zu überbringen, dass sie keine Chance hat, an die Erinnerungsstücke zu gelangen? Niemals! Sie muss es irgendwie versuchen.
Sie recherchiert weiter. Jetzt nicht mehr über Solomon, sondern über wohltätige Vereine. Sie findet den Verein „SimMarita s.V. “. Interessanter Name, findet Viola. Aber das muss sie ja nicht kümmern. Blaze hatte ihr erzählt, dass seine Sachen gespendet werden sollen. Ein Gedanke blitzt in ihr auf. Ein Plan! Es gibt keine Garantie, dass es klappt, aber es gibt keinen Grund, es nicht zumindest zu versuchen. Sie sollte diesen Verein mal aufsuchen. Natürlich nicht, um dort einen Tipp zu hinterlassen, wo es bald was zu holen geben könnte. Viola hat einen ganz anderen Plan.
Die Verkleidung muss jedoch passen und so zieht sie sich zuerst einmal um. Viola ärgert sich in diesem Moment über die Tatsache, dass sie kein Spiegelbild hat. Es ist ziemlich umständlich, immer extra ein Handyfoto zu machen - das sie zumindest zeigt - um zu schauen, wie es aussieht.
Doch schließlich ist sie zufrieden. Die schwarzhaarige Perücke ist gut gemacht und es fällt gar nicht auf, dass es nicht die echten Haare sind. Und sie verdeckt ihre spitzen Ohren. Für die Augen nutzt Viola eine Sonnenbrille. Am besten, man erkennt gar nicht erst, dass sie kein Mensch ist. Auch das Kleid ist nichts, was Viola normalerweise tragen würde. Je weniger man von ihr erkennt, desto besser. Die Teenagerin ist nicht so naiv um zu glauben, dass sie ihre Familie, oder Blaze, oder sonst jemanden täuschen könnte, der sie kennt. Spätestens an der Stimme würde man sie erkennen. Aber das macht nichts. Die Personen, die sie täuschen möchte, haben sie nie zuvor gesehen.
Es ist früher Nachmittag. Da sie ihren Eltern noch nichts von Mels Trank erzählt hat, lügt sie, sie sei bei Blaze zu Besuch - über dessen Hausarrest sie genauso wenig Bescheid wissen. So dass sie sich nicht wundern, warum sie tagsüber nicht da ist. In ihrer Verkleidung betritt sie nun das Büro von "SimMarita", das auch der Öffentlichkeit zugänglich ist. Am Schreibtisch sitzt eine Frau.
"Guten Tag.", sagt Viola freundlich.
Liza schaut von ihrer Arbeit auf. "Guten Tag. Wie darf ich Ihnen helfen?"
"Ich habe gehört, hier werden Spenden für die Armen verteilt. Und ich habe ein paar Fragen, bevor ich mich entscheide." Sie macht eine Pause, bevor sie fortfährt: "Wissen Sie, ich habe vor kurzem geerbt. Sie können sich sicherlich denken, dass der Platz bei mir nicht ausreicht, alles zu behalten. Und Oma hätte das sicherlich gefallen, wenn ich einen Teil von den Sachen spende. Es geht um verschiedene Möbel und anderes Zeugs." Sie kratzt sich am Kinn. "Sowas nehmen sie auch an, oder? Zum Weiter verteilen?"
"Aber ja.", nickt Liza erfreut. "Vielen Dank, dass Sie uns in betracht ziehen. Sie glauben gar nicht, wie dringend einige Sachen benötigt werden."
"Gut. Dann bin ich hier richtig.", sagt Viola zufrieden. "Wie läuft das denn ab mit der Verteilung der Güter? Nach welchen Kriterien gehen Sie dabei vor?"
"Nun, zuerst werden die Spenden natürlich begutachtet und kontrolliert. Auf Qualität und eventuelle Reparaturen geprüft. Dann kommen sie vorübergehend ins Lager und werden in die Bestandsliste aufgenommen. Diese Liste wird vom Computer automatisch mit den Einträgen der benötigten Dinge verglichen." Liza schließt den Ordner, der vor ihr liegt. "Wenn es mehrere Treffer gibt, werden die Spendenempfänger verglichen. Dabei geht es dann zum Beispiel um das verfügbare Einkommen, die Größe der Familie, die dadurch resultierenden Ausgaben, ... Sie können als Spenderin natürlich auch selbst einen oder mehrere Empfänger wählen."
"Das hört sich ja schon mal ganz gut an.", erwidert die Vampirin, "Müssen die gespendeten Möbel dann direkt zum Lager gebracht werden, oder geht es auch über den Umweg dieses Büros hier?"
"Die werden von unserer Spedition abgeholt, wenn Sie einen Termin vereinbaren."
"Sehr schön, das heißt also, ich müsste sie nicht einmal persönlich vorbeibringen. Eine Frage habe ich noch: Einfach aus Neugier: Wann wurde der Verein denn gegründet?" Besser, sie sammelt so viele Antworten wie möglich.
"Nächstes Jahr feiern wir Achtzigjähriges Jubiläum.", berichtet Liza stolz. Sie selbst ist bereits seit neunzehn Jahren dabei. Eine lange Zeit, in der sie viele tolle Sims kennenlernen durfte.
"Wow, das ist echt beeindruckend." Diesmal muss Viola nicht einmal lügen. Das findet sie tatsächlich beeindruckend. "Gut, das war dann alles. Ich werde dann noch mal einen Qualitätscheck machen und die Möbel aussortieren, die nicht mehr schön sind. Wenn Sie mir noch ihre Visitenkarte gebe, würde ich mich melden, sobald ich mich entschieden habe. Sie würden dann von einer gewissen Maria Freimann hören. Das ist mein Name."
"Aber sicher, Frau Freimann." Liza nimmt eine der Karten vom Ständer neben sich und reicht sie der jungen Frau herüber. "Ich wünsche Ihnen eine schöne Woche, haben Sie vielen Dank."
Viola drückt dieser... Liza Lamont die Hand. "Die wünsche ich Ihnen ebenfalls." Dass sie nie vorhat, sich tatsächlich wieder zu melden, muss die Frau ja nicht wissen.
(In Zusammenarbeit mit @RivaBabylon )
FORTSETZUNG FOLGT...