,,Gendern bedeutet, eine geschlechtergerechte Sprache zu verwenden, die alle Geschlechter sichtbar und gleichberechtigt einbezieht.
ICH geh einfach davon aus das du kein Bock auf gleichberechtigung hast"
Deine Aussage ist kein Argument, sondern eine Unterstellung auf moralischer Abkürzung.
Du setzt Gleichberechtigung mit einer bestimmten Sprachideologie gleich und erklärst jede Abweichung davon pauschal zum Charakterfehler. Das ist nicht progressiv, das ist dogmatisch. Gleichberechtigung entsteht durch gleiche Rechte, gleiche Chancen und respektvolles Verhalten – nicht durch Sternchen, Doppelpunkte oder Zwangsformulierungen in einem Videospielmenü.
Aus „Ich lehne Gendersprache ab“ automatisch „Du hast keinen Bock auf Gleichberechtigung“ zu machen, ist entweder gedanklich extrem schlicht oder bewusst manipulativ. Du ersetzt Argumente durch Gesinnungsprüfung und nennst das dann Haltung.
Ironischerweise ist genau das intolerant: Du akzeptierst Vielfalt nur, solange sie deiner Meinung entspricht. Wer nicht mitmacht, wird moralisch abgewertet. Das ist kein Einsatz für Gleichberechtigung – das ist ideologischer Konformitätsdruck.
Wenn Gleichberechtigung für dich nur existiert, wenn alle exakt dieselbe Sprache benutzen, dann verteidigst du keine Werte. Du benutzt sie als Waffe, um Kritik zu delegitimieren – und das gegen die absolute Mehrheit.