Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten.
Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Sims-Seite entdeckte.
Seit dem sind viele Geschichten, ein beeindruckender Stammbaum und vor allem ... viele neue Sims innerhalb des Genetic Projects entstanden.
Besonderen Dank widme ich @SpionelfchenNaseweiß & @Spatz ... mit deren Unterstützung dieses Projekt weder möglich, noch so vielfältig wäre, wie es heute ist. Danke an euch Zwei! <3
Ist das vielleicht das Interesse geweckt? ... Möchtest du dich ebenfalls kreativ im Genetic Project austoben? ... Worauf wartest du also? ;)
Bitte lese vorher die Regeln des Genetic Projects durch. Darauf baut das GP auf!
Wir freuen uns auf Euch, wünschen viel Spaß und falls Ihr Fragen habt, wendet Euch einfach an @SpionelfchenNaseweiß , @Spatz oder mich @KFutagoh89 :)
Kiyoshi konnte nicht glauben was sie in den Händen hielt.
Kiyoshi:Obaachan. Das ist doch!?!
Ampithride:Ja Sakura. Es ist ein Ehevertrag. Natürlich schockiert dich dieser. Aber ich möchte dir erklären, warum ich dir einen Ehevertrag zeige.
Die Großmutter setzte sich neben Kiyoshi und zeigte ihr die wichtigsten Seiten dieses Schriftstücks.
Ampithride:Anders, wie es in der japanischen Kultur brauch ist, wird in diesem Ehevertrag festgehalten, dass nicht die Braut alle Nachteile auf sich nimmt ... sondern in diesem Fall, ... der Ehemann diese Rolle übernimmt. Worauf will ich also hinaus: Wenn du einwilligst Nakamura-kun zu heiraten, dann muss er diesem Vertrag zustimmen. Seine Familie wird verpflichtet alle Rechte, die er als Ehemann normalerweise hätte, an dich Sakura abzutreten. Fuhihiko wird somit dann bei uns einziehen. Du bleibst also bei mir. Um den aufkommenden Unmut der Familie Nakamura, der garantiert entstehen wird, zu besänftigen, werde ich der Familie eine Mitgift für Fuhihiko zahlen. Damit sollten alle "Schulden" beglichen sein und ihr könnt euch frei in unserem Haus entfalten.
Aufmerksam hörte Kiyoshi zu und verstand, was ihre Großmutter beabsichtigte. Allerdings fiel ihr dann ein.
Kiyoshi:Das hört sich alles schlüssig an, Obaachan. Aber zwingst du nicht Nakamura-san etwas auf, was gegen seinen Willen ist? Und außerdem: Muss ich wirklich heiraten? Und ausgerechnet ihn?
Ampithride erhob sich und nahm die Unterlagen an sich. Ampithride:Wie ich bereits sagte: Du bist das kostbarste was ich habe. Deshalb werde ich nicht erlauben, dass jemand dich von mir fortführt. Mit diesem Ehevertrag haben wir eine Möglichkeit dies zu verhindern, die rechtlich auch abgesichert ist. Es hängt nur noch von euch zwei ab, ob ihr so tiefe Gefühle füreinander empfindet oder nicht. Doch für heute lassen wir es gut sein. Schlaf drüber, meine Kirschblüte.
Damit entfernte sich die Großmutter und ließ Kiyoshi mit neuen Eindrücken und Gefühlen zurück.
An einem anderen Tag kam Fuhihiko zu Besuch.
Ampithride begrüßte ihn und geleitete ihn in den Tee-Raum. Dort sprachen sie miteinander.
FuhihikoTanaka-sama, ich bin hier um die Hand von Kiyoshi-san anzuhalten. Es gibt keinen Tag, an den ich nicht an sie denke.
Durch die Stimme von Fuhihiko hellhörig geworden, versteckte sich Kiyoshi hinter der Tür und lauschte.
Ampithride:Ich verstehe. Aber Nakamura-kun, wie tief gehen deine Gefühle für meine Enkelin? Du solltest wissen, dass ich meine Kirschblüte nicht irgendeinem Mann überlasse.
FuhihikoDas weiß ich Tanaka-sama, aber ... Er stotterte leicht vor Aufregung und kniete schließlich vor Ampithride mit gesenkten Haupt. Ich liebe Kiyoshi aufrichtig. Sie ist meine große Liebe. Bitte ... bitte geben Sie uns Ihren Segen.
Ampithride sah Fuhihiko lange an und hatte längst bemerkt, dass Kiyoshi heimlich lauschte. Ampithride:Sakura, komm bitte zu uns
Mit erschrockener Mimik sah Fuhihiko auf und Kiyoshi, die ebenfalls erschrocken wirkte trat in den Raum.
Ampithride:Setzt euch bitte beide. Der Aufforderung kamen die beiden jungen Sim nach. So wie ich es sehe, mögt ihr beide euch sehr. Der Eine trägt sein Herz auf der Zunge, die Andere öffnet sich erst langsam wie eine Blütenknospe. ... Ich bin alt und meine Lebenszeit ist angezählt. Es würde mich glücklich machen, wenn ich wüsste, dass meine Sakura in guten Händen ist. Aber nur ihr könnt entscheiden, ob dies euer Weg sein soll, oder nicht. Sie blickte abwechselnd zu Kiyoshi und Fuhihiko.
Die beiden jungen Sim wussten nicht, was sie antworten sollten. Doch da erhob sich Kiyoshi und sah Fuhihiko ernst an.
Kiyoshi:Du liebst mich also, Fuhihiko-san?
FuhihikoJa, das tue ich, Kiyoshi-san
Kiyoshi sah zu ihrer Großmutter. Kiyoshi:Dann zeige ihm den Vertrag. Er soll dann auch alles wissen!
Verwundert blickte Fuhihiko hin und her. Ampithride holte die Unterlagen und zeigte sie dem jungen Mann. Dieser las sich diese genau durch und schluckte. FuhihikoHeißt das, ich kann Kiyoshi nur heiraten, wenn ich diesen Bedingungen zustimme?
Ampithride:So ist es. Sakura wird nur dein sein, wenn du dich bereit erklärst diese Bedingungen zu akzeptieren.
Fuhihiko schien mit sich zu ringen. Diese Situation hatte er nicht kommen sehen. Er musste sich also entscheiden, ob er Kiyoshi so sehr liebte, dass er bereit war alles was ihn anerzogen wurde über Bord zu werfen oder sich gegen dieses Diktat zu entscheiden und damit auch Kiyoshi zu verlieren.
Nach dem gemeinsamen Essen vergingen weitere Tage und nicht nur Kiyoshi machte sich in dieser Zeit ihre Gedanken zu der gesamten Situation. War es überhaupt richtig sich einer Tradition zu beugen, die einem selbst als erdrückend, gar ungerecht vorkam? War es richtig nur um den Friedenswillen sich auf etwas einzulassen worin man nicht 100% selbst überzeugt schien? Was war in dieser Situation die vernünftige und richtige Entscheidung?
All diese Fragen spielte Kiyoshi gedanklich durch und es zeigte sich: An einem Gespräch mit Ampithride führte kein Weg vorbei.
Also nahm die Enkelin all ihren Mut zusammen und konfrontierte ihre geliebte Obaachan mit ihren Empfindungen.
Kiyoshi:Obbchan. Du weißt, ich habe vor dir den größten Respekt und ich liebe dich von ganzen Herzen. Aber ich kann nicht länger tatenlos zusehen, wie du über mein Leben bestimmst. Ich finde es nicht in Ordnung, dass du all dies tust ... ohne an meine Gefühle zu denken. Ohne zu berücksichtigen, was ich davon halte. Ich will dich nicht verlassen um bei einer neuen, fremden Familie in einen goldenen Käfig gesperrt werden. Ich will mein Leben selbstbestimmt und nach meinen Vorstellungen gestalten. Wieso hast du kein Vertrauen in meine Fähigkeiten? ...
Und so sprach Kiyoshi immer weiter und ließ Ampithride nicht eine Gelegenheit Stellung zu ihren Argumenten zu nehmen. Als würde die junge Frau ein längst überfälliges Ventil öffnen, um sich frische Luft zu verschaffen. Gegen Ende atmete sie schwer, so emotional aufgewühlt war Kiyoshi.
Ampithride hörte sich die Worte, Vorwürfe und Ängste ihrer Enkelin geduldig an. Sie ließ sie ohne Unterbrechung alles sagen, was sie bewegte. Als Kiyoshi ihren Redefluss unterbrach, atmete auch die Großmutter tief durch, ehe sie zu allem eine Antwort gab.
Ampithride:Meine liebe Sakura. Ich verstehe deine Ängste und Bedenken sehr gut. Niemand möchte gegen seinen Willen in einen goldenen Käfig gesperrt werden und ein Leben lang unglücklich sein.
Sie erhob sich und sah aus dem Fenster, welches durch die Kälte, die draußen herrschte, milchig angelaufen war.
Bevor ich Hiroshi, deinen Großvater kennengelernt habe, wusste ich nicht was im Leben mir wichtig war. Ich hatte so viele Wünsche, Pläne, Ideen ... doch nichts schien konkret oder greifbar zu sein. Dein Großvater, mit seiner unvergleichlichen Art eroberte mein Herz und so kam ich in diese Familie. Kurz darauf bekamen wir unsere Töchter. Ich war so glücklich wie nie zuvor. Hiroshi und ich vertraten die Meinung: Unsere Kinder sollen genauso ihren Weg gehen dürfen, wie wir es eins taten. Und so kam es, dass Nanami, deine Mutter deinen Vater kennen lernte. Der Gedanke, dass sie durch ihre Arbeit dauerhaft auf dem Meer leben würden, bereitete mir schlaflose Nächte. Dann kam der Tag, an dem entschieden wurde, dass du und deine Geschwister bei uns bleiben. Erst später stellte sich heraus, dass diese Entscheidung richtig war.
Ampithride zog einen Umschlag aus ihrem Kimono hervor und reichte ihn Kiyoshi.
Kiyoshi:Was ist das?
Ampithride:Lies selbst, mein Kind. Dann wirst du verstehen.
Kiyoshi öffnete den Umschlag und las die Zeilen, die dort geschrieben standen. Tränen quollen aus ihren Augen. Ampithride sah zu ihr und atmete tief durch, ehe ihr Blick wieder aus dem Fenster raus aufs Meer richtete.
Ampithride:Ja Sakura, deine Eltern sind seit einiger Zeit als verschollen gemeldet. Ihr Forschungsschiff wurde von der australischen Behörde gefunden und es fand sich keine Spur von ihnen. Die Großmutter rang mit ihren eigenen Tränen. Es war der schlimmste Moment in meinen Leben. Nanami, mein Kind, war weg ... und ich konnte nichts mehr tun, um sie wieder zu mir zu holen. Ohne deinen Großvater, ich wäre daran zerbrochen. Aber, leider war das nicht das Ende von allem. Meine anderen Töchter, deine Tanten, lebten nun auch ihr Leben und kehrten uns den Rücken zu. Hiroshi starb. Minar und Athena, deine Geschwister wurden erwachsen und suchten nun ebenfalls ihren Weg. ... Einzig du, meine kleine Sakura, nur du bist mir geblieben. Sie sah zu ihrer Enkelin. Glaubst du wirklich, ich lasse zu, dass du unglücklich wirst?
Kiyoshi schwieg. Sie kannte zwar die Geschichte ihrer Familie aus Erzählungen. Aber damals hatte sie alles nicht so verstanden wie jetzt. Ihre geliebte Obaachan tat ihr so leid. Kiyoshi erhob sich und nahm ihre Großmutter in den Arm.
Kiyoshi:Obaachan, es tut mir alles so leid. Gerade aus dem Grund solltest du mich nicht wegschicken. In eine fremde Familie. Ich will bei dir bleiben. Ich liebe dich doch so sehr. Ampithride war von den Worten ihrer Enkelin gerührt und beruhigte sich etwas.
Ampithride:Ach Sakura. Das ist lieb von dir. Ich liebe dich auch. Aber bitte, setz dich. Ich möchte dir etwas zeigen Sie ging an eine kleine Kommode und holte Unterlagen hervor. Bevor ich dir dies zeige, möchte ich gern eine Frage von dir beantwortet haben. Magst du Nakamura-kun, also Fuhihiko? Bei der Frage errötete Kiyoshi und wirkte verlegen.
Kiyoshi:Obaachan, ... das ist mir peinlich ...
Ampithride:Ich weiß mein Kind. Aber dennoch ist diese Antwort von großer Wichtigkeit. Magst du ihn? Ja oder nein?
Kiyoshi senkte ihren Blick und dachte nach. Sie dachte an die schönen Momente mit Fuhihiko und stellte fest, dass sie sich bei ihm wohl fühlte. Sie hob ihr Haupt und nickt. Kiyoshi:Ja ich mag ihn.
Die Großmutter schien erleichtert zu sein und reichte Kiyoshi die Unterlagen. Ampithride:Lese dir dies genau durch. Falls du Fragen hast, melde dich einfach.
Kiyoshi öffnete den Umschlag und las die ersten Zeilen der Dokumente. Ihre Augen wurden groß.
"KFutagoh89;c-12627723" wrote: Vitus sieht gut aus ❤
Die sehen alle gut aus. Aber auch der Vitus ist für uns nicht ereichbar. Hier haben alle einen sehr eng definierten Lebenszweck. Fortpflanzung.? Aber du hast Recht. Ich schau mir auch gerne hübsche Sims an. Vitus ist mir allerdings entwas zu jung und geschniegelt. Spanische Wurzeln ist doch super @Spatz. Ist sehr lange her, dass ich spanisch gelernt habe, aber war eigendlich ein Kinderspiel, verglichen mit einigen anderen. Tolle Sprache, auch zum Streiten und versöhnen.? Das heißt wir bekommen noch eine hübsche Diosa im RPG? Eine mit Feuer im Blut?