Am 09. April 2016 öffnete das Genetic-Project (GP) seine Pforten.
Mit allen angefangen hat es mit der sogenannte "Genforschungchallenge", die ich damals auf einer anderen Sims-Seite entdeckte.
Seit dem sind viele Geschichten, ein beeindruckender Stammbaum und vor allem ... viele neue Sims innerhalb des Genetic Projects entstanden.
Besonderen Dank widme ich @SpionelfchenNaseweiß & @Spatz ... mit deren Unterstützung dieses Projekt weder möglich, noch so vielfältig wäre, wie es heute ist. Danke an euch Zwei! <3
Ist das vielleicht das Interesse geweckt? ... Möchtest du dich ebenfalls kreativ im Genetic Project austoben? ... Worauf wartest du also? ;)
Bitte lese vorher die Regeln des Genetic Projects durch. Darauf baut das GP auf!
Wir freuen uns auf Euch, wünschen viel Spaß und falls Ihr Fragen habt, wendet Euch einfach an @SpionelfchenNaseweiß , @Spatz oder mich @KFutagoh89 :)
Mit fortschreitender Zeit wurden sowohl Yoko als auch Georg mehr und mehr verzweifelt. Leider zeigte sich das nicht in Zusammenhalt. Die beiden nahmen eher Abstand voneinander. Beide dachten, dass jeweils sie selbst an dieser Misere schuld sind und den jeweils anderen unglücklich machten. Bei einem Angelausflug, die immer häufiger wurden und länger dauerten, lernte Georg seinen Nachbarn Lado-Phileas Nikiforos kennen. Die beiden Männer freundeten sich an und so war zukünftig Lado-Phileas häufig zu Gast bei Familie Kudari und auch zwischen ihm und Yoko entwickelte sich eine Freundschaft. Er war allerdings deutlich häufiger zu Besuch als angemessen gewesen wäre und zwischenzeitlich wirkte er fast wie ein Mitbewohner. Das Ehepaar begrüßte dies, denn Lado-Phileas fungierte als Knautschzone, denn ohne ihn herrschte eher Stille zwischen den beiden. Yoko wendete sich auch vermehrt an Lado-Phileas und gestand ihm ihre Gefühle bezüglich Georg. Ein schlechtes Gewissen plagte sie, dass sie Schuld war, dass ihr Ehemann wohl kinderlos bleiben würde. Es konnte ja nur an ihr liegen, dass es nicht klappte. Lado-Phileas empfand echtes Mitgefühl mit ihr und bot ihr gerne seine Schulter an. Tatsächlich war es gar keine Absicht gewesen, Yoko näher zu kommen. Er fühlte sich ihr wirklich nur als Freund verbunden, denn so gerne er sich in der Damenwelt beweisen wollte, genauso viel Respekt hatte er vor einer Ehe. Dass er selber auch eine Ehe führte und seine Frau auf ihn wartete war etwas völlig anderes. Jedoch fielen seine leichten Flirts auf fruchtbaren Boden und Yoko klebte an seinen Lippen. Er sagte immer das Richtige, sodass Yoko sich wieder vollwertig als Frau fühlen konnte.
Yoko und Georg sprachen nur noch oberflächlich miteinander und sahen sich meist nur vor der Arbeit zum Frühstück, bevor jeder seiner Wege ging.
Yoko war jedes mal sehr traurig, so nahm sie sich stets vor, sich mehr anzustrengen. Sie merkte, dass sie sich von Georg entfernte und vermehrt die Zeit mit Lado-Phileas genoss und forcierte.
Auch Georg und Lado-Phileas trafen sich mittlerweile regelmäßig zum gemeinsamen angeln.
Mittlerweile schämte sich Yoko ein wenig, wenn die drei Freunde gemeinsam am Tisch saßen. Sie mochte Lado-Phileas sehr und wusste gleichzeitig, dass es falsch war und nur aus der Not heraus. Warum fühlte sie sich von Georg nur so entfremdet?
Das Ehepaar ging meist nicht mehr gemeinsam zu Bett. Entweder war Georg noch länger beim angeln. Wenn er früher heim war verkroch sich Yoko wiederrum meistens im Arbeitszimmer bis ihr Mann schlief.
Zwischenzeitlich lernten die beiden eine weitere Nachbarin kennen - Antonia von Eulenstein. Als sie diese eines Nachmittags nackt im Arbeitszimmer antraf war sie extrem verletzt. Wie konnte Georg ihr nur so etwas antun? Kurzerhand schmiss sie Antonia raus und rief Lado-Phileas ein. Diese Demütigung konnte sie nicht so stehen lassen und beging ihrerseits einen schrecklichen Fehler.
Einige Tage später verspürte Yoko ein flaues Gefühl im Magen. Sie machte mal wieder einen Schwangerschaftstest, der zu Yoko's Überraschung positiv ausfiel. Sie rechnete zurück und hoffte, dass sie sich verrechnete. Von ihrem Seitensprung hatte sie Georg nichts gesagt. Im Gegenteil hatte sie diesen schon kurz danach bereut. Denn sie kam mit Lado-Phileas ins Gespräch, der ihr erzählte, dass Antonia ein bisschen schräg drauf war und einfach gerne nackt rumlief. Das dies ausgerechnet in der Form bei Yoko und Georg daheim passierte war unglücklich gewesen. Lado-Phileas würde die Hand übers Feuer halten, dass Antonia null Interesse an Georg als Mann hatte, denn sie war ja nun mit einer Frau verlobt. Diese Tatsache hatte Yoko in dem Moment völlig vergessen gehabt - dabei hatte sie die Verlobung doch miterlebt. Wie dem auch sei, Yoko war schwanger und zwei Männer konnten der Vater sein.
Die Verkündung der Schwangerschaft war dann kein freudiges Ereignis. Am nächsten Morgen berichtetet Yoko ihrem Mann nie Neuigkeiten, dieser war jedoch keineswegs glücklich. Er gratulierte ihr natürlich und sagte auch, wie schön er das fand. Jedoch spiegelten sich im Gesicht oder Irritation und Trauer ?! Yoko war verwirrt über diese Reaktion. Argwöhnte er, dass sie ihm fremd gegangen sein könnte?
Georg konnte die Zeit mit seiner Frau nicht genießen und bat darum ein paar Tage Angelurlaub machen zu dürfen. Yoko spürte, dass er diese Zeit brauchte und gewährte sie ihm gerne. Die Schwangerschaft verlief komplikationslos und sie würde ein paar Tage alleine zurecht kommen.
Ein wenig genoss Yoko auch die Zeit alleine mit ihrem Babybauch und war sehr beschäftigt.
Lado-Phileas ging nach wie vor ein und aus. Yoko hatte ihm von der Schwangerschaft erzählt und Lado-Phileas konnte 1 und 1 zusammen zählen. Er war sich sicher der Vater zu sein. Das machte ihm natürlich Sorgen, denn was sollte er Shawnee sagen? So wartete er nervös auf den Tag der Niederkunft und wollte sich selbst davon überzeugen, ob er dann zweifacher Vater wäre. Yoko passte das gar nicht. Sie würde die Sache mit Lado-Phileas am liebsten rückgängig machen. Welch Schande sie da auf sich geladen hatte, wegen einer ungerechtfertigten Eifersüchtelei. Sie stellte Lado-Phileas zur Rede und verlangte, dass er sich zukünftig von ihn, vor allem von dem Baby, fernhielt.
Plötzlich hatte Yoko Krämpfe, vermutlich Übungswehen. Sie ließ sich von Lado-Phileas ins Bett bringen und verlangte, dass er danach umgehen das Haus verließ.
Er gab schließlich nach und beim verlassen lief er ausgerechnet Georg in die Arme, der heimkehrte. Yoko ging hinterher, sie befürchtete, dass Lado-Phileas Georg von dem Seitensprung erzählen würde, als Rache für den Streit. Das trat jedoch nicht ein. Georg passte das gar nicht, dass Lado-Phileas weiterhin so oft zu Gast war. Ein wenig witterte er, dass was zwischen ihm und seiner Frau sich etwas anbahnte und wollte das unterbinden, sodass er Lado-Phileas des Hauses verwies.
Der Ärger war dann jedoch zuviel gewesen, denn bei Yoko setzten echte und schmerzhafte Wehen ein, als sie in der Küche stand. Plötzlich war auch Lado-Phileas wieder da, der die Schmerzrufe von Yoko vernommen hatte. Georg brachte seine Frau ins Wohnzimmer, damit sie Ruhe hatte. Er wollte nicht vor der wehenden Yoko mit Lado-Phileas streiten.
Georg sprach dem Baby im Bauch gut zu, dass es bald kommen sollte.
Lado-Phileas war so aufdringlich, dass Yoko sich nicht fallen lassen und entspannen konnte.
Georg unternahm einen schwachen Versuch ihren Freund wegzuschicken, doch er blieb stumpf da.
Yoko ging ins Bad, um dort ihr Baby in Ruhe zu bekommen. Doch ihre Intuition verriet ihr, dass etwas nicht stimmte. Das Baby kam und kam einfach nicht.
So entschieden Yoko und Georg ins Krankenhaus zu fahren. Dort wurde dann festgestellt, dass das Baby sich verkeilt hatte und sie keine Minute zu früh her gekommen wären. So kam das Baby schließlich mit einem Kaiserschnitt zur Welt.
Es war mittlerweile früher Morgen, als der erste Schrei des kleinen Mädchens ertönte. Die Kleine war nicht ganz so stabil und kam erstmal auf die Station, doch nach ein paar Stunden gab es schon Entwarnung und die Eltern konnten mit ihrem Mädchen nach Hause gehen. Sie bekam den Namen Asuka Sachiko Kudari (Asuka - Morgenduft | Sachiko - Glückskind). Erst da wurde den Eltern bewusst, dass sie eine Menge Glück gehabt hatten und entschieden sich daher für den Zweitnamen.
In den nächsten Tagen ging es drunter und drüber. Akia-Dorea erhielt ein Engagement nach dem anderen und ihr Ruhm stieg auch weiter.
Zuhause wartete meist ihr Mann auf sie. Zwischen Leif und Akia-Dorea hatte sich die Liebe intensiviert. Akia-Dorea war mittlerweile völlig davon abgerückt, Leif zu beichten was sie getan hatte. Alles hatte sich zum Guten gewendet.
Leif hatte sich mit der Situation arrangiert. Nur manchmal, wenn beide Babys schrien, empfand er einen höllischen Kopfschmerz und würde am liebsten fortlaufen.
Bei der anderen Familie dagegen verschlechterte sich die Lage. Lado-Phileas zog sich von seiner Familie zurück. Er war überfordert und ja, eigentlich sogar unglücklich. Shawnee dagegen ging auf mit den beiden Babys und umhegte beide mit ihrer ganzen Liebe. Doch sie spürte, dass ihr Mann sich ihr entzog und war darüber sehr traurig. Natürlich war es schwer, auch für sie. Doch ihre Kraft zog sie gerade aus den Kindern, besonders natürlich durch Baby Alexios. Lado-Phileas liebte Shawnee schon irgendwie, doch er fühlte sich ganz erdrückt von der ganzen Verantwortung die er mittlerweile trug. Er datete wieder Frauen und eine hatte es ihm besonders angetan. Wer war die junge Asiatin?
Eines Abends bat Shawnee Leif um ein Gespräch. Sie dachte, dass sie über ihn mehr erreichen konnte als im Gespräch mit ihrem Partner. Sie klagte ihm ihr ganzes Leid. Ein ganz kleiner Vorwurf schwang mit, immerhin kümmerte sich auch fast komplett um ihre Nichte. Leif befürchtete schon, Shawnee würde ihnen die Unterstützung entziehen und tat sein Bestes um Shawnee aufzumuntern und aufzubauen. Nicht ganz uneigennützig wollte er eine gestärkte Shawnee zurück lassen. Er holte alles raus was er konnte.
Fast hatte er es geschafft, da bekam sie nahezu einen Nervenzusammenbruch. Da blieb Leif nur noch eine Möglichkeit.
Die beiden verabschiedeten sich. Shawnee war ganz beseelt. Sie wusste gar nicht was gerade geschehen war. Leif hatte so wunderbare Sachen zu ihr gesagt, hatte sie sowas schonmal von Lado-Phileas gehört? Aufjedenfall nicht mehr nach der Hochzeit. Nun beneidete sie Akia-Dorea um ihren wunderbaren Mann. Leif war nicht nur attraktiv, sondern er wusste auch mit Frauen umzugehen. Er hatte Shawnee nicht nur aufgebaut, sondern sie auch leicht verliebt gemacht. Für ihn war es natürlich nur ein kleine Flirt. Er wollte unbedingt, dass Shawnee sich weiter um Adelia kümmerte. Es lief gerade so gut für Akia-Dorea und ihn. Wie es der Zufall wollte trafen sich die beiden kurz später im Badezimmer wieder. Und was danach passierte konnte sich keiner erklären.
Fortsetzung in der WG (von Eulenstein, Civera, Nikiforos)
In der WG ging der Alltag voran. Antonia war mittlerweile in der Gärtner-Karriere aufgestiegen und pflegte und hegte gemeinsam mit Kunto-Nelio den gemeinsamen Garten. Arizona war Lehrerin und ging in ihrem Beruf auf. Und natürlich umwarb sie weiter Antonia. Sie hatte ihr mittlerweile die Liebe gestanden. Antonia war noch etwas verhalten, das Ganze war Neuland für sie und sie war nicht so wagemutig wie Arizona. Arizona entschied sich aufs Ganze zu gehen. Als das Lichterfest anstand verabredete sich die ganze Familie in Mt. Komorebi um dieses Fest gemeinsam zu begehen.
Auch Familie Kudari war anwesend. Sie waren vor kurzem nach Newcrest gezogen und hatten bisher noch keine Kontakte knüpfen können. Sowohl Yoko als auch Lado-Phileas waren schockiert sich hier zu treffen. Sie gingen sich konsequent aus dem Weg, was Kunto-Nelio direkt auffiel. Kannten sie die beiden etwa von irgendwo? Gab es eine Vorgeschichte? Er würde seinen Bruder bei nächster Gelegenheit ansprechen.
Nicht viel später fand das Erntedankfest statt. Dieses wurde gemeinsam in der WG gefeiert. Die beiden Elternpaare hatten sich entschieden, dass die Kinder Adelia und Alexios zuhause bleiben sollten und engagierten eine Babysitterin.
Während Arizona bei einem Zwerg um Vergebung flehte ...
... hatte Kunto-Nelio endlich die Gelegenheit mit seinem Bruder zu sprechen. Er erzählte, dass ihm die Sache mit Yoko komisch vorkam. Also beichtete Lado-Phileas das Date und beteuerte, dass es eine einmalige Sache gewesen war. Er jammerte über sein derzeitiges Leben, was er so nie leben wollte und lenkte somit die Aufmerksamkeit von Yoko weg. Kunto-Nelio hörte seinem Bruder zu und wies in gleichzeitig auf die Verantwortung hin, die er nun trug. Ob widerwillig oder nicht. Schließlich war Kunto-Nelio beruhigt und die Brüder trennten sich. Offensichtlich war Lado-Phileas mittlerweile vernünftig geworden und dieses Ausrutscher würde man ihm verzeihen können.
Einbindung Yoko Kudoh und Georg Amari (zukünftig Kudari)
Doch wer waren nun diese Kudaris? Das waren Yoko Kudoh und Georg Amari, die sich nach der Hochzeit auf den gemeinsamen Nachnamen Kudari geeinigt hatten. Auch diese beiden wurden auf das Projekt aufmerksam. Und da beide eine große Familie wollten hielten sie sich für die perfekten Kandidaten. Yoko und Georg waren ein Muster-Ehepaar. Sehr verliebt, wie waren ständig zusammen. Nur das gemeinsame Kind fehlte noch. Die beiden kochten gemeinsam, aßen gemeinsam, saßen wann immer möglich im selben Raum und auch pupsen konnten beide voreinander. Eine echte Liebe eben. Nahezu eine Symbiose. Georg arbeitete in der Restaurant-Karriere und Yoko als Bürokauffrau. Sobald Kinder da wäre würde Yoko aufhören zu arbeiten. Beide wollten das gleiche klassische Familienbild leben. So zogen sie voller Vorfreude ein.
Das Paar ließ keinen Trick aus um Kinder zu bekommen. Leider stellte sich das als schwierig heraus, denn trotz aller Mühe blieb ein jeder Schwangerschaftstest negativ.
Einen Tiefpunkt erreichte das Paar, als Georg beim Kochen in Brand geriet. Es war Yokos schneller Reaktion zu verdanken, dass es bei Sachschaden und Dreck geblieben war.
Georg ging mittlerweile fast täglich angeln um auf andere Gedanken zu kommen. Er tat optimistisch, doch die ausbleibende Schwangerschaft irritierte auch ihn.
Doch der Liebe konnte diese Situation nichts anhaben.
Für die Hoffnung begingen sie das Fest Kinara.
Das Paar flirtete und küsste sich teilweise ohne Pause, es war wirklich kitschig zwischen den beiden. Und trotz allem genossen sie die Zeit auch. Wenn erst Babygeschrei durch das Haus hallte würde es nicht mehr so viel Zweisamkeit geben.
Wann dürfen Yoko und Georg endlich ein Baby in den Armen halten? Und warum mussten sie diese lange Wartezeit überstehen? Und wie kam es zu dem Date mit Lado-Phileas?
Fortsetzung M'Baye, Nikiforos und von Schönhaar ------------------------------------------
Akia-Dorea musste einsehen schwanger zu sein. Dazu brauchte sie auch keinen Schwangerschaftstest mehr als Beweis. Während sie also überlegte, wie sie Leif von der frohen Botschaft berichten sollte, kam eben jener ins Badezimmer gestürmt. Nun war Akia-Dorea aufgrund ihrer knappen Bekleidung in Not. Es half alles nichts, sie beichtete Leif ihre Schwangerschaft - verschwieg jedoch, dass sie diese Schwangerschaft ganz eventuell verursacht haben könnte. Wie schon vermutet fiel Leif aus alles Wolken. Er selber hatte ebenfalls nach Worten gesucht. Er wollte Akia-Dorea näher bringen, dass er definitiv keine Kinder haben wollte. Das Zusammenwohnen mit dem Kind von Shawnee und Lado-Phileas würde ihm sicher reichen, mehr brauchte er nicht. Vor allem kein eigenes Balg um das er selbst sich kümmern musste. Es entflammte natürlich eine ziemlich hitzige Diskussion, auch wenn Akia-Dorea die Vorzüge einer gemeinsamen Familie hervorhob. Leif war im übrigen so schockiert, dass er nichtmal nachfragte, wie es soweit hatte kommen können.
Schließlich verließ Leif wutentbrannt das Haus. Nun war gefühlt innerhalb weniger Tage sein ganzes Leben zerstört. Heiraten war ja schon nicht unbedingt sein Plan gewesen, doch Akia-Dorea rührte einfach tief in ihm etwas an. Er liebte sie wirklich und hatte sich auch mit der Hochzeit wohlgefühlt. Doch es sprach einfach nichts für ein Kind, jedoch eine Menge dagegen. Seine Freiheit war trotz aller Liebe durch eine Ehe etwas mehr eingeschränkt, mit einem Kind dagegen fühlte er sich wie beschnitten. Akia-Dorea lief ihm direkt nach und versuchte Leif aufzumuntern. Natürlich hatte sie auch Angst, dass Leif sie fallen lassen würde. Doch das brauchte sie nicht. Es war sicher nicht Leif's Plan gewesen. Doch er war zu gut erzogen und ein herzensguter Mensch, sodass er niemals eine Frau mit seinem Kind hängen lassen würde.
Akia-Dorea's Karriere ging natürlich weiter, egal wie schwanger sie zwischendurch wurde. Für die Stylisten war es eine Herausforderung, denn die Kleidung musste natürlich immer angepasst werden, denn sie waren ursprünglich für eher schlanke Sims genäht worden. Und die Schwangerschaft war auch kein Grund in irgendeiner Weise zimperlich bei den Auftritten zu sein. Getränke für Akia-Dorea waren natürlich immer alkoholfrei. Jedoch war Akia-Dorea trotz allem nicht vor Rückenschmerzen gefeit.
Kurz vor der Geburt ging Akia-Dorea dann in ein Zwiegespräch mit sich und ihren Eltern. Trotz aller Freude, dass es ihr Kind gab, schämte sie sich des Weges, auf dem dieses Kind entstanden war. Immer wieder überlegte sie, ob sie Leif die Wahrheit sagen sollte und sah immer wieder davon ab. Zu groß ihre Angst, dass Leif sie verlassen und das Kind ablehnen würde. Sie erhoffte sich Absolution ihrer Eltern aus dem Jenseits. So richtig kam sie jedoch nicht zu einem guten Gefühl.
Leif kehrte mittlerweile den Hausmann raus. Auch wenn ihm Kinder zuwider waren, so umsorgte er gerne die beiden schwangeren Frauen, wenn Lado-Phileas arbeiten war.
So hatten beide Frauen jeweils eine wunderschöne Schwangerschaft und schließlich kamen ein Junge und ein Mädchen zur Welt. Leif und Akia-Dorea nannten ihr Mädchen Adelia von Schönhaar. Akia-Dorea sprang über ihren Schatten, sie wollte zwar ihren Namen weitergeben, jedoch ihrem Kind nicht eventuelle Vorzüge durch ihren Namen verbauen. Lado-Phileas und Shawnee nannten ihren Sohn Alexios Nikiforos. Insbesondere Shawnee kümmerte sich um die beiden Säuglinge, denn Akia-Dorea und die Herren verdienten das Geld für den Lebensunterhalt. Natürlich versuchte Shawnee beide Kinder gleich zu behandeln, doch verständlicherweise bekam Alexios immer ein wenig mehr Zuwendung. ((Leider sind die Babys in meiner Abwesenheit zur Welt gekommen und ich hatte eigentlich mehr Fotos gemacht. Auch mit den anderen Familienmitgliedern. Die sind allerdings nicht aufzufinden))
Leif war irgendwie glücklich über seine Tochter und versuchte doch tunlichst, ihr aus dem Weg zu gehen. Das war natürlich ein leichtes, da sie derzeit nur selten außerhalb der Wiege lag. Akia-Dorea hatte bedauerlicherweise auch keinen Drang, Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen. Akia-Dorea ging weiterhin in der Schauspielerei auf, deren oberste Stufe sie mittlerweile erreicht hatte. Sehr überraschend empfand Akia-Dorea ihre eigentlich ersehnte Tochter als Belastung und sie freute sich über die Unterstützung von Shawnee. Dieser war es selbstverständlich, sich um beide Kinder zu kümmern. Die Beziehung zwischen Akia-Dorea und Leif entspannte sich, wahrscheinlich auch dank Shawnee. Wenn sich Leif doch mal um seine Tochter kümmern musste, was wirklich selten vorkam, war er danach schlecht drauf und sehr angespannt.
Bei Lado-Phileas war es auch keine Seltenheit, dass er die Babys verwechselte.
Als Akia-Dorea nach wenigen Tagen ihre alte Figur zurück hatte änderte sie ihr äußeres wieder. Nun fühlte sie sich wieder vollkommen wohl. Sie freute sich, als sie den ersten Auftritt nach der Schwangerschaft hatte. Die Schauspielerei war und bleibt die Nummer eins.
(( @"SpionelfchenNaseweiß" Eine schöne Fortsetzung. Poseidon hat leicht reden. Mit Unterstützung wäre die Zeit mit Baby/Kleinkind bedeutend einfacher. Giermund macht das beste aus der Zeit mit ihrem süßen Körwolp. Trotzdem war die Idee mit der Nanny eine sehr gute. Die Familienzusammenführung finde ich sehr schön :-) ))
(( @Julchens77 : Ja die Sirenen sind schon ein besonderes Völkchen. Nicht umsonst haben sie sogar ihre eigenen Kinder schon sehr früh zur Tagespflege geschickt (siehe bei Plejade) oder sogar gleich ganz abgeben. (siehe Poseidon der zu den Vampiren ~ eigentlich zu seinem Vater ~ gezogen ist). Aber um als vollwertiges Familienmitglied bei den Sirenen anerkannt zu werden, muss Körwolp nicht erst bis ins erwachsene Alter abwarten. Schon ab dem Jugendalter wird sich da für ihn schon einiges ändern. Die Jugendliche sind keine Kinder mehr bei den Sirenen. ;) ))
Oh, irgendwie schon traurig, wenn Gieremunds bester Freund eine Vogelscheuche ist (nix gegen Patchy), aber mit so einem "Schwiegeromadrachen" hätte ich auch nicht gerne zu tun. ;) Körwolp ist als Kleinkind richtig süß. Ja, jetzt ist es für die Mama einfacher, Unternehmungen zu planen, das Kind kann jetzt mitreisen. Eine schöne Idee mit dem Campingurlaub samt Kindermädchen, das Paar findet so wieder zueinander. Und Caleb Vatore hat einen guten Ratschlag für Gieremund bezüglich Victoria. Na, das Treffen mit den Sirenen war ja auch ... "nett" ... der kleine Körwolp wird wohl erst als vollwertiges Familienmitglied angesehen, wenn er erwachsen ist. :D
Zu Hause von Urlaub ging es direkt an das Simolon verdienen. Der frisch geschleuderte Honig wurde an den Sim gebracht.
Das Geschäft lief heute ganz ordentlich. Könnte aber noch etwas besser sein. Poseidon übernahm tatsächlich mal seine Vaterpflichten und brachte den kleinen Körwolp ins Bett.
Kurz darauf verzog er sich ins Nebenzimmer. So konnte er besser den Kleinen hören, falls er wach werden würde.
Victoria konnte es einfach nicht lassen an Gieremund herumzukritisieren. Selbst der kleine Bub bekam mit, wie sehr dies seine Mutter bedrückte. Was wollte Victoria nur damit erreichen?
Ohne Patchy hätte Gieremund bestimmt schon sehr an sich gezweifelt.
Patchy schaffte es immer wieder die beiden wieder aufzumuntern. Auch er konnte es kaum mit ansehen, wenn Victoria mal wieder eine verbale Giftspritze ausgepackt hatte und die beiden dann nur noch mit nach unten gezogenen Mundwinkeln durch das Haus liefen. Dabei konnte man Gieremund wirklich nicht nachsagen, dass sie eine schlechte Mutter sein soll.
Sie umsorgte ihren Sohn genauso liebevoll wie es alle Mütter tun würden.
Eines Nachts stand dann er vor der Tür.
Caleb Vatore. Was führte ihn zu Gieremund? Gieremund wurde neugierig, als er ihr sagte, dass er die Straudschen Familienmitglieder kennen würde. So bat sie ihn herein.
Lange unterhielten sich die beiden. Dabei war es Caleb, der sie bestärkte und ihr riet, sich wieder mehr auf ihr eigenes Gefühl zu verlassen. Er ließ durchblicken das er Victoria schon sehr lange Zeit kennt. Er wusste auch, dass sie nicht immer einfach sei. Aber eigentlich könnte man mit ihr klarkommen. Man müsste nur darauf achten das man immer irgendwie für sie von Nutzen ist, dann wäre man gut bei ihr angesagt. Dann würde selbst eine Victoria vor einem zu Kreuze kriechen, nur um das zu bekommen, was sie begehrt. Gieremund hatte verstanden. Victoria will den Jungen. Und sie wird es darauf anlegen ihn zu bekommen. Gieremund hat es nun in der Hand unter welchen Bedienungen sie Victoria an Körwolp in Zukunft heranlassen möchte. Der Weg zu Körwolp führt immer noch über sie. Und sie legt Wert darauf freundlich behandelt zu werden. Es liegt nun in Zukunft an Victoria, ob sie ihren Urenkel sehen wird oder ob sich Gieremund dazwischen stellt. Die nächsten Tage ging Gieremund nun viel entspannter an. Sie hatte nun einen Plan.
Sicherlich wird es noch so ab und an Situationen geben, wo sie wieder rückfällig werden wird und sich verunsichern lässt. Aber seit dem Gespräch mit Caleb sah sie es nun etwas klarer, wie sie auf solche Angriffe reagieren müsste. Wer bei Victoria was gelten möchte, muss Zähne zeigen.
Auch bei Poseidon wirkte diese Strategie. Bestimmt, aber immer noch freundlich zeigte sie ihm, dass sie seine Unterstützung als Vater bei Körwolp benötigt.
Und es funktionierte immer besser. Vor allem, wenn ihre beiden Männer zusammen das Badezimmer unter Wasser setzen durften.
Der kleine Körwolp vergötterte seinen Papa.
Und Poseidon? Nun ja, … in ihm schlummerte halt das Sirenengen.
Dafür wuchs seine Liebe und Achtung Gieremund gegenüber.
Und er fand, dass es endlich mal Zeit wäre Körwolp seiner Familie mütterlicherseits zu präsentieren. Dies wurde mit einem Ausflug nach Sulani dann auch umgesetzt.
Die Mutter von Poseidon freute sich sehr ihren Jungen wiederzusehen. Seit er groß ist, kam er viel zu selten zu Besuch. Großtante Daphne entdeckte als erste den kleinen Körwolp und verzog angewidert das Gesicht. Verwandt oder nicht? Es ist ein nerviges Kleinkind.
Gieremund lernte nun zum ersten Mal die Sirenen kennen. Und vor denen brauchte sie sich nicht zu fürchten. Denn diese kamen nie und nimmer auf die Idee sich wegen der Kindererziehung bei ihr einzumischen. Die waren allesamt froh, wenn sie so wenig wie möglich mit dem kleinen Mann zu tun haben. Ja, wenn er erst mal größer ist, dann dürfte er gerne mal auch zum Übernachten zur Oma kommen. Aber er muss dann mindestens so groß sein, wie sie selbst.
Poseidon umarmte seine Oma Tethys
und seinen Opa Pontos.
Der kleine Körwolp sitzt genau auf derselben Kiste wie Poseidon damals, als er noch ein kleiner Junge war. Auch Poseidons Kleinkinderbett ist noch da.
Tante Daphne bekam diesen angewiderten Blick heute nicht mehr aus ihrem Gesicht. Da konnte nur noch ein selbst gemixter Drink an der Bar den Tag retten.
Doch im Großen und Ganzen verlief dieses kennenlernen sehr harmonisch. Gieremund hätte nie gedacht, dass sie sich unter den Sirenen so wohlfühlen würde. Die Erfahrung mit den Vampiren war da eine ganz andere.
Später verteilte sich die Familie; die Meerjungfrauen und der Wassermann schwammen im Ozean. Gieremund hatte sich mit Körwolp in einem der Zelte schlafen gelegt. Poseidon erkundigte sich bei seiner jüngsten Tante wie ihre Clique momentan läuft und ob sie immer noch zu ihrem Tagesbruder Kontakt hätte?
Plejade, erzählte dann Poseidon, dass ihr Tagesbruder inzwischen bei den Vatore’s wohnen würde, weil er ein Vampir sei. Poseidon hörte da aufmerksam zu. „Na dann sollte ich ihn auf unser Gut einladen? Über gleichgesinnte Freunde wird er sich gewiss freuen.“ Plejade nickte und meinte: „Mach das, aber wundere dich nicht, wenn er die Bibliothek von deinem Opa sieht. Der bekommt bestimmt dann den ganzen Abend die Nase nicht mehr aus den Büchern heraus.“ Poseidon: „So schlimm?“ Plejade: „Ja, so schlimm. Er ist ein echter Streber.“ Dabei rollte sie nur so die Augen.
Um seine Kräfte wieder aufzutanken, legte Poseidon dann eine Meditation ein. Später Fachsimpelte er mit seinem Opa über die Natur in Sulani. Denn was ich bisher noch nicht erwähnt hatte: Poseidon ist ein aktiver Naturschützer und Sulani sein Geburtsort liegt ihm besonders am Herzen.
Poseidon nutze seinen Aufenthalt somit gleich, um seine neusten Studien zu notieren. Am nächsten Morgen brach die Familie wieder auf um zurück nach Hause zu reisen.
10. Der erste Geburtstag von Körwolp und der erste gemeinsame Urlaub
Die ersten Schritte noch etwas wackelig.
Auf Entdeckungstour im eigenen Spielzimmer.
Die erste Nacht im Kinderbettchen.
Endlich…. Endlich konnte man den kleinen Jungen überall mitnehmen. Die Zeit wo man überwiegend im Haus sich aufhielt, scheint nun endlich vorbei. Gieremund hätte Luftsprünge machen können, als ihr dies bewusst wurde. Sie mochte ihren kleinen Sohn und wollte ihm doch so viel da draußen noch zeigen. Es war Sommer und das Wetter lud dazu ein. So plante Gieremund einen Zelturlaub mit ihrem Schatz Poseidon. Vielleicht würden sie da als die kleine Familie, die sie sich wünschte, zusammen finden? Poseidon hatte nichts dagegen einzuwenden und versprach mitzukommen. Allerdings unter einer Bedingung: Ein Kindermädchen musste mit. Er überzeugte Gieremund mit dem Argument, das auch sie als Paar dann viel mehr Zeit füreinander hätten. Und er hätte ja auch gesehen, wie sehr sie unter der Babyzeit gelitten hätte. Gieremund hätte bei dieser Aussage schon wieder explodieren können. Klang es für sie als würde sie, es nicht mit einem kleinen Baby schaffen? Sie war damit keines Wegs überfordert, wie man ihr jetzt im Nachhinein noch einreden möchte. Dass sie sich einfach eingesperrt fühlte, hatte andere Gründe. Wäre der Herr, der jetzt so große reden schwingt, ab und an wirklich da für sie gewesen und hätte sie abgelöst, wäre sie auch zwischendurch mal etwas raus aus dem Haus gekommen. Aber sie wollte nicht streiten und gab dem Vorschlag mit dem Kindermädchen nach. Das Kindermädchen war eine ältere Omi. Und sie war wirklich sehr lieb und konnte sich mit dem kleinen Körwolp gut beschäftigen. Selbst Gieremund konnte sich bei diesem Anblick zurücklehnen und entspannen.
Sie staunte auch nicht schlecht als sie dann plötzlich Poseidon mit dem Körwolp Im Planschbecken zusammen planschen und spielen sah. Das Wasser scheint die beiden irgendwie magisch zu verbinden.
Etwas später schwammen Gieremund und Poseidon zusammen im Pool vom Campingplatz.
Es war doch eine gute Idee gewesen von Poseidon die Nanny mit in den Urlaub mitzunehmen. Niemals hätte sie sich getraut, den kleinen Mann aus den Augen zu lassen, um selbst in einem Pool zu schwimmen. Was hätte da alles geschehen können? Der Kleine wäre ihr sicherlich gefolgt und in den Pool gefallen. Sie musste wirklich sich eingestehen, dass es einfach gut war auf Poseidon in diesem Bezug zu hören. Aber sie ist inzwischen halt auch empfindlich geworden. Empfindlich auf jegliche Anspielung, dass sie es nicht auf die Reihe bringen würde mit dem Baby. Victoria hat da ganze Arbeit geleistet, mit ihrem beständigen einmischen. Schon die leiseste Andeutung, in diese Richtung bringt Gieremund inzwischen innerlich zum Kochen. Und immer diese Sorge man könnte ihr das Kind wegnehmen?
Aber sie war ja jetzt mit Poseidon im Urlaub. Und alles war gut.
Die größte Freude hat Poseidon ihr heute gemacht, als er sich mit dem Körwolp abgegeben hatte. Vielleicht braucht er einfach etwas Zeit um sich an die Vaterrolle zu gewöhnen?
Gieremund beschließt das Abendessen zu erjagen. Mit Köder und Angel versucht sie sich am Fluss.
Gefangen hatte sie allerdings nichts. Aber dies war auch besser so. Denn hätte dies Poseidon mitbekommen, hing der Haussegen schon wieder schief. Meereswesen mögen keine Fische auf dem Teller sehen. Denn Fische sind Freunde, kein Futter!
Die nächsten Urlaubstage waren allerdings nicht so erbaulich. Es gab schlimme Gewitter und Gieremund wurde tatsächlich zweimal vom Blitz getroffen. Poseidon hat es auch einmal erwischt. Doch außer das die beiden etwas verkohlt und benommen waren, ist ihnen kein Leid geschehen. Auch für den kleinen Körwolp waren diese Gewitter nicht schön. Solange sich Gieremund von ihrem Blitzeinschlag erholen musste, passte Papa Poseidon auf Körwolp unter dem Dach zu den Sanitärräumen auf.
Viel Platz hatten die beiden nicht. Und selbst kleiner Wolf blieb brav unter dem trockenen Dach.
Langweilig war es auch, so unterstehend darauf zu warten, dass sie das Gewitter verzieht. Papa Poseidon ließ sich da einiges einfallen, um den kleinen Mann zu beschäftigen.
Das Gewitter und der Regen hörten einfach nicht mehr auf. So packte die Familie am Abend ihre Sachen zusammen und beendete ihren Urlaub vorzeitig.
M'Baye / von Schönhaar und Nikiforos ------------------
Akia-Dorea und Leif konnten sich jeweils nicht von ihren Nachnamen trennen, sodass jeder den seinen behielt. Shawnee dagegen war fortan eine Nikiforos.
Kurz nach der Hochzeit kam es fast zu einer Tragödie. Lado-Phileas war gedanklich ganz woanders. Unter anderem überlegte er wie er zu einem Frauenliebenden jungen Mann zu einem gefühlt gealterten Ehemann hatte werden können. Dabei vergaß er das Essen und plötzlich brannte es. Zum Glück reagierten alle besonnen und konnten schlimmeres verhindern.
Shawnee frönte in den nächsten Tagen ihrer Leidenschaft neue Sims kennenzulernen und Freundschaften zu schließen. Sie ließ die jüngste Vergangenheit hinter sich und fühlte sich wie ein neuer Mensch. Sie liebe Lado-Phileas von ganzem Herzen und freute sich auf schöne Ehejahre mit einer großen Kinderschar.
Während Shawnee also sehnsüchtig auf eine Schwangerschaft wartete war Akia-Dorea froh, dass ihr Plan nicht aufgegangen war. Schon am nächsten Morgen war sie entsetzt über das, was sie getan hatte und mittlerweile erleichtert, dass es ohne Folgen geblieben war. Doch war es das? Denn nicht viel später teilten Akia-Dorea und Shawnee das gleiche Leiden miteinander.
Shawnee hatte durch einen Test rasch Gewissheit, dass sie schwanger war. Als sie von Krämpfen geplagt wurde stand ihr zufällig Leif zur Seite, der die freudige Nachricht erfuhr. In diesem Moment durchfuhr in eine Leichtigkeit, weil er zwar zukünftig durchaus mit einem Kind zutun hätte, nicht jedoch mit seinem leiblichen. Er war so erleichtert, dass er in diesem Moment entschied, nie Kinder zu wollen.
Er hatte auch keine Probleme mit dem Reinigen einer durch Erbrochenes verschmutzten Toilette.
Als Lado-Phileas beim Essen von der Schwangerschaft erfuhr war seine Reaktion eher neutral. Liebe wäre er erstmal ungebunden geblieben. Nun war er verheiratet und sollte auch noch Vater werden. Schlimmer könnte es nun eh nicht mehr werden.
Shawnee band im Laufe der Tage jedem ihren Zustand auf die Nase. Sogar Antonia und fiel dieser obendrein sogar noch in die Arme.
Alsbald hatte Shawnee dann auch mit den üblichen Beschwerden zu kämpfen.
Akia-Dorea dagegen glaubte felsenfest an eine Magenverstimmung. Auch als sich der Bauch verdächtig wölbte. Sie empfand die Möglichkeit einer Schwangerschaft verdächtig lächerlich. Statt zu einem Test griff sie also zu neuer Kleidung welche die angefutterten Pfunde kaschieren sollte.
Wie ging es weiter? War Akia-Dorea nun schwanger oder nicht? Würden Lado-Phileas und Shawnee eine glückliche Familie werden? War die Sache zwischen Arizona und Antonia was ernstes und wo führte die Zukunft Kunto-Nelio hin?
Währenddessen wiederholte sich anderswo eine Szene, die es vor langer Zeit schonmal gab. Akia-Dorea war nun, frisch verheiratet, endlich bereit, ein Baby zu bekommen. Sie hatte fast die höchste Stufe der Karriereleiter erklommen und sie wollte nun nicht länger warten. Leif dagegen konnte sich nach wie vor nicht vorstellen, Papa zu werden. Ein Ehemann zu sein war derzeit das höchste der Gefühle. Es entflammte demnach ein Streit zwischen den beiden.
Würden die beiden frisch vermählten einen Tag nach der Hochzeit erkennen, dass sie zu unterschiedliche Lebensvorstellungen hatten? Leif war jünger als Akia-Dorea, deswegen war er bezüglich der Kinderplanung noch entspannt. Akia-Dorea schritt jedoch mit großen Schritten dem Dasein als Seniorin entgegen. Die beiden Streithähne trennten sich und Akia-Dorea überlegte fieberhaft hin und her, wie sie Leif überzeugen könnte. Sie hatte urplötzlich eine Torschlusspanik und Angst, kinderlos zu bleiben. Das wollte sie keinesfalls. Abwarten wollte sie auch nicht, so entschloss sie sich zu einem drastischen Schritt. Sie würde ein Kondom präparieren, sodass sie schwanger werden könnte. Sie war wie von Sinnen und konnte nicht mehr klar denken. Unter anderem Umständen war Akia-Dorea eine äußerst kluge und vernünftige Frau und würde jeder Freundin von einem solchen Schritt abraten. Doch schon am selben Abend war es soweit und sie verführte ihren Ehemann, nachdem sie ein Versöhnungsgespräch geführt hatten.
Akia-Dorea ging nach dem Gespräch ins Schlafzimmer und bereitete alles vor, bevor sie Leif rein rief.
Die Wohnverhältnisse hatten sich unterdessen verändert. Während Shawnee selbstverständlich zu ihrem Ehemann zog wollte Kunto-Nelio keinesfalls mit zwei Ehepaaren unter einem Dach leben. Nach einigem hin und her überlegen tauschten er und Shawnee die Plätze und somit zog Kunto-Nelio in die Frauen-WG. Grund befürworteten die Frauen das, wollten jedoch getrennte Wohnbereiche. Somit wurde das Haus umgebaut und kurz später gab es eine Einweihungsfeier.
Arizona und Antonia freuten sich sehr über die Wohnverhältnisse und das sich das Leben nun entspannte, wo Antonia und Shawnee getrennte Wege gehen konnten. Mittlerweile begann Arizona auch Antonia sehr eindeutige Avancen zu machen. Scheinbar sah sie mittlerweile in Antonia etwas mehr als nur eine Freundin.
Die drei frisch gebackenen Mitbewohner führten das Ritual des gemeinsamen Essens, einmal am Tag, wieder ein.
Antonia legte ihren Garten neu an und verbrachte viel Zeit dort.
Shawnee kam auch regelmäßig vorbei um Arizona zu sehen. Die beiden blieben weiterhin eng befreundet.
Antonia und Arizona verbrachten viel Zeit miteinander. Sie verstanden sich einfach prächtig und es wurde nun entspannter, wo Arizona nicht mehr zwischen Antonia und Shawnee vermitteln musste. Antonia konnte sein wie sie war, Arizona akzeptierte sie mit jeder ihrer Eigenarten. Umgekehrt genauso.
Und auch mit Kunto-Nelio verstand Antonia sich prima. Arizona sowieso.
Selbst früh nach dem Aufstehen mit ungeputzten Zähnen und wild abstehenden Haaren schämte sich Antonia nicht vor Arizona.
An diesem Morgen fand Arizona ihre Mitbewohnerin so hinreißend, dass sie wagte noch einen Schritt weiter zu gehen. Antonia war überrumpelt und fühlte sich gleichzeitig auch sehr wohl, denn Arizona verkörperte schlicht und ergreifend, was sie sich von einem Mann erträumte. Noch an diesem Morgen entschieden sich die Frauen eine Beziehung miteinander einzugehen.